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Der neue Schwalbe Fat Albert ist im Modelljahr 2016 erneut als spezifisches Profil für das Vorder- und Hinterrad designed worden
Der neue Schwalbe Fat Albert ist im Modelljahr 2016 erneut als spezifisches Profil für das Vorder- und Hinterrad designed worden - welche Erfahrungen wir mit dem vollständig überarbeiteten Reifen gemacht haben, erfahrt ihr in diesem Test
Eigenständig: Das Profil am Vorderrad besteht aus jeweils vier in Stufen angeordneten Blöcken, die längs orientiert und geschlitzt sind
Eigenständig: Das Profil am Vorderrad besteht aus jeweils vier in Stufen angeordneten Blöcken, die längs orientiert und geschlitzt sind
Das Hinterrad zeigt sich enger bestollt und mit mehr Querorientierung im Profil
Das Hinterrad zeigt sich enger bestollt und mit mehr Querorientierung im Profil - charakteristisch auch hier die in Längsrichtung gerillten Stollen sowie die relativ großen Abstände der Blöcke direkt auf der Lauffläche
Die Abstände zwischen den einzelnen Profilblöcken sind relativ groß
Die Abstände zwischen den einzelnen Profilblöcken sind relativ groß - als Gummimischung kommt die bewährte TrailStar-Mischung von Schwalbe zum Einsatz
Selten hat ein All-Round Reifen ein so grobes Profil getragen wie der Fat Albert
Selten hat ein All-Round Reifen ein so grobes Profil getragen wie der Fat Albert - rein optisch würden wir guten Seitenhalt auch bei tiefen Böden erwarten, doch das haben die Testfahrten überprüfen müssen
Bei der Karkasse gibt es wenig Auswahl: eine Super Gravity-Ausführung mit verstärkter Seitenwand wird derzeit beim Fat Albert nicht angeboten
Bei der Karkasse gibt es wenig Auswahl: eine Super Gravity-Ausführung mit verstärkter Seitenwand wird derzeit beim Fat Albert nicht angeboten
Als Gummimischung bietet Schwalbe am Hinterrad ausschließlich die harte PaceStar-Mischung an
Als Gummimischung bietet Schwalbe am Hinterrad ausschließlich die harte PaceStar-Mischung an - das sollte für einen niedrigen Rollwiderstand sorgen, könnte sich aber auch negativ auf die Traktion auswirken
Dickes Ding: Auf der DT Swiss XMC 1200 Carbon Felge baut der Schwalbe Fat Albert richtig breit
Dickes Ding: Auf der DT Swiss XMC 1200 Carbon Felge baut der Schwalbe Fat Albert richtig breit - das Volumen kann sich sehen lassen und verspricht viel Komfort. Sprechen wir einfach von Plus-Minus, oder?
Grobes Profil durch große Abstände zwischen den Blöcken aber relativ großflächige Blöcke dominieren das Erscheinungsbild des Fat Albert 2016
Grobes Profil durch große Abstände zwischen den Blöcken aber relativ großflächige Blöcke dominieren das Erscheinungsbild des Fat Albert 2016
Der Hinterreifen hebt sich optisch deutlich vom engen Verwandten, dem Schwalbe Hans Dampf an
Der Hinterreifen hebt sich optisch deutlich vom engen Verwandten, dem Schwalbe Hans Dampf an - den positioniert Schwalbe als eher für harte und trockene Böden geeignet und bietet ihn in einer Vielzahl an Karkassen- und Gummimischungsoptionen an
Somit soll der Reifen sowohl gut rollen, als auch viel Traktion und Kurvenhalt bieten
Somit soll der Reifen sowohl gut rollen, als auch viel Traktion und Kurvenhalt bieten
Wie alle Reifen bei Schwalbe ist auch der neue Fat Albert Tubeless Easy
Wie alle Reifen bei Schwalbe ist auch der neue Fat Albert Tubeless Easy - das bedeutet, dass er mit Dichtmilch ohne weitere Probleme schlauchlos aufgebaut werden können soll
Unser Testbike: Ein Alutech ICB 2 mit 150 mm Federweg an der Front und 130 mm am Hinterbau
Unser Testbike: Ein Alutech ICB 2 mit 150 mm Federweg an der Front und 130 mm am Hinterbau
Schwalbe positioniert den Fat Albert als Trail, All-Round und Enduro-Reifen
Schwalbe positioniert den Fat Albert als Trail, All-Round und Enduro-Reifen
Mit dem ICB 2 haben wir hier die ideale Testbasis, um dem schlauchlos aufgezogenen Reifen auf den Zahn zu fühlen
Mit dem ICB 2 haben wir hier die ideale Testbasis, um dem schlauchlos aufgezogenen Reifen auf den Zahn zu fühlen
Auf Trails im Wald ist der Fat Albert gut aufgehoben
Auf Trails im Wald ist der Fat Albert gut aufgehoben - insbesondere in Kurven erzeugt der Reifen viel Halt, wobei der harte Hinterreifen auf Steinen und Wurzeln deutlich gegenüber dem weichen Vorderreifen zurückfällt
