Neue Hope Pro 5 Hook Flange Leichtbau-Naben für Berd-Speichen

Die Hope Pro 5 mit Hook-Flansch wurde speziell für die Kombination mit den Textilspeichen von Berd entwickelt. Hier gibt es die Infos zur neuen Nabenvariante der britischen Komponentenspezialisten.
Titelbild

Hope Pro 5 Hook Flange: Infos und Preise

Die britische Marke Hope bringt mit der Pro 5 Hook Flange eine spezialisierte Version ihrer bekannten Nabe auf den Markt, die unter offizieller Lizenz von Berd entwickelt wurde. Die Nabe soll die bewährte Präzision der aus 2014-T6 Aluminium gefertigten Gehäuse mit einer Schnittstelle kombinieren, die für die spezifische Konstruktion der Berd-Speichen optimiert wurde. Die neue Nabe mit neu gestaltetem Flanschdesign soll genau jene Abstände, Winkel und Profile bieten, die für einen sicheren Sitz und eine konstante Spannung der Textilspeichen erforderlich sind. Eignen soll sie sich sowohl für den Trail-Einsatz als auch für ausdauernde Gravel-Touren.

  • Einbaumaße Vorne: 100 mm (nur 24 Loch) oder 110 mm (nur 28 Loch); Hinten: 135/142 mm (nur 24 Loch) oder 148 mm (nur 28 Loch); verfügbar in Ø12 mm & Ø15 mm
  • Freilauf XD, XDR, Shimano MS, Shimano 11sp Optionen
  • Bremsscheiben-Aufnahme Centerlock only
  • Speichenlöcher 24, 28
  • Lager gedichtete Edelstahllager
  • Einsatzbereiche XC, Trail, Downcountry, Gravel
  • Verfügbarkeit ab 1. Februar
  • www.hopetech.com
  • Preis
    • 157,00 € (Vorderrad-Nabe, UVP exkl. MwSt.)
    • 320,30 € (Hinterrad-Nabe, UVP exkl. MwSt.)
Hope Pro 5 Hook Flange
# Hope Pro 5 Hook Flange – die britischen Komponentenspezialisten präsentieren eine speziell für Berd-Textilspeichen optimierte Nabenvariante und bringen mit dem lizenzierten Hook-Flansch-System eine hochfeste Leichtbaulösung ans Bike. Die präzisionsgefräste Nabe soll eine ideale Kraftübertragung für XC- bis Trail-Einsätze bieten und ist dank Centerlock-Aufnahme und diversen Freilaufoptionen vielseitig kompatibel. Die Hope Pro 5 Hook Flange ist ab 157,00 € (Vorderrad) bzw. 320,30 € (Hinterrad) erhältlich.
Diashow: Neue Hope Pro 5 Hook Flange: Leichtbau-Naben für Berd-Speichen
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Hope Pro 5 Hook Flange
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Die Naben sollen durch das Zusammenspiel mit der Textilspeichen-Technologie von Berd einen besonders leichten und reaktionsfreudigen Laufradbau ermöglichen, ohne die von Hope gewohnte Robustheit zu vernachlässigen. Das System zielt laut Hersteller auf Fahrer und Laufradbauer ab, die ein erstklassiges Fahrgefühl bei gleichzeitig hoher Stabilität suchen. Für die nötige Dauerhaltbarkeit sollen durchgehend gedichtete Industrielager aus Edelstahl zum Einsatz kommen. Die Nabenkörper werden dabei aus einem einzigen geschmiedeten 2014-T6 Aluminium-Billet gefräst.

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Mit der Kooperation setzt Hope auf Textilspeichen des US-Anbieters Berd, die eine Alternative zu klassischen Stahlspeichen darstellen. Während in Deutschland vor allem die Marke Pi Rope aus Chemnitz für ihre Textilspeichen-Systeme aus Vectran-Fasern bekannt ist, nutzt Berd für seine Konstruktionen spezielle Polymer-Fasern. Beide Systeme versprechen durch das extrem geringe Gewicht der Fasern deutliche Einsparungen bei den rotierenden Massen sowie eine verbesserte Vibrationsdämpfung im Vergleich zu Stahl.

