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Die geschlossene Oberseite soll die Aerodynamik deutlich verbessern.
Die geschlossene Oberseite soll die Aerodynamik deutlich verbessern. - Einen Nachteil bei der Belüftung konnten wir durch die große geschlossene Fläche nicht feststellen.
Der Helm sitzt ohne große Probleme sehr angenehm auf dem Kopf.
Der Helm sitzt ohne große Probleme sehr angenehm auf dem Kopf.
Durch die großen Lufteinlässe bietet der Scott Centric Plus eine sehr gute Belüftung.
Durch die großen Lufteinlässe bietet der Scott Centric Plus eine sehr gute Belüftung.
Nicht nur der Helm ist enorm luftig, auch das MIPS-System ist zusätzlich perforiert
Nicht nur der Helm ist enorm luftig, auch das MIPS-System ist zusätzlich perforiert
Das Verschlusssystem ist mit dem MIPS-System verbunden
Das Verschlusssystem ist mit dem MIPS-System verbunden - dadurch ist der Sitz des Helms sehr gut und erzeugt keine Druckstellen.
Strömungstechnisch optimiert, tritt die Luft hinten durch große Öffnungen wieder aus.
Strömungstechnisch optimiert, tritt die Luft hinten durch große Öffnungen wieder aus.
Überzeugen konnte der Helm vor allem durch seinen Komfort.
Überzeugen konnte der Helm vor allem durch seinen Komfort. - Kein Drücken oder Zwicken war während der gesamten Testphase zu spüren.
Das Verschlusssystem am Kinn offenbart sich als ernst zu nehmende Schwächen des Helmes
Das Verschlusssystem am Kinn offenbart sich als ernst zu nehmende Schwächen des Helmes - auf längeren Ausfahrten kommt es immer wieder vor, dass sich der Kinnriemen ein wenig lockert und dadurch nicht mehr optimal hinterm Kinn sitzt
Auch bei der Verzweigung an den Ohren ist eine optimale Einstellung nur schwer möglich
Auch bei der Verzweigung an den Ohren ist eine optimale Einstellung nur schwer möglich - dies kann bei unterschiedlichen Kopfformen zu nicht optimalem Sitz führen
IMG 9107
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Scott Centric Plus.
Scott Centric Plus. - Schnittig in allen Belangen.
Beruhigt konnten wir am Ende feststellen, dass es nicht an der Belüftung liegt, weshalb der Serienweltmeister aus der Schweiz etwas wenig Haare auf dem Kopf trägt.
Beruhigt konnten wir am Ende feststellen, dass es nicht an der Belüftung liegt, weshalb der Serienweltmeister aus der Schweiz etwas wenig Haare auf dem Kopf trägt.

Gestatten: der Scott Centric Plus-Helm! Heute präsentieren wir euch in unserer Rubrik “Vorgestellt!” den Helm des Olympiasiegers Nino Schurter. Wir haben uns das Produkt mit dem aerodynamischen Schnitt einmal genauer angesehen.

Vorgestellt: Scott Centric Plus-Helm

Zum ersten Mal konnte man den Scott-Helm beim Weltcup in Albstadt im vergangenen Jahr bestaunen, als Schurter, Rissveds und Co. das Modell der Weltöffentlichkeit präsentierten. Das Produkt soll einerseits aerodynamische Vorteile mit sich bringen, andererseits auch für eine gute Belüftung sorgen. Wir haben den Scott Centric Plus-Helm einmal genauer unter die Lupe genommen.

