Anders als der letzte Rahmen ist dieses Undead aber mattschwarz lackiert, rein äußerlich sieht es ebenso hochwertig aus wie das Exemplar von Juli 2011. Hoffen wir, dass es mehr aushalten wird, ohne erheblich schwerer geworden zu sein. Anscheinend wird Filip Polc damit am Wochenende in Südamerika durch die Gassen donnern, um ihm den Härtetest der Straße zu verpassen.
Am Unterrohr und auf der Kettenstrebe finden sich großzügige Schoner gegen Ketten- und Steinschlag, am Yoke sitzt eine Metallplatte, die die empfindlichen Kohlefasern vor einer hochgezogenen Kette schützen soll. Als Federungssystem kommt erneut das Evil-eigene Delta Link von Dave Weagle zum Einsatz, allerdings nicht mit schwimmend gelagertem Dämpfer wie es noch beim Revolt der Fall war.
Auch aus Great Britain gibt es neue Prototypen zu sehen: Hope ist immer gut für clevere Frästeile, der neueste Clou: Ein Kettenblatt mit integriertem Bash- / Führungsring. Dazu gibt es eine minimalistische Kettenführung, die trotzdem ausreichen müsste, um die Kette an Ort und Stelle zu halten.
Ob die Teile jemals in Serie kommen, ist ungewiss. Gewichtsmäßig müssten sie aber relativ weit vorne mitspielen.
Kurios muten diese Reifen eines unbekannten Herstellers an, aber da seit vergangenem Jahr auch grundsätzlicher über die Reifengröße gesprochen war, wundert einen gar nichts mehr. Der Ansatz geht in die Richtung der ultra breiten Reifen von Surly und Sandman, die Fahrkomfort und Grip versprechen. Bleibt nur die Frage, welche Rahmen, Gabel und Felgen (außer den genannten) man dafür benutzen soll.
Serienreif ist hingegen schon die neue Jewel Air Sattelstützenreihe von Blacx. Die Marke macht schon seit längerem Teleskopstützen, bei denen der Zuganschlag nicht oben am Kopf, sondern unten am Hals der Stütze sitzt, wodurch der Kabelsalat erheblich reduziert wird. Möglich war das beim ersten Modell durch ein gelochtes Gleitbein, in das ein Stift per Magnet von außen hinein und heraus gezogen werden konnte.
Die neue Jewel kommt in vier verschiedenen Ausführungen, damit auch wirklich jeder bedient wird. X-Country-Fahrer brauchen mutmaßlich weniger Verstellweg, wodurch ihre XC-Stütze etwas leichter wird. Für AllMountain-Piloten gibt es 10 oder 12,5cm Verstellweg, je nachdem, wie man es braucht. Und für Downhiller gibt es eine Stütze mit ebenfalls weniger Verstellweg, aber auch kürzerer Einbaulänge für Rahmen ohne durchgängiges Sitzrohr.
Besonderheit: Der Zuganschlag kann einfach demontiert werden, wodurch man seine Teleskopstütze spontaner demontieren will, wenn es beispielsweise in den Bikepark geht oder eine Tragetour ansteht.
Der Lenkknopf wirkt ergonomisch und kommt in vielen Farben. Blacx-Stützen werden in Deutschland von Sports-Nut vertrieben.
Welches der gezeigten Produkte würdet ihr am liebsten in Serie sehen?








45 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumLustigerweise hatte Cedric Gracia bei einem WC Lauf die Reverb am Dhler verbaut, um im Flachstück effizienter treten zu können, ätsch
http://yfrog.com/hsn8gikj
das haben viele gemacht aber nur in Südafrika
4 Zoll? HEILIGE ********!
verglichen mit nem Antidote isses auch nur n massiv aussehender Eingelenker (und der bricht auch noch? LOOOOL!!!!)
Schöne Sache das Hope Kettenblatt mit Bash. Preislich natürlich grade bei mehrfachem Wechsel nicht so toll, aber die Idee find ich klasse.
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