Peter Kaiser – Revolutions Starke Bilder aus Neuseeland

Krasser Soundtrack, epische Zeitlupen von Toby Wilson, irre Bilder von Moritz Ablinger, krasse Styles von Peter Kaiser – und als Fototapete Neuseelands Landschaften und Trails. Wir finden: Das muss man einfach gesehen haben.
Titelbild

Peter Kaiser über Revolutions

Immer dasselbe zu tun, war für mich immer das Langweiligste auf der Welt. Mittlerweile bin ich aber zu der Erkenntnis gekommen, dass Revolutions zwar etwas sich Wiederholendes sind, jedoch immer zu einem neuen Outcome führen. In dem Sinne, Fahrrad zu fahren bzw. treten ist ursprünglich immer dieselbe Bewegung, man endet aber dennoch immer an neuen, schönen Orten in der Natur. Ich kann denselben Trick wieder und wieder machen, es fühlt sich trotzdem nie gleich an. Es kann auch der gleiche Film in einer Kamera sein, aber jedes Foto erzählt eine neue Geschichte. Ich denke, dass diese sich immer verändernden Abenteuer das sind, was mich beim Radfahren und Fotografieren hält. Ich liebe die Varietät, die durch Kameras und Fahrräder möglich ist und genau das möchte ich in diesem Video zeigen: Meine Leidenschaft fürs Fahrradfahren und den damit verbundene kreativen Spielraum.

Peter Kaiser

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Revolutions: An Artistic Journey Through New Zealand with Peter Kaiser
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Meet the crew: Peter Kaiser, Stunts …
# Meet the crew: Peter Kaiser, Stunts …
… Toby Wilson, Kameramann …
# … Toby Wilson, Kameramann …
… und Moritz Ablinger, Fotos.
# … und Moritz Ablinger, Fotos.

Crankworx, Crashes, Cable Cam

Einige Brainstormings, Ideen und 40 Flugstunden später war ich in Neuseeland, um an Crankworx teilzunehmen und mein neuestes Videoprojekt zu realisieren. Mein neuseeländischer Freund Toby Wilson war zu diesem Zeitpunkt bereits vor Ort, um seine neueste Cable Cam zu testen (gecrasht) und bereit zu sein, zu filmen. Moritz Ablinger, Landsmann und Fotograf, wollte die fotografische Seite des Projektes abdecken. So weit, so gut. Natürlich läuft nicht immer alles nach Plan, und so kugelte ich mir bei Crankworx, eher suboptimal eine Woche vor unserem geplanten Shooting, die Schulter aus.

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Ich konnte während der Crankworx-Party nicht mal mein eigenes Bier halten und habe kurz überlegt, das ganze Projekt abzusagen. Mit Toby bereits im Land und Moritz kurz vor seinem 50-Stunden-Flug wurden diese Gedanken schnell über Bord geworfen: Manchmal hilft eine gesunde Portion Optimismus, um seine Ziele zu erreichen.

Sonnenaufgang im Schnee

Manche Dinge sind und bleiben einfach unvorhersehbar. Was als normaler Sunrise Shoot geplant war, entwickelte sich von „wir sind unnötigerweise viel zu früh aufgestanden“ zu „das war der schönste Sonnenaufgang, den ich je gesehen habe“. Ich wollte das Video mit ein paar Szenen im Morgengrauen starten. Wies halt so ist sind wir um 3:30 nachts aufgestanden, erst einmal in die Dusche, um meine Schulter etwas aufzuwärmen und dann los zur Location. Oben angekommen war es stockdunkel und verschneit. Da waren wir uns für eine Sekunde einig, dass wir völlig umsonst da waren. Schließlich war der Trail dann aber großteils schneefrei und super cool ausgeschaut hat es auch noch. Moritz hat mir noch schnell einen kleinen Takeoff geschaufelt, während Toby und ich die Drop-In Szenen geshootet haben. Da sich meine BunnyHops noch als ziemlich schwierig herausstellten, war das sehr hilfreich, um ein wenig zu tricksen.