Scott Centric Plus-Helm 
Preis199,95 €
Gewicht (Herstellerangabe)ca. 250 g
Gewicht (nachgewogen)220 g
GrößenS (51–55 cm), M (55–59 cm) (getestet), L (59–61 cm)
Farbvariantenschwarz, weiß/rot, grau/rot, schwarz/gelb, weiß/grau/türkis
Weitere Informationen www.scott-sports.com

Im Vergleich zum Vorgängermodell, dem Wit-R, fällt zunächst auf, dass der obere Teil des Helms geschlossen ist, wodurch die aerodynamischen Eigenschaften verbessert werden sollen. Trotzdem sollen die neun Lüftungsschlitze für genügend Luft zwischen den Haaren sorgen, was sich in unserem kurzen Testzeitraum auch bestätigen konnte. Zu keinem Zeitpunkt hatten wir das Gefühl, dass zu wenig frische Außenluft an unseren Kopf dringen kann. Wie beim Vorgänger ist auch beim Centric Plus das PC In-Mold-Verfahren angewandt worden. Hierbei wird die Polycarbonat-Außenschale unter Druck und Wärme mit dem schützenden Dämpfungsschaum verschweißt. Dies soll zum einen das Gewicht herunterschrauben und zum anderen den Sitz des Helms komfortabler machen.

Die geschlossene Oberseite soll die Aerodynamik deutlich verbessern.
# Die geschlossene Oberseite soll die Aerodynamik deutlich verbessern. - Einen Nachteil bei der Belüftung konnten wir durch die große geschlossene Fläche nicht feststellen.
Der Helm sitzt ohne große Probleme sehr angenehm auf dem Kopf.
# Der Helm sitzt ohne große Probleme sehr angenehm auf dem Kopf.
Durch die großen Lufteinlässe bietet der Scott Centric Plus eine sehr gute Belüftung.
# Durch die großen Lufteinlässe bietet der Scott Centric Plus eine sehr gute Belüftung.

Zusätzlich sticht die markante gelbe Färbung im Inneren des Helms heraus. Dies liegt daran, dass das Modell mit der bekannten MIPS-Technologie ausgestattet ist. Die Polsterungen kommt von X-Static und ist mit Silberfasern durchzogen. Diese weisen antibakterielle Eigenschaften auf und sorgen für weniger Geruchsbildung, wie auch für eine bessere Hygiene. Je nach Größe des Kopfs kann mithilfe des Halo-Fit-Systems der Helm via Drehrädchen optimal angepasst werden. Dieses System ist mit der MIPS-Einlage gekoppelt, weshalb es den Kopf beim Anpassen komplett umschließt und nicht nur am Hinterkopf enger wird.

Nicht nur der Helm ist enorm luftig, auch das MIPS-System ist zusätzlich perforiert
# Nicht nur der Helm ist enorm luftig, auch das MIPS-System ist zusätzlich perforiert
Das Verschlusssystem ist mit dem MIPS-System verbunden
# Das Verschlusssystem ist mit dem MIPS-System verbunden - dadurch ist der Sitz des Helms sehr gut und erzeugt keine Druckstellen.
Strömungstechnisch optimiert, tritt die Luft hinten durch große Öffnungen wieder aus.
# Strömungstechnisch optimiert, tritt die Luft hinten durch große Öffnungen wieder aus.

Auch auf dem Trail hat sich der Helm in unserem kurzen Test sehr gut geschlagen. Wie bereits beschrieben waren wir trotz der aerodynamischen Features, die der Helm besitzt, mit der Belüftung sehr zufrieden. Außerdem hat sich der Scott Centric Plus optimal an den Kopf angepasst, zu keiner Zeit wurden wir mit Druckstellen oder ähnlichen negativen Auffälligkeiten konfrontiert. Einzig das Verschlusssystem am Kinn lockerte sich nach einigen Ausfahrten immer wieder. Auf der Tour löste dies zwar nie Sicherheitsbedenken aus, mit der Zeit kann das Nachjustieren allerdings etwas nervig werden.

