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Der Hafen in Auckland
Der Hafen in Auckland
Mahlzeit
Mahlzeit
Coromandel
Coromandel
Cathedral Cove
Cathedral Cove
Unser mobiles Zuhause
Unser mobiles Zuhause
Surf’s Up
Surf’s Up
FYI!
FYI!
Bremsen auf und los geht’s
Bremsen auf und los geht’s
Unter Farnen
Unter Farnen
Durch den Dschungel
Durch den Dschungel
Wetterfenster beim Tongariro-Crossing
Wetterfenster beim Tongariro-Crossing
An der Küste entlang
An der Küste entlang
Bei dem Wellengang sind wir froh, heute noch nicht in den Süden zu schippern
Bei dem Wellengang sind wir froh, heute noch nicht in den Süden zu schippern
Berge und mehr
Berge und mehr
Abfahrt mit Aussicht
Abfahrt mit Aussicht
Willkommen im Süden!
Willkommen im Süden!
629
629
Bereit für den Nydia Track
Bereit für den Nydia Track
Der Blick ins Paradies!
Der Blick ins Paradies!
Regen, Regen, Regen
Regen, Regen, Regen
Bikepark …
Bikepark …
… und Natur
… und Natur
Rude Rock am Morgen…
Rude Rock am Morgen…
... die Aussicht ...
... die Aussicht ...
... und das Licht entschädigen für das frühe Aufstehen!
... und das Licht entschädigen für das frühe Aufstehen!
Craigieburn – hinten ist das Skigebiet
Craigieburn – hinten ist das Skigebiet
Auf den Trails in Craigieburn
Auf den Trails in Craigieburn
Keine Neuseeland-Story ohne Schafe!
Keine Neuseeland-Story ohne Schafe!
Sonnenaufgang über Christchurch
Sonnenaufgang über Christchurch
Da fällt der Abschied schwer …
Da fällt der Abschied schwer …
Ab auf die Piste: Bei der Akklimatisierung
Ab auf die Piste: Bei der Akklimatisierung

Der Blick in das verregnete Grau des deutschen Winters lädt nicht gerade dazu ein, vor die Tür zu gehen. Das denkt sich auch unser Gastautor Fabian Gleitsmann, packt seine sieben Sachen und steigt in den Flieger in Richtung Süd-Osten. Viel Spaß bei seiner Fotostory über den Trip nach Neuseeland!

Nach gut 30 Stunden Reisezeit landen wir am späten Nachmittag in Auckland. Die Einreise ist völlig unspektakulär, nicht einmal unsere Räder werden nach europäischen Schmutzkrümeln durchsucht. Es folgt eine kurze Fahrt ins Hotel, eine lange Dusche und dann steht schon der Abendspaziergang durch den Hafen auf dem Programm. Die Sonne scheint, aber ein frischer Wind sorgt dafür, dass wir doch lieber mit Jacken herumspazieren. Und schon das erste Abendessen macht klar, dass Neuseeland auch kulinarisch einiges zu bieten hat.

Der Hafen in Auckland
# Der Hafen in Auckland
Mahlzeit
# Mahlzeit
Diashow: Ab in den Süden! - Kia Ora Neuseeland
... die Aussicht ...
Ab auf die Piste: Bei der Akklimatisierung
Willkommen im Süden!
Bikepark …
Unser mobiles Zuhause
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Am nächsten Morgen wachen wir um 7:30 Uhr auf. Erstaunlicherweise komplett ohne Jetlag-Schaden, das hatten wir bei 12 Stunden Zeitunterschied so nicht erwartet. Was wir aber erwartet haben: ein Frühstück! Und dieses zu bekommen, stellt sich im Auckland während der Sommerferien als gar nicht mal so einfach heraus. Schließlich werden wir doch noch fündig und können gut gestärkt unseren Campervan in Empfang nehmen.

Ziel der heutigen Reise ist eigentlich Raglan, gerade mal 2 Stunden südöstlich von Auckland und ein Top-Spot zum Surfen. Aber erfahrungsgemäß ist die direkte Linie in den seltensten Fällen die spannendste. Und so entscheiden wir uns spontan, einen Umweg zur Coromandel-Halbinsel zu machen, um einen Blick auf die berühmten Kalksteinfelsen zu werfen. Ein absolut lohnenswerter Abstecher, zudem bekommen wir noch einen sensationellen Sonnenuntergang zu sehen, bevor wir am späten Abend an unserem Campingplatz ankommen.

