HomeMagazinMenschenFahrer & TeamsFabien Barel geht neue Wege: zweifacher Weltmeister trennt sich von Mondraker — 15. Januar 2013 20:09

Fabien Barel geht neue Wege: zweifacher Weltmeister trennt sich von Mondraker

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Seit heute ist es offiziell: Der zweifache DH-Weltmeister Fabien Barel hat sich von seinem langjährigen Sponsor und Arbeitgeber Mondraker getrennt. Barel wurde 2008 von Mondraker angeworben und war von Anfang an nicht nur Team-Fahrer, sondern auch wichtiger Bestandteil der Produktentwicklung.

Nachdem sich Barel im Jahr 2011 mit einem emotionalen Auftritt bei seiner letzten DH-Weltmeisterschaft in Champéry aus dem Rennzirkus verabschiedete, konzentrierte er sich überwiegend auf seinen Job als Produktentwickler und Team-Manager im Hause Mondraker. Umso überraschender kommt nun die Trennung der beiden langjährigen Partner. Es dürfte spannend werden, welchen Aufgaben sich der 32-jährige Franzose zukünftig zuwenden möchte.

In letzter Zeit hatte sich Barel verstärkt im Enduro-Bereich engagiert – sowohl auf als auch abseits der Strecke. Zu seinen größten organisatorischen Highlights zählen ohne Zweifel die Enduro-Rallyes Urge Cabo Verde sowie das Urge Kenya. Zudem ist Barel einer der Teilhaber jenes Helmproduzenten, der auch Titelsponsor der beiden aufgezählten Veranstaltungen war: Urge Helmets. Ob sich Barel nun komplett aus dem Rennsport verabschieden wird bleibt ungewiss.


# Fabien Barel in seiner letzen World Cup-Saison.

Fabien war während unserer erfolgreichsten Jahre unser internationaler Repräsentant und das nicht nur aus geschäftlichen Gründen, sondern vor allem aufgrund seiner menschlichen Werte. Fabien ist eine einzigartige Person in der MTB-Szene: Niemand ist so professionell, so enthusiastisch und so auf seine Ziele konzentriert wie er. Er ist die perfekte Kombination aus Top-Athlet und technischem Ingenieur: genau das trieb ihn in dieselbe Richtung wie unsere Firma und die Mondraker-Familie im Allgemeinen. Und darüber hinaus steckt hinter all seinen Fähigkeiten die Gabe, alles wie ein echter Gentleman regeln zu können. Wir wünschen ihm das Beste auf seinem neuen Weg und sagen nochmals: merci monsieur! Miguel Pina – Mondraker Manager

Wie man dem Kommentar von Mondraker-Manager Miguel Pina entnehmen kann, scheint der Abschied tatsächlich kein leichter gewesen zu sein. Die klaren Worte von Pina sprechen für den sympathischen Franzosen, der auch im Rennzirkus nach wie vor hohes Ansehen genießt. Barel selbst äußerte sich ebenfalls zu seiner Entscheidung:

Die Zusammenarbeit mit Mondraker war eine einmalige Erfahrung. Die Freiheiten, die sie mir innerhalb des R&D und der Zeit im Rennsport einräumten, waren eine großartige Gelegenheit, um das Vertrauen, dass sie in mich stecken, vollstens zu erfüllen. Das Projekt “Forward Geometry” ist ein erstklassiges Beispiel für diese Zusammenarbeit. Über all diesen Aspekten steht das Gefühl von Stolz – Stolz, eine solche Firma als Fahrer repräsentiert haben zu dürfen. Ich bin stolz auf die Produkte und ebenso stolz auf die Passion der Personen, die ich repräsentieren durfte. Die Mondraker-Mädels und Jungs sind eine ungewöhnliche Truppe, die sich in vielerlei Hinsicht bestens ergänzt. Für mich war es hervorragend, sie kennengelernt haben zu dürfen und es war eine tolle Gelegenheit für mich, mit ihnen zu arbeiten. Ich möchte ihnen herzlich dafür danken, dass sich mich als Teil ihrer Mondraker-Familie aufgenommen haben. - Fabien Barel


# Fort William 2011 – Fabien Barel

Wir sind gespannt zu erfahren, wie Fabiens weiterer Werdegang verlaufen wird und wünschen ihm das Beste auf seinen zukünftigen Wegen.

Fabien Barel – My Way: das Video über seinen Werdegang. 

Fabien Barel: My Way… The story of his World Championship victories on Pinkbike


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