Überzeugen konnte der Helm vor allem durch seinen Komfort.
# Überzeugen konnte der Helm vor allem durch seinen Komfort. - Kein Drücken oder Zwicken war während der gesamten Testphase zu spüren.
Das Verschlusssystem am Kinn offenbart sich als ernst zu nehmende Schwächen des Helmes
# Das Verschlusssystem am Kinn offenbart sich als ernst zu nehmende Schwächen des Helmes - auf längeren Ausfahrten kommt es immer wieder vor, dass sich der Kinnriemen ein wenig lockert und dadurch nicht mehr optimal hinterm Kinn sitzt
Auch bei der Verzweigung an den Ohren ist eine optimale Einstellung nur schwer möglich
# Auch bei der Verzweigung an den Ohren ist eine optimale Einstellung nur schwer möglich - dies kann bei unterschiedlichen Kopfformen zu nicht optimalem Sitz führen

Fazit – Scott Centric Plus-Helm

Der Scott Centric Plus-Helm ist durch seine Form sehr komfortabel, obwohl nur wenig Polsterung vorhanden ist. Auch die geschlossene Oberseite bringt unserer Erfahrung nach keine Nachteile bei der Belüftung mit sich. Einzig die Verschlussriemen am Kinn lockerten sich immer wieder leicht. Unterm Strich passt sich der Helm hervorragend an den Kopf an und lässt sich sehr bequem tragen.

Legt ihr Wert auf Systeme wie MIPS, wenn ihr euch für einen neuen Helm entscheiden müsst?


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Weitere kurze Tests aus der Serie Vorgestellt! findest du auf dieser Übersichtsseite. Wenn du ein Produkt für einen ersten Test vorschlagen möchtest, schreibe uns einfach hier eine Nachricht!

Zum Weiterstöbern kannst du in Kürze die fünf neuesten Beiträge in unserer Serie Vorgestellt! nachlesen.

  1. benutzerbild

    Scott-Chameleon

    dabei seit 10/2010

    MIPS soll ja nicht den Impact oder Aufschlag direkt dämpfen, dafür ist weiterhin der Schaum da. MIPS soll eine Spannung der Kopfhaut, die durch verdrehen des Helms beim Aufschlag entsteht, durch das Verdrehen von Aussenschale zu Innenschale verhindern. Wenn weniger Spannung auf der Kopfhaut ist, ist auch der Impact nicht so schlimm. Vllt vergleichbar mit einem gespannten und ungespanntem Ballon.
  2. benutzerbild

    Airshot

    dabei seit 12/2016

    Kask Protone
    smiliesmilieHALLO der wiegt die Hälfte
  3. benutzerbild

    schuetzendorf

    dabei seit 08/2012

    MIPS ist aus meiner Sicht bei einem Fullface theoretisch nachvollziehbar. Bei einer Halbschale, die durch einen (hier sich sogar lockernden) Kinnriemen und einem relativ frei aufgehängten Anpassungssystem auf dem Kopf gehalten wird fehlt mir jedes Verständnis dafür.
    Wird hier grundsätzlich anderes Styropor als bei den Markenhelmen für 30 Euro verwendet oder woher kommen die Preise?
  4. benutzerbild

    Chrischti

    dabei seit 01/2016

    Wird hier grundsätzlich anderes Styropor als bei den Markenhelmen für 30 Euro verwendet oder woher kommen die Preise?
    Generell sollten alle Helme eine DIN-Norm besitzen, also alle sollten ein gewisses Maß an Schutz bieten. Der Unterschied liegt dann im Detail wie die spezielle Art den Helm zu verschweißen oder an solchen Technologien wie MIPS. Auch die Entwicklung trägt ihren Teil bei, wie der Helm z. B. leichter wird ohne dabei an Stabilität zu verlieren oder den Helm aerodynamischer zu machen. Es ist ähnlich wie bei den Bikes, ein 600 € Rad bringt ein auch von A nach B, doch je nach Anforderung und Vorlieben steigt der Preis.
  5. benutzerbild

    der-gute

    dabei seit 12/2007

    Es wird aber mit gefühlt erhöhter Sicherheit auch ordentlich Werbung gemacht...

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