MTB-Schutzblech

Ohne Schutzblech wird die winterliche Trail-Ausfahrt schnell zum Blindflug. Mittlerweile gibt es viele verschiedene Lösungen für dein Mountainbike – von eher kleinen Versionen, die einfach immer dranbleiben können, bis zu sehr großen Schutzblechen für die nasse Jahreszeit, für die moderne MTB-Federgabeln sogar spezielle Montage-Bohrungen aufweisen. Und auch für’s Hinterrad gibt’s immer populärer werdende Lösungen!

Eine ganze Zeit lang galten Schutzbleche unter Mountainbikern als stilistisches No-Go – verschlammte Gesichter und nasse Rücken waren häufig die Folge. Inzwischen kann man sich jedoch insbesondere in der nassen und kalten Jahreszeit wieder mit Schutzblech am Vorderrad auf den lokalen Trails und auch im Bikepark blicken lassen. Sogar Fender für das Hinterrad gehören mittlerweile zur Produktpalette vieler Komponenten-Hersteller, sind auf den Trails allerdings noch ein seltener Anblick. Auch Federgabel-Hersteller tragen dem Trend hin zum Schutzblech Rechnung: Sie sehen mittlerweile spezielle Montage-Bohrungen vor und bieten eigene Schutzbleche an. Wer auf einen anderen Hersteller setzt, benötigt häufig einen passenden Adapter – denn die Bohrungen unterscheiden sich je nach Federgabel.

  • Warum ein Schutzblech? Am Vorderrad wichtig für freie Sicht!
  • Montage-Möglichkeiten
    • vorn: mit Klettbändern/Kabelbinder (Universal) | verschraubt
    • hinten: mit Klettbändern/Kabelbindern
  • Kompatibilität Verschraubung ist an jeder Federgabel anders, es gibt häufig passende Adapter
  • Schutz Schutzfolie unter dem Schutzblech verhindert Lackschäden
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Populär gemacht hat das Schutzblech ohne Frage der Marsh Guard – ein sehr minimalistisches kleines Schutzblech, das im Downhill World Cup entwickelt und über Kabelbinder an der Federgabel oder dem Rahmen befestigt wurde. Inzwischen bieten populäre Hersteller wie Topeak, Mudhugger, Unleazhed, Zéfal oder SKS deutlich größere Schutzbleche an, welche die Augen auch bei sehr nassen und schlammigen Bedingungen frei halten sollten. Diese können häufig weiterhin über Kabelbinder oder Klettbänder an der Federgabel befestigt werden – bei älteren Federgabeln muss man das sogar so machen. Auch für das Hinterrad gibt’s bisher keine einheitliche, geschraubte Lösung, da insbesondere vollgefederte Mountainbiker hier sehr unterschiedlich aussehen.

Es empfiehlt sich sehr, den Rahmen oder die Federgabel an den Stellen, die mit dem MTB-Schutzblech in Berührung kommen, mit einer schützenden Folie abzukleben. Die Schutzbleche können sich nämlich leicht bewegen und beschädigen dann, insbesondere wenn Schlamm und Dreck im Spiel sind, schnell mal den empfindlichen Lack.

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