Coromandel
# Coromandel
Cathedral Cove
# Cathedral Cove

Der nächste Tag steht unter dem Motto „Surfen & Organisation“. Wir erwischen am Vormittag einige gute Wellen und verbringen die restliche Zeit mit dem Einkauf von Reiseproviant und dem Perfektionieren unserer Packordnung. Morgen geht es mit ein paar touristischen Umwegen (Hobbiton!) nach Rotorua.

Unser mobiles Zuhause
# Unser mobiles Zuhause
Surf’s Up
# Surf’s Up
FYI!
# FYI!

Und Rotorua bedeutet: Endlich biken! Leider ist zusammen mit unserer Ankunft auch etwas Regen aufgezogen, von dem man im dichten Wald aber kaum etwas mitbekommt.

Ausreichend Wasser sorgt für ein üppiges Grün
# Ausreichend Wasser sorgt für ein üppiges Grün

Wir verbringen zwei Tage im dichten Trailnetzwerk des Whakarewarewa Forest. Über 180 km Trails aller Schwierigkeitsgrade soll es hier geben, mehr als wir in unserer Zeit vor Ort selbst erfahren können. Alles ist bestens ausgeschildert, die Pfade sind in perfektem Zustand. Man merkt ganz deutlich, dass alle Wege hier speziell für Biker angelegt sind, so hängt man auch in eigentlich steilem Gelände kaum in den Bremsen und kann Bodenwellen und Kurven perfekt nutzen, um die Geschwindigkeit zu kontrollieren. Auch die flacheren Trails lassen sich easy durchrollen, deutlich mehr Fahrspaß kommt aber auf, wenn man bei der Beschleunigung etwas unterstützt – dann lassen sich kleine Bodenwellen als Doubles springen und das Grinsen wird immer breiter.

Bremsen auf und los geht’s
# Bremsen auf und los geht’s
Unter Farnen
# Unter Farnen
Durch den Dschungel
# Durch den Dschungel

Bei aller Fahrerei lohnt sich auch immer ein Blick neben den Trail. Die Vegetation ist der Hammer, riesige Farne stehen so dicht, dass man neben dem Weg keine Chance hat, vorwärts zu kommen – außer als Wallaby, einer hier heimischen Känguruart, wovon eines spontan unseren Weg kreuzt. Die Reise geht weiter nach Süden. Leider hat das Wetter die gleichen Reisepläne und wir durchqueren den Tongariro-Nationalpark im Nieselregen. Trotzdem – oder gerade deshalb – ein super Erlebnis und Pflichtprogramm für jeden Nordinsel-Besucher.

Wetterfenster beim Tongariro-Crossing
# Wetterfenster beim Tongariro-Crossing

Wir fahren weiter in Richtung Wellington, zu unserem nächsten Bikespot. Biken mit Blick aufs Meer ist angesagt und wir genießen Sonne und Trails.

An der Küste entlang
# An der Küste entlang
Bei dem Wellengang sind wir froh, heute noch nicht in den Süden zu schippern
# Bei dem Wellengang sind wir froh, heute noch nicht in den Süden zu schippern
Berge und mehr
# Berge und mehr
Abfahrt mit Aussicht
# Abfahrt mit Aussicht

Bei der Auffahrt zu einem Trail machen wir Bekanntschaft mit neuseeländischem Private Property: Wir kurbeln eine Forststraße hinauf, als uns der Eigentümer der Straße plötzlich mit seinem Jeep entgegenkommt und uns freundlich, aber ganz klar und deutlich erklärt, dass wir hier nichts zu suchen hätten und uns gerne eine andere Tour suchen dürfen …

Willkommen im Süden!
# Willkommen im Süden!

Das machen wir auch, und zwar auf der Südinsel! Vier Stunden dauert die Überfahrt und nach einer weiteren Stunde im Auto kommen wir in Nelson an, ebenfalls ein Top-Spot zum Biken. Der lokale Bike-Verein ist hier für die Instandhaltung der Trails verantwortlich, lässt sich dies aber mit einer Art Eintrittsgebühr bezahlen. So steht es zumindest auf einem Schild, das wir ca. nach dem ersten Uphill-Drittel entdecken. Na toll. Glücklicherweise treffen wir auf ein Mitglied des Bike-Vereins, der uns (gegen das Versprechen dem Bike-Verein nach Tourende beizutreten) unter seine Fittiche nimmt und uns über den 629 Trail wieder ins Tal führt. Mega! Auch wenn auch dieser Trail speziell für Biker angelegt ist, ist es ein ganz anderes Biken als in Rotorua – viel natürlicher, wilder, rumpeliger. Genau unser Ding!

