WTB komplettiert seine leichten Carbon-Felgen mit Naben, Speichen und Nippeln und bietet ab sofort auch komplette CZR-Laufradsätze an. Herzstück sind die im November 2020 vorgestellten CZR i23 und i30 Felgen, die einen breiten Einsatzbereich von Gravel-Bikes über Cross Country bis hin zu Trail-Bikes und Enduro-Bikes abdecken sollen.
WTB CZR i23 Gravel-Laufradsatz
- neuer Gravel-Laufradsatz mit 1.395 g
- 24 h oder 28 h mit Pillar Racing Winged-Speichen
- WTB Frequency-Naben mit zwei versetzten Sperrklinken-Dreierreihen
- Boost 12x 148 mm und 15 x 110 mm, 12 x 142 mm und 15 x 100 mm
- Shimano HG-, Shimano Microspline-, SRAM XDR-Freilauf
- Centerlock- oder 6-Loch-Bremsaufnahme
- mit „Solid Strip“, zusätzlichem Tubeless-Felgenband und Tubeless-Ventil
- Farben anthrazit/schwarz
- Verfügbarkeit ab Ende September
- www.wtb.com
- Preis Vorderrad 655 €, Hinterrad 740 €, Laufradsatz 1.395 € (UVP)
Leicht und schnell, dazu dank Winged-Speichen aerodynamisch – all das soll der WTB i23 CZR-Laufradsatz in sich vereinen. Das ist aber noch nicht alles – auch maximale Kraftübertragung bei hohem Fahrkomfort soll das Gesamtsystem aus WTB-Nabe, den spannenden Speichen und der 331 g leichten Felge leisten. Dazu kann die Felge aufgrund der großen Maulweite von 23 mm mit breiten Reifen gefahren werden.
In der WTB Frequency-Nabe, die im i23-Laufradsatz verwendet wird, setzt der Hersteller auf weichere Federn für die Sperrklinken, die das Gesamtgewicht niedrig halten sollen, weniger Reibung im System erzeugen und einen leiseren Freilauf ermöglichen. Die Nabe ist auch mit den anderen Federn kompatibel, die im i30-Satz verbaut werden. Das Freilauf-System arbeitet mit zwei zueinander versetzten Sperrklinken-Reihen – mit jeweils drei Klinken pro Reihe für einen geringen Einrastwinkel von 3,7°.
Thema Haltbarkeit: große Abdichtungen und hochwertige Lager sollen für lange Laufleistung der Nabe sorgen. Und die Felgen? WTB steht hinter seinem Produkt und bietet dem Erstbesitzer für Schäden, die während der Fahrt entstehen, kostenlosen Ersatz.
WTB CZR i30 Mountainbike-Laufradsatz
- neuer MTB-Laufradsatz mit 1.904 g
- 28 h mit doppelt konifizierten Speichen und Messing-Nippeln
- WTB Frequency-Naben mit zwei versetzten Sperrklinken Dreierreihen
- Boost 12x 148 mm und 15 x 110 mm
- Shimano Microspline-, SRAM XDR-Freilauf
- 6-Loch-Bremsaufnahme
- mit „Solid Strip“, zusätzlichem Tubeless-Felgenband und Tubeless-Ventil
- Farben anthrazit/schwarz
- Verfügbarkeit ab Ende September
- www.wtb.com
- Preis Vorderrad 655 €, Hinterrad 740 €, Laufradsatz 1.395 € (UVP)
Gewichtstuning stand beim WTB i30 CZR-Laufradsatz nicht an erster Stelle, dafür soll der Laufradsatz mit maximaler Haltbarkeit glänzen. Trotz 484 g Felgen-Gewicht bringt es der von Hand gebaute Laufradsatz auf 1.904 g – dank doppelt konifizierter Speichen und Messing-Nippeln steht hier die Service-Freundlichkeit etwas mehr im Fokus. Wie bei den i23-Felgen verbaut WTB ab Werk ein doppeltes Felgenband – eines zum Abdichten und darunter ein „Solid Strip“, mit dem verhindert wird, dass sich das Abdicht-Band durch die Speichenlöcher drückt oder gebrochene Speichen durch das Felgenband stechen. Dazu sind die CZR i30 ab Werk mit Tubeless-Ventilen ready to go.