Bergauf lässt sich der Reifen kaum aus der Ruhe bringen
Bergauf lässt sich der Reifen kaum aus der Ruhe bringen - die quer angeordneten Stollen greifen gut
Ideale Bedingungen beim Testen am Fernpass
Ideale Bedingungen beim Testen am Fernpass - unter dem Namen Blindsee-Trail ist dieser Weg bekannt geworden und wird viel frequentiert befahren. Mit tiefem Schotter und hoher Geschwindigkeit stellt er die Reifen vor eine echte Probe
Die Kontrollierbarkeit ist bis in den Grenzbereich gut und die Bremstraktion am Hinterrad ausgezeichnet
Die Kontrollierbarkeit ist bis in den Grenzbereich gut und die Bremstraktion am Hinterrad ausgezeichnet - die vielen quer stehenden Stollenreihen verzahnen sich gut mit dem Untergrund
In steilem Gelände ist die Bremstraktion am Vorderrad etwas schwächer als bei ähnlichen Reifen
In steilem Gelände ist die Bremstraktion am Vorderrad etwas schwächer als bei ähnlichen Reifen - außerdem ist im groben Geläuf zu spüren, dass der Reifen von der Dämpfung her auch bei niedrigem Luftdruck an der Front nicht mit echten Enduro-Reifen (auch aus dem eigenen Haus) mithalten kann
Und wieder hoch: Das Gute am Testen ist, dass man jeden Trail mehrfach fährt
Und wieder hoch: Das Gute am Testen ist, dass man jeden Trail mehrfach fährt - das Schlechte, dass man ihn nie am Stück erlebt <img src="/img/emoticons/wink.gif" alt="">
Optional auch mit dem Shuttle
Optional auch mit dem Shuttle - so schlecht, dass man es immer benötigen würde ist, rollt der Reifen jedoch nicht
Letzten Endes ist der Fat Albert ein gelungener All-Rounder
Letzten Endes ist der Fat Albert ein gelungener All-Rounder - so stören am Hinterreifen lediglich die harte Gummimischung und die auf harten Böden spürbaren Vibrationen
Das große Volumen hilft auf Wurzeln und Steinen bei niedrigem Druck
Das große Volumen hilft auf Wurzeln und Steinen bei niedrigem Druck - dann gibt es jedoch so manchen Durchschlag und eine besser dämpfende Gummimischung würde den Reifen noch besser machen
Insgesamt gibt es jedoch im groben Geläuf keine Probleme zu berichten
Insgesamt gibt es jedoch im groben Geläuf keine Probleme zu berichten
Gut kontrollierbar und sicher bei hoher Geschwindigkeit
Gut kontrollierbar und sicher bei hoher Geschwindigkeit - wer einen Reifen für wirklich die meisten Situationen sucht, der wird mit dem Fat Albert fündig
Läuft auch im Schnee: Das grobe Profil am Vorderrad erzeugt auch hier viel Traktion, der harte Hinterreifen kommt schneller an seine Grenzen
Läuft auch im Schnee: Das grobe Profil am Vorderrad erzeugt auch hier viel Traktion, der harte Hinterreifen kommt schneller an seine Grenzen
Ideale Bedingungen findet der Fat Albert auf tiefen, weichen Waldböden, die nicht matschig sind
Ideale Bedingungen findet der Fat Albert auf tiefen, weichen Waldböden, die nicht matschig sind - gerade der Vorderreifen kann hier überzeugen und auch der Hinterreifen tut sich dank der großen Abstände im Profil leicht
Das Ergebnis im tiefen Schotter: Die Dämpfung des Fat Albert könnte für den Enduro-Einsatz noch besser sein
Das Ergebnis im tiefen Schotter: Die Dämpfung des Fat Albert könnte für den Enduro-Einsatz noch besser sein - trotz des Volumens und eines entsprechenden Reifendrucks kann er in grobem Geläuf nicht mit z.B. der Maxxis MaxxTerra Mischung oder den neuen (und 150 g schwereren) e-thirteen TRSr / plus mithalten
Die Selbstreinigung des Reifens ist problemlos, allerdings...
Die Selbstreinigung des Reifens ist problemlos, allerdings...
... gibt es immer Grenzen.
... gibt es immer Grenzen.
Bei Bedingungen wie diesen ist irgendwann Schluss mit der Traktion und der Reifen verklebt
Bei Bedingungen wie diesen ist irgendwann Schluss mit der Traktion und der Reifen verklebt
Gut zu erkennen ist, dass der enger profilierte Hinterreifen etwas schneller verklebt...
Gut zu erkennen ist, dass der enger profilierte Hinterreifen etwas schneller verklebt...
... als der doch sehr offene Vorderreifen
... als der doch sehr offene Vorderreifen
Unser Gesamteindruck: Der Fat Albert ist ein gelungener All-Rounder, der sich jedoch eher für den Trail- und All-Mountain-Einsatz als den Enduro-Sport qualifiziert
Unser Gesamteindruck: Der Fat Albert ist ein gelungener All-Rounder, der sich jedoch eher für den Trail- und All-Mountain-Einsatz als den Enduro-Sport qualifiziert

