Mase Compact AirRide: Infos und Preise
Nach ihren Fusion Modelle stellt Mase jetzt den Compact AirRide vor – einen Fahrradairbag, der auf ein minimalistisches Design setzt. Das körpernahe Tragesystem soll kaum spürbar sein und dennoch Gesicht, Halswirbelsäule, Schlüsselbeine, Schultern sowie Teile des Oberkörpers schützen. Ein kleiner Rückenprotektor ergänzt den Airbag und kann bei Stürzen zusätzliche Aufprallenergie aufnehmen. Konzipiert ist er für den sportlichen Einsatz – so soll er laut Mase auch in Verbindung mit einem Full-Face MTB-Helm getragen werden können.
- Gewicht ca. 1 kg (inkl. Kartusche)
- Aufblaszeit 0,15 Sekunden
- Airbag‑Modell AirRide
- Akkulaufzeit bis zu 30 h
- Protektor kompakter Rückenprotektor für den oberen Wirbelsäulenbereich
- Besonderheiten rucksackfreies Trägersystem, zusätzliches Schulterpolster, Inflator austauschbar
- Verfügbarkeit voraussichtlich ab Ende August 2025
- www.mase-safety.com
- Preis 599 € (UVP)
Herzstück des Systems ist eine Sensorik, die laut Mase 300‑mal pro Sekunde Bewegungsdaten erfasst und mit einem Algorithmus analysiert. Wird ein Sturz erkannt, soll der Airbag in weniger als 150 Millisekunden auslösen. Die Aktivierung erfolgt über eine Brustriemenschnalle mit integrierter LED. Leuchtet die Anzeige grün, ist das System einsatzbereit; bei niedrigem Akkustand warnt ein rot‑grünes Blinken.
Wie bei früheren Mase‑Modellen (wir berichteten – Mase AirRide) lässt sich der Compact AirRide nach einer Auslösung wiederverwenden: Kartusche austauschen, Airbag zusammenfalten, fertig. Der Akku soll bis zu 30 Stunden durchhalten und ist per USB‑C in rund zwei Stunden wieder voll.
Nachhaltigkeit ist für den Hersteller ebenfalls Thema: Gefertigt wird vor Ort im bayerischen Erding, viele Komponenten stammen laut Mase aus der Region. Durch das modulare System sollen Ressourcen geschont werden, weil nur der Inflator getauscht werden muss.
Was haltet ihr vom neuen Mase Compact AirRide?
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25 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumNur sagt die Statistik etwas anderes. Leitern im Haushalt sind weitaus gefährlicher als Radfahren.
Und ich noch gar nichts. Und jetzt?
Ich wehre mich halt gegenüber der immerwährenden Dramatisierung der Gefahren im Radverkehr. Der Rückgang des Radverkehrs und die Verschiebung der Haftung in Richtung Radfahrer sehe ich weitaus kritischer als das zu vernachlässigende Risiko sich lebensgefährlich zu verletzen.
PS: Ich weiß nicht was dein Sohn getrieben hat, aber 50 km/h lassen mich vermuten dass er nicht als Alltagsradler unterwegs war. Und um die geht es mir hier.
Ich gehe davon aus dass noch die Position im Magnetfeld der Erde mit ausgewertet wird. Trotzdem stelle ich es mir schwierig vor so ein System Freeride tauglich auszulegen.
Wenn Du meinen Text genau gelesen hast, beziehe ich mich explizit nicht auf Alltagsradler.
Im Moto Cross werden keine Airbags getragen. Beim MTB kannst das auch vergessen. Außerdem so oft wie man beim MTB fahren stürzt, da will ich nicht, das jedes mal die Weste auslöst, ich mit der Irgendwie weiter mit aufgeblasener Weste weiterfahren muss und jedes mal wieder Geld bezahlen damit sie wieder tut.
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