HomeAllgemeinWheeler Raptor, Passera, Hornet und R.A.M.P. 2012: Erlkönige beim BIKE Festival in Riva — 1. Mai 2011 12:12

Wheeler Raptor, Passera, Hornet und R.A.M.P. 2012: Erlkönige beim BIKE Festival in Riva

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Es war in den vergangenen Jahren ruhig geworden um den großen taiwanesischen Bike-Hersteller Wheeler. Nun präsentierte man der Öffentlichkeit erstmals die komplett überarbeitete Modellpalette für das Jahr 2012. Beim BIKE Festival in Riva del Garda stellte Wheeler die Erlkönige Raptor, Hornet, Passera und R.A.M.P. vor. Alle vier Bikes basieren auf demselben Federungssystem, welches die Abkürzung „SSP“ trägt. „SSP“ steht für „Super Single Pivot“ und ist ein von Wheeler patentierter abgestützter Eingelenker. Die Funktionsweise dürfte euch von einem Single-Speed fähigem Dirt Jump Fully bekannt sein, bei dem die Schwinge um das Innenlager rotiert. Nahezu gleich ist auch die Funktionsweise beim neuen „SSP“ System von Wheeler. Das Innenlagergehäuse befindet sich in der Hauptschwinge des Hinterbaus, und wird von zwei großen Lagern umfasst, welche die Schwinge im Hauptrahmen halten. Laut Wheeler soll dieses System für eine sehr hohe Steifigkeit bei geringem Gewicht sorgen. Außerdem hat das System den Vorteil, dass es keine Kettenlängung und somit kaum Kettenschlag gibt. Interessant dürfte jedoch sein, wie sich die Bikes im Gelände verhalten. Systembedingt kann das Hinterrad nicht nach hinten ausweichen. In der Theorie müsste das auf ruppigen Strecken für Unruhe sorgen.

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Da die Hauptlager sehr viel Platz in Anspruch nehmen, musste auf eine ISCG-Aufnahme verzichtet werden. Die Kurbel, bzw. das kleine Kettenblatt befindet sich aber so dicht am Rahmen, dass ein Abspringen und Verklemmen der Kette unmöglich ist. Bei der Aufnahme der Hinterradbremse setzt Wheeler auf eine Postmount-Aufnahme die auf der Kettenstrebe befestigt ist. Hauptrahmen und Hinterbau sind bei allen vier Modellen aus Carbon und pendeln sich bei einem Gewicht von 2,1 kg o.Dämpfer bis 2,3 kg o. Dämpfer ein. Leider durften wir die neuen Modelle noch nicht Probefahren und können euch somit noch nicht sagen, wie sich die Bikes in der Praxis bewähren. Uns wurde aber zugesagt, dass wir die Bikes beim Dirt Masters Festival in Winterberg testen dürfen.

Die vier Modelle basieren auf einer einheitlichen Fertigungsweise und unterscheiden sich lediglich in Sachen Gewicht, Federweg und Geometrie. Das Passera Limited soll Enduro orientierte Damen ansprechen. Das Bike bietet 160mm Federweg. Der Rahmen wird ohne Dämpfer 2,1 kg auf die Waage bringen. Das Horent ist das männliche Pendant zum Passera. Die Features sind bei beiden Bikes identisch. Das Gewicht ist auf Grund der etwas robusteren Bauweise ein klein wenig höher als beim Passera und soll bei ca. 2,3 kg ohne Dämpfer liegen. Auch das Hornet bietet 160mm Federweg und ist für den Enduro Bereich gedacht.

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Das neue R.A.M.P soll ein echtes Leichtgewicht werden. Es bietet 140mm Federweg und wird im Bereich All-Mountain angesiedelt. Auch hier soll sich das Rahmengewicht auf ca. 2,1 kg ohne Dämpfer belaufen.

Das Raptor ist das potenteste der neuen Wheeler Bikes. Mit seinen 180mm Federweg soll es aber kein Freeride-Bike sein. Von Wheeler wurde es als Long-Travel-Enduro beschrieben. Der Rahmen soll knapp über 2,3 kg (ohne Dämpfer) wiegen, das Komplettbike soll 13,5 kg auf die Waage bringen.

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