Der Schwalbe Fat Albert ist ein Klassiker unter den Mountainbike-Reifen – vor über 15 Jahren ist das Modell am Markt eingeführt worden. Doch in den letzten Jahren war es still geworden um den ehemaligen Allrounder und Nobby Nic und Hans Dampf nahmen im Sortiment von Schwalbe zunehmend seinen Platz ein. Auf der Eurobike 2015 dann das Comeback: Schwalbe hat den Fat Albert mit neuem Profil neu aufgelegt und schickt ihn gänzlich neu gestaltet in die Saison 2016. Wir haben uns den Winter über den Reifen vorgeknöpft und berichten im ersten Test, wie sich das radspezifische Profil in der Praxis geschlagen hat.

Der neue Schwalbe Fat Albert ist im Modelljahr 2016 erneut als spezifisches Profil für das Vorder- und Hinterrad designed worden
# Der neue Schwalbe Fat Albert ist im Modelljahr 2016 erneut als spezifisches Profil für das Vorder- und Hinterrad designed worden - welche Erfahrungen wir mit dem vollständig überarbeiteten Reifen gemacht haben, erfahrt ihr in diesem Test

Schwalbe Fat Albert 2016 – kurz & knapp

Der Schwalbe Fat Albert ist mit spezifischem Profil für Vorder- und Hinterrad ein Trail-Reifen entwickelt worden und soll laut Schwalbe in jeder Zeit überragende Traktion für schnelle Trail-Bikes, All-Mountain- und Enduro-Piloten bieten. Die beiden verfügbaren Ausführungen in 29 und 27,5“ sollen mit einer breiten Mischung von harten bis weichen Böden arbeiten können. Hierfür kommt am Vorderrad die bekannte TrailStar Gummimischung zum Einsatz, während es das Hinterrad nur mit dem härteren PaceStar Compound zu kaufen gibt. Den Versionen gemein ist eine SnakeSkin Seitenwand sowie bei Schwalbe üblich der Tubeless Easy Aufbau, der eine einfache Schlauchlosmontage ermöglichen soll.

Eigenständig: Das Profil am Vorderrad besteht aus jeweils vier in Stufen angeordneten Blöcken, die längs orientiert und geschlitzt sind
# Eigenständig: Das Profil am Vorderrad besteht aus jeweils vier in Stufen angeordneten Blöcken, die längs orientiert und geschlitzt sind
Das Hinterrad zeigt sich enger bestollt und mit mehr Querorientierung im Profil
# Das Hinterrad zeigt sich enger bestollt und mit mehr Querorientierung im Profil - charakteristisch auch hier die in Längsrichtung gerillten Stollen sowie die relativ großen Abstände der Blöcke direkt auf der Lauffläche

Technische Daten des Schwalbe Fat Albert 2016

HerstellerSchwalbe
ModellFat Albert FrontFat Albert Rear
Modelljahr2016
KategorieReifen
EinsatzbereichEnduro / All-Mountain / Trail
Abmessungen27,5 x 2,35" / 60-584
Faltbarja
Karkassenbreite60 mm (24 mm Felge)59 mm (24 mm Felge)
Aufbauhöhe59 mm (24 mm Felge)57 mm (24 mm Felge)
Profilbreite60 mm (24 mm Felge)59 mm (24 mm Felge)
Profiltiefe4 mm (Neuzustand, Mittelstollen)4 mm (Neuzustand, Mittelstollen)
GummimischungTrailStarPaceStar
KarkasseEvolution (SnakeSkin, Tubeless Easy), 115 kg max.
Gewicht761 g / 740 g (Herstellerangabe)755 g / 740 g (Herstellerangabe)
Preis57,90 € (UVP)

In der Hand

Über 15 Jahre ist es her, seit der Schwalbe Fat Albert auf den Markt gekommen ist. Nun ist er vollständig neu aufgelegt worden und positioniert sich als europäisches Pendant zum für den amerikanischen Markt entwickelten Hans Dampf. Der Einsatzbereich: Trail, All-Mountain und Enduro. Schwalbe gibt an, dass der Fat Albert insbesondere beim Grip überzeugen soll, doch auch die Werte für den Rollwiderstand, die Traktion auf der Straße, den Schutz vor Durchschlägen und die Haltbarkeit sollen entsprechend gut ausbalanciert sein. Schauen wir uns im Detail an, wie der Reifen aufgebaut ist und wie er sich montieren lässt.

Aufbau

Okay, dieser Reifen sieht anders aus. Bereits auf den ersten Blick unterscheidet sich der Schwalbe Fat Albert deutlich von sowohl seinem Vorgänger als auch von der Konkurrenz. Während man manchmal das Gefühl hat, dass alle Reifen nur noch aussehen wie ein Maxxis Minion, zeigt Schwalbe mit dem neuen Design, dass noch andere Gestaltungsoptionen vorhanden sind. Insbesondere der Vorderreifen mit seinen längsorientierten, abwechselnd links und rechts angeordneten Profilblöcken hebt sich klar ab was die Optik angeht. Flankiert werden die Stollen von doppelt geschlitzten und kurz abgestützten Seitenstollen, die von der Grundform her den Mittelstollen ähnlich sind. Hier geht Schwalbe offensichtlich neue Wege und wir sind gespannt gewesen, wie sich dieses Design auf dem Trail schlagen würde.

