Trailkarte Trailradar.org Legale MTB-Strecken schnell finden

Wo darf man eigentlich legal biken? Trailradar.org soll genau diese Frage beantworten und bietet als Community-Projekt aus dem MTB-News.de Forum nun eine überarbeitete Plattform mit neuem Design und erweiterten Trail-Infos.
Titelbild

Trailradar.org: Community-Karte für legale Mountainbike-Strecken

Trailradar.org ist eine browserbasierte Übersicht, die offizielle Mountainbike-Trails im deutschsprachigen Raum anzeigen soll. Das Projekt entstand aus dem Forumsthread „Sammlung legaler Trails“, wurde dort zunächst von Florian gestartet und später von StelioKontos weitergeführt.

Nach einer Pause hat Fabian (im Forum als Fabse86 aktiv) die Seite nun technisch und optisch überarbeitet. Die aktualisierte Plattform soll weiterhin gemeinsam mit der Community wachsen und möglichst viele legale Trails sichtbar machen.

Über die Website trailradar.org lassen sich aktuell rund 170 Strecken in vier Ländern finden. Die Karte setzt auf OpenStreetMap-Daten und möchte den Zugang zu offiziell erlaubten Strecken erleichtern.

  • Community-basierte Sammlung offizieller MTB-Trails
  • Browserbasierte Übersichtskarte
  • Neue Trails können auch ohne Foren-Account eingereicht werden
  • Regelmäßige Aktualisierungen durch Nutzerinnen und Nutzer
  • trailradar.org
Mit Trailradar.org bekommt ein Forums-Projekt ein neues Gesicht. Das Ziel bleibt aber das Alte – euch möglichst viele legale Trails zu präsentieren.
# Mit Trailradar.org bekommt ein Forums-Projekt ein neues Gesicht. Das Ziel bleibt aber das Alte – euch möglichst viele legale Trails zu präsentieren.

So funktioniert’s

Die Karte zeigt Strecken, die als offiziell ausgewiesen und legal befahrbar gelten sollen. Über die regionale Suche finden Mountainbikerinnen und Mountainbiker Trails in ihrer Nähe und können Neuaufnahmen verfolgen.

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Vorschläge für weitere Strecken lassen sich direkt über die Website, per E-Mail an [email protected] oder über den Forumsthread (Sammlung legaler Trails) einreichen. So soll die Übersicht stetig erweitert und aktuell gehalten werden.

Neue Trails können über das Forum, per E-Mail oder direkt auf der Website eingetragen werden.
# Neue Trails können über das Forum, per E-Mail oder direkt auf der Website eingetragen werden.

Über @trailradar.germany auf Instagram sollen neue Trails und Updates vorgestellt werden, damit Interessierte die Entwicklung verfolgen können.

Welche legalen Trails nutzt ihr – und welche sollten unbedingt noch auf die Karte?

Infos und Screenshot: Trailradar.org

38 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Es gibt sehrwohl Trailforks Moderatoren - nur machen die oft ihre Arbeit nicht... Ich finde deshalb dieses Projekt sehr gut. Man kann Konflikte schon im Vorfeld vermeiden, lernt vielleicht neue Leute und Regionen kennen und unterstützt offizielle Projekte.
    Ich habe auch nicht gesagt, dass Trailforks nicht unmoderiert ist. Der Vorteil von Trailradar ist halt der direkte Verweis auf die Betreiberseiten wo die Daten auch immer halbwegs aktuell sind.

    Als Beispiel Österreich: Bei Trailforks pflegen 75% der Regionen ihre Daten nicht (auch die Regionalmoderatoren teilweise nicht), und alles kann man den Moderatoren der größeren Regionen bzw. Nationaladministratoren nicht umhängen, sofern es einigermaßen aktuell und gescheit sein sollte. Vor allem weil z.B. die Tourismusregionen, die im Gegensatz zu den Moderatoren/Administratoren eigentlich dafür bezahlt werden das aktuell zu halten, selbst unsaubere Daten haben, oder öfters ihre Daten ändern (Reschenpass gibt z.B. für manche Trails sogar auf der eigenen Website zwei verschiedene Schwierigkeitsbewertungen an).

