Tipp: du kannst mit der Tastatur blättern
Für Freeride-Fans, Baller-Brudis und Airtime-Aficionados hat Rose ab sofort das passende Gerät im Programm
Für Freeride-Fans, Baller-Brudis und Airtime-Aficionados hat Rose ab sofort das passende Gerät im Programm - das Rose Scrub bietet bis zu 200 mm Federweg vorne und hinten und setzt auf eine modische Mullet-Konfiguration.
Quadratisch, praktisch, gut
Quadratisch, praktisch, gut - das Rose Scrub hat einen kantigen Aluminium-Rahmen, der einen sehr soliden Eindruck vermittelt.
Der Name ist Programm!
Der Name ist Programm!
Die Gabel-Anschläge fungieren gleichzeitig als Eingang für das Schaltkabel.
Die Gabel-Anschläge fungieren gleichzeitig als Eingang für das Schaltkabel.
Je nach Ausführung bietet das Scrub 190 oder 200 mm Federweg am Viergelenker-Heck.
Je nach Ausführung bietet das Scrub 190 oder 200 mm Federweg am Viergelenker-Heck.
Clever: Der Dämpfer wird mit einem Schutzblech, das dank Magneten an Ort und Stelle gehalten wird, geschützt.
Clever: Der Dämpfer wird mit einem Schutzblech, das dank Magneten an Ort und Stelle gehalten wird, geschützt.
Das Unterrohr des Rose Scrubs ist großzügig mit einem Gummiprotektor geschützt.
Das Unterrohr des Rose Scrubs ist großzügig mit einem Gummiprotektor geschützt.
Die Leitung der Hinterrad-Bremse verläuft komplett extern, aber zwischen Rahmen und Unterrohr-Schutz
Die Leitung der Hinterrad-Bremse verläuft komplett extern, aber zwischen Rahmen und Unterrohr-Schutz - eine simple wie durchdachte Lösung.
rose-scrub-test-3098
rose-scrub-test-3098
Freerider oder Downhill-Maschine? Rose bietet das Scrub sowohl als SC-Variante mit Single Crown-Gabel als auch als DC-Ausführung mit 200 mm vorne und hinten an.
Freerider oder Downhill-Maschine? Rose bietet das Scrub sowohl als SC-Variante mit Single Crown-Gabel als auch als DC-Ausführung mit 200 mm vorne und hinten an.
An unserem Testbike werkelt vorne eine RockShox Zeb Select+ mit 180 mm Federweg.
An unserem Testbike werkelt vorne eine RockShox Zeb Select+ mit 180 mm Federweg.
Am Heck ist der brandneue RockShox Vivid in Ultimate DH-Ausführung verbaut.
Am Heck ist der brandneue RockShox Vivid in Ultimate DH-Ausführung verbaut.
Stabile Schwalbe Big Betty-Reifen sind auf Sun Ringlé-Laufrädern aus Aluminium montiert.
Stabile Schwalbe Big Betty-Reifen sind auf Sun Ringlé-Laufrädern aus Aluminium montiert.
Das Cockpit stammt an der SC-Variante aus dem Hause Reverse.
Das Cockpit stammt an der SC-Variante aus dem Hause Reverse.
Gebremst wird mit SRAM DB8-Bremsen inklusive 220/200 mm-Rotoren.
Gebremst wird mit SRAM DB8-Bremsen inklusive 220/200 mm-Rotoren.
Gemacht für den Flugmodus
Gemacht für den Flugmodus - das Rose Scrub lässt sich mühelos in die Lüfte bewegen und schreckt auch vor großen Sprüngen nicht zurück.
Auf Wurzeln bietet das Rose Scrub auch in der SC-Ausführung genug Gegenhalt und Kontrolle
Auf Wurzeln bietet das Rose Scrub auch in der SC-Ausführung genug Gegenhalt und Kontrolle - gleichzeitig lässt es sich agil um Kurven manövrieren.
rose-scrub-6911
rose-scrub-6911
Wir konnten das Rose Scrub bei feucht-fröhlichen Bedingungen im Bike Park testen
Wir konnten das Rose Scrub bei feucht-fröhlichen Bedingungen im Bike Park testen - zu keinem Zeitpunkt hat uns das Eierlikör-farbene Gerät im Stich gelassen.
Egal ob Whip, Flip oder Scrub
Egal ob Whip, Flip oder Scrub - das neue Rose macht eine sehr gute Figur, wenn es bergab geht, und bietet dazu ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis!

