HomeMagazinEventsSonstige EventsHeftige Niederschläge durchweichen Kursgelände – adidas Slopestyle 2007 abgesagt — 12. Juni 2007 7:38

Heftige Niederschläge durchweichen Kursgelände – adidas Slopestyle 2007 abgesagt

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Gestern wurden der adidas Slopestyle und der Sponsoree Ticket2Style Contest im österreichischen Saalbach Hinterglemm absagt. Widrige Witterungsbedingungen haben den Kursbau unmöglich gemacht.

Die Regenmenge, die in der letzten Woche runterkam (50 mm allein in zwei Tagen) hat den Boden am Slopestyle Hang dermaßen aufgeweicht, dass man teilweise knietief im Schlamm versinkt. Sogar in vier Metern Tiefe ist der Boden noch weich und matschig, da das Wasser vom Berg runterdrückt.

Unglücklicherweise ist darüber hinaus die Wettervorhersage für die nächsten vierzehn Tage sehr unvorteilhaft. Die Organisatoren ließen sich gestern eine Witterungsauskunft für Saalbach von der ZAMG, der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik Salzburg, anfertigen, die die Regenwahrscheinlichkeit in Saalbach als sehr hoch einschätzt. Es soll in dieser Woche jeden Nachmittag Gewittergüsse und Regenschauer geben und für das Wochenende und den Beginn der kommenden Woche wahrscheinlich noch mehr Regenschauer und Gewitter von Westen her. Stabiles, trockenes Wetter ist nach Aussage der Meteorologen derzeit nicht in Sicht.

Gestern Nachmittag traf sich ein Krisenstab bestehend aus den adidas Slopestyle Kursbauern Jim Deas und Tony Brey, Fahrern wie Joscha Forstreuter, Agentur, lokalen Bauunternehmern sowie Vertretern der Bergbahnen und des Tourismusverbandes, um die Lage am Hang zu analysieren. Auch unter Berücksichtigung der vierzehntägigen Wetterprognose, kamen die Organisatoren zu dem Schluss, dass der Grund nicht rechtzeitig abtrocknen wird, um den Kurs fertig zu stellen und den Event durchzuführen.

Die adidas Slopestyle Crew ist am Boden zerstört, denn noch nie hat sie einen Event absagen müssen. „Wir müssen den Tatsachen ins Auge sehen. Selbst wenn wir über uns hinauswachsen und 300 Prozent geben, können wir nicht gegen die Natur ankämpfen“ sagt Axel Burkhardt, Leiter Global Sports Marketing adidas Olympic Sports, Cycling und Outdoor. „Und wenn sich heute schon abzeichnet, dass wir keinen perfekten Kurs bereitstellen und keine sicheren Bedingungen für die Durchführung des Wettbewerbs garantieren können, dann ist der einzig vernünftige Schritt, den Event abzusagen. Diese Absage hat jedoch keinerlei Auswirkungen auf das adidas Engagement im MTB Freeride Sport. Im Gegenteil: gerade weil wir den Sport und die Athleten so ernst nehmen, möchten wir keine halben Sachen machen oder einen Event durchführen, der den Freeridesport nicht von seiner besten Seite zeigen kann.“

(PM vom 5. Juni)


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