Der neue POC Ventral Lite ist der leichteste Helm, den POC nach eigenen Angaben jemals hergestellt hat. Basierend auf dem Ventral Air und inspiriert vom Octal bietet der Helm optimierte Sicherheit und Schutz bei möglichst geringem Gewicht. Neu ist zudem The Supreme Rain Jacket, eine federleichte Regenjacke für die Trikottasche.

POC Ventral Lite: Infos und Preise

Gerade einmal 190 g bringt der Helm in Größe M auf die Waage, in Größe S sinkt der Wert sogar auf 180 g. Trotzdem bietet der Helm nach CE-Norm eine Balance zwischen Gewicht, Sicherheit und Leistung. Inspiriert vom Octal wurde die Struktur des Helms so weiterentwickelt, dass eine veränderte EPS-Dichte verwendet werden kann und die äußere In-Mold PC-Schale präzise darauf geformt ist. Durch diese präzise Fertigung soll die strukturelle Integrität des Helmes gewährleistet werden und gleichzeitig das Gewicht sinken.

Poc Ventral Lite
# Poc Ventral Lite - der bis dato leichteste Helm des Herstellers
  • Gewicht 180 g (S), 190 g (M), 210 g (L)
  • Größen S (50-56 cm), M (54-59 cm), L (56-61 cm)
  • EPS-Liner mit geringer Dichte
  • leichte In-Mold PC-Schale
  • minimalistisches Größenverstellsystem
  • Zertifizierung: EN 1078
  • www.pocsports.com
  • Preis 270 €

EPS-Liner mit geringer Dichte
# EPS-Liner mit geringer Dichte - zusammen mit der In-Mold PC-Schale wird die strukturelle Integrität gewährleistet

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Zudem wurde der Helm mit Hilfe von CFD entwickelt, das Design soll laut POC Luftturbulenzen verringern und die Aerodynamik verbessern. Durch integrierte Kanäle wird der Luftstrom geleitet, der sowohl bei niedrigen als auch bei hohen Geschwindigkeiten für Kühlung und Belüftung sorgen soll. Für den Ventral Lite wurde auch ein minimalistisches und leichtes Größenverstellsystem mit neu gestalteten Riemen entwickelt. Auch hier lag der Fokus sowohl auf Gewicht als auch auf Sicherheit.

POC The Supreme Rain Jacket: Infos und Preise

Nicht nur mit dem Ventral Lite bringt POC ein superleichtes Produkt auf den Markt – auch die The Supreme Rain Jacket ist ein neuer Vertreter dieser Gattung bei POC. Gerade einmal 85 g wiegt die MTB Jacke in Größe M. Sie besteht aus einem dreilagigen wasserdichtem Gewebe, dass nur 51 g pro Quadratmeter wiegt. Alle Nähte der Jacke sind verschweißt und die Wassersäule beträgt 20.000 mm.

The Supreme Rain Jacket
# The Supreme Rain Jacket - gerade einmal 51 g pro qm bringt die Radsportjacke auf die Waage
Eine Wassersäule von 20.000 mm ...
# Eine Wassersäule von 20.000 mm ...
... bei gleichzeitig extremer Atmungsaktivität
# ... bei gleichzeitig extremer Atmungsaktivität
  • CF-Reißverschluss
  • integrierte Tasche
  • Gewicht 51 g pro qm (Größe M 85 g)
  • Größen XS-XXL
  • Wassersäule 20.000 mm
  • MVTR-Wert 50.000 g
  • www.pocsports.com
  • Preis 490 €

Eine umweltfreundliche, fluorcarbonfreie DWR-Behandlung verbessert die wasserdichte Gesamtleistung noch. Trotzdem ist die Jacke extrem atmungsaktiv – POC gibt den MVTR Wert, also wie viel Wasserdampf in 24 Stunden durch einen Quadratmeter des Gewebes dringen kann, mit 50.000 g an.

Text/Fotos: Pressemitteilung POC
  1. benutzerbild

    davez

    dabei seit 11/2017

    Wow - bei den Preisen fällt mir nichts mehr ein. Das sind Allerweltsprodukte mit viel Wettbewerb und wenig Möglichkeiten sich zu differenzieren. Da hat die Marketingabteilung von POC wohl in Supermann Bettwäsche geschlafen, wenn sie solche Preise aufrufen.
  2. benutzerbild

    feedyourhead

    dabei seit 06/2013

    Bin da voll bei dir und finde diese Entwicklung auch ganz schlimm.
    Hierzu kann ich von mir selbst sprechen:
    Hab mit 13 mein erstes Wheeler Falcon (CC Fully) bekommen. 1250€ weil wir den Händler gut kannten. Meine Eltern konnten sich das schon kaum leisten, geschweigedenn nachvollziehen wieso ein Rad so teuer ist!
    Selbstredend dass das Wheeler nicht für die extremere Variante geeignet war. Nach sehr kurzer Zeit hab ich bei uns die damalige DH Szene kennengelernt und dann war‘s natürlich geschehen: 1 Jahr später waren es 3. gebrochene Rahmen. Es musste also was neues her.
    Paar Sponsoring Bewerbungen an Firmen, persönliches Gespräch auf der Eurobike mit Bergamont und damals Herr Faber, Ergebnis: gebrauchtes Bergamont Big Air vom damaligen Bergamont Profi und Lieblingsfahrer Jan Stötzer. 1600€.
    3 Manitou Gabeln und 3 Rahmen später, musste was anderes her.
    Glücklicherweise gab es damals Sponsoree (ein Freund hatte mich dort angemeldet) und darüber kam des Kontakt mit Nicolai und Falco Mille. Hab dann das unendliche Glück gehabt einen Rahmen und paar Parts gestellt zu bekommen. Das Helius FR war das einzige Rad das nicht kaputt gegangen ist!
    1 Jahr später dann Unterstützung von YT (hat damals Sponsoree gegründet), Rahmen gestellt bekommen. 2 Rahmen später und keinerlei Unterstützung meiner Eltern, war das Thema Sponsoring meiner Person für Firmen uninteressant.

