Auf den Namen Vortex hört der neue Laufradsatz vom britischen Spezialisten Halo - 27,5" oder 29", 33 mm Innenweite, ein asymmetrisches Felgenprofil, Boost oder Non-Boost, XD- oder HG-Freilauf lauten die Eckdaten. Wir haben den 484,80 € teuren Laufradsatz in 29"-Konfiguration getestet!
Wenig Spielraum für den Reifenwulst - Ab Werk ist ein Tubeless-Felgenband eingeklebt. Nachträglich lassen sich Decals in sechs verschiedenen Farben aufkleben.
Geöste Felge mit asymmetrischem Profil - Am Halo Vortex-Laufradsatz setzen die Briten auf Nabe, Speichen, Nippel und Felge aus dem eigenen Haus.
Mit 339 g ist die Boost-Nabe trotz Aussparungen am Flansch kein Leichtgewicht - Punkten kann sie dafür mit einem Einrastwinkel von nur drei Grad.
Alles selbst austauschbar und damit ideal für Fahrer, die lieber selbst schrauben - schraubt man die Endkappen ab, können Lager, Freilauf und Achse problemlos getauscht werden.
Fein verzahnt - 120 Einrastpunkte bietet der Supadrive-Freilauf.
Viel Spurtreue verleitet zum schnellen Fahren - Bergab zieht das hohe Gewicht natürlich, durch die rotierende Masse bleibt das Rad aber auf Kurs
Große Innenweite sorgt für viel Grip - Selbst aus etwas unterdimensionierter Bereifung holt der Halo Vortex dank viel Innenweite ausreichend Grip raus
Beule 1 - Von der schweren Felge hätten wir mehr erwartet.
Beule 2 - Im direkten Vergleich konnten deutlich leichtere Felgen besser abschneiden.
Gebrauchsspuren an Alu-Freilaufkörpern sind nichts neues. - Hier gibt es aber auch Lösungsansätze, welche die Krafteinleitung von einzeln aufgesteckten Stahlritzeln gut verteilen.
Abziehen? Ja! - Zielen sollte man aber genau: während das flache Felgenprofil Flex zulässt, mag die Felge spitze Steine weniger gerne. Gerade in Anbetracht des hohen Gewichts lässt die Haltbarkeit zu wünschen übrig. Die Fahrqualität und der geringe Einrastwinkel der Hinterradnabe können hingegen überzeugen.