Neues Rose Scrub im ersten Test: Mit dem brandneuen Rose Scrub bietet der Branchen-Riese aus Bocholt ab sofort ein grobes Gerät für den Freeride- und Downhill-Einsatz an. Wir konnten das Rose Scrub bereits vorab auf seine Querflug- und Shralp-Fähigkeiten überprüfen – hier ist unser erster Test!

Steckbrief: Rose Scrub

EinsatzbereichFreeride, Downhill
Federweg180-200 mm/190-200 mm
LaufradgrößeMullet (29″/27,5″)
RahmenmaterialAluminium
Gewicht (o. Pedale)17,6 kg
RahmengrößenS, M, L, XL (im Test: L)
Websitewww.rosebikes.de
Preisspanne3.299 € – 4.499 €
Im Test: Rose Scrub SC
Preis: 3.299 €

Rose hat in den vergangenen Jahren ziemlich Gas gegeben – allerdings überwiegend im gemäßigten Mountainbike-Segment, auf der Straße und im Gravel-Sektor. Das ändert sich nun, denn das neue Rose Scrub kennt als waschechtes Gravity-Bike nur eine Richtung: Bergab! In zwei Geschmacksrichtungen (als Single Crown-Freerider mit 180 / 190 mm Federweg oder als Downhill-Bike mit 200 mm vorne und hinten) erhältlich, kombiniert das Rose Scrub einen schnörkellosen Aluminium-Rahmen mit dem Spieltrieb von Mullet-Laufrädern. Wie sich der Ballermann aus Bocholt in der Praxis schlägt, konnten wir vorab für euch testen.

Für Freeride-Fans, Baller-Brudis und Airtime-Aficionados hat Rose ab sofort das passende Gerät im Programm
# Für Freeride-Fans, Baller-Brudis und Airtime-Aficionados hat Rose ab sofort das passende Gerät im Programm - das Rose Scrub bietet bis zu 200 mm Federweg vorne und hinten und setzt auf eine modische Mullet-Konfiguration.
Diashow: Neues Rose Scrub im ersten Test: Ballern im Bocholt-Style
rose-scrub-test-3098
Das Unterrohr des Rose Scrubs ist großzügig mit einem Gummiprotektor geschützt.
Für Freeride-Fans, Baller-Brudis und Airtime-Aficionados hat Rose ab sofort das passende Gerät im Programm
rose-scrub-6911
Das Cockpit stammt an der SC-Variante aus dem Hause Reverse.
Diashow starten »

Im Detail

Zugegeben: Bikes von Rose sind einem in den letzten Jahren eher nicht in den Sinn gekommen, wenn man auf der Suche nach einem neuen Freerider oder Downhiller war. Das bekannte Freeride-Bike Soul Fire vom Fahrrad-Riesen aus Bocholt wurde letztmals 2016 überarbeitet – nicht nur in der Mountainbike-Welt ist das eine halbe Ewigkeit. Höchste Zeit also für ein neues Gravity-Modell, das nun in Form vom Rose Scrub auf den Markt kommt!

Quadratisch, praktisch, gut
# Quadratisch, praktisch, gut - das Rose Scrub hat einen kantigen Aluminium-Rahmen, der einen sehr soliden Eindruck vermittelt.

Das Rose Scrub setzt auf einen kantigen und sehr geradlinigen Aluminium-Rahmen, der sofort den Eindruck vermittelt, dass er jeder noch so harten Herausforderung gewachsen ist. Abgesehen vom minimal geschwungenen Unterrohr dominieren Ecken und Kanten das Erscheinungsbild des Rose Scrubs. Mit diesem Ansatz fügt sich das Scrub einerseits hervorragend in die aktuelle Mountainbike-Designsprache von Rose ein und hebt sich andererseits von der eher runden und geschwungen gestalteten Konkurrenz ab.

Der Name ist Programm!
# Der Name ist Programm!
Die Gabel-Anschläge fungieren gleichzeitig als Eingang für das Schaltkabel.
# Die Gabel-Anschläge fungieren gleichzeitig als Eingang für das Schaltkabel.

