[11:29 AM] Sebastian: Wegen deines Flaschentests, der in Kürze kommt (wir werden drei Flaschen mit alternativen Haltesystemen testen, Anm. d. Red.). Mir fällt gerade auf: Ich fahre Flaschen grundsätzlich nur am Rennrad. Ist doch kacke am MTB.
[11:36 AM] Johannes: Nee, eigentlich ziemlich gut.
[11:36 AM] Johannes: Keine Tasche, kein Rucksack, Freiheit!
[11:36 AM] Sebastian: Die wird dreckig, klappert rum, fällt raus und macht zusätzliches Gewicht am Rahmen. Bäh!
[11:36 AM] Johannes: Flasche ins Rad, Tool ins Steuerrohr, tiptop
[11:36 AM] Sebastian: Nee. Entweder die flexible Flasche von Camelbak in die Bib oder in ein Hip Bag.
[11:37 AM] Johannes: Immer diese Hip Bags. Warum denn ein Hip Bag wenn man auch ganz ohne fahren kann?
[11:38 AM] Sebastian: Weil ich im Hip Bag dann auch das Handy habe, das ich dann nicht vollschwitze. Plus Tool, Schlauch oder Maxxalami.
[11:39 AM] Johannes: Handy passt für ne kurze Tour auch in die Hosen- oder Trikottasche. Tool genauso – oder man nimmt eine Lösung wie von One Up. Maxxalami braucht man ja wohl nie. Zumindest auf einer kurzen Runde selten!
[11:39 AM] Sebastian: Bis man mit einem Platten im Wald steht. Ich habe halt auch immer noch mindestens 5 km Nachhauseweg …
[11:40 AM] Johannes: Dafür fährt man ja tubeless. Aber wir schweifen ab: Welche Flaschen klappern denn heutzutage noch guten Halterungen?
[11:41 AM] Sebastian: Gute Frage. Ich fahre schon lange ohne Flasche, weil ich die von Freunden immer einsammeln muss, wenn sie diese mal wieder auf dem Trail verlieren.
[11:41 AM] Johannes: Mit solchen Leuten sollte man einfach nicht mehr fahren. Frei nach Karl Lagerfeld: Wer schlechte Flaschenhalterungen fährt, hat die Kontrolle über sein Leben verloren.
[11:43 AM] Sebastian: Ich gebe ja zu dass man mittlerweile sehr viel am Rahmen unterbringen kann. Aber ich fahre halt auch viele verschiedene Räder, dann muss ich einfach nur meinen fertig gepackten Rucksack anziehen und es kann los gehen. Ich kaufe ja nicht für jedes Bike ein Tool für ins Steuerrohr und Lösungen wie das Sahmurai Sword…
[11:43 AM] Johannes: Nimmst du denn auf eine kurze Tour immer alles mit?
[11:44 AM] Johannes: Ich sehe den Hauptvorteil im Sommer einfach darin, keinen schwitzigen Rücken und keine schwitzige Hüfte zu bekommen. Für eine Stunde fülle ich die Flasche, ziehe Hose und Trikot und Schuhe an und düse los.
[11:44 AM] Sebastian: Meistens ziehe ich einfach meinen Rucksack mit Rückenprotektor an – ein weiterer Vorteil. Da ist immer alles drin. Für sehr kleine Runden nur das Hip Bag, da ist auch immer alles Wichtige dabei.
[11:45 AM] Johannes: Gut, du wiegst nicht viel. Da kann man schon ein bisschen was mitnehmen!
[11:45 AM] Sebastian: Wer mehr wiegt, merkt das Mehrgewicht prozentual noch weniger!
[11:48 AM] Johannes: Also ist es dir auch wurscht, ob ein Flaschenhalter am Bike dran ist? Viele IBC-User werden dir was erzählen.
[11:49 AM] Sebastian: Ist mir persönlich tatsächlich komplett egal. In Testberichten gehe ich natürlich gerne darauf ein, aber ich würde ihn selbst nie verwenden.