Die Abstände zwischen den einzelnen Profilblöcken sind relativ groß
# Die Abstände zwischen den einzelnen Profilblöcken sind relativ groß - als Gummimischung kommt die bewährte TrailStar-Mischung von Schwalbe zum Einsatz
Selten hat ein All-Round Reifen ein so grobes Profil getragen wie der Fat Albert
# Selten hat ein All-Round Reifen ein so grobes Profil getragen wie der Fat Albert - rein optisch würden wir guten Seitenhalt auch bei tiefen Böden erwarten, doch das haben die Testfahrten überprüfen müssen
Bei der Karkasse gibt es wenig Auswahl: eine Super Gravity-Ausführung mit verstärkter Seitenwand wird derzeit beim Fat Albert nicht angeboten
# Bei der Karkasse gibt es wenig Auswahl: eine Super Gravity-Ausführung mit verstärkter Seitenwand wird derzeit beim Fat Albert nicht angeboten

Der Hinterreifen präsentiert sich ein Stück weit konventioneller und setzt auf eine sich wiederholende 4-2 Anordnung der Brücke mit ebenfalls in Längsrichtung eingebrachten Schlitzen und wie am Vorderrad relativ großen Profilabständen. Insbesondere in der Mitte der Lauffläche sind die Abstände zwischen den Reihen groß, was einerseits der Selbstreinigung zuträglich sein sollte, andererseits jedoch auch einen negativen Einfluss auf den Rollwiderstand haben könnte.

Als Gummimischung bietet Schwalbe am Hinterrad ausschließlich die harte PaceStar-Mischung an
# Als Gummimischung bietet Schwalbe am Hinterrad ausschließlich die harte PaceStar-Mischung an - das sollte für einen niedrigen Rollwiderstand sorgen, könnte sich aber auch negativ auf die Traktion auswirken

Bei den Gummimischungen gibt es hingegen keine Überraschungen. Am Vorderrad wird auf die bewährte TrailStar-Mischung mit weichen Seitenstollen zurückgegriffen, während am Hinterrad die besser rollende und länger haltende aber auch weniger griffige PaceStar-Mischung zum Einsatz kommt.

Aufgebaut wird der Fat Albert auf einer faltbaren Evolution Karkasse mit 67 EPI, die mit einem Durchmesser von 2,35“ spezifiziert ist. Montiert auf den breiten DT Swiss XMC 1200 Carbon Felgen baut der Fat Albert so wirklich breit und macht einen wuchtigen Eindruck. Trailbike? All-Mountain? Enduro scheint dieser Reifen zu kommunizieren. Durchaus aggressiv. Mit großen Profilblöcken und großem Volumen scheint es für den Reifen kaum ein Halten zu geben.

Das Gewicht des Fat Alberts liegt im Test ein gutes Stück über den Herstellerangaben. Unsere Reifen aus einer der ersten Chargen bringen 761 g und 755 g auf die Waage, in der Gewichtsdatenbank von MTB-News.de erreichen die Reifen mit 762 g am Vorderrad ebenfalls diese Ergebnisse, am Hinterrad liegt der Mittelwert der Messungen derzeit mit 737 g knapp unter der Herstellerangabe.

Gemessen:
770,67 g ?
Abweichung:
+30,7 g (+4,14 %) ?
Jetzt eigene Messung Jetzt eigene Messung hochladen!
Gemessen:
743,50 g ?
Abweichung:
+3,50 g (+0,47 %) ?
Jetzt eigene Messung Jetzt eigene Messung hochladen!

Neben der hier getesteten 27,5“-Ausführung gibt es den Schwalbe Fat Albert auch in einer entsprechenden 29 x 2,35“ Ausführung für Vorder- und Hinterrad. Optionen bei der Gummimischung oder eine verstärkte Version mit SuperGravity Karkasse gibt es derzeit nicht.

Dickes Ding: Auf der DT Swiss XMC 1200 Carbon Felge baut der Schwalbe Fat Albert richtig breit
# Dickes Ding: Auf der DT Swiss XMC 1200 Carbon Felge baut der Schwalbe Fat Albert richtig breit - das Volumen kann sich sehen lassen und verspricht viel Komfort. Sprechen wir einfach von Plus-Minus, oder?
Grobes Profil durch große Abstände zwischen den Blöcken aber relativ großflächige Blöcke dominieren das Erscheinungsbild des Fat Albert 2016
# Grobes Profil durch große Abstände zwischen den Blöcken aber relativ großflächige Blöcke dominieren das Erscheinungsbild des Fat Albert 2016
Der Hinterreifen hebt sich optisch deutlich vom engen Verwandten, dem Schwalbe Hans Dampf an
# Der Hinterreifen hebt sich optisch deutlich vom engen Verwandten, dem Schwalbe Hans Dampf an - den positioniert Schwalbe als eher für harte und trockene Böden geeignet und bietet ihn in einer Vielzahl an Karkassen- und Gummimischungsoptionen an
Somit soll der Reifen sowohl gut rollen, als auch viel Traktion und Kurvenhalt bieten
# Somit soll der Reifen sowohl gut rollen, als auch viel Traktion und Kurvenhalt bieten