Das Herzstück des neuen Rose Scrub ist der Hinterbau, der je nach Ausführung 190 oder 200 mm Federweg zur Verfügung stellt. Die Freeride-Version setzt auf den brandneuen RockShox Vivid Ultimate-Luftdämpfer (RockShox Vivid Test) mit 70 mm Hub. In Kombination mit der Single Crown-Federgabel vorne ergibt sich so 180 / 190 mm Federweg. Die insgesamt drei verschiedenen Downhill-Varianten des Rose Scrubs sind hingegen standardmäßig mit der neuen RockShox Boxxer ausgestattet und setzen auch am Heck auf 200 mm Coil-Federweg, der dank 75 mm Hub realisiert wird.

Je nach Ausführung bietet das Scrub 190 oder 200 mm Federweg am Viergelenker-Heck.
# Je nach Ausführung bietet das Scrub 190 oder 200 mm Federweg am Viergelenker-Heck.

Am Heck wagt Rose keine Experimente und setzt auf ein klassisches Viergelenk-System. Der Dämpfer ist nun – anders als beim Vorgänger Soul Fire – vertikal im Rahmen befestigt und teilt das Sitzrohr oberhalb des Tretlagers. Damit der Dämpfer nicht permanent vom kleinen 27,5″-Hinterrad mit Dreck beschossen wird, hat Rose ein praktisches Schutzblech verbaut. Das Dämpfer-Cover mit der schönen Bezeichnung Gnarshield wird mit Magneten an Ort und Stelle gehalten und fügt sich sehr schön in den Rahmen ein.

Clever: Der Dämpfer wird mit einem Schutzblech, das dank Magneten an Ort und Stelle gehalten wird, geschützt.
# Clever: Der Dämpfer wird mit einem Schutzblech, das dank Magneten an Ort und Stelle gehalten wird, geschützt.
Das Unterrohr des Rose Scrubs ist großzügig mit einem Gummiprotektor geschützt.
# Das Unterrohr des Rose Scrubs ist großzügig mit einem Gummiprotektor geschützt.

Auch weiter vorne am Rahmen merkt man, dass Rose beim Scrub durchaus mit Liebe zum Detail zur Sache gegangen ist. So fungieren die integrierten Gabel-Bumper als Eingang für das intern verlegte Schaltkabel. Die Leitung der Hinterrad-Bremse verläuft hingegen extern – und doch sehr schön versteckt: Sie wird zwischen Rahmen und dem großflächigen Unterrohr-Protektor geklemmt. Das sorgt einerseits für eine aufgeräumte Optik und erleichtert andererseits den Service enorm.

Die Leitung der Hinterrad-Bremse verläuft komplett extern, aber zwischen Rahmen und Unterrohr-Schutz
# Die Leitung der Hinterrad-Bremse verläuft komplett extern, aber zwischen Rahmen und Unterrohr-Schutz - eine simple wie durchdachte Lösung.

Auf der Unterseite des Oberrohrs befinden sich zwei Montage-Punkte für einen Tool Strap. Davon abgesehen macht das Rose Scrub aber keine Anstalten, als pedalierbares Super-Enduro durchgehen zu wollen: Eine Aufnahme für einen Flaschenhalter sucht man ebenso vergeblich wie die Möglichkeit, eine Dropper Post sinnvoll durch den Rahmen zu führen. Das Rose Scrub will eine waschechte Gravity-Maschine sein. Das von uns ermittelte Gewicht von 17,6 kg (Größe L, ohne Pedale) unterstreicht diesen Ansatz.

rose-scrub-test-3098
# rose-scrub-test-3098

Geometrie

Das Rose Scrub ist in vier Größen von S bis XL erhältlich und kombiniert Reach-Werte zwischen 435 und 505 mm mit einem Stack, der 640 mm (S & M) respektive 649 mm (L & XL) misst. Auch bei den Kettenstreben unterscheidet Rose zwischen den beiden kleineren und den beiden größeren Rahmen – 435 mm beziehungsweise 445 mm sind es hier. Beim Lenkwinkel hat man dank Winkel-Steuersatz die Wahl zwischen 63° und 64°, während das Tretlager um 8 mm abgesenkt ist. Damit bietet das Rose Scrub insgesamt eine moderne und lange Geometrie, die aber keine allzu extremen Winkel hat. Da die Sitzposition ohnehin eine untergeordnete Rolle spielt, kann man die Größe des Rose Scrubs aber ohnehin basierend auf Präferenzen hinsichtlich Reach und Radstand auswählen.

