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Mit dieser Lego-Anleitung hat alles angefangen
Mit dieser Lego-Anleitung hat alles angefangen - Ob das was wird? Die eigene Geometrie für meinen Stahl-Maßrahmen inklusive dem angestrebten Look.
Kiste Blech
Kiste Blech - Wer hat schon so ein Foto von seinem Rahmen? Ausgehend von diesem Rohmaterial haben wir uns an die Arbeit gemacht.
So schnell wird man zum Rahmenbauer: Bei der Arbeit am Steuerrohr
So schnell wird man zum Rahmenbauer: Bei der Arbeit am Steuerrohr - Auftragen der Fillets, die dem Rahmen den einmaligen Look geben.
Details sind wichtig
Details sind wichtig - man muss die Vorteile die Stahl einem bietet, auch nutzen. Hier entsteht die integrierte Sattelklemme und ein schönes Detail durch das abgestufte Ende des Sitzrohrs.
Bei der Arbeit
Bei der Arbeit - weitere Fillets folgen am Sitzrohr. Durch die Eigenarbeit am eigenen Rahmen entsteht eine ganz besondere Beziehung zum neuen Schmuckstück.
Seitenansicht des fertig aufgebauten Big Forest Schmuckstücks
Seitenansicht des fertig aufgebauten Big Forest Schmuckstücks - bei mir dauert es nie lange, bis ein fertiger Rahmen als komplett aufgebautes Bike vor mir steht. Wichtiges Kriterium: ein gutes Rad braucht eine anständige Sattelüberhöhung. In diesem Fall sind es immerhin 11 cm.
Headbadge
Headbadge - Das handgefertigte Headbadge. Als Farbe für die Zahlen habe ich mir Nagellack meiner Freundin geliehen :)
Big Forest Frameworks
Big Forest Frameworks - Rahmenbau in Potsdam
Vorbau mit Kappe
Vorbau mit Kappe - Kappe ist selbst gedreht. Der Steuersatz wird vorher über einen Expander gespannt.
Rahmennummer
Rahmennummer - Initialen und Geburtstag, persönlicher geht die Rahmennummer nicht
Kurbelansicht
Kurbelansicht - XT-Kurbel mit Blatt von TA und Führung von CNC. Kratzer bleiben leider nicht aus
Sattelklemmung in finalem Zustand
Sattelklemmung in finalem Zustand
Das selbst ausgewählte Ausfallende sowie der Antriebsstrang
Das selbst ausgewählte Ausfallende sowie der Antriebsstrang - XTR 981 mit XT-Kassette (10-fach muss reichen) und SLX-Kette
Kassettenansicht
Kassettenansicht
Front
Front - mit Starrgabel für den Winter. Im Sommer wird auf Federgabel umgerüstet, wodurch das Gewicht gefährlich nahe an die 10 kg-Marke heran rückt ;).
Gummi und Nippel
Gummi und Nippel - blaue Alu-Nippel mit Revos und Pacenti CL25x26 Felgen
Bremsseite der Ausfallenden
Bremsseite der Ausfallenden - hier ist mir ein besonders schlanker Look wichtig gewesen, den es bei Stahl in der Regel mit IS-Aufnahme gibt. Der Hope X2 Sattel sitzt direkt an der Kettenstrebe.
Hope Mono mini X2
Hope Mono mini X2 - Der Bremssattel ist innenliegend und mit Titan befestigt
Bremshebel
Bremshebel - Feinstes Handwerkszeug aus England, selbstverständlich im passenden Look für das Gesamtkunstwerk.
Lenkzentrale
Lenkzentrale - Der gecleante Race Face Next XC Lenker mit Hope an Tune.
Das hübsche Heck
Das hübsche Heck - mit 9,72 kg ist das Rad trotz 2,3 kg Rahmengewicht ein ganz ansehnlicher Racer geworden
und die entsprechende Front dazu
und die entsprechende Front dazu
Mit meinem Schatz (und Federgabel) im Renneinsatz beim Heavy24
Mit meinem Schatz (und Federgabel) im Renneinsatz beim Heavy24 - Auf diesem Bild ohne Licht im Tiefflug... es sind auf einer Runde beide Lampen ausgefallen. Das ist im Renntempo eine sehr unschöne Erfahrung.
Heavy24 bei Tageslicht
Heavy24 bei Tageslicht - Nach einer langen und anstrengenden Nacht beim Heavy24 in Chemnitz

