Singletrail-Erlebnisse für Jedermann und vielseitige Bikepark-Strecken machen den Austragungsort der Weltmeisterschaft im Jahr 2005 zu einem beliebten Bike-Resort. Auch in diesem Sommer gibt es interessante Neuigkeiten aus Livigno.

Die International Mountain Bicycling Association, kurz IMBA, hielt in Livigno die erste offizielle IMBA Europa Konferenz und den Flow Country Workshop ab. Insgesamt 27 Interessensvertreter aus zehn Ländern – Norwegen, Dänemark, Holland, Deutschland, Frankreich, Österreich, Schweiz, Italien, Tschechischen Republik und USA – trafen sich in der norditalienischen Bike-Destination, um unterschiedliche Konzepte zur Entwicklung, Genehmigung sowie Finanzierung von Trails zu präsentieren und diskutieren. Ein weiterer Schwerpunkt der Konferenz für professionelle Trailbauer und Entscheider aus dem Mountainbikesport war das Flow Country Trail Konzept, dessen Status Quo wie auch sein zukünftiges Entwicklungspotenzial.

Slopestyler Trond Hansen im Flow-Modus ohne krasse Beinbruch-Aktionen:

(Alle Fotos von Mattias Fredriksson // www.mattiasfredriksson.com)

Die IMBA hatte sich bewusst für Livigno als Tagungsort entschieden. Die Enklave in den italienischen Alpen bietet eine einzigartige Kombination an Trailoptionen: Von Natur-Singletrails mit Panoramablick bis hin zu fahrtechnisch anspruchsvollen Trails wie der 2005er Downhill Weltmeisterschaftsstrecke oder Abfahrten gespickt mit unterschiedlichsten Obstacles und Sprüngen im Swatch Bikepark Mottolino. Livigno ist zugleich das erste Bike-Resort, welches über einen offiziellen Flow Country Trail verfügt und diesen stetig ausbaut. Hans “No Way” Rey, der das Flow Country Konzept zusammen mit Diddie Schneider entwickelt hat, erklärt die Grundidee dahinter: „Der Begriff „Flow“ dominiert das Themenfeld Mountainbiken und Trails, in der jüngsten Vergangenheit wie auch in der Zukunft. Unter diesem großen Überbegriff laufen die Flow Country Trails, als eine ganz bestimmte Art von flowigen Trails, die festen Kriterien entsprechen müssen. Echte Flow Country Trails sind geschmeidige Trails, auf denen der Fahrer das „Roller Coaster“ Gefühl vollends genießen kann. Die Trails sind nie sehr steil, extrem oder gefährlich. Unabhängig vom Fahrkönnen versprechen sie puren Flow und Fahrspaß. Die Trails gehen nahezu ausschließlich bergab, mit kleinen Anliegern, Rollern und Sprüngen. Ein Flow Country Trails, beziehungsweise seine Teilabschnitte, sind nie kürzer als 500 Meter. Der weltweit erste offizielle Flow Country Trail wurde im Rahmen der IMBA Konferenz in Livigno fertig gestellt.“ Diddie und Hans bekamen hierbei tatkräftige Unterstützung von den Konferenzteilnehmern.

Hans Rey ist weltweit als Botschafter des Flow-Country-Konzeptes unterwegs:

Um einen Einblick in das Arbeitsspektrum der IMBA zu bekommen, lohnt ein Blick auf: www.imba.com. Alle weiteren Informationen rund um die Tourismusregion Livigno stehen unter: www.livigno.eu bereit. Der Swatch Bikepark Livigno Mottolino präsentiert sein Leistungsangebot auf: www.mottolino.com

Egal ob für Profi oder Einsteiger, Livigno deckt von abwechslungsreichen Endurotouren bis hin zu einer ehemaligen Downhill Weltmeisterschaftstrecke alle Facetten des Sports ab: Von einfachen Natur-Singletrails bis hin zu technisch anspruchsvollen Obstacles im Swatch Bikepark Mottolino. Vergangenen Juli trafen sich einige der großen Name in der norditalienischen Bergidylle: Brandon Semenuk, Martin Söderström, Graham Agassiz, Paul Basagoitia, Trond Hansen und Hans “No Way” Rey machten Livignos Trails gemeinsam unsicher.

Die Tage der Pros waren vollgepackt mit zahllosen Abfahrten im Bikepark Mottolino, Sprüngen in den Swatch Airbag, gediegenen Endurotouren inklusive einzigartigen Panoramen, gutem italienischen Essen und ausgiebigen Shopping-Einlagen in der Fußgängerzone der zollfreien Enklave.