Rahmengröße S
M
L
XL
Laufradgröße Mullet 29/27,5 Mullet 29/27,5 Mullet 29/27,5 Mullet 29/27,5
Reach 435 mm 460 mm 483 mm 505 mm
Stack 640 mm 640 mm 649 mm 649 mm
STR 1,47 1,39 1,34 1,29
Lenkwinkel 63°64° 63°64° 63°64° 63°64°
Sitzwinkel, effektiv 76° 76° 76° 76°
Oberrohr (horiz.) 595 mm 620 mm 647 mm 669 mm
Steuerrohr 100 mm 100 mm 110 mm 110 mm
Sitzrohr 420 mm 420 mm 430 mm 440 mm
Überstandshöhe 719 mm 716 mm 715 mm 713 mm
Kettenstreben 435 mm 435 mm 445 mm 445 mm
Radstand 1.233 mm 1.258 mm 1.296 mm 1.318 mm
Tretlagerabsenkung 8 mm 8 mm 8 mm 8 mm
Tretlagerhöhe 348 mm 348 mm 348 mm 348 mm

Ausstattung

Wie bei der Größe hat man auch bei der Ausstattung die Wahl aus vier verschiedenen Optionen. Drei davon gehen mit RockShox Boxxer-Federgabel und 200 mm Coil-Federweg am Heck in eine Downhill-Richtung. Zudem wird die von uns getestete Freeride-Variante angeboten, die mit Single Crown-Federgabel, Luft-Dämpfer und etwas reduziertem Federweg daherkommt. Die Ausführungen SC, DC1 und DC2 sind in den Farben Vanilla und Cherry erhältlich. Die schicke Raw-Variante, von Rose als Diet bezeichnet, ist ausschließlich der Top-Variante DC3 vorbehalten.

Freerider oder Downhill-Maschine? Rose bietet das Scrub sowohl als SC-Variante mit Single Crown-Gabel als auch als DC-Ausführung mit 200 mm vorne und hinten an.
# Freerider oder Downhill-Maschine? Rose bietet das Scrub sowohl als SC-Variante mit Single Crown-Gabel als auch als DC-Ausführung mit 200 mm vorne und hinten an.

Den Einstieg in die Rose Scrub-Welt stellt das DC1 dar. Zu einem Preis von 3.299 € erhält man ein RockShox Select+ Fahrwerk, einen SRAM GX DH-Antrieb und SRAM DB8-Bremsen. Dazu gesellen sich Sun Ringlé Duroc-Laufräder, Reifen von Schwalbe und Komponenten aus dem Hause Reverse. Mit Ausnahme der Federelemente identisch ist die ebenfalls 3.299 € teure SC-Variante ausgestattet. Hier ist vorne eine RockShox Zeb Select+ verbaut, während am Heck der brandneue RockShox Vivid Ultimate für Komfort sorgen soll.

Die Modelle SC, DC1 und DC2 sind in den Farben Cherry …
# Die Modelle SC, DC1 und DC2 sind in den Farben Cherry …
… und Vanilla zu Preisen zwischen 3.299 € und 3.899 € erhältlich …
# … und Vanilla zu Preisen zwischen 3.299 € und 3.899 € erhältlich …
…, während es den schicken Raw-Rahmen nur bei der DC3-Variante für 4.499 € gibt.
# …, während es den schicken Raw-Rahmen nur bei der DC3-Variante für 4.499 € gibt.

Das Rose Scrub DC2 wandert für 3.899 € über die Ladentheke. Die größten Unterschiede zur DC1-Variante sind der Super Deluxe Coil Ultimate DH-Dämpfer am Heck, die Newmen-Laufräder sowie das Cockpit aus dem Hause Truvativ und SRAM Code R-Bremsen statt der Mineralöl-Variante DB8. Die Spitze des Line-Ups stellt das Rose Scrub DC3 für 4.499 € dar. Hier wird das volle Programm geboten – RockShox Ultimate-Fahrwerk, ein X01 DH-Antrieb, Code RSC-Bremsen und Newmen-Laufräder lassen praktisch keine Gravity-Wünsche offen. Die von uns getestete SC-Version für 3.299 € ist folgendermaßen ausgestattet:

