Orte, Unternehmen — 29. November 2011 13:42

Hausbesuch – Zu Gast bei Orange in Halifax, UK

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Die Hausbesuche gehen weiter und diese Woche steht bei uns der Besuch von Orange Mountainbikes in Halifax, England auf dem Programm. Immer wieder haben wir bei den Hausbesuchen Überraschungen im Bezug auf die Größe der Unternehmen erlebt und auch bei Orange sind wir uns nicht sicher gewesen, wie groß das britische Kult-Unternehmen wirklich ist. Bevor ihr euch jetzt das Video anschaut, überlegt doch auch kurz, was ihr an Größe vermutet… und lasst euch überraschen!

Seit nunmehr über 22 Jahren schweißen Lester Noble und Steve Wade “Orange Mountain Bikes” und machen vom Ausfallende bis zur mächtigen, aus großen Blechen geschweißten Hinterbauschwinge alles im eigenen Unternehmen. Nur für die Wärmebehandlung verlassen die Rahmen die Firma, alle anderen Schritte werden “in house” erledigt. Seine Motivation umreißt Mit-Gründer Steve Wade wie folgt:

“I’m trying to get away from numbers, amounts of travel and putting riders into boxes… lighting a way for the future I’m excited about what’s to come!”

Diesen Ansatz, sich von Federwegskategorien zu lösen, findet man in einigen Bikes von Orange ganz besonders verwirklicht. Das am besten verkaufte Bike der Marke ist das “Five”, ein Bike, das perfekt auf den Einsatz in den weit verbreiteten und sehr beliebten “Trail Centres” des Königreichs abgestimmt zu sein scheint. Rein vom Federweg würden es unsere Magazine leider nirgendwo einordnen können denn mit unter 140mm Federweg von All-Mountain zu sprechen fällt schwer, wenn man Bikes wie das Scott Genius LT im Hinterkopf hat. Doch das “Five” passt zu oben genannter Strategie: Weg von Kategorien und hin zu Bikes, die ein breites Einsatzspektrum ermöglichen. In England ist man sich jedenfalls sicher: Kein anderes Bike ist so vielseitig, funktioniert unter so vielen Bedingungen so gut und ist so haltbar.

Wenn man das “cats and dogs” Wetter in Großbritannien in Betracht zieht, kommt man auch schon schnell zu einer Kernaussage von Orange: Eingelenker. Mit Steve Peat ist das Unternehmen für seine aus voluminösen Blechkonstruktionen geschweißten Rahmen bekannt geworden, die zwar genug Resonanzkörper für drei Bikes bieten aber eine Lagerung besitzen, die es dem Besitzer einfach macht und im Zweifelsfall bequem (Standard-Lager) auf dem Parkplatz ausgetauscht werden kann.


Ob Steve Peat so wohl noch mehr Fans hätte? Wir sind uns nicht sicher. Sicher ist aber, dass er (für Orange) eine Legende ist.

Doch zurück nach Halifax, zum Hausbesuch. Wie werden die Orange Bikes hergestellt? In der Stadt befinden sich zwei Standorte – einer dreckig, einer sauber. Hier spiegelt sich perfekt die Entstehungsgeschichte eines Bikes wieder, denn alle Besitzer freuen sich über strahlende Lackierungen und blitz blank aufgebaute Bikes. Doch der Weg von Rohr und Blech zum fertigen Rahmen ist lang und dreckig. Im ersten, älteren Standort werden ausgehend von Reynolds Rohren und Aluminiumblechen die Rahmen gesägt, geschnitten, gefeilt, geheftet und geschweißt. Doch Orange ist nicht so groß wie man meinen könnte und so findet parallel zu der Fahrradrahmen-Produktion auch eine Menge Lohnfertigung auf den Maschinen statt. Ob Schaltschränke oder andere Erzeugnisse aus Aluminium-Blechen: Orange könnte es leisten! Ist der Rahmen erst fertig verlässt er für die Wärmebehandlung diese kleinen, engen Hallen und kommt ausgehärtet in den zweiten Standort zurück, der sich mitten in einem neuen Industriegebiet am Rande der Stadt befindet. Hier finden die Lackeriung, die Endmontage und auch der Versand der Räder statt. Doch hier lassen wir lieber Bilder sprechen…


IBC Hausbesuch Orange Bikes von crossie auf MTB-News.de


Bei Orange führt der Weg zum Runden über das Eckige. Echte Rohre ohne Schweißnaht auf einer Seite sucht man hier vergeblich.


Was das wohl wird!?


Wenige Sekunden später gibt’s ACTION!


Doch auch auf Gespantes verlässt man sich bei Orange gerne.

Weitere Informationen zu Orange findet ihr hier. Lust auf Hausbesuche bekommen? Hier findet ihr eine Übersicht über alle Unternehmen, bei denen wir bislang “Hallo” gesagt haben.