629
# 629

„Natürlich, wild, rumpelig“ trifft auch das Programm für den nächsten Tag: Der Nydia-Track. Teil der neuseeländischen Enduroserie und komplett weg von der Zivilisation. Der Weg verläuft abgesehen von ein paar Bergrücken direkt an der Küste und ist sowohl für Wanderer als auch für Biker freigegeben. Am Anfang noch echt gemütlich, zeigt er aber bald seine Zähne: Steil, wurzelig, nass. Eine ganz blöde Kombination, vor allem wenn’s bergauf geht. Bergab allerdings kein Problem und wir rollen kurz vor Einbruch der Dunkelheit hinab zur On the Track Lodge.

Bereit für den Nydia Track
# Bereit für den Nydia Track
Der Blick ins Paradies!
# Der Blick ins Paradies!

Wer jemals diese Tour fährt, MUSS hier einfach übernachten. Absolut paradiesisch – die Zimmerauswahl beinhaltet kleine Hütten, eine mongolische Jurte und sogar einen umgebauten Eisenbahnwaggon! Das Abendessen wird in Form von rohen Zutaten bereitgestellt, um die Zubereitung kümmert sich jeder selbst. Wein kommt natürlich auch nicht zu kurz und wir machen uns einen gemütlichen Abend, bevor wir am nächsten Morgen die Tour zu Ende fahren und unsere Fahrt in den Süden fortsetzen.

Nächster Stopp: Irgendwo an der Westküste. Regen, Regen, Regen. Unglaublich, wie viel Wasser aus dem Himmel kommen kann.

Regen, Regen, Regen
# Regen, Regen, Regen

Übernächster Stopp: Wanaka, und kurz darauf Queenstown. Endlich im Outdoor-Mekka angekommen! Drei Tage sind wir hier und nutzen die Zeit so gut es nur geht: auf dem Speedboot, beim Raften, im Bikepark (entweder leicht und flowig oder richtig wilde Strecken) und natürlich auf den Trails. Lustigerweise gibt uns unsere Fahrtechnik gleich als Europäer zu erkennen – egal, lieber das Hinterrad versetzen als runterschieben.

Bikepark …
# Bikepark …
… und Natur
# … und Natur

Queenstown wäre natürlich nicht Queenstown ohne „Rude Rock“, einen der absolut geilsten Trails, die ich je fahren durfte. Wir starten kurz vor Sonnenaufgang, um das beste Licht abzubekommen, lassen uns Zeit – und fahren den Trail dann gleich noch einmal. Einfach genial, wie sich der Weg durch die unglaubliche Landschaft schlängelt. Mit die spaßigsten fünf Minuten die ich jemals auf dem Rad hatte!

Rude Rock am Morgen…
# Rude Rock am Morgen…
... die Aussicht ...
# ... die Aussicht ...
... und das Licht entschädigen für das frühe Aufstehen!
# ... und das Licht entschädigen für das frühe Aufstehen!

Und weiter geht’s – nach Milford Sound. Muss man dazu etwas schreiben? Eben. In Queenstown hatte uns ein bike-verrückter Kiwi noch von Craigieburn erzählt, einem Trailmekka irgendwo in der Mitte der Südinsel. Warum nicht? Auch hier sind wir wieder in der kompletten Wildnis. Es gibt kein Dorf, keine Tankstellen, nichts zum Essen, kein Handynetz. Dafür massig Trails und nette Mit-Biker. Einfach genial. Die Trails sind eher wild, natürlich und anspruchsvoll und wir fühlen uns sofort wohl. Selbst wenn das Gebiet eher klein ist: Zwei, drei Tage kann man sich hier definitiv austoben, ohne dass Langeweile aufkommt!