  • Federgabel RockShox Zeb Select+ (180 mm)
  • Dämpfer RockShox Vivid Ultimate (190 mm)
  • Antrieb SRAM GX DH
  • Bremsen SRAM DB8
  • Laufräder Sun Ringlé Duroc SD 37 Comp
  • Reifen Schwalbe Big Betty
  • Cockpit Reverse DB Lead (790 mm) / Reverse Black-One Enduro (50 mm)

AusstattungsvarianteRose Scrub SCRose Scrub DC1Rose Scrub DC2Rose Scrub DC3
DämpferRockShox Vivid UltimateRockShox Super Deluxe Coil SelectRockShox Super Deluxe Coil Ultimate DHRockShox Super Deluxe Coil Ultimate DH
FedergabelRockShox Zeb Select+, 180 mmRockShox Boxxer, 200 mmRockShox Boxxer, 200 mmRockShox Boxxer Ultimate, 200 mm
KurbelTruvativ Descendant DHTruvativ Descendant DHTruvativ Descendant DHSRAM X01 DH
LenkerReverse DB Lead, 790 mmReverse DB Lead, 790 mmTruvativ Descendant, 800 mmTruvativ Descendant, 800 mm
VorbauReverse Black-One EnduroReverse Black-One D-2Truvativ Descendant Direct MountTruvativ Descendant Direct Mount
GriffeReverse StampReverse StampErgon GFR10Ergon GFR10
SchalthebelSRAM GX DHSRAM GX DHSRAM GX DHSRAM GX DH
BremsenSRAM DB8SRAM DB8SRAM Code RSRAM Code RSC
KassetteSRAM PG720DHSRAM PG720DHSRAM PG720DHSRAM PG720DH
SchaltwerkSRAM GX DHSRAM GX DHSRAM GX DHSRAM X01 DH
LaufradsatzSun Ringlé Duroc SD37 CompSun Ringlé Duroc SD37 CompNewmen Evolution E.G. 30Newmen Evolution E.G. 30
ReifenSchwalbe Big Betty / Big BettySchwalbe Big Betty / Big BettySchwalbe Magic Mary / Big BettySchwalbe Magic Mary / Big Betty
SattelstützeReverseReverseReverseReverse
SattelSDG Bel-Air V3SDG Bel-Air V3SDG Bel-Air V3SDG Bel-Air V3
Preis (UVP)3.299 €3.299 €3.899 €4.499 €

An unserem Testbike werkelt vorne eine RockShox Zeb Select+ mit 180 mm Federweg.
# An unserem Testbike werkelt vorne eine RockShox Zeb Select+ mit 180 mm Federweg.
Am Heck ist der brandneue RockShox Vivid in Ultimate DH-Ausführung verbaut.
# Am Heck ist der brandneue RockShox Vivid in Ultimate DH-Ausführung verbaut.
Stabile Schwalbe Big Betty-Reifen sind auf Sun Ringlé-Laufrädern aus Aluminium montiert.
# Stabile Schwalbe Big Betty-Reifen sind auf Sun Ringlé-Laufrädern aus Aluminium montiert.
Das Cockpit stammt an der SC-Variante aus dem Hause Reverse.
# Das Cockpit stammt an der SC-Variante aus dem Hause Reverse.
Gebremst wird mit SRAM DB8-Bremsen inklusive 220/200 mm-Rotoren.
# Gebremst wird mit SRAM DB8-Bremsen inklusive 220/200 mm-Rotoren.

Auf dem Trail

Das neue Rose Scrub liegt satt auf dem Trail, ohne dabei träge oder schwerfällig zu wirken. Dank der RockShox Zeb Select+ und dem brandneuen Vivid-Dämpfer – am Scrub SC ist die Ultimate DH-Version des Dämpfers verbaut – ist es ein Leichtes, das Fahrwerk einerseits komfortabel genug für lange Bikeparktage, dabei aber mit ausreichend Gegenhalt in Kompression und auf fetten Sprüngen abzustimmen.

Gemacht für den Flugmodus
# Gemacht für den Flugmodus - das Rose Scrub lässt sich mühelos in die Lüfte bewegen und schreckt auch vor großen Sprüngen nicht zurück.