    Dann Ohne Chance sich dieses Hobby leisten zu können, aufs Abi und Studium konzentriert.
    Nach 5 Jahren Abstinenz vom Radln hab ich mir dann endlich nach Abschluss des Studiums paar Teile leisten können und hab mir wieder aus alten und gebrauchten Teilen aus dem Bikemarkt ein Rad zusammengeschraubt.
    Mein erstes Gutes Bike war dann vor paar Jahren ein gebrauchtes Nicolai Ion 15 hier aus’m Bikemarkt.
    2019 dann ein Raaw Madonna, aber auch nur weil Ruben ein super Typ ist!
    Lange Rede kurzer Sinn:
    Das Hobby ist leider viel zu teuer und macht talentierten Jungs und Mädchen den Einstieg verdammt schwer, wenn die finanziellen Hürden nicht gestemmt werden können.

    Würde mir daher ( gerade auch aus eigener Erfahrung) viel mehr Unterstützung für junge Sportler wünschen und mehr Nachwuchsarbeit!

    Mein Bericht sollte kein mimimi sein, sondern nur ein Erfahrungsbericht um gesagtes zu untermauern smilie
    Wann warst Du denn 13?

    Irgendwie untermauert dein Erfahrungsbericht doch eigentlich genau das Gegenteil.
    Auch früher war ein anständiges (damit man es als Sportgerät nutzen kann) Bike schon teuer.
    Zusätzlich war die Qualität schlechter (deine ganzen verbrauchten Gabeln, gebrochenen Rahmen).

    Ich bin auch dagegen wenn Dinge teurer werden, wer ist das nicht, aber aus deinen Aussagen les ich ganz andre Sachen raus. smilie

    Und natürlich ist vieles teurer geworden. Im Vergleich zu früher kannst du jetzt auch Carbonmonocoque Rahmen haben, elektrische Schaltungen, sämtlicbe Anbauteile aus Carbon und die Schrauben die man früher nachgerüstet hat sind oft schon serienmäßig aus Alu ider Titan.

    Andrerseits bekommst du doch auch heute nich günstige Bikes die um Welten besser funktionieren als früher.

    Die Spanne ist halt größer geworden, es gibt viel mehr auswahl.

    Und neben der 500 euro Jacke kannst du auch die für 20 euro von decathlon kaufen. Und die funktioniert auch nicht soooo schlecht.
  3. benutzerbild

    Jocki

    dabei seit 03/2005

    Bei limitierten Budget investiert ein ambitionierter Biker besser in hochwertige Kleidung( ob die POC Jacke das jetzt ist sei mal dahingestellt) statt in ein Highend Bike. Besser wird man nur durch ständiges fahren. Das heißt bei uns leider mehrere Monate, Regen, Kalt, Wind... vernünftige Kleidung bedeutet, bessere Trainingsbedingungen, bessere Regeneration- mehr Leistung
  4. benutzerbild

    steve73

    dabei seit 04/2017

    Also wenn ich der POC-Seite folge ist der Helm fürs Rennrad und nicht fürs MTB, richtig?
    Warum wird das dann hier eigentlich vorgestellt?
    Kein NFC am Helm......wäre wirklich bereit einiges an Geld auszugeben für einen perfekten (vor allem leichten) Helm.......irgendwie gibt es aber scheinbar nichts ohne Kompromisse....
  5. benutzerbild

    MarvinM

    dabei seit 05/2013

    Wann warst Du denn 13?

    Irgendwie untermauert dein Erfahrungsbericht doch eigentlich genau das Gegenteil.
    Auch früher war ein anständiges (damit man es als Sportgerät nutzen kann) Bike schon teuer.
    Zusätzlich war die Qualität schlechter (deine ganzen verbrauchten Gabeln, gebrochenen Rahmen).

    Ich bin auch dagegen wenn Dinge teurer werden, wer ist das nicht, aber aus deinen Aussagen les ich ganz andre Sachen raus. smilie

    Und natürlich ist vieles teurer geworden. Im Vergleich zu früher kannst du jetzt auch Carbonmonocoque Rahmen haben, elektrische Schaltungen, sämtlicbe Anbauteile aus Carbon und die Schrauben die man früher nachgerüstet hat sind oft schon serienmäßig aus Alu ider Titan.

    Andrerseits bekommst du doch auch heute nich günstige Bikes die um Welten besser funktionieren als früher.

    Die Spanne ist halt größer geworden, es gibt viel mehr auswahl.

    Und neben der 500 euro Jacke kannst du auch die für 20 euro von decathlon kaufen. Und die funktioniert auch nicht soooo schlecht.
    Vor 18 Jahren smilie

    Klar kannst du da auch was anderes herauslesen, aber an dem Punkt dass der Sport für Einsteiger mit überschaubaren Mitteln damals und heute zu teuer war/ist und die Einstiegshürde sehr hoch liegt, kann man glaube ich wenig absprechen.

    Bzgl. Qualität untermauert meine Geschichte eher was ich meinte: denn 1600€ sind sau viel Geld- und da sprechen wir nicht von UVP und die Sachen waren eben nicht gut.

    Ausnahme: Nicolai!

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