Montage

Der Schwalbe Fat Albert 2016 wird vom Hersteller als tubeless-ready Reifen angeboten. Das bedeutet, dass er unter Zuhilfenahme von Dichtmilch (z.B. von Schwalbe, Continental oder NoTubes) auch ohne Schlauch luftdicht sein soll. Für unseren Test haben wir den Reifen wie vom Hersteller geliefert auf einem teuren DT Swiss XMC 1200 Carbon-Laufradsatz aufgezogen. Die Montage gelingt bei starken Daumen auch ohne Werkzeug und anschließend sitzt der Reifen satt auf der Felge. Also schnell über das Ventil 65 ml Dichtmilch eingefüllt und mit einer Standpumpe aufgepumpt. Gelingt die Übung? Sie tut es. Schwalbe schafft es einmal mehr, dass der Reifen trotz faltbarem Kevlar-Wulst so gleichmäßig im Felgenbett sitzt, dass der geringe Druck der Standpumpe ausreicht, um ihn rundum in Position rutschen zu lassen und abzudichten. Positiv anzumerken ist, dass der Reifen dabei direkt rund läuft und nicht erst mit besonders hohem Druck in Position gebracht werden muss.

Wie alle Reifen bei Schwalbe ist auch der neue Fat Albert Tubeless Easy
# Wie alle Reifen bei Schwalbe ist auch der neue Fat Albert Tubeless Easy - das bedeutet, dass er mit Dichtmilch ohne weitere Probleme schlauchlos aufgebaut werden können soll

Die Tubeless-Montage ist problemlos.

Für die erste Nacht lagere ich nach einigem Schütteln den Reifen auf einer Seite und befülle ihn mit 2,5 Bar – am nächsten Morgen sind diese noch immer im Reifen und die Erwartung wird geweckt, dass dieser Reifen wirklich ohne weitere Probleme schlauchlos zu fahren sein wird. Nach vier Wochen im Test kann ich soweit resümieren, dass die Dichtigkeit des Reifens insgesamt problemlos ist. So stellt sich zwar auch hier ein Luftverlust von gut einem Bar über vier Wochen ein, doch ob das nun an den Ventilen, dem Felgenband oder dem Reifen liegt, kann nicht abschließend geklärt werden. Insgesamt ist der Tubeless-Aufbau beim Schwalbe Fat Albert 2016 damit problemlos möglich und kann aufgrund der vorteilhaften Eigenschaften eines schlauchlosen Reifens nur empfohlen werden.

Auf dem Trail

Montiert auf einem Alutech ICB2 habe ich den Schwalbe Fat Albert 2016 in den letzten sechs Monaten intensiv getestet. Dabei hat er eine Reihe verschiedener Strecken und Untergründe in den bayerischen Voralpen und am Bodensee bewältigen müssen – die Mischung sollte durchaus repräsentativ für das sein, was viele Benutzer dieser Plattform mit diesem Reifen anstellen würden. Schauen wir uns an, wie er sich in den verschiedenen Betrachtungsdimensionen geschlagen hat.

Unser Testbike: Ein Alutech ICB 2 mit 150 mm Federweg an der Front und 130 mm am Hinterbau
# Unser Testbike: Ein Alutech ICB 2 mit 150 mm Federweg an der Front und 130 mm am Hinterbau
Schwalbe positioniert den Fat Albert als Trail, All-Round und Enduro-Reifen
# Schwalbe positioniert den Fat Albert als Trail, All-Round und Enduro-Reifen
Mit dem ICB 2 haben wir hier die ideale Testbasis, um dem schlauchlos aufgezogenen Reifen auf den Zahn zu fühlen
# Mit dem ICB 2 haben wir hier die ideale Testbasis, um dem schlauchlos aufgezogenen Reifen auf den Zahn zu fühlen

Traktion und Dämpfung

Ihr werdet euch erinnern: der letzte Winter war zumindest im Dezember 2015 nicht vorhanden. So führten mich meine ersten Ausfahrten mit dem neuen 2016er Schwalbe Fat Albert nicht etwa durch tiefen Matsch und über Schnee, sondern auf staubigen Trails direkt in einen Spät-Spät-Herbst der Extraklasse. Und der Fat Albert fühlt sich gut an. Mit großem Volumen und einem Reifendruck von 1,5 Bar an Vorder- und Hinterrad geht es schnell daher und die Reifen machen einen guten Eindruck. Insbesondere der Hinterreifen überzeugt auf harten Böden mit guter Traktion und kann auch im Wald trotz der verbauten PaceStar Gummimischung starken Halt erzeugen. Allerdings werden hier auch Vibrationen spürbar, die insbesondere auf Asphalt störend werden.

Auf Trails im Wald ist der Fat Albert gut aufgehoben
# Auf Trails im Wald ist der Fat Albert gut aufgehoben - insbesondere in Kurven erzeugt der Reifen viel Halt, wobei der harte Hinterreifen auf Steinen und Wurzeln deutlich gegenüber dem weichen Vorderreifen zurückfällt
Bergauf lässt sich der Reifen kaum aus der Ruhe bringen
# Bergauf lässt sich der Reifen kaum aus der Ruhe bringen - die quer angeordneten Stollen greifen gut
Ideale Bedingungen beim Testen am Fernpass
# Ideale Bedingungen beim Testen am Fernpass - unter dem Namen Blindsee-Trail ist dieser Weg bekannt geworden und wird viel frequentiert befahren. Mit tiefem Schotter und hoher Geschwindigkeit stellt er die Reifen vor eine echte Probe

