Spank Hex Drive-Naben: Infos und Preise
Bei der Entwicklung der neuen Hex Drive-Naben standen laut Spank neben der Funktion auch die Haltbarkeit, Servicebarkeit und natürlich ein möglichst geringer Preis im Lastenheft. Herausgekommen ist unter anderem ein Freilauf mit einem sehr kleinen Rastwinkel von 3,5° und 102 Zähnen. Es gibt insgesamt drei Versionen, die alle Einsatzbereiche von Trail bis Downhill abdecken sollen – außerdem sind alle drei gängigen Freilauf-Standards sowie eine Singlespeed-Version verfügbar. Die Naben sind für Preise von 99 € (vorne) bis 199 € (hinten) bereits im Handel verfügbar.
- Besonderheiten Adapter für alle gängigen Standards im Lieferumfang, überdimensionierte Lager, hochwertige Dichtungen
- Eingriffswinkel 3,5° (102 Zähne im Freilauf)
- Freilauf-Standards HD, Microspline, XD (auch jeweils als Stahl-E-Bike-Version)
- Farben mattschwarz
- Versionen
- 28-Loch Straightpull Boost (Enduro, Trail)
- 32-Loch J-Bend Boost & Non-Boost (DH, Freeride, AM, Trail)
- 28-Loch J-Bend (Gravel)
- Gewicht ab 147 g (vorne), 300 g (hinten, Herstellerangaben)
- Verfügbarkeit ab sofort
- www.spank-ind.com
- Preise 99 € (vorne, UVP), 199 € (hinten, UVP)
Neben dem sehr präzisen Freilauf legt Spank großen Wert auf die große Anpassbarkeit der Hex Drive-Naben. Diese sind in Boost und Non-Boost sowie als J-Bend und Straightpull-Versionen verfügbar – außerdem liegen jedem Satz passende Adapter bei. Damit sollen sich die Naben werkzeuglos an die meisten bekannten Standards anpassen lassen. Durch die gesteckte Bauweise soll sich die komplette Nabe ohne Spezial-Werkzeuge zerlegen lassen.
Spank selbst bietet passende Ersatz-Lager und Sperrklinken an. Durch die überdimensionierten Lager sowie das besonders durchdachte Dichtungs-System ist ein Service dem Hersteller zufolge jedoch nur selten nötig. Außerdem verhindert die Dichtung vor dem Freilauf, dass die Sperrklinken beim Service herausfallen und auf Nimmerwiedersehen verschwinden. Zusätzlich soll dadurch der Sound auf ein erträgliches Maß gedämpft werden. Ein weiteres Feature sind die Spank zufolge besonders intelligent designten Naben-Flansche, aufgrund derer die Speichenspannung auf beiden Seiten möglichst identisch ausfallen soll.
Braucht ihr einen Freilauf mit 3,5° Rastwinkel? Und wie wichtig ist euch die Servicebarkeit, macht ihr das selbst?
7 Akku-Kompressor im Test: Elektrische Luft-Pumpen für die Werkstatt
Fahrerkarussell 2026 – #2: Neujahrs-Update – alle Wechsel & Gerüchte im Überblick
Cape Epic 2025 – 6. Etappe
Cape Epic 2025 – 4. Etappe

53 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumAn downhiller fahre ich die 350er da ist mir das auch ziemlich wurscht. Am Enduro fahre ich Hope und weiß die feinere Rasterung auch zu schätzen.
Weils gerade um Rastpunkte geht und ich niergends dazu eine Angabe finde. Wieviel Rastpunkte haben denn eigentlich die DT Naben die keinen Zahnscheibenfreilauf haben? Falls jemand hier zufällig sowas fährt und die Info parat hat?

G.
Gefällt mir schon besser! Trotzdem verweigere ich mich der Aussage, dass 300eur für einen Satz Naben günstig sind. Aber was reg ich mich auf, wenn die Leute heute schon 9000eur fürs 16kg Enduro für ganz normal halten. Na, doch, "ihr" (spreche hier nur ein abstraktes Gegenüber an!) habts doch an Huscher!
Erinnert mich ja stark an die Funn Fantom Naben.
Wir laden dich ein, jeden Artikel bei uns im Forum zu kommentieren und diskutieren. Schau dir die bisherige Diskussion an oder kommentiere einfach im folgenden Formular: