Schritt an die Börse im Frühjahr
Laut einem Bericht von „The Information“, auf den sich Reuters bezieht, könnte der Börsengang bereits in diesem Frühjahr erfolgen. Nachdem bereits im vergangenen Jahr berichtet worden war, dass Strava Investmentbanken für diesen Prozess engagieren möchte, scheint die Planung nun konkreter zu werden. Der Zeitpunkt gilt als günstig, da für das Jahr 2026 ein Anstieg bei Börsengängen erwartet wird. Sinkende Zinsen sollen das Vertrauen der Investoren sowie die Risikobereitschaft am Markt stärken, während gleichzeitig zahlreiche Unternehmen, die ihre Listungen zuvor verschoben hatten, nun den Gang an die Börse suchen. Das Unternehmen selbst soll zuletzt im Rahmen einer Finanzierungsrunde im Mai mit rund 2,2 Milliarden US-Dollar bewertet worden sein. Ein Börsengang könnte langjährigen Investoren wie Sequoia Capital und TCV eine Ausstiegsmöglichkeit bieten.
Vernetzung und Leistungsanalyse
Die im Jahr 2009 gegründete Plattform kombiniert die Aufzeichnung von sportlichen Aktivitäten mit sozialen Netzwerkfunktionen. Nutzer können hierbei ihre Leistungen in verschiedenen Sportarten überwachen, sich individuelle Ziele setzen und ihre Fortschritte mit anderen teilen. Besondere Bekanntheit erlangte die App durch Funktionen wie das Vergeben von „Kudos“, den direkten Vergleich mit Freunden oder das Messen der eigenen Zeiten mit denen von Profisportlern. Vor allem während der Pandemie soll die Popularität des Dienstes stark zugenommen haben, da viele Sportbegeisterte die digitalen Motivations- und Austauschmöglichkeiten nutzten. Bisher hat sich das Unternehmen gegenüber Medienanfragen noch nicht offiziell zu den aktuellen Berichten geäußert.
Wie stehst du zu einem möglichen Börsengang der Plattform?
14 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumStrava in der jetzigen Form ist mit dem Börsengang Geschichte.
5k Runner listet ein paar mögliche Szenarien - Werbung zBsp, auch bei KOM´s.
Fakt ist (und das haben sie mit ihrer sinnbefreiten Aktion im Herbst bereits gezeigt): Strava braucht Kapital! Und allein das wäre der Grund die Finger davon zu lassen, denn damit entfernen sie sich von ihrem ursprügnlichen Gedanken, ganz genau wie du im letzten Satz schreibst.
Sollte eine Werbungflut kommen wird die App gelöscht.
Ohne kudospendende Gratisuser waere Strava tot, da wuerde ich mir wenig Sorgen drum machen.
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