Craigieburn – hinten ist das Skigebiet
# Craigieburn – hinten ist das Skigebiet
Auf den Trails in Craigieburn
# Auf den Trails in Craigieburn

It’s not over, til it’s over. Wir kommen in Christchurch an und haben gar nicht mehr damit gerechnet, noch einmal auf den Bikes zu sitzen. Zumindest nicht, bis wir ein paar Trails oberhalb der Stadt entdecken, mit traumhaftem Blick über die Schafweiden aufs Meer. Also wieder einmal den Wecker für 5 Uhr gestellt, um rechtzeitig zum Sonnenaufgang oben zu sein.

Keine Neuseeland-Story ohne Schafe!
# Keine Neuseeland-Story ohne Schafe!
Sonnenaufgang über Christchurch
# Sonnenaufgang über Christchurch
Da fällt der Abschied schwer …
# Da fällt der Abschied schwer …

Wir nutzen unseren letzten Tag noch einmal maximal aus – morgens biken, nachmittags surfen – bevor wir uns auf den Weg Richtung Flughafen machen und am nächsten Morgen den Rückflug antreten. Nach gut 30 Stunden Reisezeit landen wir in München. Es hat frisch geschneit, aber so langsam setzt sich die Sonne durch. Ein super Tag für eine Skitour eigentlich. Wollen wir das wirklich? Na klar!

Ab auf die Piste: Bei der Akklimatisierung
# Ab auf die Piste: Bei der Akklimatisierung

Winterflucht oder lieber daheim bleiben? Wäre Neuseeland ein Reiseziel für Dich?

Foto und Text: Fabian Gleitsmann
  1. benutzerbild

    R3ap3r

    dabei seit 11/2015

    Könnt ihr nicht einfach einen "Umwelt Thread" aufmachen und dort weiter diskutieren? Finde es irgendwie respektlos die ganze Arbeit mit dem erhobenen Zeigefinger zu kommentieren und vom wesentlichen abzudriften. Hier geht es letztlich um einen gelungenen Bericht aus Neuseeland und sollte auch das Thema hier sein. Auch hier passt doch wieder das Sprichwort "Wasser predigen und Wein trinken". Macht euch erstmal Gedanken was eure Bikes für ein Footprint haben und welche lügen mit der "sauberen" Elektromobilität verkauft werden.
  2. benutzerbild

    Geisterfahrer

    dabei seit 02/2004

    arise
    Und ? Ist das Klima nun rechts ? Wer nicht an mich glaubt ist ein Ketzer.....wie im Mittelalter....haben wir uns weiter entwickelt. Soll sich jeder selbst ein Bild machen. Wenn Bomben gut sind weil sie von den USA abgeworfen werden und Bomben schlecht wenn sie von Russland abgeworfen würden erschließt sich mir nicht.
    Es gibt heutzutage genügend Leute, die sind so vernagelt, die würden nicht mal von den Gleisen runtergehen, wenn "der Falsche" ruft, dass gerade ein Zug einfährt...
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    abart

    dabei seit 06/2011

    Geisterfahrer
    Kurios, wie es immer noch Menschen (?) gibt, welche Spiegel Online als seriöse Informationsquelle (sic!) betrachten...
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/winter-ade-nie-wieder-schnee-a-71456.html

    Im Übrigen ging es hier in erster Linie darum, anderen noch ein wenig Freiheit zu lassen und nicht auf Teufel komm raus missionieren zu müssen. Anderen nicht alles mies zu machen. Jegliche menschliche Existenz ist eine Umweltbelastung, die Ressourcen verbraucht. Anderen vorschreiben zu wollen, was sie dürfen und was nicht, ist das Gegenteil von Toleranz (die von den gleichen Missionaren so gerne eingefordert wird.).
    Meiner Meinung und dem Datum nach ein Aprilscherz. Nichtsdestotrotz halte ich die Einschätzung des großen Herrn Henscheids bezüglich dem Herrn Klossen für treffend: "Dieser Waller vor dem Herrn, dieser sensationelle Haudrauf, dieser nimmermüde Jäger nach dem blauen oder grünen Schein..."
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  5. benutzerbild

    arise

    dabei seit 02/2012

    ich empfehle Kenfm. Tagesdosis 29.1.2019 die Abschaffung der Meinungsfreiheit ist Alternativlos.

    Die Stammfloskeln der Gegner der Meinungsfreiheit: whataboutism, Putinversteher,Verschwörungstheroetiker etc...

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