Mase Compact AirRide Airbag‑Tragesystem für Minimalisten

Mase bringt mit dem Compact AirRide ein leichtes Airbag‑System auf den Markt, das vor allem sportliche Fahrerinnen und Fahrer ansprechen dürfte. Knapp ein Kilogramm Gewicht, eine Aufblaszeit von nur 150 Millisekunden und ein reduziertes Design versprechen laut Hersteller maximale Bewegungsfreiheit bei hohem Sicherheitsniveau.
Titelbild

Mase Compact AirRide: Infos und Preise

Nach ihren Fusion Modelle stellt Mase jetzt den Compact AirRide vor – einen Fahrradairbag, der auf ein minimalistisches Design setzt. Das körpernahe Tragesystem soll kaum spürbar sein und dennoch Gesicht, Halswirbelsäule, Schlüsselbeine, Schultern sowie Teile des Oberkörpers schützen. Ein kleiner Rückenprotektor ergänzt den Airbag und kann bei Stürzen zusätzliche Aufprallenergie aufnehmen. Konzipiert ist er für den sportlichen Einsatz – so soll er laut Mase auch in Verbindung mit einem Full-Face MTB-Helm getragen werden können.

  • Gewicht ca. 1 kg (inkl. Kartusche)
  • Aufblaszeit 0,15 Sekunden
  • Airbag‑Modell AirRide
  • Akkulaufzeit bis zu 30 h
  • Protektor kompakter Rückenprotektor für den oberen Wirbelsäulenbereich
  • Besonderheiten rucksackfreies Trägersystem, zusätzliches Schulterpolster, Inflator austauschbar
  • Verfügbarkeit voraussichtlich ab Ende August 2025
  • www.mase-safety.com
  • Preis 599 € (UVP)
Mase Compact AirRide
# Mase Compact AirRide – das neuste Trägersystem aus dem Hause Mase setzt auf ein minimalistisches Design und soll dabei trotzdem großflächig den Oberkörper und Halsbereich schützen.
Der Airbag soll inklusive Kartusche unter einem Kilo auf die Waage bringen und ist für 599 € (UVP) zu haben, die Auslieferung ist Ende Agust geplant.
# Der Airbag soll inklusive Kartusche unter einem Kilo auf die Waage bringen und ist für 599 € (UVP) zu haben, die Auslieferung ist Ende Agust geplant.
Diashow: Mase Compact AirRide: Airbag‑Tragesystem für Minimalisten
Wie schon die vorherigen Modelle ist auch der Compact AirRide wiederverwendbar.
Dazu wird die hier am Rücken silber erkennbare Kartusche ausgetauscht und der Airbag wieder zusammengefaltet.
Compact-hinten
Compact-seitlich
Der Airbag soll inklusive Kartusche unter einem Kilo auf die Waage bringen und ist für 599 € (UVP) zu haben, die Auslieferung ist Ende Agust geplant.
Diashow starten »

Herzstück des Systems ist eine Sensorik, die laut Mase 300‑mal pro Sekunde Bewegungsdaten erfasst und mit einem Algorithmus analysiert. Wird ein Sturz erkannt, soll der Airbag in weniger als 150 Millisekunden auslösen. Die Aktivierung erfolgt über eine Brustriemenschnalle mit integrierter LED. Leuchtet die Anzeige grün, ist das System einsatzbereit; bei niedrigem Akkustand warnt ein rot‑grünes Blinken.

Bis zu 300 mal pro Sekunde erfassen Sensoren die Bewegungsdaten.
# Bis zu 300 mal pro Sekunde erfassen Sensoren die Bewegungsdaten.
Im Fall der Fälle wird in 150 Millisekunden ausgelöst.
# Im Fall der Fälle wird in 150 Millisekunden ausgelöst.

Wie bei früheren Mase‑Modellen (wir berichteten – Mase AirRide) lässt sich der Compact AirRide nach einer Auslösung wiederverwenden: Kartusche austauschen, Airbag zusammenfalten, fertig. Der Akku soll bis zu 30 Stunden durchhalten und ist per USB‑C in rund zwei Stunden wieder voll.

Wie schon die vorherigen Modelle ist auch der Compact AirRide wiederverwendbar.
# Wie schon die vorherigen Modelle ist auch der Compact AirRide wiederverwendbar.
Dazu wird die hier am Rücken silber erkennbare Kartusche ausgetauscht und der Airbag wieder zusammengefaltet.
# Dazu wird die hier am Rücken silber erkennbare Kartusche ausgetauscht und der Airbag wieder zusammengefaltet.

Nachhaltigkeit ist für den Hersteller ebenfalls Thema: Gefertigt wird vor Ort im bayerischen Erding, viele Komponenten stammen laut Mase aus der Region. Durch das modulare System sollen Ressourcen geschont werden, weil nur der Inflator getauscht werden muss.

