Folgende Produkte der neuen Serie wurden auf der CES vorgestellt:
- Bell Star mit 360fly – ein moderner Helm, der den Anforderungen des modernen Rennfahrers genügen soll
- Bell Moto 9 Flex mit 360fly – Bell’s umfangreichster Offroad-Motorradhelm mit Energie-Managment-System durch eine mehrlagige Innenschale
- Bell Super 2R mit 360fly – der vielseitige All-Mountain-Helm mit abnehmbarem Kinnbügel
- Giro Edit mit 360fly – Giro’s leichtester voll funktionaler Wintersporthelm
Alle vier Helme verfügen über die integrierte 360° 4K-Kamera von 360fly, welche in der Lage ist, auch herkömmliche 16 x 9-Videos zu filmen. Bedient durch 360fly’s eigene Mobile-App, ermöglicht die Benutzeroberfläche dem User ein sofortiges Bearbeiten und Teilen sämtlicher Inhalte auf gängigen Plattformen wie Facebook und YouTube.
Angetrieben durch einen erweiterten Qualcomm® Snapdragon-Prozessor 800 verfügt die Kamera neben der Möglichkeit 2880 x 2880 mit 30 fps zu filmen über einen eingebauten GPS-Sensor,, um Informationen über den Standort, die Höhe oder aktuelle Geschwindigkeiten wiederzugeben. Wie das Original, kommt die integrierte Kamera standardmäßig mit Bluetooth sowie integrierter Wi-Fi Funktion und hat bis zu zwei Stunden Akkulaufzeit.
Zusätzlich ist die integrierte 360fly Kamera abnehmbar, sodass sie auch unabhängig vom Helm genutzt werden kann. Neben den bestehenden App-Funktionen der integrierten Helmkameras, präsentierte 360fly während der CES Ausstellung per Live-Demonstration mehrere neue Technologien, die ein Ergebnis der Weiterentwicklung der neuen 360fly 4K-Plattform des Unternehmens sind. Für die Aufnahme der erweiterten BRG Sports Helmlinie sind folgende Features geplant:
- AutoPilot action tracking – Ermöglicht es Benutzern, einen definierten Punkt festzulegen, diesem zu folgen und so einfache, dynamische Sequenzen zu erstellen in denen der Sportler im Fokus steht.
- Collision Avoidance Alert – Benachrichtigt automatisch den Fahrer über potenzielle Gefahren, die außerhalb seines natürlichen Sichtfeldes liegen.
- Live Streaming – Für den professionellen, gewerblichen oder fortgeschrittenen Anwender, der ein 360-Grad-Video live streamen möchte, paart sich die integrierte Kamera mit der, als Zubehör erhältlichen, Micro-HDMI Basis und ist somit in der Lage ein Echtzeit Full HD 360° Video-Stream auszugeben.
In den kommenden Monaten werden diese Technologien noch getestet und sollen dann zusammen mit den neuen Helmen erscheinen. Mit „Highlight Reel“ ist desweiteren eine neue Auto-Editier-Funktion geplant, die automatisch 1-2-minütige Sequenzen erstellt, die sich auf den Bereich mit der meisten Action konzentriert.
Meinung @ MTB-News
In den Helm integrierte Kameras sind vor allem interessant, weil der Schwerpunkt der Kamera tiefer liegt und so weniger stark stört. Außerdem kann der Hersteller die Kamera so positionieren, dass der Helm gut ausbalanciert ist. Ob diese Möglichkeit bei den neuen „SMART“ Helmen genutzt wurde, bleibt abzuwarten. Die 360° Videos sind auf dem Vormarsch und sind teilweise noch gewöhnungsbedürftigt, aber durchaus interessant anzuschauen – besonders mit Hinblick auf den VR-Brillen-Trend, der dieses Jahr Fahrt aufnehmen wird, könnten sich mit Videos dieser Art neue Möglichkeiten eröffnen. Positiv ist, dass die Kamera abgenommen und auch unabhängig vom Helm genutzt werden kann – gerade, da die Kamera nach Herstellerangaben 138 g wiegt (Vergleich: GoPro Hero 4 Black Edition mit Gehäuse wiegt etwa 150 g), wäre es interessant, ihn auch ohne das Zusatzgewicht nutzen zu können.
10 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumScheiß auf die Kamera. Die Frage ist, kann der Helm an der Stelle ausreichend Stoßenergie absorbieren oder drückt's evtl die Kamera durchs Schädeldach?
Das blöde an so 360°-Kameras für VR-Brillen ist dann bloß, dass sich das nicht in 3D realisieren lässt, oder? Da wär ja fast der Hauptvorteil futsch...
So scheiden sich die Geister
Mich beeinflusst 3D in keiner Weise negativ, den Artikel kann ich überhaupt nicht nachvollziehen... Ist eben einfach ein kleines Extra-Gimmick. Man konnte Filme auch vor HD-Auflösung genießen, aaber in 1080p sahs dann trotzdem besser aus 
Was ich mich aber ernsthaft frage, ist, wie es überhaupt realisierbar sein könnte, Film in 3D, aber ohne fixe Blickrichtung also 360°-Rundumbild aufzunehmen... wahrscheinlich nur mit einer Kaskade kleiner Kameras und Live-Zusammenrechnen, während man durch die VT-Brille blickt?
Frage ist was kostet der Spass?
Sicherlich so sturzresistenter und weniger schädlich für die eigene Birne als eine oben draufsitzende GoPro an einer extra Halterung könnte ich mir vorstellen!
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