Natürlich kann man in Tirol auch legal biken – wir stellten unlängst den Bikepark Katzenkopf Leutasch vor, der im vergangenen Juni eröffnet wurde. In Sachen legalen Trails ist die Sache bekanntermaßen jedoch nicht ganz so einfach, weshalb eine Petition dazu gestartet wurde. Der Text:
Verbotsschilder, immer mehr davon!
Wir, als leidenschaftliche Biker, haben uns immer schon als temporäre Gäste in unseren Bergen gesehen und respektieren deshalb die Gegebenheiten der Natur und Landschaft.
Wir wollen wieder zurück zum Ursprung. Wir wollen ein friedliches, respektvolles Erlebnis in den Bergen, egal, ob zu Fuß oder auf dem Mountainbike. Wir wollen die unendlichen Möglichkeiten nutzen und nicht nur in kommerziellen Bikeparks eingeengt werden.
Deshalb bitten wir das Land Tirol, die Gesetzeslage anzupassen und stellen uns als Guides mit unserer Expertise zur Verfügung. Das ist unser Projekt „Shared Trails Tirol“.
Mehr Informationen gibt es hier: www.bikeguide.tirol/sharedtrailstirol
22 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumDas ist für jeden Investitionshorizont im Tourismus schlicht irrelevant und abgesehen davon auch für eine sichere Prognose ein ziemlich weit entfernter Zeitraum.
Ich richte mich aber sicherheitshalber mal drauf ein, dass es so in 25-30 Jahren schwierig wird mit dem Skifahren unterhalb 1500m. Könnte dann allerdings auch an meinen alten Knochen scheitern
Das wäre schön. Diejenigen, die das Lied vom Ende des Winters am lautesten singen, wollöen aber keine Bergdörfer, sondern MTB-Ballermann-Höllen.
ich brauch weder im winter die ski-ballermann-höllen, noch im sommer die mtb-ballermann-höllen, aber damit verdient sich halt geld und das ist das, was am ende zählt. der rest ist egal.
ich weiß nicht genau was du meinst, aber ich persönlich glaube, dass in tirol die freigabe für trails/singletrails nur in skigebieten erfolgt? den grund kann sich jeder denken: die wollen, dass du die gondel auch im sommer benützt. die machen ein paar freigegebene trails außerhalb vom skigebiet, dass man sagen kann man hat es, "aber die leute wollen lieber in den bikepark".
1) problemlos(er) war
2) mehr Strecken gegeben hat
3) weniger Aufregung, weniger Beschwerden, da weniger MTB vorhanden waren
Ich nehme an, dass es die Strecken, Wege, "Trails" auch damals schon gegeben hat, nur dass sich an den MTB viel weniger gestört haben, da es einfach weniger gab als heutzutage.
Dass sie sich damals auch schon aufgeregt haben, darf man wohl annehmen.
Allerdings waren diese Strecken, Wege, Trails halt für Wanderer vorgesehen und von MTB mitgenutzt.
Heutzutage werden die ein oder anderen Wege entweder umfunktioniert oder angepasst.
Oder eben gesperrt; wobei, offiziell braucht man sie ja gar nicht sperren, da sie ja in Österreich von vornherein nicht freigegeben waren und sind. Also alles was nicht explizit freigegeben ist, ist eben verboten.
Sehe ich auch so.
Aber beides, sowohl das Angebot als auch die Nachfrage nach
Bikeparks, Trailcenter, Flowtrails als auch Ballermann Höllen/Oasen, steigt.
Sehe ich genau so, siehe oben.
Dazu will man sich ja generös und weltoffen geben, und daher gibt man halt ein paar Strecken noch zusätzlich, also außerhalb dieser Bikeparks/Trailcenter/Flowtrails, frei.
Der vermeintliche Konflikt mit Fahrradfahrern am Berg ist so alt, wie das MTB. Ein Studienfreund von mir machte in den 1990ern seine Diplomarbeit in Weihenstephan zum Thema "Einfluss von Fahrradfahrern auf die Milchleistung vom Almkühen". Es bestand die Angst, die Kühe könnten sich erschrecken und weniger Milch geben. Was gar nicht so abwegig war, wenn man den "Style" damals berücksichtigt. War schon sehr grell. Na ja, hat die Kühe natürlich nicht gestört.
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