Manch einer hat sich gewundert, als wir nach einigen spektakulären, selbst gebauten Bikes der Woche zu Beginn diesen Jahres ein Rad vorgestellt haben, dessen Komponenten für jeden frei käuflich gewesen sind – doch vollständig selbst gebaute Bikes sind keinesfalls die Regel, sondern auch beim Bike der Woche die Ausnahme! Vor diesem Hintergrund freuen wir uns heute umso mehr, das wunderschöne und extrem leichte “Big Forest” von IBC-User InoX vorstellen zu dürfen – aus feinstem Stahl. Vorhang auf für einen weiteren Maßrahmen!

Mit dieser Lego-Anleitung hat alles angefangen
# Mit dieser Lego-Anleitung hat alles angefangen - Ob das was wird? Die eigene Geometrie für meinen Stahl-Maßrahmen inklusive dem angestrebten Look.

Bike der Woche

Big Forest Frameworks – InoX

MTB-News.de: Hey Philipp, Gratulation zu deinem einmaligen Stahl-Racer. Wie ist es zu diesem Bike gekommen, das wir heute als Bike der Woche vorstellen wollen?

Guten Tag IBC, ich fühle mich geehrt!

Ich hoffe ihr habt nichts dagegen, ein bisschen was zu dem hier vorgestellten Rad zu lesen – denn um zu beschreiben, wie ich mit 24 Jahren als Student zu einem Maßrahmen aus Stahl gekommen bin, muss ich etwas weiter ausholen.

In den letzten Jahren hatte ich einige Räder und keines durfte oder konnte dauerhaft bei mir bleiben. 2009 ist mein erstes Rad – ein Arrow – geklaut worden. Vom Geld der Versicherung kaufte ich mir dann ein Giant XTC 0, welches dann etwa ein Jahr später bei einem Verkehrsunfall dran glauben musste. Zum Glück war ich nicht schuld und auch nicht von den Folgen beeinträchtigt und durfte mir diesmal mit dem Geld der gegnerischen Versicherung ein neues Model kaufen. Diesmal war es dann ein Giant XTC Advanced 3, also ein Rad aus Carbon. Drei Monate später war das Sitzrohr gebrochen und der Rahmen wurde anstandslos von Giant ersetzt. Dieser neue hielt dann wieder etwa 3 Monate, bis er bei einem Transport im Auto kaputt gegangen ist. Damit war für mich die Geschichte mit Carbon gelaufen.

Was also tun?

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt ernsthaft mit dem Gedanken gespielt, kein neues Rad zu kaufen und mein Geld für dauerhafte Sachen auszugeben. Da wurde dann aber auch nichts draus, weil ich einfach viel zu tief in der Materie drin steckte und Spaß dran hatte. Also war die Rahmensuche angesagt. Nach einigem Hin und Her mit klassischen Varianten, schwankte ich dann zwischen einem Yeti ARC und einem Tomac Cortez, den ich dann auch kaufte und in einem recht langen Thread mit einiger Forenhilfe aufbaute. Das war bis jetzt so ziemlich mein Lieblingsrad. Es war recht leicht, fuhr sich super, sah sehr gut aus und wirkte stabil…

Ein halbes Jahr später war es weg, weil mal wieder jemand dachte, dass ich Sachen nur aus Spaß im Keller einschließe. Also das Ganze wieder von vorn. Geld von der Versicherung gekriegt, mal wieder bei Giant umgeschaut und ein XTC 0 29er gekauft. Das Rad fuhr sich ok, war aber für mich optisch nicht der Bringer. Mir passten die Proportionen für das viele Geld nicht und ich habe mich in dem halben Jahr, das ich es hatte, nicht daran gewöhnt. So kam es zu meinem ersten Verkauf eines Rahmensets nach 7 Jahren im Bikesport.