Unser Syle ist geil und jetzt gehen wir ins Detail…“:

Die „jungen Wilden“ Martin, Brandon, Graham and Paul hatten im Bikepark Mottolino am meisten Spaß. Dessen Trails locken mit unterschiedlichsten Obstacles wie Wallrides, North Shores und Drops in allen nur erdenklichen Größen. Wenn die Jungs mal eine Verschnaufpause von ihren sprunglastigen Freeride-Abfahrten brauchten, tobten sie sich auf der 2005er Downhill Weltmeisterschaftsstrecke aus. Die Sessions im Bikepark sind zu sehen unter:

Nicht selten kam es vor, dass sich die älteren und erfahrenen Rider zu den Jungspunden in den Bikepark gesellten. Doch Trond und Hans konzentrierten sich primär auf All Mountain Touren rund um Livigno. Hans „No Way“ Rey ist seit Jahren der offizieller Repräsentant Livignos und damit der beste Tourguide, den Trond sich nur wünschen konnte. Gemeinsam genossen sie Highlights wie den Panorama Trail, den Passo del Bernina und den vor Fahrspaß nur so strotzendem Flow Country Trail. Durch Zufall trafen Hans und Trond auf einer ihrer Touren auch die World Cup Cross Country Größen Karl Platt and Ralph Naef, welche in Livigno ihr Höhentraining absolvierten.

Zusammen macht es am meisten Spaß – die Profis rocken gemeinsam den Park in Livigno:

Allgemeine Informationen zu Livigno:

Die Tourismusregion Livigno ist im Besonderen als Winterdestination bekannt. Die geographische und orthographische Vielfältigkeit der Landschaft, umschlossen im Norden und Süden von zahlreichen Berggipfeln, bildet jedoch zugleich auch ein perfektes Betätigungsfeld für den Radsportler im Sommer. Die einzigartige Berglandschaft wird oft auch als „Klein Tibet“ bezeichnet. Der an die Südspitze des Lago Di Livigno angrenzende Ortskern besticht darüber hinaus als zollfreie Enklave mit über 250 Einzelhandelsgeschäften. Umgeben von dem Nationalpark des Stilfserjochs und dem Engadin ist Livigno mühelos mit dem PKW oder Zug zu erreichen. Für das allgemeine Wohlbefinden sorgt eine großzügige Auswahl an komfortablen AR Bikehotels, die sich den speziellen Bedürfnissen der Radsportfans, egal ob Mountainbiker oder Rennradfahrer, mit attraktiven Übernachtungsangeboten angepasst haben. Insgesamt 3200 Kilometer an kartierten Trials und Passrouten stehen für GPS-Geräte zur Verfügung. Für die abfahrtsorientierten Mountainbiker garantiert der Kona Groove Approved Bikepark eine Vielzahl von sportlichen Herausforderungen – inklusive der offiziellen UCI Downhill Strecke der Weltmeisterschaft 2005. Auch 2010 stehen und standen eine Vielzahl internationaler Top-Events an: der La Pedala Marathon, die Transalp Tour, der Giro d´Italia, sowie die erste IMBA (International Mountain Bike Association) „Flow Country“ Konferenz.

(PM Rasoulution; Alle Fotos von Mattias Fredriksson // www.mattiasfredriksson.com)

Wie gefällt euch der Bikepark in Livigno und die das vielgelobte dortige Touren-Revier? Sollte es in den deutschen Mittelgebirgen auch mehr Flow-Country-Trails geben, wie zum Beispiel in Großbritannien?

  1. benutzerbild

    Speziazlizt

    dabei seit 04/2007

    ist mal einer von euch die Route gefahren die ganz links rum geht und beim Stausee raus kommt? Als ich vor zwei Jahren dort unterwegs war hatten wir am Nachmittag dort unser Lager aufgeschlagen und es kamen viele Radler die zu diesem Zeitpunkt nicht zum ersten mal den Fluss überquert hatten...

    kann man die auch ohne Flußquerung fahren?
  2. benutzerbild

    Lory

    dabei seit 11/2004

    Hallo,

    hab mal eine Frage etwas OffTopic und an die Musikbewanderten.
    Im Video vom Eingangsfred, geht ab 2.22 Minuten einer neuer Song los. Kann mir jemand sagen wie der Titel heißt und wer der Interpret ist!?

    Danke an euch
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  4. benutzerbild

    Whiplash.Fabio

    dabei seit 02/2010

    Komme grade aus livigno mit 4 gebrochenen wirbeln aber sonst ist es dort echt geil
  5. benutzerbild

    wilbur.walsh

    dabei seit 01/2010

    *******, wie ist das denn passiert?
  6. benutzerbild

    Bouncer

    dabei seit 01/2003

    Whiplash.Fabio schrieb:
    Komme grade aus livigno mit 4 gebrochenen wirbeln aber sonst ist es dort echt geil


    Oh jeh... Aber du warst nicht der, der letzten Mittwoch in der Dirtline vom Hubschrauber abgeholt wurde, oder?

    Wie ist das denn passiert?

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