[11:49 AM] Johannes: Ich hatte sogar einen Flaschenhalter an meinem privaten Nicolai ION15 mit Kabelbindern befestigt. Elegant ist das nicht, aber für die aktuell kurzen Runden im Sommer sehr sinnvoll gewesen.
[11:49 AM] Sebastian: Einzige Ausnahme ist für mich das Rennrad, da bin ich natürlich auch ohne Rucksack unterwegs.
[11:50 AM] Johannes: Womit wir wieder beim Anfang wären!
In der Tat gibt es diese Diskussionen innerhalb der Redaktion – die einen so, die anderen so. Wir haltet ihr das? Ist die Flasche immer dabei, nehmt ihr auf kurze Runden nichts mit oder gar einen vollgepackten Rucksack? Wir sind gespannt!
Weiterlesen? Alle Debatten gibt es hier:
- Flasche, Rucksack, gar nix? Eine Trinkdebatte
- Flat pedals win medals, oder – ohne Klicks isses nix: Eine Pedaldebatte
- Bleifrei unterwegs oder Hopfenkaltschale nach der Tour? Eine Bierdebatte
- Beim Biken erreichbar – oder telefonlose Freiheit auf dem Trail? Eine Handydebatte
- Alleine oder in der Gruppe biken?: Lonesome Rider oder Rudelheizen: Eine Gruppendebatte
218 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumDen Hipster habe ich seit fast einem halben Jahr - darunter auch Rennen, wie die Roc d'Azur - und ich hatte bisher null Probleme mit der Ergonomie bzw. einem Verrutschen des Gurts nachdem der Hipster eingestellt war. Anfangs musste ich ein paarmal nachjustieren, bis der Gurt an mein 50'er Bäuchle angepasst war. Aber seitdem: alles problemlos! Der schwere Tiefpunkt hilft bei meiner schwachen Biker-Rückenmuskulatur massiv.
Wg. Deiner Bedenken: ich vermute, daß die Trägergurte zu straff eingestellt waren, denn wenn der Hüftgurt mal richtig auf der Hüfte sitzt, dann verrutscht da nix. Es darf nicht wie beim Rucksack zuviel Last auf die Schultergurte gegeben werden.
Mein Hipster enthält manchmal auch eine Trinkflasche - ist also nicht zu leicht und daher eigentlich auch "verdrehgefährdet".
PS: wichtig zu wissen: ich bin nicht in Bikeparks o.ä. unterwegs...
Hallo Avant,
danke vielmals für dein ausführliches Feedback, genau solche Informationen braucht das Forum.
Sag mal, wenn man den Gurt unten jetzt deiner Meinung nach fest zieht, stört er dann nicht am Bauch?
Ich meine wir atmen ja aus und ein und der Bauch benötigt doch etwas Spielraum.
Das waren bisher immer meine Probleme mit Gurtsystem, auch bei Rücksäcken, mich stört ein breiter Gurt beim atmen.
Was sagst du dazu ?
Meinst du auf dem Bild ist der Gurt bereits verdreht, oder soll er deiner Meinung so hängen ?
Ist ja gut das ich gleich mal jemanden fragen kann der diesen Gurt besitzt.
Zum Thema: ich habe ja auch ein Bäuchle und bin da empfindlich. Die richtige Kombination aus Längeneinstellung der Trägergurte und des Hüftgurts selbst machen die Magie:
- sind die Trägergurte zu kurz und der Hüftgurt zu weit, dann verdreht der Gurt
- sind die Trägergurte zu lang und der Hüftgurt zu eng, dann drückt es
Irgendwo dazwischen liegt die perfekte Passform.
Eine Warnung noch: hat man zuviel "Biopren" auf der Hüfte, wird der Source Hüftgurt schnell zu kurz...
Genau SO sehe ich das auch 👍
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