Ein guter Freund hatte noch einen Fusion Slash, den er mir für den Wiedereinstieg in die 26-Zollliga zu einem guten Kurs überließ. Den Fusion fuhr ich dann etwa ein Jahr, mit Rennen und allem drum und dran. Und dann kam Robert von Big Forest Frameworks… Ich habe ihn zu Beginn seiner Firmengründung auf einer Tour kennengelernt. Wir hatten uns über das Forum verabredet und sind gemeinsam in den Wäldern um Potsdam unterwegs gewesen. Mir ist dann natürlich sehr schnell sein Rad aufgefallen, das irgendwie anders war. Es war himmelblau, ein Singlespeed, keine erkennbaren Schweißnähte und anscheinend aus Stahl. Ich sprach ihn darauf an und brachte so alles ins Rollen, bis er mir letztendlich anbot, mit mir einen Rahmen für mich zu bauen.

Das Ergebnis seht ihr jetzt hier. Ein Student mit einem Maßrahmen aus Stahl. Diesen Rahmen habe ich jetzt seit Mai, allerdings haben Robert von Big Forest und ich schon im Februar mit dem Bau des Rahmens begonnen. Das Projekt wird also bald ein gutes Jahr alt. Wir haben ihn aus Reynolds-Rohren im Fillet-Brazed-Verfahren gelötet, was man an den besonders harmonischen und fließenden Übergängen der Rohre sieht. Details wie die Sattelklemmung, die personalisierte Rahmennummer und die Auswahl der Ausfallenden machen den Rahmen für mich persönlich zu etwas Besonderem.

Kiste Blech
# Kiste Blech - Wer hat schon so ein Foto von seinem Rahmen? Ausgehend von diesem Rohmaterial haben wir uns an die Arbeit gemacht.
So schnell wird man zum Rahmenbauer: Bei der Arbeit am Steuerrohr
# So schnell wird man zum Rahmenbauer: Bei der Arbeit am Steuerrohr - Auftragen der Fillets, die dem Rahmen den einmaligen Look geben.
Details sind wichtig
# Details sind wichtig - man muss die Vorteile die Stahl einem bietet, auch nutzen. Hier entsteht die integrierte Sattelklemme und ein schönes Detail durch das abgestufte Ende des Sitzrohrs.
Bei der Arbeit
# Bei der Arbeit - weitere Fillets folgen am Sitzrohr. Durch die Eigenarbeit am eigenen Rahmen entsteht eine ganz besondere Beziehung zum neuen Schmuckstück.
Seitenansicht des fertig aufgebauten Big Forest Schmuckstücks
# Seitenansicht des fertig aufgebauten Big Forest Schmuckstücks - bei mir dauert es nie lange, bis ein fertiger Rahmen als komplett aufgebautes Bike vor mir steht. Wichtiges Kriterium: ein gutes Rad braucht eine anständige Sattelüberhöhung. In diesem Fall sind es immerhin 11 cm.

Bei der Wahl der Geometrie und der verwendeten Standards, wie zum Beispiel dem 44er Steuerrohr oder dem klassischen BSA-Tretlager, kam es mir besonders auf Langstreckentauglichkeit, Langlebigkeit und Zuverlässigkeit an. Ich schraube zwar sehr gern an meinen Rädern, aber nichts nervt mich mehr als irgendwelche unschönen Lösungen, die nur wegen irgendwelcher Steifigkeitswerte entwickelt werden. Ein Pressfit-Innenlager würde mir zum Beispiel nicht mehr so schnell ans Rad kommen.

Headbadge
# Headbadge - Das handgefertigte Headbadge. Als Farbe für die Zahlen habe ich mir Nagellack meiner Freundin geliehen :)
Big Forest Frameworks
# Big Forest Frameworks - Rahmenbau in Potsdam
Vorbau mit Kappe
# Vorbau mit Kappe - Kappe ist selbst gedreht. Der Steuersatz wird vorher über einen Expander gespannt.
Rahmennummer
# Rahmennummer - Initialen und Geburtstag, persönlicher geht die Rahmennummer nicht
Kurbelansicht
# Kurbelansicht - XT-Kurbel mit Blatt von TA und Führung von CNC. Kratzer bleiben leider nicht aus
Sattelklemmung in finalem Zustand
# Sattelklemmung in finalem Zustand
Das selbst ausgewählte Ausfallende sowie der Antriebsstrang
# Das selbst ausgewählte Ausfallende sowie der Antriebsstrang - XTR 981 mit XT-Kassette (10-fach muss reichen) und SLX-Kette