Wie angemerkt verbaut der Hersteller etwas härtere Federn hinter den Sperrklinken, um höhere Drehmomenten gerecht zu werden. Auch hier kommen hochwertige Lager und große Dichtungen zum Einsatz. Die Laufräder sind aber nur mit Shimano Microspline und SRAM XD-Freilauf verfügbar und anstatt der Centerlock-Aufnahme mit der herkömmlichen 6-Loch-Aufnahme für Bremsscheiben ausgerüstet. Auch für den i30-Satz gibt WTB die gleichen Garantiebestimmungen – wer beim Fahren etwas kaputt bekommt, erhält kostenlos eine Austauschfelge.
Video: WTB CZR Laufradsätze
Meinung @MTB-News.de
WTB wirft mit den beiden Laufradsätzen zwei spannende Optionen in die aktuell stark aufblühende Carbon-Laufradsatz-Klasse um die 1.400 €-Marke. Wir haben die i30-Felge aktuell im Test und werden zeitnah berichten, ob die Räder den Angaben des Herstellers gerecht werden.

21 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumIch mehrere Jahre ausschließlich WTB Felgen gefahren in Laufradsätzen, die entweder ein Laufradbauer oder ein guter Freund eingespeicht hat. WTB Felgen fahre ich auch immer noch, es sind nur zwischenzeitlich Nexties und Industry Nine gebrandete Alufelgen hinzugekommen.
Aufgebaut von WTB hatte ich: Asym i35, Scraper i45, KOM i23, KOM Tough i29.
Aufgebaut habe ich noch: KOM Light i29, KOM Light i45, CZR i30.
Von den ehemaligen Felgen ist
nur die Scraper kaputt gegangen, hier gab es nach etwa fünf Jahren ausgerissene Speichenlöcher. Die KOM Tough i29 fahren als Hinterräder am Cargo- sowie am Bikepackingbike eines Freundes weiter, die KOM i23 im Gravelbike einer Freundin und die Asym i35 am AM Fully eines Freundes weiter.
Ich weiß noch von einer KOM i29 Light des oben erwähnten Freundes, die nach drei Jahren ebenfalls ausgerissene Speichenlöcher hatte (die wurde dann durch eine meiner KOM i29 Tough ersetzt).
Einsatzbereiche:
Gravel mit und ohne Gepäck, Bikepacking, Trails mit dem 29+ Singlespeed.
Pech kann man natürlich immer haben, aber im Allgemeinen sind meine Erfahrungen definitiv positiv und das trifft auch auf die Leute in meinem Umfeld zu, die mit WTB Felgen (meist die alten KOM Modelle ohne die Unterscheidung Light/Tough) unterwegs sind.
Die sind aber - wie ich - tendenziell eher nicht im Park oder Enduro-mäßig unterwegs. Aber soweit mein Feedback.
Und es gibt oft neue auf Garantie oder ein crash replacement. Kann sich also finanziell lohnen wenn man regelmäßig Felgen zerdeppert.
Wenn solche Defekte vermeidbar sind, fände ich das schon super.
Die Felge ist im Eimer. Jetzt muss ich eine neue Felge einspeichen (lassen - das hab ich einfach nicht drauf
Tut ja aber hie rnix zur Sache - ich will nur sagen, dass ein Vorteil von Carbon Felgen im Vergleich zu Alu Versionen auch bei gleichem Gewicht schon die Haltbarkeit sein kann. Sicherlich ist das individuell zu beurteilen...
Kann aus eigener Erfahrung auch sagen, dass mein OneUp Carbon Lenker trotz dickerer Klemmung gefühlt weicher ist als mein davor gefahrener Ultimate Use Carbon Lenker mit 31,8mm Klemmung.
Gibt ja auch schon Hersteller die eben nicht das Ziel haben, das Laufrad so steif wie möglich zu bauen sondern es eben so auszulegen, das es auch ein bisschen dämpft. Möglichst steif kann wohl jeder und ist wohl auch keine Kunst. Ob man das aber dann will bloß um Carbon zu fahren muss sich jeder selber fragen.
Was ist der Unterschied der beiden Laufräder CZR i30 und CZR i30X und wie schwer ist da ein Laufrad (VR und HR)?
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