Ausgestattet ist unser Testbike mit Schwalbe Big Betty-Reifen in der Bikepark-Version samt stabiler Draht-Karkasse. Das hilft definitiv dabei, dem Scrub standesgemäß die Sporen zu geben. Ohne Rücksicht auf Verluste lässt es sich so in Anlieger halten. Hierbei ist kein unangenehmer Flex im Rahmen zu spüren – das Rose Scrub setzt die Befehle des Piloten unverzüglich um und vermittelt stets ein hohes Sicherheitsgefühl.

Auf Wurzeln bietet das Rose Scrub auch in der SC-Ausführung genug Gegenhalt und Kontrolle
# Auf Wurzeln bietet das Rose Scrub auch in der SC-Ausführung genug Gegenhalt und Kontrolle - gleichzeitig lässt es sich agil um Kurven manövrieren.

Auch auf technisch anspruchsvollen und zornigeren Streckenabschnitten strahlt das Scrub Souveränität aus. Es lässt sich leicht um enge Kehren scheuchen und vermittelt ein agiles Fahrgefühl. Man spürt jedoch, dass die 190 mm am Heck des Mullet-Bikes kein Veto einlegen würden, wenn es um ein 200 mm-Boxxer-Upgrade an der Front ginge. Für Downhill-Fans gibt es ebendiese Modellvariante ab Werk verfügbar. Klasse!

rose-scrub-6911
# rose-scrub-6911

Nach einem ersten Test im Bikepark Winterberg, mit vielen Tiefenmetern auf feucht-rutschigen Downhill- und Enduro-Trails und noch mehr Airtime auf den unzähligen Sprüngen, kann ich dem neuen Rose Scrub alle notwendigen Attribute eines echten Bikepark-Geräts attestieren. Dazu kommt der Gravity-Bolide zu einem bemerkenswert niedrigen Einstiegspreis auf den Markt, welcher auch bei Nachwuchs-Shreddern und ihren Erziehungsberechtigten für große Augen sorgen sollte.

Wir konnten das Rose Scrub bei feucht-fröhlichen Bedingungen im Bike Park testen
# Wir konnten das Rose Scrub bei feucht-fröhlichen Bedingungen im Bike Park testen - zu keinem Zeitpunkt hat uns das Eierlikör-farbene Gerät im Stich gelassen.

Erster Eindruck: Rose Scrub

Das neue Rose Scrub ist ein solides und ehrliches Bike, mit dem man auf anspruchsvollen Strecken, auf großen Sprüngen und im Park sehr viel Spaß haben kann. Der Aluminium-Rahmen verzichtet auf Firlefanz, bietet aber dennoch einige durchdachte Detail-Lösungen. Dazu gibt's Rose-typisch gute wie stimmige Ausstattungen – und das zu Preisen, die glücklicherweise nicht jegliche Bodenhaftung verloren haben.

Egal ob Whip, Flip oder Scrub
# Egal ob Whip, Flip oder Scrub - das neue Rose macht eine sehr gute Figur, wenn es bergab geht, und bietet dazu ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis!

Wie gefällt dir das neue Rose Scrub?

Zu Rose: Rose Scrub 


Testablauf

Wir konnten das neue Rose Scrub vorab in der SC-Variante im Bike Park ausgiebig auf Herz und Nieren testen. Grüße gehen raus an den Erfinder des Sessellifts, dank dessen Innovationsgeist wir alle Höhenmeter bequem im Sitzen zurücklegen konnten.

Hier haben wir das Rose Scrub getestet

  • Bike Park Winterberg Mix aus schnellen Strecken, relativ neuen Enduro-Trails und gebauten Elementen wie Sprüngen, Drops und Anliegern.
Tester-Profil: Michael Biernoth
71 cm103 kg92 cm68 cm194 cm
Mitch ist seit 2013 auf dem Mountainbike unterwegs. Gern bügelt er mit dem Enduro- oder Trail Bike auf heimischen Trails, egal ob flowig oder steil und technisch. Einer seiner Leidenschaften ist das Segeln, jedoch nicht auf dem Wasser, lieber durch die Luft am Local Jumpspot oder anderen Gelegenheiten in den Bikeparks dieser Welt.
Fahrstil
verspielt, strammes Grundtempo, lieber eine Kurve mehr als Straightline
Ich fahre hauptsächlich
Enduro, Trail, Jumps und auch gern mal Downhill
Vorlieben beim Fahrwerk
etwas straffer, schneller Rebound, so wenig Dämpfung wie nötig
Vorlieben bei der Geometrie
ausreichender Reach, mittellange Kettenstreben, tendenziell flacher Lenkwinkel