Ich habe mich auch ganz bewusst für 26 Zoll entschieden. Ich bin vorher über einen längeren Zeitraum ein 29er gefahren und konnte mir eine Meinung dazu bilden. Das hat mich weder optisch noch fahrtechnisch überzeugt. Der Aufbau lief dann eigentlich relativ zügig ab, da ich es bereits beim Heavy24 in Chemnitz fahren wollte. Ich kann einen Rahmen nicht lange liegen lassen. Wenn ich ihn kriege, steht meist am gleichen Tag auch noch das fertige Rad vor mir.

Kassettenansicht
# Kassettenansicht
Front
# Front - mit Starrgabel für den Winter. Im Sommer wird auf Federgabel umgerüstet, wodurch das Gewicht gefährlich nahe an die 10 kg-Marke heran rückt ;).
Gummi und Nippel
# Gummi und Nippel - blaue Alu-Nippel mit Revos und Pacenti CL25x26 Felgen
Bremsseite der Ausfallenden
# Bremsseite der Ausfallenden - hier ist mir ein besonders schlanker Look wichtig gewesen, den es bei Stahl in der Regel mit IS-Aufnahme gibt. Der Hope X2 Sattel sitzt direkt an der Kettenstrebe.
Hope Mono mini X2
# Hope Mono mini X2 - Der Bremssattel ist innenliegend und mit Titan befestigt
Bremshebel
# Bremshebel - Feinstes Handwerkszeug aus England, selbstverständlich im passenden Look für das Gesamtkunstwerk.
Lenkzentrale
# Lenkzentrale - Der gecleante Race Face Next XC Lenker mit Hope an Tune.

Worauf hast du beim Aufbau deiner Bikes besonders geachtet?

Es kamen hauptsächlich Teile zum Einsatz, die ich bereits hatte und die sich bei mir bewährt hatten. Es wurde also nicht großartig experimentiert. Früher fand ich es schön, wenn ein Fahrrad besonders leicht war. Heute ist es mir lieber wenn es ein wenig mehr wiegt und dafür zuverlässig ist. Ich mag es nicht, wenn ich bei jedem Steinkontakt Angst haben muss, weil wieder irgendetwas kaputt sein könnte. Vom Thema Leichtbau muss man sich bei einem Stahlrahmen eh verabschieden. Der Rahmen wiegt immerhin schlanke 2335 Gramm inklusive Pulverbeschichtung.

Viele modifizierte Teile habe ich nicht verbaut. Ich bin seit langem an der rechten Schalthebelschelle dran. Die ist mir einfach unverhältnismäßig schwer. Es überkommt mich aber meist der Reiz, etwas anderes zu machen und so bekommt die nur ganz langsam ihr Fett weg. Die Steuersatzkappe und die Kralle habe ich durch gedrehte Kappen aus Holz und Alu ersetzt. Die Kappe aus Eichenholz – ein Rest unserer Arbeitsplatte aus der Küche – kommt mit der Federgabel im Sommer zum Einsatz.

Wie geht es mit deinen Bikes weiter?

Als nächstes würde ich wohl den Lenker gegen etwas breiteres tauschen. Ich denke 640 mm sollten da aber ausreichen. Ein schwarze Kurbel und weitere schwarze Titanschrauben könnten ebenfalls gut aussehen und die hintere Bremsscheibe muss ich bei Gelegenheit auch mal gegen eine 140er XTR ersetzen.

Griffe könnte man ja auch mal wieder ersetzen… und ein 36er Kettenblatt testen… und vielleicht doch mal andere Reifen probieren? Wie bei den meisten Liebhabern heißt es auch bei mir: eine “never ending story”…

Welchen Einsatzbereich hat dein Bike?

Meine Bike wird hauptsächlich für Touren benutzt. Vereinzelt kommt es aber auch in Rennen zum Einsatz.

Was wiegt dein Bike?