#
#

Was haltet ihr vom neuen Mase Compact AirRide?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Mase

25 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Wiederverwendbar? Klingt zwar nett, aber dafür müsste man nach dem Auslösen doch erst einmal das Material gründlich überprüfen sonst wars das mit Airbag im Unfall fall.
    Bei 600€ aber gefühlt auch wieder so eine Firma die bald die Insolvenz anmeldet. Gab ja schon andere Firmen die damit gescheitert sind.
    50€ für eine Ersatzkartusche ist ja auch nicht gerade wenig. Könnte man da nicht einfach die normalen CO² Kartuschen nutzen? Somit wäre auch sicher gestellt dass die nicht uralt werden.
    Wenn man den MASE mit anderen Systemen vergleicht, ist der Refill schon noch sehr günstig. nen Hövding muss man direkt neu kaufen. War das dir bewusst?
  2. Brutal gefährlich, wenn Du auf der Straße unterwegs bist, nicht wegen des Radfahrens sondern wegen der Autos. Mein Sohn ist im letzten Jahr fast ums Leben gekommen, er wurde ins künstliche Koma versetzt und lag 14 Tage auf der Intensivstation einer Uniklinik. Weil ihm ein Auto am hellichten Tag bei guter Sicht die Vorfahrt genommen hat. Er war ca. 50 Km/h schnell und hatte keine Chance.
    Das tut mir leid für deinen Sohn.
    Nur sagt die Statistik etwas anderes. Leitern im Haushalt sind weitaus gefährlicher als Radfahren.

    Ich beziehe mich aber bewusst auf schnell fahrende Vielfahrer im Straßenverkehr. Dort fällt mir auf, dass ein Großteil schon Brüche (insbesondere Hand und Schulter) erlitten hat.
    Und ich noch gar nichts. Und jetzt?

    Ich wehre mich halt gegenüber der immerwährenden Dramatisierung der Gefahren im Radverkehr. Der Rückgang des Radverkehrs und die Verschiebung der Haftung in Richtung Radfahrer sehe ich weitaus kritischer als das zu vernachlässigende Risiko sich lebensgefährlich zu verletzen.

    PS: Ich weiß nicht was dein Sohn getrieben hat, aber 50 km/h lassen mich vermuten dass er nicht als Alltagsradler unterwegs war. Und um die geht es mir hier.
  3. Bei der Moto GP gibts auch Airbags. Kannst mir nicht erzählen, dass die G-Kräfte da niedriger sind, als bei dicken Anliegern.
    Airtime, also Sprünge! Da misst das MASE System 0 G. Wie kann es so eine Situation von einem Sturz unterscheiden?
    Ich gehe davon aus dass noch die Position im Magnetfeld der Erde mit ausgewertet wird. Trotzdem stelle ich es mir schwierig vor so ein System Freeride tauglich auszulegen.
  4. Das tut mir leid für deinen Sohn.
    Nur sagt die Statistik etwas anderes. Leitern im Haushalt sind weitaus gefährlicher als Radfahren.


    Und ich noch gar nichts. Und jetzt?

    Ich wehre mich halt gegenüber der immerwährenden Dramatisierung der Gefahren im Radverkehr. Der Rückgang des Radverkehrs und die Verschiebung der Haftung in Richtung Radfahrer sehe ich weitaus kritischer als das zu vernachlässigende Risiko sich lebensgefährlich zu verletzen.

    PS: Ich weiß nicht was dein Sohn getrieben hat, aber 50 km/h lassen mich vermuten dass er nicht als Alltagsradler unterwegs war. Und um die geht es mir hier.
    Mein Sohn war Rad Amateur und war bis zu seinem Unfall in der deutschen Spitze unterwegs. Aufgrund der Wirbelbrüche ist es es damit vorbei

    Wenn Du meinen Text genau gelesen hast, beziehe ich mich explizit nicht auf Alltagsradler.
  5. Ich bin Skeptiker, aber auf der Cyclingworld konnte ich mal mit den Menschens sprechen.

    Es gibt tatsächlich verschieden sensitive Airbags von MASE. Der hier soll dann entsprechend weniger sensibel sein, als die für die Straße. So kann man auch noch Bikepark damit fahren. Bei der Moto GP gibts auch Airbags. Kannst mir nicht erzählen, dass die G-Kräfte da niedriger sind, als bei dicken Anliegern.
    Das Ding wird eher auslösen wenn plötzlich die G Kräfte gegen 0 gehen. Wenns erst auslöst, wenn hohe Kräfte auftreten, ists zu spät smilie

    Im Moto Cross werden keine Airbags getragen. Beim MTB kannst das auch vergessen. Außerdem so oft wie man beim MTB fahren stürzt, da will ich nicht, das jedes mal die Weste auslöst, ich mit der Irgendwie weiter mit aufgeblasener Weste weiterfahren muss und jedes mal wieder Geld bezahlen damit sie wieder tut.
Was meinst du?

Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular: