Im Gelände arbeiten die Dämpfungseinheiten äußerst feinfühlig. Gerade im Uphill wird dem Pilot somit auf holprigem Untergrund jede Menge Traktion geschenkt.
Vielseitig einsetzbar! - Das M1 kann sowohl XC als auch Trail. Es empfiehlt sich aber, das Setup je nach Einsatzbereich etwas anzupassen.
Trailbike-Gene? - Definitiv! Das M1 vermittelt Sicherheit in flowigem und verblocktem Gelände ohne dabei an Wendigkeit und Agilität zu verlieren.
Angenehme Sitzposition! - Die Geometrie des Stolls lässt eine entspannte, kompakte Sitzposition zu, ohne den sportlichen Aspekt komplett zu vernachlässigen.
Mit einem weicheren Hinterbau ist bei kraftvollen Antritten ein Wippen zu spüren. - Reduziert man den Sag, verbessert sich auch merklich die Antriebsneutralität des Hinterbaus, sodass ein Betätigen des Lockout-Hebels nur noch selten notwendig ist.
Ärgerlich! - Die Robustheit des Bike Ahead-Lenkers konnte uns nicht überzeugen. Ein dickwandigeres Pendant lässt sich auf jeden Fall empfehlen.
XX1 Eagle wohin das Auge reicht! - Das M1 wird mit der Top-Gruppe aus dem Hause SRAM angetrieben. Das schliche schwarz passt optisch deutlich besser ins Gesamtbild als die extravagante goldene Variante.
Wer einen Defekt hat, muss ein Tool dabei haben! - Die Laufräder lassen sich beim Stoll nur mithilfe eines Inbusschlüssels ausbauen.
Den Dämpfer liefert Rock Shox. - In unserem Testrad war der Deluxe RL verbaut. Insgesamt bietet das Bike am Heck einen Federweg von 125 mm.
XC-Bike mit Trailgenen? Oder Trail-Bike mit XC-Affinität? - Die Geometrie des M1 ist eher traillastiger ausgelegt. Fährt sich das Rad dementsprechend auch wie ein Trailbike?
Die Federgabel stammt aus dem Hause FOX. - 120 mm Federweg an der Front spendiert Thomas Stoll unserem Testbike mit der 32 Remote-Gabel.
Trotz Lockout-Hebel am Lenker hinterlässt das Cockpit einen äußerst aufgeräumten Eindruck.
Die Verarbeitung des Stoll-Rahmens ist äußerst edel und damit auch optisch ein echter Hingucker!
Leichtbau am Stoll! - Das kostet und geht unter Umständen auch schnell kaputt! Die Duke Felgen konnten uns im Test überzeugen. Die Carbonfelgen überlebten auch Durchschläge, doch der Bike Ahead-Lenker riss nach einem Sturz am Rand ein. Kein sofortiges Sicherheitsrisiko, aber ärgerlich!
Der Sattel von Selle Italia und die Stütze von Bike Ahead tragen ebenso ihren Anteil zu dem geringen Gesamtgewicht des Rades bei.
Die SRAM Level-Bremse fügt sich unauffällig ins edle Gesamtbild des Bikes ein. - An der Front war an unserem Testbike eine 180 mm-Scheibe verbaut, während am Heck 160 mm genügten.
Leichtbau am Cockpit! Der Newman-Vorbau und der Bike Ahead-Lenker sorgen nicht nur für einen coolen Look, sondern drücken auch das Gewicht des Bikes nach unten. - Der kurze Vorbau soll zudem das Handling des Rades vereinfachen.
Gebremst wird mit der SRAM Level Ultimate.
Thomas Stoll geht auf Kundenwünsche ein - so auch bei unserem Testbike: In einem Gespräch, bevor das Rad eigens für uns hergestellt wurde, erkundigte sich der Schweizer nach unseren Vorlieben. Als XC-Pilot gehört ein Lockout-Hebel natürlich zu einem Bike!
Der VPP-artige Hinterbau soll für ein hohes Maß an Antriebsneutralität sorgen. - Die untere Aluminium-Wippe verbindet die beiden Lager zwischen Hauptrahmen und Kettenstrebe. Beim Einfedern entsteht dadurch ein virtueller Drehpunkt über dem Tretlager, wodurch im Wiegetritt ein Wippen verhindert werden soll.
Das Stoll M1 kommt edel daher. Mit unter 10 kg zählt das Bike definitiv zu den absoluten Leichtgewichten auf dem Markt. - Doch wie verhält sich das ca. 8.500 € teure Rad auf dem Trail? Wir haben es getestet!
Das Stoll M1 ist ein rundum mehr als gelungenes Bike! - Es kann extrem vielseitig eingesetzt werden, ohne dass die Performance im Up- bzw. Downhill darunter leidet.