Auf dem tiefen, steinigen Blindsee-Trail habe ich einiges über die Dämpfungseigenschaften des Fat Albert lernen können. Während hier dicke Reifen mit stabiler Karkasse und entsprechend weicher Gummimischung (z.B. der neue e-thirteen TRSr) durch stark ausgeprägte Dämpfung für viel Sicherheit und ein hohes Tempo sorgen, kann der Fat Albert im tiefen, steinigen Geläuf das Tempo nicht halten. Hier würde sich eine VertStar-Ausführung des Reifens besser schlagen – hier zeigt sich die Grenze des gut 750 g leichten Trail-Bike Reifens. Dennoch bleibt der Gesamteindruck: bei abwechselnd feuchten und Waldboden-artig tiefen Böden macht der Fat Albert eine gute Figur.

Die Kontrollierbarkeit ist bis in den Grenzbereich gut und die Bremstraktion am Hinterrad ausgezeichnet
# Die Kontrollierbarkeit ist bis in den Grenzbereich gut und die Bremstraktion am Hinterrad ausgezeichnet - die vielen quer stehenden Stollenreihen verzahnen sich gut mit dem Untergrund
In steilem Gelände ist die Bremstraktion am Vorderrad etwas schwächer als bei ähnlichen Reifen
# In steilem Gelände ist die Bremstraktion am Vorderrad etwas schwächer als bei ähnlichen Reifen - außerdem ist im groben Geläuf zu spüren, dass der Reifen von der Dämpfung her auch bei niedrigem Luftdruck an der Front nicht mit echten Enduro-Reifen (auch aus dem eigenen Haus) mithalten kann
Und wieder hoch: Das Gute am Testen ist, dass man jeden Trail mehrfach fährt
# Und wieder hoch: Das Gute am Testen ist, dass man jeden Trail mehrfach fährt - das Schlechte, dass man ihn nie am Stück erlebt
Optional auch mit dem Shuttle
# Optional auch mit dem Shuttle - so schlecht, dass man es immer benötigen würde ist, rollt der Reifen jedoch nicht
Letzten Endes ist der Fat Albert ein gelungener All-Rounder
# Letzten Endes ist der Fat Albert ein gelungener All-Rounder - so stören am Hinterreifen lediglich die harte Gummimischung und die auf harten Böden spürbaren Vibrationen

Wenn der Untergrund nass wird, ändert sich das Bild insofern, als der Hinterreifen nun deutlich gegenüber dem Vorderreifen abfällt. Während dieser sehr gute Arbeit leistet und auch mit tieferen Böden gut zurecht kommt, kann der PaceStar-Gummi am Hinterrad nicht das Tempo mitgehen und macht dies in Form einer reduzierten Querführung bemerkbar. So rutscht das Rad gerade beim Anbremsen am Schräghang stark weg und ist in Kurven wesentlich früher seitlich am Rutschen als das Vorderrad. Der harte Hinterreifen kommt insbesondere auch auf nassen Wurzeln und Steinen schnell an seine Grenzen und will mit viel Fahrkönnen in Zaum gehalten werden. Dieses Fahrverhalten wird dabei im Matsch noch dadurch unterstützt, dass der Reifen in Querrichtung nur einen relativ kleinen wirksamen Profilquerschnitt bietet und die mögliche Kantenlänge zur Verzahnung begrenzt ist. In Längsrichtung hingegen greift der Reifen gut und so kann man bergauf noch so manchen Anstieg im Matsch erklimmen ohne hemmungslos durchzudrehen.

Das große Volumen hilft auf Wurzeln und Steinen bei niedrigem Druck
# Das große Volumen hilft auf Wurzeln und Steinen bei niedrigem Druck - dann gibt es jedoch so manchen Durchschlag und eine besser dämpfende Gummimischung würde den Reifen noch besser machen
Insgesamt gibt es jedoch im groben Geläuf keine Probleme zu berichten
# Insgesamt gibt es jedoch im groben Geläuf keine Probleme zu berichten
Gut kontrollierbar und sicher bei hoher Geschwindigkeit
# Gut kontrollierbar und sicher bei hoher Geschwindigkeit - wer einen Reifen für wirklich die meisten Situationen sucht, der wird mit dem Fat Albert fündig

Die starke Leistung des Vorderreifens kann der Hinterreifen nicht mitgehen.

Der Vorderreifen kann auf nassem Untergrund insgesamt gute Arbeit leisten und überzeugt mit guter Querführung und einem gut beherrschbaren Grenzbereich – ist jedoch mit den flächigen Stollen auch kein echter Matschreifen. Dennoch kann er den Hinterreifen dank der weicheren Gummierung (TrailStar) deutlich übertreffen, kann mit seinen längsorientierten Stollen jedoch bei der Bremstraktion gegenüber direkten Konkurrenten wie dem Maxxis HighRoller II nicht ganz mithalten. Dennoch ist der Gesamteindruck stimmig. Eine kleine Anmerkung noch für diejenigen, die den Reifen das ganze Jahr über fahren wollen: Den noch lange liegenden Schnee dieses Winters haben wir auch für die Testfahrten genutzt und insgesamt viel Spaß mit dem Fat Albert gehabt. Gerade der in Querrichtung drift-freudige Hinterreifen hat durchaus Freude bereitet und die saubere Querführung des Vorderreifens stiftet genug Vertrauen, um den Schee spritzen zu lassen.

