Das österreichische Unternehmen Pierer Industrie AG, das vor allem im automobilen Sektor zu Hause ist, übernimmt den Mehrheitsanteil am Komponentenhersteller Syntace und damit auch an der Marke Liteville. Zur Pierer Mobility AG zählen Marken wie KTM, Husqvarna Motorcycles, Gasgas und viele weitere. Zudem gibt es etwa Beteiligungen am österreichischen Elektronikhersteller abatec. Mit der Mehrheitsbeteiligung an dem deutschen Fahrrad- und Komponentenhersteller möchte die Pierer Unternehmensgruppe zukünftig das Portfolio für Fahrradkunden erweitern, nachdem im letzten Jahr schon die Funbike GmbH akquiriert wurde.
PIERER Industrie AG akquiriert die Mehrheit an der innovativen Komponentenentwicklung und -fertigung Syntace mit Sitz in Tacherting (D).
Die Produkte, die den Fahrradkomponentenmarkt im Highend-Bereich immer wieder revolutioniert haben, stehen für höchste Qualität, leichtes Gewicht und optimalen Nutzen beim Endkunden. Das Portfolio von Syntace bietet ein breites Spektrum von mehrfach prämierten Laufrädern über Naben, Lenkern und
Sattelstützen bis hin zu Pedalen.
Die dazugehörigen leichten, stabilen Fahrräder der Marke Liteville – im Nischensegment besonders anspruchsvollen (E-)Mountainbikern bekannt – sind eine Ergänzung für die letztes Jahr akquirierte Funbike GmbH. In einem ersten Schritt wird das Unternehmen aus Hallein (AT) den Vertrieb der Produkte in Österreich übernehmen.
Die Innovationskraft von Syntace und seinem sachkundigen, technischen Personal ist eine ideale Ergänzung für die PIERER-Gruppe, in der Technologie- und Know-how-Transfer zwischen den unterschiedlichen Unternehmen einen wesentlichen Erfolgsfaktor darstellt.
Was sagt ihr zur Übernahme von Syntace/Liteville?
517 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumErzähl gerne mal was.
Wie ich Anfing, waren die Ziel im und für das Unternehmen spannend und erreichbar - diese wurde auch erreicht und wir haben gemeinsam gefeiert.
Irgendwann war dann realistisch erreichbares nicht mehr gut genug - Mein Vorstand wurde mit den Worten - Hey wir sind total gut durch den ersten Lockdown gekommen, haben alles Ziele erreicht und stehen wirtschaftlich gut da -> Du bist gekündigt.
Warum? Weil einem alternden Herrn Pierer ein Berater Dinge ins Ohr geflüstert hat, dieser wurde zum Vorstand und hat weiter geflüstert. Darauf hin passiert obiges.
Nach 3 Monaten war ich auch weg, nach weiteren 6 Monaten dieser Flüsterer, weil keines seiner Versprechen eingetroffen ist.
Was soll ich sagen - jetzt bin ich happy - hab in Osttirol eine neue Heimat gefunden und einen feinen Job.
Ich selber bin und war nie ein Unternehmer und ich hege auch keinen schlecht versteckten Neid gegenüber denen, die es wirtschaftlich geschafft haben. Ich schreibe bewusst wirtschaftlich, weil der Preis dafür oft an anderer Stelle gezahlt wird, den wir manchmal nicht sehen oder sehen wollen.
Nur das Wort "Risiko" beinhaltet eben auch ein mögliches Scheitern, sonst wäre es kein Risiko. Und dass die Haftung dafür dann regelmässig abgeschoben wird, stösst mir jedes mal von Neuem sauer auf. Leider wird das vermutlich nie ändern. Im oberen Zirkel ist man unter sich und dreht die Gesetzeslage schon so, dass man sich nicht auf die Füsse steht. Auch das man Benko-mässig weiter so leben kann, bedarf einer mentalen Struktur, die man nicht lernen kann. Ich habe 8 Jahre im Kundendienst eines Luxusproduktes gearbeitet und was ich da an selbstverständlich angesehener Ansprüche mitbekommen habe, stellt mir heute noch die Haare auf...
Aber das ist total OT.
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