DJI Osmo Action 6: Infos und Preise
Mit der Osmo Action 6 führt DJI erstmals eine variable Blende (f/2,0–f/4,0) im Action-Cam-Segment ein. Damit soll sie flexibler auf wechselnde Lichtbedingungen reagieren, von Low-Light-Szenen bis zu hellen Landschaften im gleißenden Sonnenlicht. Der neue 1/1,1-Zoll-CMOS-Sensor mit 2,4-µm-Pixeln verspricht einen erweiterten Dynamikumfang von bis zu 13,5 Blendenstufen und unterstützt 4K-Aufnahmen mit bis zu 120 fps im 4:3-Format.
Auch kreative Funktionen wurden erweitert: Ein optionales Makroobjektiv rückt die minimale Fokusdistanz auf 11 cm, während das FOV-Boost-Objektiv das Sichtfeld auf bis zu 182° vergrößern soll. Mit dem neuen 4K-Custom-Modus kann das Bildmaterial im Nachhinein flexibel zugeschnitten werden, ohne die Kamera vorher horizontal oder vertikal ausrichten zu müssen.
DJI bietet die Osmo Action 6 in einer Standard-Combo für 379 € (UVP) an. Eine Adventure-Combo mit zusätzlichem Zubehör und zwei weiteren Akkus gibt es für 479 € (UVP).
- Variable Blende von f/2,0 bis f/4,0 – Premiere bei Action-Cams
- Sensor 1/1,1-Zoll-CMOS mit 2,4-µm-Pixeln, bis zu 13,5 Blendenstufen Dynamikumfang
- Video 4K/120 fps (4:3), SuperNight-Modus, 10-bit D-Log-M
- Stabilisierung RockSteady 3.0/3.0+, HorizonBalancing, HorizonSteady
- Zeitlupe bis 4K/120 fps, bis 32-fache Super-Zeitlupe in 1080p
- Sichtfeld 155° nativ, bis 182° mit FOV-Boost-Objektiv
- Wasserdicht IP68, 20 m ohne Gehäuse / 60 m mit Case
- Akku bis zu 4 Stunden laut Hersteller, Schnellladen: 80 % in 22 Minuten
- Speicher 50 GB intern
- Audio Direktverbindung zu zwei DJI-Transmittern, integriertes 3-Mikrofon-Array
- Verfügbarkeit ab sofort
- www.dji.com
- Preis (UVP) 379 € (Standard Combo), 479 € (Adventure Combo)
Für Action-Shots stehen RockSteady 3.0/3.0+, HorizonBalancing und HorizonSteady zur Verfügung. Die Kamera soll Verwacklungen, Neigungen und Rollbewegungen elektronisch ausgleichen und dabei 4K/60 fps beibehalten. Zeitlupen bis 4K/120 fps sowie eine Super-Slow-Motion-Wiedergabe bei 1080p werden ebenfalls unterstützt.
Die Kamera ist gemäß IP68 für bis zu 20 Meter Wassertiefe ohne Gehäuse ausgelegt, mit optionalem Case sogar bis 60 Meter. DJI gibt zudem an, dass das System bis –20 °C zuverlässig arbeiten und bis zu vier Stunden durchhalten soll. Der 50-GB-interne Speicher dient als Notfall-Backup, falls keine microSD-Karte verfügbar ist.
DJI empfiehlt die Osmo Action 6 für Vlogger und Outdoor-Sportler gleichermaßen – von MTB-Trails über Schneetouren bis hin zu Tauchabenteuern. Für noch mehr Flexibilität bietet DJI ein breites Zubehörsortiment an, darunter Lenkerhalterungen, wasserfeste Cases, ND-Filter, ein Dual-Direction-Zubehörsystem sowie spezifische Sets wie Fahrrad- oder Tauch-Bundles.
Wäre die DJI Osmo Action 6 etwas für deine nächste Ausfahrt?
36 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumBei der Action 6 war die Blende auf fix eingestellt. War die erste Fahrt und ich hatte keinen Bock mich damit auseinanderzusetzen. Das mache ich in den nächsten Wochen.
Mikro war ein MicMini, das mit der Action 6 verbunden war. Das war auch einer der Hauptgründe für den Umstieg auf die DJI. Ich bin bisher die Hero 11 gefahren und mit Windmuffs über den drei Mikros war das auch recht gut aber bei viel Wind hat man das trotzdem gehört.
Was mir noch nicht so gut gefällt ist der Bildausschnitt der Action 6. Ich habe mit dem quadratischen Sensor aufgenommen, dessen Bildausschnitt ich dann im Post zurechtgeschoben habe. Trotzdem ist mir noch zu wenig vom Horizont zu sehen und wenn ich es weiter nach oben schiebe, zu wenig vom Rad. Das ändert sich, sobald die Boost Linse montiert ist. Die ist aber derzeit nicht lieferbar und ich warte schon sehnsüchtig drauf.
Was mich auch extrem überrascht hat bei der DJI ist die Haptik. Bei der GoPro das SD/Akkufach aufzubekommen war immer ein Krampf. Das ist bei der DJI wirklich richtig gut.
Insgesamt sind die Stats im Vergleich zur Hero 11 beeindruckend und ich werde mich damit wie gesagt noch genauer beschäftigen. Im Video ging es ja nur um die Neo 2, bei der ich auch etwas spielen werde mit den Einstellungen.
Ich kann natürlich nichts über die Hero 13 sagen aber mutmaße, dass spätestens mit der Action 6 die GoPro langsam nicht mehr das Maß der Dinge ist, wenn es um Actioncams geht.
BTW: Ich hatte auch noch mit keiner GoPro irgendwelche Probleme wegen Überhitzung, Materialverlust oder dergleichen. Da bin ich gespannt, wie sich die Action 6 schlägt. Bisher war mein Workflow suuuuper einfach. SD Karte in den Rechner, und ab ins Video.
Geschwindigkeit hingegen habe ich auf meinen wenigen Aufnahmen mit einen Gerät des Kollegen jedes mal schneller empfunden als in der Realität. Da stimme ich @NRSsyn zu. Ob es am Gerät liegt, es war eine GoPro (4 glaube ich...), kann ich zu wenig beurteilen.
Liegt an der Kamera. Die Hero4 hat kaum Stabilisierung. Da kommt einem das schnell vor.
Bei den Neueren Modellen ist die ja super gut.
Habe jetzt auch die 6er.
Ich hatte tatsächlich das gleiche Phänomen.
Eine längere Recherche hat ergeben, dass, wenn man über 1:1 aufnimmt, das ganze extrem gecroppt wird.
Das liegt vor allem an der Bildstabilisierung.
Es werden erstmal alle Ecken weggelassen, also man nimmt nur ein "Kreuz" auf. Die Ecken bleiben schwarz.
Desweiteren reserviert die Kamera im 1:1 Modus wesentlich mehr Platz (wohl ca 5% Bildausschnitt) für die Bildstabilisierung.
Wenn man manuell auf 16:9 stellt, ist es wieder normal. Also der Bildausschnitt ist ganz beim Alten.
ABER die Einstellungen des weitwinkels bei 1:1 lässt mich vermuten, dass dies ein Software problem ist (VORSICHT! Dies ist bis jetzt nirgendwo zu finden und nur meine eigene Einschätzung).
Also der 1:1 Sensor ist meiner Meinung, stand jetzt (ohne boost Lens) ein einziger Marketing Gag.
Ich würde die Kamera sofort mit der 5er pro tauschen, ja wenn da nicht die variable Blende wäre.
Die Macht es meiner Meinung nach wirklich aus.
Wobei die Erfahrungen sehr subjektiv sind.
Manche empfinden das Bild der Action 5 pro besser, manche das der Action 6.
Definitiv muss man die Kamera erst nach seinem Bedürfnissen abgleichen (Weißabgleich, Schärfe etc...).
Das mit der Variablen Blende wäre für mich (ohne boost Lens) die einzige Kaufentscheidung.
Da ich aber gerade das 1:1 haben möchte, weil ich eben in der post Produktion auch Shorts erstelle, ist mein Plan:
Ich kaufe mir die boost Lens und nehme an da nur noch 1:1 auf. Bis dahin bleibt's auf 16:9.
Wenn ich die boost Lens habe, werde ich berichten, wie es sich mit dieser verhält.
GoPro scheidet für mich komplett aus, weil mir dort der Fischaugen Effekt zu groß ist.
Davor habe ich natürlich mit der boost Lens Angst.
Wenn dieser Effekt mit der boost Lens gering ist, dann passt für mich alles.
Ansonsten macht die Kamera einen wahnsinnig guten Eindruck.
Gerade das dlog 10bit ist ein absoluter gamechanger und die Möglichkeit das theoretische Ergebnis auch direkt live auf der Kamera zu sehen.
Die Unterschiede der Farben, gerade bei schatten, ist wahnsinnig!
Die variable Blende macht dann den Rest.
Auch der interne speicher gefällt mir und die Möglichkeit, Videomaterial direkt und automatisch auf meinem NAS Server zu transferieren, ohne die Kamera an einen PC anschließen zu müssen.
Mein Fazit ist aber:
Hat man eine dji Action 5 pro, lohnt sich das Upgrade nicht wirklich.
Mal schauen wie es überhaupt mit dji weitergeht.
Da die ja jetzt von der USA gebannt wurde, habe ich ein wenig Bammel vor der Zukunft.
Wobei das momentan mehr die Drohnen User betrifft.
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