https://www.youtube.com/watch?time_continue=9&v=i2jezoE8bss
Der Bikepark, der unter anderem aus diversen Videos unseres Users BamHill bekannt ist, existiert bereits seit dem Jahr 2002. 14 Jahre lang wurde das Gelände von den zuständigen Behörden geduldet, wenngleich für die Bauwerke auf den Strecken keine formelle Baugenehmigung existierte. 2007 wurde der Verein Dirt Stylers gegründet, der sich um die Pflege des Geländes gekümmert, mehrmals den Nutbush Jam veranstaltet und vor allem einen wichtigen Beitrag zur Nachwuchsförderung geleistet hat. Und obwohl es nie Unfälle, Beschwerden oder Stress mit Wanderern oder Anwohnern gegeben habe, hat die Stadt Bergisch Gladbach nun entschieden, dass die Bauwerke im Nutbush Forest abgerissen werden müssen.
Um dies zu verhindern, wurde nun eine Petition für den Erhalt des Bikepark Nutbush ins Leben gerufen. Dort findet ihr auch weitere Informationen und Hintergründe – die Petition könnt ihr unter diesem Link unterschreiben!
28 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumWow zwei Beschwerden in 14 Jahren, da hatte die Stadt ja gar keine andere Wahl als so zu handeln.
Ich kann echt nicht verstehen was bei manchen Leuten falsch gepolt ist. Wen stört eine solche Strecke denn? Zumal sie ja scheinbar vom Grundstückseigentümer genehmigt wurde. Wenn es um baurechtliche Sachen ging, hätte man da sicher auch mit mehr Fingerspitzengefühl dran gehen können. Aber Zerstören und Verbieten liegt halt im Trend.
Es wäre interessant zu erfahren, warum man das ganze schließen musste. Selbst wenn es von der "Aufsichtsbehörde" kam.
Rechtlich haben sie natürlich Recht und wohl spielt auch die Haftungsfrage eine Rolle (ohne Baubewilligung etwas zu errichten verstößt halt gegen das Gesetz). Auch macht sich eine Behörde schuldig bzw strafbar, wenn sie von einer illegalen Errichtung erfährt und nichts tut. Vor allem wenn dann etwas passiert.
Das schlimme ist halt, dass eigentlich eh alle dafür sind (Grundstückseigentümer, Benützer, Fahrer, Kinder, Gemeinde, Bürgermeister etc) außer das Gesetz bzw Aufsichtsbehörde. Man sollte sich immer wieder vor Augen führen, wem das alles gehört; oder sollte! Denn Wald, Forst, Wiesen, Berge etc gehören der Allgemeinheit, den Menschen. Und oft entscheidet die Mehrheit, wem etwas gehört oder zugewiesen werden soll. Genau so wie Minderheiten befriedigt werden bzw müssen.
Auch Mountainbiker haben ein Anrecht auf einen Teil dieses Gemeinwohls (Wald, Forst, Berge etc) und da gegen den Betrieb/Nutzung dieses Forest sonst nichts spricht, sollten die Befürworter an einem Strang ziehen und - ganz einfach
Das ist halt leider mühsam und oft langwierig. Aber nochmals: Der Wald bietet genug Platz für alle und warum sollten Mountainbiker nicht auch einen kleinen Teil davon in Anspruch nehmen? Noch dazu wo das Gesetz ja auf Seiten der Menschen sein sollte!
Ich wünsche euch noch viel Erfolg
versteh das garnicht, es gibt doch soviele schöne kurvenlose, richtig breite waldwege östlich von köln auf denen man fahren kann, muß man dann solche wilden bauten errichten, an denen man sich an einem rostigen nagel verletzen kann? und wer denkt an das mikroklima? durch endloses rumstehen und zuschauen wird ständig der wertvolle waldboden verdichtet und die bäume sterben ab.
Vor Ort machen die Dirt Stylers ja schon eine Menge. Die Leute, die nicht vor Ort sein können – ob es nun die großes Entfernung ist oder schlichtweg die fehlende Zeit – können sich doch online Engagieren. Verstehe nicht, wieso das eine das andere ausschließt. Bin aber bei dir, das der direkte Kontakt mehr bewirkt. Aber wenn der Druck von allen Seiten (on- wie offline) wächst, ist das sicher nicht verkehrt.
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