Läuft auch im Schnee: Das grobe Profil am Vorderrad erzeugt auch hier viel Traktion, der harte Hinterreifen kommt schneller an seine Grenzen
# Läuft auch im Schnee: Das grobe Profil am Vorderrad erzeugt auch hier viel Traktion, der harte Hinterreifen kommt schneller an seine Grenzen
Ideale Bedingungen findet der Fat Albert auf tiefen, weichen Waldböden, die nicht matschig sind
# Ideale Bedingungen findet der Fat Albert auf tiefen, weichen Waldböden, die nicht matschig sind - gerade der Vorderreifen kann hier überzeugen und auch der Hinterreifen tut sich dank der großen Abstände im Profil leicht
Das Ergebnis im tiefen Schotter: Die Dämpfung des Fat Albert könnte für den Enduro-Einsatz noch besser sein
# Das Ergebnis im tiefen Schotter: Die Dämpfung des Fat Albert könnte für den Enduro-Einsatz noch besser sein - trotz des Volumens und eines entsprechenden Reifendrucks kann er in grobem Geläuf nicht mit z.B. der Maxxis MaxxTerra Mischung oder den neuen (und 150 g schwereren) e-thirteen TRSr / plus mithalten

Selbstreinigung

Rein optisch hatte ich erwartet, dass der Fat Albert eine gute Selbstreinigung aufweist. In der Praxis zeigt sich, dass dies in der Tat der Fall ist: Das offene Profil mit großen Abständen zwischen den Profilblöcken hat keine Schwierigkeiten damit, Dreck abzuwerfen. Ausgefeilte Matschreifen werden die Fat Alberts dadurch nicht, doch es spricht letzten Endes nichts dagegen, sie das ganze Jahr über am Rad zu haben.

Die Selbstreinigung des Reifens ist problemlos, allerdings...
# Die Selbstreinigung des Reifens ist problemlos, allerdings...
... gibt es immer Grenzen.
# ... gibt es immer Grenzen.
Bei Bedingungen wie diesen ist irgendwann Schluss mit der Traktion und der Reifen verklebt
# Bei Bedingungen wie diesen ist irgendwann Schluss mit der Traktion und der Reifen verklebt
Gut zu erkennen ist, dass der enger profilierte Hinterreifen etwas schneller verklebt...
# Gut zu erkennen ist, dass der enger profilierte Hinterreifen etwas schneller verklebt...
... als der doch sehr offene Vorderreifen
# ... als der doch sehr offene Vorderreifen

Rollwiderstand

Wie beschrieben greift der Fat Albert gut, doch mit der harten PaceStar Gummimischung am Hinterrad soll er auch gut genug rollen, um auf langen Touren nicht den Spaß zu verderben. In der Praxis zeigt sich, dass der Schwalbe Fat Albert in seiner Gewichtsklasse nicht zu den besten Rollern gehört: Hier wirken sich die großen Profilabstände negativ aus, die dazu führen, dass die Stollen stark elastisch verformt werden. Hiermit verbinde ich auch die starken Vibrationen vom Hinterrad, die insbesondere auf harten Oberflächen spürbar werden.

Insgesamt ist der Rollwiderstand als noch gut zu bewerten. So rollt ein Hans Dampf mit TrailStar Gummimischung etwas schlechter als ein Fat Albert Rar, doch der Unterschied ist kleiner als erwartet. Gegenüber Reifen wie dem brandneuen e-thirteen TRS plus muss sich der Fat Albert keine Sorgen machen – sie greifen so viel besser, wie sie schlechter rollen.

Haltbarkeit

Last but not least – die Haltbarkeit. Seit Beginn des Tests zeigt sich der Schwalbe Fat Albert als sehr haltbarer Reifen. So gibt es keine abreißenden Stollen zu beklagen und auch die Abnutzung des Gummies selbst ist problemlos gewesen. Wie erwartet kann die harte PaceStar-Mischung hier gut standhalten und erfüllt die Erwartungen, die wir an einen Allround-Reifen haben. Bezüglich Durchstich- und schlagschutz haben wir im Test keine Probleme gehabt. So ist es zu einigen Durchschlägen gekommen, die die Karkasse jedoch ohne Verletzungen über sich ergehen lassen hat. Probleme mit Durchstichen hatten wir keine.

Unser Gesamteindruck: Der Fat Albert ist ein gelungener All-Rounder, der sich jedoch eher für den Trail- und All-Mountain-Einsatz als den Enduro-Sport qualifiziert
# Unser Gesamteindruck: Der Fat Albert ist ein gelungener All-Rounder, der sich jedoch eher für den Trail- und All-Mountain-Einsatz als den Enduro-Sport qualifiziert

Test-Fazit: Schwalbe Fat Albert 2016

Der Schwalbe Fat Albert zeigt sich grunderneuert und mit einem auffälligen Profil, das am Vorderrad für gute Traktion sorgt und sich bis in den Grenzbereich gut kontrollieren lässt – sowohl auf trockenen, als insbesondere auch auf feuchten und leicht matschigen Böden. Der Hinterreifen mit harter PaceStar Mischung kann hier nicht mithalten und fällt darüber hinaus mit relativ starken Vibrationen auf, was auf langen Touren spürbar wird. So rückt der Fat Albert insgesamt eher in den Bereich der leistungsfähigen Trailbikes, für den echten Enduro-Einsatz haben Schwalbe und andere Hersteller besser geeignete Reifen im Programm.

