Canyon Deflectr: Infos und Preise
Mit dem Deflectr präsentiert Canyon seinen ersten Mountainbike-Helm überhaupt. Entwickelt für Fahrer aller Bikegattungen, soll die Halbschale hohen Tragekomfort, starke Belüftungsleistung und eine neue Sicherheitskonstruktion kombinieren: das Release Layer System (RLS). Die Technologie nutzt eine zweiteilige Schalenbauweise, getrennt durch eine Membran aus Polycarbonat-Kugeln, die sich bei einem definierten Aufprall lösen und so Rotationskräfte reduzieren sollen. Der Helm führt aktuell das Sicherheitsranking von Virginia Tech mit der Bestnote von fünf Sternen an.
Der Deflectr kommt in drei Farben, wiegt rund 396 g (Größe M, Herstellerangabe) und ist ab 9. Dezember exklusiv über die Canyon-Website oder App verfügbar. Der Preis liegt bei 159,95 € (UVP).
- Trail-Helm mit neuer RLS-Sicherheitskonstruktion
- Lösbares Zweischalensystem zur Reduktion von Rotationskräften
- Fünf-Sterne-Bewertung im Virginia-Tech-Sicherheitsranking
- Belüftung mit groß dimensionierten Öffnungen und Luftkanälen
- HighBar-Kinnriemen (Version 1.5) für verbesserten Tragekomfort
- Dreifach verstellbares Visier mit Brillenkompatibilität
- Kompatibel mit Canyons magnetischem Rücklichtsystem
- Gewicht 396 g (Größe M, Herstellerangabe)
- Größen S, M, L
- Farben Desert (ab Februar 2026), Black, Metallic Olive
- Verfügbarkeit ab 9. Dezember exklusiv online
- www.canyon.com
- Preis 159,95 € (UVP)
Sicherheit steht beim neuen Deflectr klar im Fokus. Das patentierte RLS-System (über das wir hier bereits berichteten) soll sich bei einem starken Aufprall gezielt lösen, sodass die äußere Schale relativ zur inneren Schale bewegt wird. Durch diese Bewegung – ermöglicht durch die zwischen liegenden Polycarbonat-Kugeln – sollen Rotationskräfte auf den Kopf reduziert werden, was laut Canyon das Risiko einer Gehirnerschütterung mindern kann. Unabhängige Tests durch Virginia Tech sollen das bestätigen; deren Sporthelmtest-Abteilung hob erst im Juli ihre Bewertungsstandards an, wie wir hier ebenfalls berichteten.
Auch die Belüftung fällt umfangreich aus: Große Öffnungen an der Oberseite sowie definierte Ein- und Auslasskanäle sollen für hohen Luftstrom sowohl beim Uphill als auch bei schneller Fahrt sorgen. Ergänzt wird das Ganze durch ein anpassbares Fit-System mit Einstellrad am Hinterkopf, während der HighBar-Kinnriemen in der Version 1.5 laut Hersteller für mehr Komfort und Brillenfreundlichkeit sorgen soll.
Bei den Features setzt Canyon auf durchdachte Details: ein dreifach verstellbares Visier, kompatible Brillenaufnahmen sowie die Möglichkeit, Canyons magnetisches Rücklichtsystem direkt am Helm zu befestigen. Dieses soll die Sichtbarkeit im Straßenverkehr erhöhen.
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24 Kommentare
» Alle Kommentare im Forum400gr sind mir zuviel
Also wenn man sich das Video dazu im Beitrag von Pinkbike ansieht, dann ist schon ziemlich beeindruckend wie wenig Rotationsenergie auf den Kopf übertragen wird nur dadurch dass die Helmschale abgeht.
Klar, jetzt kann man drüber diskutieren wie realitätsnah der Aufbau ist. Und was wenn seitliche Kräfte usw. usf.
optisch ganz gefällig. Das mit dem steifen Kinnriemen kommt mir auch suspekt vor in Sachen Komfort, aber in der Entwicklungsphase werden wohl genug Probanden das Ding auf der Birne gehabt haben...
Ist das Visier auf den vielen Bildern in der tiefsten Position?
Hatte den Kinnbügel am Gravel/Rennradhelm schon getestet und fands klasse. Ist echt angenehm.
Jedoch macht mir Sorgen wie sich das mit meinen AirPods verhalten wird, weil ich mir den eben bestellen wollte. Die hängen in meinem Giro Montara Helm des Öfteren an den Riemen und selbst das hört man im Kopf über den Körperschall deutlich. Bei einem Plastikbügel kommt der Kopfhörer dann gegen etwas hartes, was extrem laut in den Kopf übertragen wird. Zumindest erwarte ich, dass es dann nerviges geklacker im Ohr gibt.
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