9,72 kg (mit Starrgabel), ca. 10 kg mit Federgabel

Das hübsche Heck
# Das hübsche Heck - mit 9,72 kg ist das Rad trotz 2,3 kg Rahmengewicht ein ganz ansehnlicher Racer geworden

Was ist dein persönliches Highlight an deinem Bike der Woche?

Ich weiß gar nicht so genau, ob ich da ein wirkliches Highlight habe. Irgendwie ist ja das ganze Rad etwas besonderes. Viele kennen weder die Firma noch die Hintergründe des Bauens und man wird dann selbst auf der Straße darauf angesprochen. Das ist mir mit einem Giant, Fusion oder Tomac so noch nicht passiert und es macht mich jedes Mal etwas stolz, wenn ich dann einiges dazu erzählen kann.

und die entsprechende Front dazu
# und die entsprechende Front dazu

Wie bist du zum Mountainbiken gekommen?

Zum Mountainbiken bin ich durch einen Umzug gekommen. Ich brauchte einen neuen Sport und zu meinem Geburtstag hatte ich mein erstes richtiges Mountainbike – ein Arrow SXC 0.1 – bekommen. Die ersten Touren bin ich dann gemeinsam mit meinem Stiefvater gefahren und irgendwie sind wir dann dabei geblieben. Das ist jetzt etwa acht Jahre her.

Ich mag am Mountainbiken besonders die Unabhängigkeit von irgendwelchen Trainingszeiten. Ich kann einfach fahren, wenn ich Lust dazu habe. Außerdem sieht man in einer kurzen Zeit ziemlich viel von der Umgebung.

Mit meinem Schatz (und Federgabel) im Renneinsatz beim Heavy24
# Mit meinem Schatz (und Federgabel) im Renneinsatz beim Heavy24 - Auf diesem Bild ohne Licht im Tiefflug... es sind auf einer Runde beide Lampen ausgefallen. Das ist im Renntempo eine sehr unschöne Erfahrung.
Heavy24 bei Tageslicht
# Heavy24 bei Tageslicht - Nach einer langen und anstrengenden Nacht beim Heavy24 in Chemnitz

Mountainbiken als Lifestyle / die Industrie – deine Sicht.

Die Trends der Industrie finde ich teilweise sehr fragwürdig. Es geht irgendwie viel zu schnell und wird zu sehr in eine bestimmte Richtung gedrückt. Ich habe mich zum Beispiel recht lange gegen 29er gewehrt und ohne Maßrahmen müsste ich jetzt wahrscheinlich auch 29 Zoll oder wenigstens 650b fahren. Aber warum? Ich will es doch gar nicht.

Ich bin immer noch der Meinung, dass die Industrie eingesehen hat, dass 29 Zoll ein Fehler war und deshalb dann 650b ausgebaut und gepusht hat. Der Rückschritt auf 26 Zoll wäre nur ein Eingeständnis gewesen und die Blöße wollte sich keiner geben. Ein Trend den ich sehr begrüße ist der neue Mut zur Farbe. Man muss es ja nicht so übertreiben wie in den 90ern. Es muss doch aber toll gewesen sein, wenn man sich zu einer Radtour verabredet hat und nicht jedes Rad schwarz oder weiß war.

Du und die Internet Bike Community!?

Ich bin über eine große Suchmaschine zu euch gekommen. Ich habe Informationen gesucht und jedes mal MTB-News und das IBC gefunden. Irgendwann habe ich mich dann hier angemeldet und die interne Suche benutzt. Es war ja alles da. Mit dem Forum verbinde ich viele schöne, merkwürdige und ausgefallene Räder, meist nette Menschen, manchmal auch unnötig viele Missverständnisse und sehr viele gute Freundschaften.

