Somit schien fast alles klar für den Vorjahressieger Philip Walder, dennoch wurde es nochmal eng: Mit einer Gesamtzweit von 27:40,95 min und damit 4,66 sec Vorsprung siegte Walder am Ende vor Stefan Peter (27:45,61 min/SUI/Wheeler iXS Team) und Tobias Leonhardt (GER/freeridefactory.com), der 28:14,60 min benötigte und damit die Master Class Men für sich entschied. „Es war am Ende ganz schön knapp, und ich bin froh, dass ich sauber und ohne Defekt durchgekommen bin“, sagte Philip Walder bei der Siegerehrung. Stefan Peter konnte der Sieg Walders nicht wirklich überraschen, denn „schließlich kennt der Philip in Latsch jeden Trail“. Enttäuscht war Oliver Dorn (GER/Centurion) über seinen fünften Platz, denn er hatte vor dem Schlusstag noch aussichtsreich auf Platz Drei gelegen. „In einer engen Passage hat es mich mit Sturz und Kettenklemmer voll erwischt und ich hab rund eine Minute verloren“, sagte ein sichtlich geknickter Oli Dorn.
Etwas deutlicher war die Sache bei den Frauen. Hier hatte Tanja Naber (GER/Santa Cruz Bicycles) mit 33:31.03 min am Ende gut eine Minute Vorsprung auf Stefanie Thalmann (SUI/MAHU/ION-Velobude). Thalmann siegte damit deutlich in der Rider Class Women vor Andrea Wiederkehr (35:09,65 min/SUI/Team Knallfrösch) und Anja Rohrer (36,53,03/SUI/Team Knallfrösch).
350 Teilnehmer waren am Freitag mittag bei bestem Wetter an den Start gegangen und absolvierten insgesamt zehn Stages inklusive einem Nightride am Freitag Abend.
In der neu eingeführten Super Master Class gab es einen erwarteten Favoritensieg: Wilfred van de Haterd (NED/Giant SR Suntour) gewann in 29:20,92 min vor Wilhelm Stricker (31:14,26 min/ITA/SC Meran Zorzi Kältetechnik) und André Fritzenschaft (31:39,21 min).
Hinter dem Gesamt-Dritten Tobias Leonhardt belegten in der Master Class Adrian Vesenbeckh (GER/Ibis Team – Werx) und Nicolas Siedl (AUT/#heidln engineering) die Plätze Zwei und Drei.
Düsseldorf/Latsch, 5. Juni 2017
In der Teamwertung der Frauen siegten drei schnelle Schweizerinnen: Andrea Wiederkehr, Anja Rohrer und Patricia Spreitter hatten am Ende 2:39,86 min Vorsprung auf das Team SAIKLS ENDURO feat. Mikes Bikes Jennifer Gothe, Alexa Hüni und Claire Fiebig. Dritte wurde das Team „Der große Stein kommt gleich“ mit Laura Zeitschel, Josefine Holitzka und Barbara Baudzus.
Insgesamt 50 Teams kämpften bei den Männern um den Gesamtsieg. Diesen sicherte sicherten sich am Ende das Team „Centurion-Velothek-Propain 1“ mit Philip Walder, Tobias Leonhardt und Oliver Dorn. Platz zwei ging an das Team „hardimitzn“ mit David Luiprecht, Michael Margesin und Stefan Laimer vor dem Team „Rally Gang“ mit Stefan Peter, Tim Bratschi und Claudio Negro.
Unterstützt wird die TrailTrophy-Serie von namhaften Sponsoren der Bike-Industrie. Diese fahren in der separat gewerteten Klasse „Battle of Brands“ um den Team-Sieg bei den einzelnen TrailTrophy-Events. In Latsch siegte am Ende das Team „LEVELNINE“ mit Jonas Rebholz, Kai Christian Sebastian Zawadil. Platz zwei ging an das Team „Maxx Bike Team 1 mit Marc Theiner, Simon Notdurfter und Martin Platzgummer, Rang drei an das Team „FOX TrailCenter Rabenberg“ mit André Wagenknecht, Sven Röber und Joe Young.
Bereits am übernächsten Wochenende geht es weiter mit dem Stopp der TrailTrophy in Hahnenklee am 17./18.2017.
Ergebnisse Trail Trophy Latsch 2017
Alle Ergebnisse der bike-components TrailTrophy Latsch gibt es auf der Seite des Zeitmess-Partners SPORTident: https://timing.sportident.com/de/results/2017/trail- trophy-latsch
Fotos Trail Trophy Latsch 2017
Hier findest du alle Artikel zur Trailtrophy.
Weitere Informationen
Website: www.trailtrophy.eu/
Text & Redaktion: TrailTrophy | MTB-News.de
Bilder: David Schultheiß
An die Teilnehmer: wie hat dir das Rennwochenende in Latsch gefallen?
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77 Kommentare
» Alle Kommentare im Forumbei 196Puls ist meine Herz/Lungenmaschine doch noch lange nicht überlastet
Hallo Felix,
deine Kritik ist ja eigentlich Selbstkritik.
Die Trail Trophy in Latsch entspricht halt nicht deinen Wünschen und Vorstellungen.
Dass die Trail Trophy funktioniert, sieht man ja schon an den Teilnehmerzahlen.
Zur Schwierigkeit der Trails: Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass auf den Trails in Latsch in einer einzigen Kurve schnell mal ein Vorsprung/Rückstand von einer Sekunde aufgetan werden kann. Da du ursprünglich aus einer anderen Richtung des Sports kommst, kann's gut sein, dass dir solche Trails nicht liegen - sowas zu üben, wär keine schlechte Idee. Es macht dich zum kompletteren Fahrer.
Allgemein zum Treten: Das betrifft vor allem Fahrer, die zu viel Geschwindigkeit vernichten, zb, weil sie Kurven langsamer als nötig durchfahren, oder sonst irgendwo Schwung liegen lassen.
Noch mal zum Schwierigkeitsgrad: Der ist bei solchen Rennen eigentlich noch immer zu hoch. Viele Teilnehmer stehen in Rennsituationen komplett unter Stress. Da reicht's schon, die Stoppuhr mitlaufen zu lassen; kann man auch an sich selbst beobachten. In dieser Situation fährt man von Haus aus schon ein, zwei Klassen schlechter als sonst und dementsprechend sollte man das Fahrergehirn nicht auch noch durch schwierige Trails belasten. Immerhin ist das nicht die EWS, sondern ein Jedermannrennen.
Bilder von den Stages hier: https://www.bike-components.de/blog/2017/06/galerie-trailtrophy-latsch-2017/, danke an BC

Ich kann nur sagen, dass mich im Normalbetrieb keine der Stages vor größere Herausforderungen gestellt hat/hätte, aber im Rennmodus sind mir doch einige ärgerliche Schnitzer passiert, die man beim normalen oder selbst zügigen Rumrollen auf den Trails eher nicht macht, also noch genug zukünftiges Optimierungspotential und auch so noch gut in der vorderen Hälfte gelandet, ganz ok fürs erste Rennen
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