    Der Vorteil bei Trailforks ist halt dann die Userinfos, Userbewertungen, Fotos und Trailreport und Kommentare, wenn die Betreiberwebsite (v.A. Tourismusverbände) wieder nur blumige Marketinginhalte haben bzw. offensichtlich keine Bikekompetenz haben. Sprich: Sowas wie Trailradar finde ich persönlich ziemlich cool für einen schnellen Überblick und Vorplanung und Infos einholen, Betreiberwebsites checken ob offen/gesperrt/überhaupt nocht vorhanden.
    Für die Details, genauere Planungen und ob sinnvoll oder nicht bzw. zur Kontrolle dann weiter zu Trailforks smilie

    Super Projekt, wenn auch wirklich konsequent nur "Erlaubtes" eingetragen wird. Sonst besteht schon die Gefahr rechtlicher Konsequenzen von Grundbesitzerseite. Wie oben schon von @Dahigez geschrieben, gibt es Regionen, wo praktisch jeder Weg legal befahrbar ist (ob das gemacht werden sollte ist eine andere Frage) und Regionen, wo tatsächlich jede Forststraße verboten ist und es nur wenige einzelne Trails gibt.

    Eigentlich sollten genau so auch alle Trailforks Einträge von den lokalen Moderatoren verwaltet werden. Ich kenne eine, der das wirklich konsequent umsetzt. Der fährt tatsächlich vor Ort, ruft die Trailbauer oder ansosnten den Tourismus/Gemeinde an und löscht konsequent was tatsächlich verboten ist. Das klingt erst mal eher negativ für uns Biker, aber ich bin als Österreicher eben ein gebranntes Kind.
    Österreich ist ja ein weißer Fleck auf der Trailforks Karte ;-(

    Für Österreich wurde aufgrund eines bekannten OGH-Urteils, Stichwort UpMove, gemeinsam mit Trailforks/Pinkbike (noch bevor es von Outside gekauft wurde) festgelegt, dass nur tatsächlich offizielle Trails erscheinen sollen. Ganz strikt wirds eh nicht eingehalten, eben weil die überregionalen Moderatoren/Administratoren recht viel des Wegenetzes und der Einträge auch abfahren und auch der Kontakt mit den Betreibern und die Inhaltspflege aufwendig ist wenns halbwegs einheitlich und zielführend umgesetzt sein soll.

    In manchen Regionen ist das besser, in manchen Regionen nicht ganz umgesetzt. Vorarlberg zum Beispiel eher schwierig, weil dort gleich einmal reihenweise ziemlich derbe Beschimpfungen und Hassnachrichten per PN verschickt wurden. Obwohl bestehende Einträge nicht einmal auf unsichtbar gestellt oder gar gelöscht wurden, sondern lediglich die Tracks in der Hauptaktivität auf Wandern und Trailrun gemäß gesetzlicher Lage umgestellt wurden (und es sich oftmals ohnehin um Wanderwege gehandelt hat, die eben auch inoffiziell MTB-tauglich wären). Dafür hats die Trailforks-Karte von Vorarlberg sogar schon als Referenz in die Korrespondenz des Landes geschafft 😅

    Auch die Umstellung auf einheitliche Euro-Bewertung (grün-blau-rot-schwarz und als Not orange) und Anpassungen an die offizielle Bewertungen der Betreiber ist immer nicht so einfach. Manche User wollen lieber Chaos auf den ohnehin wenigen Trails in der Kartenübersicht, nur weil mans anderen Mountainbikern zeigen muss, dass man besser als die Trailbetreiber fährt, und der legale Trail aus persönlicher Sicht doch blau sein MUSS und nicht rot. So wie z.B. in Italien, wo man bei jeder Region bzw. jeder Trailarea aktuell noch aufpassen muss, ob IMBA oder Euro verwendet wird.
  2. Sei mal nicht so negativ. Als bayer ist schon gut das es Österreich gibt.
    Wie komme ich sonst nach Italien oder die Schweiz zum biken
    Ohne Österreich wärst du noch schneller dort ;-)
  3. Das es die Absprache und sogar Urteile zwischen Trailforks und Österreich gibt wusste ich tatsächlich gar nicht. Danke für die Info.
    In Deutschland ist die Kartierung solcher von offizieller Seite unterstützen Trails und Touren meines Erachtens schon einmalig.

  4. Das es die Absprache und sogar Urteile zwischen Trailforks und Österreich gibt wusste ich tatsächlich gar nicht. Danke für die Info.
    In Deutschland ist die Kartierung solcher von offizieller Seite unterstützen Trails und Touren meines Erachtens schon einmalig.

    Es gibt kein Trailforks-Urteil, aber ein "UpMove-Urteil" (7 Ob 80/17s) vom Obersten Gerichtshof, bei dem es vor allem darum gedreht hat, dass nicht-freigegebene Wege nicht als MTB-Route bzw. Mountainbike-Aktivität beworben werden dürfen. War eh auch hier im Forum bzw. auf MTB-News. In internen Trailforks-Gruppen, bzw. von den "weltweit" zuständige Administratoren wurde geklärt, dass sich die Kartendatenbank an die gesetzliche Regelung halten soll. Vor allem, weil die Wartung dadurch nur aufweniger wird (und ggf. rechtlicher Konsequenzen drohen), wenn sich einmal ein Eigentümer, oder ein Waldbesitzerverband auf das Portal eingeschossen hat.

