Hunt Proven Carbon Trail H_Core Infos und Preise
Der britische Laufradhersteller Hunt präsentiert mit dem Proven Carbon Trail H_Core sein neuestes Carbon-Modell, das nach eigenen Angaben dreieinhalb Jahre Entwicklungszeit hinter sich hat – erhältlich ist er in 29″ oder als Mullet (29″/27,5″). Der Laufradsatz kommt mit Hunts S_RapidEngage-Naben, die durch eine 90-Zähne-Ratsche und sechs Double-Tooth-Pauls einen Eingriffswinkel von nur 2° ermöglichen sollen. Wer Interesse an den neuen Trail-Laufrädern hat, darf mit einem Gesamtgewicht von rund 1.732 g (29″ Set) rechnen – laut Hunt resultiert das aus einem abgestimmten Carbon-Layout und speziellen pultrudierten Einlagen (H_Core), die die Felgenflanken verstärken. Der UVP liegt bei 1.449 € und die Felgen sind sowohl mit matt-schwarzen als auch weißen Decals erhältlich.
- Innenweite 31 mm (Vorderrad) / 30 mm (Hinterrad)
- Felgenaufbau Carbon mit H_Core-Verstärkung, Anti-Splinter-Layup
- Gewicht (Herstellerangabe)
- 1.732 g (29″-Laufradsatz)
- 1.719 g (Mullet-Setup)
- Naben Hunt S_RapidEngage mit 6 Doppelzahn-Pawls und 90-Zähne-Ring (2°-Eingriff)
- Freilaufoptionen SRAM/Shimano (HG) Shimano Microspline, SRAM XD
- Speichen 28, Pillar Triple-Butted (Vorn 2.0–1.6–2.0 mm / Hinten 2.0–1.7–2.0 mm)
- Bremsaufnahme Centerlock
- Verfügbarkeit Vorbestellbar, Auslieferung ab Anfang März 2025
- www.huntbikewheels.com
- Preis UVP 1.449 €
Die H_Core-Technologie soll durch pultrudierte und carbonreiche Einsätze in der Felgenstruktur für eine besonders gleichmäßige Verdichtung und weniger Poren im Carbon sorgen, sodass die Laufräder laut Hunt auch härteren Schlägen besser standhalten können. Bei der Pultrusion handelt es sich um ein Verfahren, bei dem dünne Fasern – meistens aus Kohlenstoff – durch eine mit Harz gefüllte Form gezogen und dann unter Hitze und Druck ausgehärtet werden. Das Ergebnis soll ein sehr dichtes und widerstandsfähiges Material sein.
Damit nicht genug, setzt Hunt auch auf den Einsatz der Anti-Splinter-Layup-Schicht, bestehend aus einer 10K-Carbonwebung, die die Entstehung von Mikrorissen minimieren soll.
Auch Vorder- und Hinterradfelge sind unterschiedlich konstruiert worden. Die vordere mit 31 mm Innenbreite ausgestattete Felge ist auf etwas höhere Seitennachgiebigkeit ausgelegt, während die hintere Felge mit 30 mm Innenbreite kommt und durch eine geringfügig massivere Wandstärke für Stabilität sorgen soll. Ein 4 mm breiter Felgenhornbereich am Hinterrad soll Durchschlägen vorbeugen. Auch die Speichen wurden unterschiedlich gewählt und sind vorne dünner als hinten.
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20 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumMich stört hier mal wieder die Nachhaltigkeit. Wie trenn ich denn die beiden Materialien bzw. wer kann denn erkennen das dort zwei unterschiedliche Materialien verwendet wurden um hinterher das Recycling überhaupt zu gewährleisten.
Könnt ihr zukünftig bei der Vorstellung von Laufradsätzen am Ende des Textes eventuell anmerken, dass es für das gleiche Geld oder sogar für noch weniger natürlich auch andere Laufradsätze gibt? Bzw. dass man sich einen gleichwertigen, aber deutlich leichteren Laufradsatz für weniger Geld auch beim Laufradsatzbauer seines Vertrauens aufbauen lassen kann? Danke!
Hier kann man Auch schön sehen welchen Vorteil CF gegenüber AL hat wenn man sich die beiden Hunt Felgen im Detail anschaut.
Es wäre schön wenn solche Tests häufiger zu finden wären.
Solche Einsätze gab es, wenn auch aus umlaufenden Stahlseilen, schon vor vielen Jahren bei Felgen von Mavic.
Ob die Laufräder dadurch signifikant besser waren, kann ich allerdings nicht belegbar sagen.
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