Technische Daten

Rahmen: Big Forest Frameworks / custom Maßrahmen (Größe 44) / 2014
Gabel: Salsa CroMoto
Dämpfer:
Steuersatz: Mortop HI65 semi integriert und ohne Logos
Bremsen: Hope Mono Mini X2, Scheiben: 160mm XTR vorne und 140mm Ashima AiRotor hinten
Vorbau: Tune Geiles Teil 4.0, 85 mm x 8°
Lenker: Race Face Next XC, 580 mm
Griffe: Bontrager Race Lite-S Lock-On
Felgen: Pacenti CL25 x 26, außen 25 mm und innen 20 mm breit
Naben: Shimano XT Centerlock aus der 785er Reihe mit 32 Loch
Reifen: Continental X-King Racesport 2.2, Continental Raceking Supersonic 2.2
Kurbel / Innenlager: Shimano XT 780 mit XTR HTII Innenlager
Kettenblatt: Specialites TA Chinock mit 38 Zähnen
Kettenführung: CNC Kettenführung
Schalthebel: Shimano XT SL-M780 10-fach
Schaltwerk: Shimano XTR RD-M981
Pedale: Exustar E-PM–215
Zughüllen: k.A.
Kette: Shimano HG75
Sattel: Selle Italia SLR TT
Sattelstütze: Force Flow, 27,2 mm x 350 mm
Sattelklemme: integriert

Sonstiges:
Die Ahead-Kappe wurde durch eine selbst gedrehte Kappe aus Aluminium ersetzt. Der Steuersatz wird vorher mit einem Expander gespannt. Die hinteren Schrauben zur Bremssattelbefestigung sind schwarze Titanschrauben, weitere werden bei Gelegenheit folgen. Der Lenker wurde mittels einer Rasierklinge entlackt.

Über das Bike der Woche

Ihr habt auch ein Bike, dass sich bestens in die ehrenhafte Riege der “Bikes der Woche” einfügen kann? Dann lest euch die Regeln für folgendes Album durch und ladet ein Bild in selbiges hoch. Viel Erfolg! Hier zu den Regeln: mtb-news.de/p/1290006?page=2&in=set / Das Album findet ihr hier: mtb-news.de/s/55943.

Eine Übersicht über alle bisherigen Bikes der Woche findet ihr auf dieser Seite.

Über den Autor

Tobias

Betriebswirt mit Hang zum Maschinenbau - nicht nur im Studium sondern auch für MTB-News.de. Seit 2002 auf dem Mountainbike unterwegs ist er ein begeisterter Bergsportler, der von XC bis Enduro Spaß an allem hat, was sich aus Muskelkraft auf zwei Rädern anstellen lässt.

Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    mete

    dabei seit 03/2010

    Scotti Jot
    Bei welchen Temperaturen und unter welchen Bedingungen (Schutzgas?) werden Rahmen denn üblicherweise gelötet?
    Kommt auf's Lot an. Niedrigschmelzende Lote fangen so bei 600°C an, bei Messingloten können es schnell 800°C und mehr werden. Für Anlötteile werden oft auch Lote mit geringerem Schmelzpunkt verwendet. Formiergas verwenden manche, aber nicht sooo viele.

    UncleCharles
    In der Theorie ja, aber das wäre ja langweilig. Dann könnte man ja auch einfach nachschlagen!
    Ich warte immer noch gespannt auf eine Aufzähung der unwiderlegbaren Nachteile von gelöteten Verbindungen. Ohne Quatsch, das interessiert mich wirklich...
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    InoX

    dabei seit 09/2009

    Hier ein paar Bilder vom derzeitigen Ausbau. Die Kamera habe ich jetzt nicht extra abgebaut. Die war halt dran.;)

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  4. benutzerbild

    Jesus Freak

    dabei seit 01/2003

    "Ich bin immer noch der Meinung, dass die Industrie eingesehen hat, dass 29 Zoll ein Fehler war und deshalb dann 650b ausgebaut und gepusht hat."

    :lol: Voller Durchblick! Es werden ja kaum 29er gekauft, aufgebaut und gefahren, also verdient die böse Industrie ja auch kein Geld damit. Riesenfehler!
  5. benutzerbild

    Raumfahrer

    dabei seit 10/2010

    Jeden seine Meinung... ;)

    :bier:
  6. benutzerbild

    SHIVER

    dabei seit 08/2003

    Jesus Freak
    "Ich bin immer noch der Meinung, dass die Industrie eingesehen hat, dass 29 Zoll ein Fehler war und deshalb dann 650b ausgebaut und gepusht hat."
    :daumen::daumen::daumen:

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