Bei Orange steht man auf Farben,…


das sieht man auch beim Lackierer der Firma. Das der Job nicht spurlos an einem vorbei geht, zeigt sein Fahrrad.


Und ein bisschen Farbe kann hier wirklich nicht schaden!

Alle Bilder vom Hausbesuch (anklicken zum Durchklicken!)
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Diese Fotos im Fotoalbum anschauen
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23 Kommentare dazu im Forum

  • #2
    schönes Rad

    gefällt mir gut
  • #3
    @mcgable Meine Rede.
  • #4
    Cool, Orange! :Liebe:
  • #5
    Hausbesuche sind spitze !
  • #6
    Werden eigentlich alle Orange Rähmen in England geschweißt?

    Auch die Stahlrähmen wie das P7 ??
  • #7
    ..so ein Hausbesuch ist immer interessant..!

    ORANGE BIKES sehen immer sehr massiv + schwer aus..
    ..d.h. bei einem Downhill gefällt mir sowas, ABER nur OPTISCH gesehen,
    das neue allerdings gefällt mir SEHR, denn es sieht massiv aus ABER auch leichter !!!
    Zitat:
    Zitat von nuts Beitrag anzeigen
  • #8
    Schönes Unternehmen! :-)
    ...das ist noch richtige "klassische" Handarbeit. Da denke ich gleich noch lieber an mein 224 zurück! Schön zu sehen, dass nicht alles am Markt aus Taiwan oder China kommt!
  • #9
    @*HC-Maxi

    DEINER MEINUNG!! Es lebe die Handarbeit!!
  • das 322 schaut echt hammer aus! <3
  • wo kann man den mal eine website eines deutschen vertreibers einsehen? hab mal gegoogelt aber finde nix so richtig... ich will mir mal ein paar preisinfos reinhohlen... thx
  • gibt anscheinend keinen deutschen Distributor
    http://www.orangebikes.co.uk/distributors/
    d.h. wahrscheinlich: in UK kaufen
  • Zitat:
    Zitat von albikilla Beitrag anzeigen
    @*HC-Maxi

    DEINER MEINUNG!! Es lebe die Handarbeit!!

    Dachte sich wahrscheinlich auch der Mechaniker, mit den vielen geilen Titten-Bildchen am Arbeitsplatz ;>
  • Zitat:
    Zitat von svennox Beitrag anzeigen

    ORANGE BIKES sehen immer sehr massiv + schwer aus..
    ..d.h. bei einem Downhill gefällt mir sowas, ABER nur OPTISCH gesehen,
    das neue allerdings gefällt mir SEHR, denn es sieht massiv aus ABER auch leichter !!!
    aber z.B. das 223 war schon ziemlich leicht im Verhältnis zu anderen DH-Rahmen ich weiß nicht wie schwerr die CC Rahmen so waren
  • sympatischer laden.
    mal ganz Offtopic: Wer kann mir sagen was da für ein Song in der Schweiß-Werkstatt im Hintergrund läuft? So ab min 8:00 bis 8:40 schwierig rauszuhören?
    Wäre sehr dankbar
  • sehr schön! schöne räder und bester Hausbesuch bis jetzt!
  • Schöner Hausbesuch mal wieder Und Orange ist schon eine ganz besondere Marke in der Bikewelt
    Gruß aus dem Pott!
  • ich liebe orange
    der hammer
  • Die Allianz: You're gorgeous von Babybird
  • Super Firmen philosophie und schöne hardtails aber den
    massiven Eingelenkbikes kann ich wenig abgewinnen.
    Ausnahme is das gelbe strange, das sieht richtig gut aus...
  • Orange mag ich sehr gerne.
    Der neue Downhiller hat mir schon als Prototyp in der MtbRider
    sehr gut gefallen.
    Mag allgemein die Sachen aus GB sehr gerne.Vor allem aber Hope,Orange oder Burgtec.


    P.S Das T-Shirt ist cool-----Essen-Schlafen-Fahren-Furzen
  • Zitat:
    Zitat von SiK Beitrag anzeigen
    Die Allianz: You're gorgeous von Babybird
    Vielen Dank! hab selbst nicht geglaubt das es jmd. erkennt
  • Zitat:
    Zitat von L.Fignon84 Beitrag anzeigen
    Orange mag ich sehr gerne.
    Der neue Downhiller hat mir schon als Prototyp in der MtbRider
    sehr gut gefallen.
    Mag allgemein die Sachen aus GB sehr gerne.Vor allem aber Hope,Orange oder Burgtec.


    P.S Das T-Shirt ist cool-----Essen-Schlafen-Fahren-Furzen
    KACKEN! = to POO
  • Das Five mit schön vielen Hope Parts dazu wäre genau das richtige für mich.

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