    Es werden z.B. auch aus OSM von der Community (und Tourismusverbänden oder Menschen in ähnlichen Positionen) laufend illegale Trails herausgenommen und korrigiert.
  5. Bitte nicht falsch verstehen, ich finde das Projekt der Karte grundsätzlich super.
    TROTZDEM:
    Ich würde anregen, die Kommunikation rund um das Projekt etwas zu verändern. Man sollte viel besser von – zum Beispiel – koordinierten oder offiziellen Trail-Projekten (speziell für Mountainbike) sprechen. Den Begriff „legal“ würde ich in dem Zusammenhang meiden. (Über die passendste Wortwahl kann man gerne hier debattieren.)

    Hintergrund:
    In Bayern zum Beispiel kann man jeden Weg (=Trail bei direkter Übersetzung; eine andere, juristisch relevante Definition von „Trail“ gibt es meines Wissens nach nicht), der nicht ausdrücklich für das Befahren mit dem Fahrrad (oder auch allgemein zur Nutzung, etwa bei Waldarbeiten) gesperrt ist, legal befahren. Ausdrücklich gesperrt sind etwaig Wege in Schutzgebieten (zum Beispiel Naturschutzgebiete, aber auch Landschaftsschutzgebiete, FFH, etc.). Bekannt ist, dass im Nationalpark das Radfahren im Allgemeinen verboten ist. In anderen Schutzgebieten kommt es auf die jeweiligen Regelungen zu den Schutzgebieten an, die sind jeweils individuell. Wo Schutzgebiete liegen, lässt sich über den Bayernatlas (staatliches Webangebot) relativ leicht herausfinden, die einzelnen Schutzgebietsregelungen sind leider komplizierter; manche sind in den zuständigen Landratsämtern digital einsehbar, manche aber auch nicht. (Das wäre auch mal ein gutes – öffentliches – Projekt, das wie in der Schweiz zu vereinheitlichen und allgemein zugänglich zu machen.)
    Wie es auch sei – es gibt in Bayern viele Schutzgebiete – könnte man dennoch quasi halb Bayern in die Karte eintragen und man hätte im Hinblick auf „legale MTB-Wege“ recht. Es ist klar, dass die Situation in Österreich und BaWü anders ist – wie es in anderen Bundesländern im Einzelnen ist, weiß ich nicht, aber ich vermute mal, teils nicht so viel anders als in Bayern – und insbesondere ist klar, dass die Intention der Karte anders ist, aber ich möchte trotzdem auf die Gefahr hinweisen, dass von gewisser Seite eine Karte mit „legalen MTB Trails“ schnell dazu umgedeutet werden kann, dass alle nicht darin verzeichneten Wege eben „illegal“ seien (was auch immer das eigentlich bedeuten soll).

    DAHER:
    Liebe Arbeitende am Projekt und auch liebe @Redaktion bitte in Zukunft besser nicht mehr von „legalen“ Trails sprechen, sondern besser von koordinierten oder auch von „offiziellen“ (wobei ich da auch nicht genau wüsste, was das sein soll) Trails/MTB-Wegen; einfach um zu vermeiden, dass Wegen, die nicht darin verzeichnet sind, das Etikett „nicht legal“ angeheftet wird.

    Und bei der Gelegenheit noch eine weitere Anregung:
    Soweit ich das überblicken kann, sind auf der Karte teils Strecken, die soweit möglich für Fußgänger eigentlich gesperrt sind (aka Bikepark) und andererseits Strecken, die quasi „Shared Trails“ sind, wo man als Radfahrender also jederzeit mit Fußgängern rechnen muss und wo Fußgänger im Prinzip dann auch Vorrang haben (schon klar, dass man auch im Bikepark jederzeit in der Lage sein muss, unvorhergesehenen Hindernissen auszuweichen). Eine entsprechende Kennzeichnung wäre eventuell hilfreich. Es soll auch unter Radfahrenden eher intolerante Zeitgenossen geben und es schadet nicht, mögliche Konflikte von vornherein zu entschärfen.
    Danke nochmal für deinen Input. Ich habe es mittlerweile auf der Website eindeutiger beschrieben was wir auflisten wollen und was mein Antrieb ist. Es geht mir keinesfalls darum, andere Wege/Trails in irgendeiner Weise zu degradieren oder automatisch in eine illegale Richtung zu drücken.
    Ich hoffe, das kommt auf der neuen Seite eindeutig rüber!
    Schau gerne nochmal mal vorbei: trailradar.org
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