  1. benutzerbild

    LaserRatte

    dabei seit 07/2022

    Weiß jetzt nicht was du mit deinem Tretlager so machst aber das mit dem Besenstiel halte ich bei dir für ein Gerücht, wenn du nicht einmal mit einem Werkzeug was für den Lagerausbau gemacht ist richtig umgehen kannst. Abgerutscht bin ich da noch nie. Zumal es bei einem Freerider schließlich um höhere Belastungen geht als bei einem Damenrad. Da wird schon das eine oder andere Lager dran glauben. Dann lieber ein Lager, das getauscht werden kann ohne das irgend wann der Rahmen nicht mehr mit macht.

    Der Mythos vom gebrechlichen Carbon.
    Warum hat eigentlich alle Welt ein Problem mit Pressfit Tretlagern aber veim Steuersatz ist es in höchstem Maße erwünscht keinen IS sondern ZS zu haben. Wirkt schon sehr selektiv dämlich.
    Meinen Steuersatz am Park Bike tauscht ich nämlich öfter als das Tretlager...
  2. benutzerbild

    robzo

    dabei seit 11/2013

    Der Mythos vom gebrechlichen Carbon.
    Warum hat eigentlich alle Welt ein Problem mit Pressfit Tretlagern aber veim Steuersatz ist es in höchstem Maße erwünscht keinen IS sondern ZS zu haben. Wirkt schon sehr selektiv dämlich.
    Meinen Steuersatz am Park Bike tauscht ich nämlich öfter als das Tretlager...
    Und es gibt ja auch Schraublager für Pressfit. Habe ich jetzt am HT. Mühelose Montage und funktioniert bestens.

    https://www.fahrrad.de/black-bearin...VPe7dCxV7HzQMEN-_BW7hMPxJwpYJjUoaAtqDEALw_wcB
    Es gibt noch weitere Hersteller und vermutlich unterschiedliche Qualität.
  3. benutzerbild

    LaserRatte

    dabei seit 07/2022

    Und es gibt ja auch Schraublager für Pressfit. Habe ich jetzt am HT. Mühelose Montage und funktioniert bestens.

    https://www.fahrrad.de/black-bearin...VPe7dCxV7HzQMEN-_BW7hMPxJwpYJjUoaAtqDEALw_wcB
    Es gibt noch weitere Hersteller und vermutlich unterschiedliche Qualität.

    Ich hab mit normalen Pressfit Lagern absolut keine Probleme. Ob ich jetzt €25 für einen Hollowtech Werkzeug oder €25 für eine Lagerpresse zahle ist mir auch recht gleichgültig. Knarzen oder ähnliches hatte ich auch mit BSA Lagern schon also macht auch das kaum einen Unterschied. Ich würde jedenfalls einen Radkauf nie davon abhängig machen welches Tretlager verbaut ist.
  4. benutzerbild

    Matze-Stahl

    dabei seit 04/2021

    Macht nen guten Eindruck. Ich kann mir das Design auch sehr gut für Enduro und All Mountain vorstellen.
    Wo auch immer der frische Wind bei Rose herkommt, er weht ganz gut.
    Ich muss mich jetzt mal selbst zitieren. Habe gerade den Newsletter von Rose gelesen. Und ich bin beeindruckt.
    Wer weht diesen neuen Wind? Ich brauche kein Downhillbike und ich brauche auch kein Citybike. Aber so langsam wird Rose richtig lecker.
    Hallo Windmaschine, mach weiter so!
  5. benutzerbild

    Johannes_Mido

    dabei seit 02/2019

    Da könnte man glatt schwach werden. Proberollen war jedenfalls sehr sexy 👌🏽 in der Hütte steht (bis auf die gravel bikes) wenig was mich sonst anspräche.. aber das Scrub schaut in echt genauso geil aus wie auf den Bildern.

Was meinst du?

Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular:

Verpasse keine Neuheit – trag dich für den MTB-News-Newsletter ein!