Stärken

  • Vorderreifen traktionsstark auf den meisten Böden, insbesondere auch auf feuchten und tiefen Böden; gute Querführung
  • Hinterreifen mit guter Längstraktion auf harten, festen Böden
  • Guter Durchschlagschutz und robuste Karkasse

Schwächen

  • starke Abrollvibrationen auf harten Böden am Hinterrad
  • Hinterreifen nur mit harter PaceStar Mischung verfügbar

Testablauf

Den Test des Schwalbe Fat Albert 2016 haben wir im vergangenen Dezember mit einem Alutech ICB2 als Testbasis begonnen und in der Zwischenzeit nicht nur über 500 km Strecke absolviert, sondern auch diverseste Untergründe befahren. Von staubigen und harten Böden im vergangenen Dezember über verschneite oder tief matschige Strecken im Frühjahr haben wir ihn mit allerlei Herausforderungen konfrontiert.

Hier haben wir die Schwalbe Fat Albert Reifen getestet

  • Bodensee Raum: Flowig, glatte Trails, harter Boden
  • Isartrails: Tiefer Matsch / harte, schnelle Böden
  • Lermoos / Blindsee: Steile und schnelle, steinige Waldböden
  • Voralpen: Lenggries / Nussdorf am Inn – Wurzelig, technisch, Waldwege [Schnee / Matsch]
Testerprofil zum Ausklappen

Testerprofil

  • Testername: Tobias Stahl
  • Körpergröße: 177 cm
  • Gewicht (mit Riding-Gear): 70 kg
  • Schrittlänge: 83 cm
  • Armlänge: 58 cm
  • Oberkörperlänge: 52 cm
  • Fahrstil: Beide Räder am Boden und Vollgas: Attacke bergauf, sauber bergab
  • Was fahre ich hauptsächlich: Trail, Enduro
  • Vorlieben beim Fahrwerk: Gabel straff, Hinterbau effizient
  • Vorlieben beim Rahmen: Mittellang und flach

Preisvergleich Schwalbe Fat Albert 2016

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Weitere Informationen

Webseite: Vorderreifen / Hinterreifen
Text & Redaktion: Tobias Stahl | MTB-News.de 2016
Bilder: Tobias Stahl, Stefanus Stahl

Mehr MTB-Reifen-Tests

  1. benutzerbild

    blumi

    dabei seit 06/2002

    Schade, der FA für vorne ist echt ein genialer Reifen für alle Wetterlagen, kann mich nicht beklagen bis jetzt. Was taugt der neue Hans Dampf?
  2. benutzerbild

    Florent29

    dabei seit 07/2014

    TilmannG schrieb:

    Es ist immer ärgerlich, wenn ein bewährtes Produkt vom Markt genommen wird.


    Bewährtes Produkt? Der war doch in dieser Form nur wenige Jahre auf dem Markt und die Reviews waren eher bescheiden...

    blumi schrieb:

    Was taugt der neue Hans Dampf?


    Meine Frau hat den am HR (MM vorne). Top Hinterreifen für alle Bedingungen, wesentlich breiterer Einsatzbereich wie der "alte" Hans Dampf.
  3. benutzerbild

    m.r.schmitz

    dabei seit 09/2012

    Ich bin mit dem Nobby nicht wirklich zufrieden, auch wenn der super gut rollt und wenig wiegt.

    Aktuell fahre ich in den Ausläufern des bergischen Landes mit MM vorne und Hans Dampf hinten, wobei mir das eigentlich zu dick aufgetragen ist.

    Was touriges, was auch auf trails Spaß macht, wäre cool.

    Den Fattie hatte ich jetzt mal auf die Muss-ich-mal-testen-Liste gesetzt - und die Tage festgestellt, dass der erst 2016 neu aufgelegte FA wieder eingestampft ist. Super schade
    Hatte vor acht Jahren mit dem biken begonnen und der FA war mein erster Reifen, sowohl an der Front als auch am Antrieb, den ich richtig mochte. ....

    Böld ist halt irgendwie, dass der aktuelle Hans Dampf in soft in 650b nur in 2,35 Zoll Breite erhältlich ist. .... :-/
    hmmmm
  4. benutzerbild

    Geisterfahrer

    dabei seit 02/2004

    m.r.schmitz schrieb:

    Böld ist halt irgendwie, dass der aktuelle Hans Dampf in soft in 650b nur in 2,35 Zoll Breite erhältlich ist. .... :-/
    hmmmm

    War doch beim Fat Albert genauso?
  5. benutzerbild

    Florent29

    dabei seit 07/2014

    m.r.schmitz schrieb:

    Blöd ist halt irgendwie, dass der aktuelle Hans Dampf in soft in 650b nur in 2,35 Zoll Breite erhältlich ist. .... :-/
    hmmmm


    Auf einer 30er Felge misst der gut und gerne 58-59 mm außen. Ist eigentlich breit genug für alles.

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