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Mcgazza Hip

Dieser Spot ist ein Klassiker, ich habe hier schon früher gefilmt. Nach ein paar Schaufeln war der Sprung bereit. Etwas beängstigend, weil es der erste richtige Sprung mit der kaputten Schulter war. Aber es hat gut geklappt und wir wurden sogar von einem Regenbogen überrascht.

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Skippers Canyon

Skippers Canyon steht auf meiner Bucket-List, seit ich Conor Macfarlanes Videos von dort gesehen habe, sieht einfach so gut aus – kann ich jetzt bestätigen, ist wie Skifahren nur mit dem Bike. Nach ca. einer Woche Pause für die Schulter war das die erste Location, an der wir geshootet haben. Es war ein mega Gefühl, die ersten Shots im Kasten zu haben; wir sind erleichtert aus dem Tal gefahren und wussten, dass wir auf jeden Fall etwas auf die Beine stellen können.

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Zwischen den Farnen – die Cable-Cam

Was anfangs nur eine Schnapsidee war, führte dazu, dass Toby extra Gepäck gebucht hat, um ein Cable Cam nach Neuseeland mitzunehmen. Da das Shooting Window sich leider verkürzt hatte, konnten wir im Endeffekt nicht ganz so viel Nutzen daraus ziehen wie wir wollten, aber zumindest haben wir einen guten Shot damit erwischt. Nachdem wir endlich eine gute Location gefunden haben, haben wir es uns zur Aufgabe gemacht, den Shot so komplex wie möglich zu gestalten – als ob’s nicht schwer genug wäre, ein 100 Meter langes Seil in einem viel zu dichten Wald zu spannen – Sorry dafür Toby.

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Glendhu Bay

2019 war ich bereits mit Mons für ein Video hier filmen. Damals war hier nichts außer ein kleiner Sprung auf einem der Hügel und eine Kurve, die wir gebaut hatten. Es war richtig cool ein paar Jahre später wieder zurück zu sein und zu sehen, was sich hier seitdem für ein Trail-Netzwerk entwickelt hat. 

Wir brauchten noch ein paar schöne Sprünge, um dem Video etwas Spannung zu geben, und ich wusste, dass es noch ein paar von Brandons Video geben sollte. Danke an das Team von Bike Glendhu für die schönen Sprünge und die Shuttles um 4 Uhr morgens auf den Hügel. Wir haben es dann doch noch geschafft, ein paar Tricks zu filmen. Ich glaube, das war der schönste Moment des ganzen Trips. Super glücklich und erleichtert, dass wir doch noch alles geschafft haben.

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Eine Woche später zu Hause stellte sich dann bei einem ordentlichen MRT und Untersuchungen heraus, dass ich noch einen kleinen Bruch und ein paar gerissene und gezerrte Bänder und Sehnen in der Schulter hatte – Gott sei Dank wusste ich das vorher nicht.

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Danke an Mons Royale für die Unterstützung des Videos und dafür, dass sie uns eine Menge Kreativen Freiraum gelassen haben. Und ganz Besonders Danke an Toby Wilson und Moritz Ablinger für die gute Zeit.

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5 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Schönes Video, macht Bock auf NZ und klasse gefahren.

  2. Der Mann mit dem Schlagernamen fährt nicht einfach nur betörend Fahrrad. Nein, er hat es damit sogar zum Millionär gebracht! Wer sonst kann sich heute noch 120er Filme leisten?!

    Tolle Bilder und sehr schön vertont!

  3. ist hinterrad blockieren um damit die errosion und den verchleiß voran zutreiben noch in mode?

  4. ist hinterrad blockieren um damit die errosion und den verchleiß voran zutreiben noch in mode?
    Seit wann kann ein Hinterrad errodieren?
  5. Seit wann kann ein Hinterrad errodieren?
    weiss ich nicht. wie kommst drauf?
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