Heute gingen in Riva del Garda die Gravity-Events über die Bühne. Erste Fotos und Ergebnisse vom Specialized Enduro Ride powered by Shimano, Rose Air-Show und Scott Night-Sprint.
Enduro-Ride:
Dass es sich beim Enduro-Ride eher um ein Downhill-Rennen handelt, hat sich inzwischen herumgesprochen. Und weil das Event größer und größer wird, wundert es nicht, dass auch Stars wie Nicolas Voullioz und Rene Wildhaber am Start der kurzen, technischen Strecke zu sehen waren. Im Vergleich zum letzten Jahr zeigte sich die Strecke unverändert anspruchsvoll, entscheidend waren wieder die engen, verblockten Kurven im Oberen Bereich und die technischen Drops im mittleren Teil.
Als schnellster Deutscher kam Foren-User Gernot Ruppert auf Rang Vier ins Ziel, mit einer Zeit von 1:07:24 nur ein Zehntel hinter dem drittplatzierten Niederländer Jarno Veerhoek. Die ersten beiden Plätze gingen aber an Megavalanche-Stars: Rene Wildhaber fuhr eine Zeit von 1:06 auf seinem Trek Scratch, außerirdisch schnell war aber E.T. Nicolas Voullioz vom Team Lapierre. Er fuhr einfach unglaublich sauber, ruhig und flüssig, fand dennoch an allen Ecken und Enden Platz ein wenig zu treten, mit 1:03 in einer anderen Liga und mit der absolut schnellsten Zeit. Das keiner von den vier Fahrern einen Fuß auf den Boden gesetzt hat oder gestürzt ist, dürfte klar sein. Wade Simmons war zwar schnell, aber mit jeder Menge Fuß-Einsatz unterwegs, Thomas Vanderham habe ich leider nicht fahren sehen.
Bei den Frauen sah das Treppchen folgendermaßen aus: Elke Rabeder aus Österreich, (1:34:50), Lisa Breckner (1:44:48 Minuten), Steffi Marth (1:48:53 Minuten). (Danke an Tyrolens) Insgesamt gingen acht Frauen und 88 Männer an den Start des Specialized Enduro Ride.
Unser Maxi Dickerhoff (12. Platz) konnte leider keinen sauberen Run ins Ziel bringen und war nicht zufrieden mit seiner Leistung. Insgesamt aber ein sehr hohes Niveau, obwohl an der Organisation durchaus noch Optimierungspotential bestünde: Die Zuschauer lösten Steinschlag auf dem extrem schmalen, steilen Zuschauerbereich aus, der kurze Zieleinlauf forderte manches Opfer. In Zukunft sollte die Startreihenfolge vielleicht nach Qualifikationszeiten geordnet werden, so sorgten sehr schnelle (Vouilloz, Wildhaber, Schumann, KäptnFR, Gernot Ruppert,…) und sehr langsame Fahrer für Verwirrung. Insgesamt aber ein schönes Rennen, dass vielen Fahrern die Chance gibt, Rennluft zu schnuppern und ohne Druck Spaß zu haben. Klasse ist auch, dass Sauber-Fahren belohnt wird.
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Rose Air-Show
Als Gladiatoren wurden Bobby Root und Arne Tschugg in die Arena gefahren und steigerten sich Stück für Stück von 16m über 18, 20, 22 , 23m Distanz, bis Arne Tschugg sich entschied, nicht mehr weiter zu machen. Bobby Root legte noch 24m auf, der extrem kurze Anlauf reichte jedoch nicht wirklich, um auf 75km/h beschleunigen zu können.
Scott NightSprint
Beim Scott Nightsprint traten die schnellsten 4Xer an – aus 32 Fahrern gehörten Amir Kabbani und Timo Pritzel zu den Publikumslieblingen, letzterer schaffte es sogar bis ins kleine Finale auf Rang 6. Im Finale konnte sich Guido Tschugg klar vor Florian Gottschlich, Louis Blümlein und Tibor Simai durchsetzen. Angie Hohenwarter war die schnellste Frau, sie verwies Steffi Marth, Steffie Tetscher und Laura Bretthauer, die als schnellste qualifiziert nur durch einen Sturz gebremst wurde, auf die Plätze.
Update: King of Dirt by Saalbach Hinterglemm
Beim diesjährigen “King of Dirt” gab es eine kleine Überraschung. Der junge und noch recht unbekannte Thomas Zeijda sicherte sich den Sieg. Die Fahrer mussten in drei Durchgängen die Judges (Hannes Klausner, Dominik Raab und Robin Specht) mit ihren Tricks überzeugen. Neben diversen 360- und Backflip-Kombinationen, bekamen die rund 3000 Zuschauer auch den ein oder anderen Frontflip zu sehen. Der letztjährige Sieger Amir Kabbani stürzte in seinem dritten Run und landete auf Platz zwei. Platz drei wurde von Thomas Genon eingefahren, bzw. “eingesprungen”.
Hier die Bilder des ersten Tages:
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P.S.: Schöne Bilder
was ist denn mit den ganzen Bayerischen Singletrailspezialisten die letztes Jahr die ersten Plätze überragend unter sich aufgeteilt hatten?
Dritter wurde kein Belgier, sondern doch ein Niederländer. Jarno Veerhoek.
Bei den Mädls: Elke Rabeder aus Österreich, (1:34:50), Lisa Breckner (1:44:48 Minuten), Steffi Marth (1:48:53 Minuten).
Die lettes Jahr schnellsten Fahrer (Herrmann etc. ) sind dieses Jahr wieder schnell gefahren - aber mit der Siegzeit von damals konnte man gestern nichts rausreißen!
Hoffentlich entschließt sich E.T. nicht, auf der Strecke öfter zu trainieren, sonst holt er nochmal 5-10 Sekunden raus...
Beschrieben wird seine Fahrweise als pedalierend, ruhig während andere wie Wildhaber mit dem Big Bike da runter kacheln.
Aber die Minute wurde noch nicht geknackt...
ich bin froh, wenn ich da unter 2 min runter komme :-)
Beschrieben wird seine Fahrweise als pedalierend, ruhig während andere wie Wildhaber mit dem Big Bike da runter kacheln.
Beschrieben wird seine Fahrweise als pedalierend, ruhig während andere wie Wildhaber mit dem Big Bike da runter kacheln.
Was mich jetzt aber noch interessieren würde: warum ein 516 und 916 rahmen? Vertraut er dem carbonhinterbau nicht? Oder ist es einfach eine spezielle lakierung? Dann fänd ichs keine gute werbung
Aber bis jetzt eine schöne berichterstattung, insbesondere mit den paar sachen vorweg.
Rene Wildhaber ist mit dem Scratch Air in Custom Lackierung+Lyrik gefahren.
Beschrieben wird seine Fahrweise als pedalierend, ruhig während andere wie Wildhaber mit dem Big Bike da runter kacheln.
wohlgemerkt, andere waren da schon mit federwegen um 180-200mm unterwegs!
die stecke wär nicht lang. wieso stellt man da als sponsor nicht 5 cameras an die schlüsselstellen und überträgt das rennen auf der firmenhompage. das wär doch gut fürs image und einer grossen portion extraklicks.
ich glaub die strecke wird von allein immer schneller. es wär zeit wieder ein paar tonnen fels reinzuschmeissen.
achso, so gut kenn ich mich bei Lapierre nicht aus, wird wohl so sein wie du sagst, für mich hat das halt nach Serie ausgesehen.
Hoffentlich entschließt sich E.T. nicht, auf der Strecke öfter zu trainieren, sonst holt er nochmal 5-10 Sekunden raus...