Light Bicycle Anax32 Carbon-Nachschub für die 32″-Fraktion

Das 32-Zoll-Maß ist im XC-Sport endgültig angekommen: Während die ersten Bikes bereits auf den Trails gesichtet werden, liefert Light Bicycle mit dem Anax32 die passende Carbon-Hardware für das große Format. Mit einem Felgengewicht ab 380 g bietet der Neuling eine leistungsorientierte Option für alle, die das Potenzial der Riesen-Laufräder bereits voll ausschöpfen wollen.
Titelbild

Light Bicycle Anax32 Laufradsatz: Infos und Preise

Dass 32 Zoll die logische Konsequenz der immer technischer werdenden XC-Kurse ist, überrascht in der Szene niemanden mehr. Während die Konkurrenz noch an Prototypen feilt, stellt Light Bicycle mit dem Anax32 ein fertiges System vor, das vor allem das leidige Thema Rotationsmasse angeht. Die Carbon-Felge bringt in der Standard-Ausführung lediglich 380 g auf die Waage. Mit einer Innenmaulweite von 30 mm ist die Hookless-Felge konsequent auf moderne Race-Schlappen zwischen 2,4″ und 2,7″ ausgelegt, um das volle Traktionspotenzial des größeren Durchmessers auszuschöpfen.

  • Besonderheiten Asymmetrisches Felgenbett (3 mm Offset), optimiert für 32-Zoll-XC-Geometrien, hohe Impact-Resistenz (105J Test bestanden)
  • Laufradgröße 32″
  • Felgengewicht ca. 380 g (Standard), 420 g (Heavy Duty) laut Hersteller
  • Gesamtgewicht 1.455,38 g (Beispiel-Build mit DT Swiss 240 EXP, Herstellerangabe)
  • Speichenanzahl 28 oder 32
  • Naben DT Swiss 240/350, Industry Nine Hydra, Chris King, Hope Pro 5, Erase
  • Freilauf Sram XD, Shimano MS, Shimano HG
  • Verfügbarkeit ab sofort
  • www.lightbicycle.com
  • Preis ab ca. 1.236,00 USD (je nach Konfiguration)
Light Bicycle Anax32
# Light Bicycle Anax32 – die neuen Laufräder treiben die Entwicklung der großen Maße voran und bringen mit der leichten Carbon-Felge eine renntaugliche Option für den 32-Zoll-Standard ans Bike. Das großformatige Laufrad-Kit soll überlegenes Überrollverhalten für XC-Kurse bieten und lässt sich dank zahlreicher Naben-Optionen individuell konfigurieren. Die Anax32 Kombination ist ab ca. 1.236,00 USD zu haben.
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In Sachen Performance setzt Light Bicycle auf die bekannten Vorteile des Maßes: Das überlegene Überrollverhalten und die massive Laufruhe in schnellen Sektionen. Durch das geringe Felgengewicht soll die Agilität erhalten bleiben, die man im XC-Einsatz benötigt. Da die 32-Zoll-Bikes von Marken wie Stoll oder BMC bereits in den Startlöchern stehen, bietet Light Bicycle eine breite Palette an Konfigurationen an. Ob ultraleicht mit Berd-Speichen oder robust für den härteren Downcountry-Einsatz mit der 420 g schweren Heavy-Duty-Felge – das System lässt sich auf die jeweiligen Anforderungen im Renneinsatz zuschneiden.

Der Laufradsatz bietet verschiedene Möglichkeiten zur Konfiguration, unter anderem auch mit DT Swiss Naben.
# Der Laufradsatz bietet verschiedene Möglichkeiten zur Konfiguration, unter anderem auch mit DT Swiss Naben.

Für die nötige Zuverlässigkeit im World-Cup-Alltag sorgt die Pro-Garantie: Fünf Jahre Gewährleistung und ein umfassendes Crash-Replacement-Programm sollen den Umstieg auf das neue Maß absichern. Kombiniert mit High-End-Naben von Herstellern wie Chris King oder DT Swiss, positioniert sich der Anax32 als eine Optionen für das neue Race-Format.

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Der Anax32 drückt das Gewicht im 32-Zoll-Segment massiv – ist das für euch der finale Ritterschlag für den neuen Standard im XC?

Infos und Bilder: Light Bicycle

10 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Würde mal eher sagen die Bike Industrie ist verloren

  2. Wir sind alle verloren!
    Würde mal eher sagen die Bike Industrie ist verloren
    Ja, es sieht duster aus. Es ist an der Zeit, die Situation sachlich und kultiviert zu debattieren. Ich schlage der Redaktion einen News-Artikel vor. Vielleicht sowas wie:
    "MTB-Verkäufe sinken: Warum verkümmert das Mountainbike?"
  3. Gibt es zu den Reifen, Laufrädern und angekündigten Rahmen auch angekündigte Gabeln? Bis jetzt waren die Showbikes ja meistens mit speziell angepassten Intend-Gabeln rumgefahren. Haben Fox, RS, Suntour oder Formula schon was gezeigt?

  4. Eigentlich fehlt noch ein neuer Achsstandard (z.B. Boost32), schließlich stehen die Speichen wieder steiler...

    Und dann den Standard bitte im Detail so gestalten, daß er möglichst inkompatibel ist mit allem, was es schon gibt. Nicht, das jemand noch auf die wahnwitzige Idee kommt, Adapter zu entwickeln.
    Zum Beispiel mit 13mm Steckachse um den neuen Anforderungen der 32“ Laufräder gerecht zu werden.

    Ich würde eh erstmal warten bis 30,5“ kommt, da das beste aus drei Welten.
  5. Gibt es zu den Reifen, Laufrädern und angekündigten Rahmen auch angekündigte Gabeln? Bis jetzt waren die Showbikes ja meistens mit speziell angepassten Intend-Gabeln rumgefahren. Haben Fox, RS, Suntour oder Formula schon was gezeigt?
    für uns wahrscheinlich erst nächstes Jahr. Eine Carbonform zu machen ist bedeutend einfacher und schneller als zig Gussformen für Gabelbrücke und Tauchrohre. Außerdem gilt es einen passenden Gabelversatz zu finden. Athleten könnten heuer mit Intend/USD, Prototypen oder Gabelverlängerungen unterwegs sein, in den Verkauf aber nur Räder mit USD oder Starrgabel (Gravels). Mainstream Federgabeln sind dann doch aufwendiger als Felgenringe in der Herstellung und Entwicklung
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