Im Gegensatz zu den anderen Stopps des iXS Downhill Cups haben es sich die lokalen Streckenbauer in Ilmenau zum Ziel gesetzt, jedes Jahr eine zu großen Teilen überarbeitete Strecke auf die Beine zu stellen … - Foto: © ILRC
… in Handarbeit versteht sich. - Aufgrund der großen Trockenheit musste die Strecke dieses Jahr sogar gewässert werden. | Foto: © ILRC
Zudem galt trotz der abendlichen Regenfälle eine erhöhte Waldbrandstufe - ein Brand hätte das sichere Ende der Veranstaltung bedeuten könnne … | Foto: © ILRC
Zu zweit oder zu dritt fahren war am Freitag gar keine gute Idee - bereits die erste frische Sektion nur wenige Meter nach dem Start war derart lose, dass der Hintermann nur blind in eine Staubwolke fahren konnte.
Hier war es noch die in Fahrtrichtung linke Linie - später entschied ich mich allerdings für die geradere und ruppigere Alternative auf der rechten Seite.
… die letzten Meter müssen allerdings geschoben werden - leider fehlt oben einfach der Platz, um die Shuttles zu wenden.
Der Zielsprung in Ilmenau ist schon längst legedär und wird seit letztem Jahr sogar wieder von oben angefahren - vorher ging es seitlich in den steilen Hang, um den Leuten eine besser Chance zu geben, unten zum Stehen zu kommen.
Rechtzeitig zum Finale war nicht nur das Ziel, sondern die komplette Strecke gesäumt mit Zuschauern - selbst beim World Cup werden die Fahrer nicht so intensiv angefeuert wie in Ilmenau!
Im Training am Sonntag war die Strecke derart gut eingefahren, dass ich am liebsten noch einen vierten Lauf gemacht hätte - stattdessen hätte ich mir allerdings besser nochmal eine Linie oder zwei angeschaut …
Wieder einmal fiel meine Wahl ohne viele Zweifel auf das Cube Two15 29"-Bike - ob es mich schneller gemacht hat, lässt sich ohne einen (bereits geplanten) direkten Zeitvergleich schwer sagen. Dadurch dass das Rad ruhiger und kontrollierter bleibt, hat man jedoch das Gefühl, mehr Gas gegen zu können.
Selbst während der Podiumszeremonie glich das Ziel einem Hexenkessel!