Am 22. Dezember war Jolanda Neff beim Training in North Carolina bei hoher Geschwindigkeit gestürzt und hatte sich dabei schwere Verletzungen an den Rippen, der Lunge und der Milz zugezogen. In einer Not-Operation konnte eine innere Blutung durch eine Embolisation der Milz-Arterie gestoppt werden.
Inzwischen hat ihr Hauptsponsor Trek, für dessen Factory Racing XC-Team die Schweizerin fährt, ein Interview mit Jolanda Neff veröffentlicht. Dort berichtet sie, dass sie das Krankenhaus nach einem dreitägigen Aufenthalt verlassen konnte und sich aktuell noch in den USA aufhält. Weil ihre Milz infolge der Embolisation nicht mehr mit Blut versorgt wurde, ist diese inzwischen abgestorben.
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Da die Arterie der Milz nun künstlich verstopft ist, muss Jolanda Neff in den kommenden drei Monaten sehr drauf achten, dass ihr Blutdruck niedrig bleibt. Das bedeutet logischerweise auch, dass an Training in diesem Zeitraum nicht zu denken ist und sie vor dem Frühjahr auch nicht an Wettkämpfen teilnehmen wird. Sie ist jedoch zuversichtlich, dass sie als professionelle Athletin schnell wieder fit wird und auch zukünftig bei Cross Country-Rennen an den Start gehen kann. In der kommenden Woche fliegt sie zurück in die Schweiz und trifft dort den Chefmediziner von Swiss Olympic, um das weitere Vorgehen zu besprechen.
Wir wünschen Jolanda Neff weiterhin eine gute Genesung und hoffen, sie bald wieder fit und gesund im Cross Country-World Cup zu sehen!
33 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumDarauf kamen von anderen Usern Kommentare, auf diese habe ich geantwortet, da die Kommentare an mich gerichtet waren bzw. ich zitiert wurde (u.a. von dir).
Wie du anhand meiner Beitragszahl 679 (seit 2008) erkennen kannst, zähle ich wohl kaum zu den Leuten, die alles kommentieren und diskutieren.
Und mal ehrlich, war das bisschen frotzeln im ersten Post so wild? Ich denke nicht.
Wenn JN bald wieder über staubige Trails kachelt, bis sie Blut im Rachen schmeckt und sich dabei selbst "impft", dann wünsche ich ihr gerade wegen der fehlenden Milzfunktion dabei alles Gute.
Für den Rest gilt: Aufpassen auf das, was noch funzt. Noch ist die Medizin nicht so weit, daß ...
hmm, JN ist natürlich tougher als ich (und sie hat ja doch nicht am selben tag geburtstag, wenn sie nachgefeiert hat ;-) ), aber auch wenn die 3 monate ruhezeit übervorsichtig sein könnten, hätte ich eine eingebaute handbremse im training, wenn es da so einen milzstöpsel heraushauen könnte ...
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