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Was haltet ihr von der speziellen Hope Pro 5 für Berd-Speichen?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Hope Technology

11 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Ich habe zwei Pirope LRS (Alu und Carbon) und drei Berd LRS (2Alu und einen in Carbon) und würde nichts anderes fahren wollen als Seilspeichen.
    Vibrationen, Robustheit, Fahrverhalten sind überragend.
    Der Gewichtsvorteil ist ein Ad-on. Im Verhältnis zu einer DH Karkasse die auf der Felge sitzt spielt er wohl aber kaum eine Rolle. Ich jedenfalls merke hier keine bessere Beschleunigung.
    Mag bei Rennrädern anders sein.
    Funktioniert die Federgabel besser, wegen der geringeren ungefederten Masse?
    Ich meine einen Verbesserung zu spüren. Mangels direkten Vergleich mit Standardspreichen mag es auch Einbildung sein.


    Der Nachteil bei beiden, sie fasern mit der Zeit aus und sehen nicht mehr so schick aus.
    Klar, kann man „nachlackieren“ Pirope liefert da ja ein Fläschchen mit.

    Der Nachteil bei Pirope ist, daß man spezielle Felgen und Naben benötigt, mein Stand, und zum Nachzentrieren Reifen und Felgenband runter müssen.
    Im Urlaub ist mir mal eine Speiche gerissen. War aber, man glaubt es kaum, im Radkeller wo sich das Vorderrad im Radständer verkeilt hatte.
    Eine Woche Bikepark überstand das Rad aber problemlos.
    Der Service von Pirope ist vorbildlich und preislich angemessen.

    Vorteil von Berd, hier habe ich die Variante die mit normalen Naben funktionieren ist, die passen in jede Felge und Nabe.
    Die Befestigung an der Nabe mit diesem kleinen Fitzelchen in der Schleife ist optisch sehr gewöhnungsbedürftig. Da sieht die Hope-Variante schicker aus.
    Der größte Nachteil ist das Dehnverhalten. Beim Zentrieren benötigt man etwas Geduld, da sich die Speichen längen.
    Aber einmal erledigt sind diese stabil und müssen nicht nachgespannt werden.

    Von der Einfachheit her würde ich Pirope in Straight-Pull bevorzugen, wenn es diese mal in „normaler“ Ausführung geben würde.

    Wer sich fertige LRS kauft, mit deren Felgen und Speichenauswahl zufrieden ist und im Fehlerfall eh die Räder zum Service abgibt ist meiner Meinung nach mit den Chemnitzer bestens bedient.

    Wer Bestandsräder umspeichen will oder eine spezielle Kombi fahren möchte, der macht mit Berd auch nichts falsch.

    Achja, auch von Onyx gibt es eine spezielle Berd-Nabe.

  2. Bei „Centerlock only“ bin ich raus.
    Und kommt mir jetzt nicht mit Adapter.
    Verstehe da warum nicht - aber lasse mich gern aufklären.
    Und ich würde immer die Alternative mit CL bevorzugen
  3. [...]
    Somit würde ich Hope Naben für solche Speichen sehr begrüßen, da sie halt sehr haltbar sind und den Gewichtsvorteil der Speichen hat man ja auch, wenn die Naben nicht die allerleichtesten sind. Wobei ich Hope Naben auch nie als schwer empfand, eher als sehr vernünftigen Kompromiss. [...]
    Ob man Gewichtsersparnis beim Fahren merkt, darüber kann man ja immer trefflich streiten. Hier steht aber "Leichtbaunaben" im Titel. Und um schwerere als die ein halbes Kilo wiegenden Pro5 zu finden, muss man schon bald auf Exoten mit Klemmrollenfreilauf o.ä. gehen. Ordinäre, sorglose 350er (mit Flanschen und für 6-Loch-Befestigung), die sicherlich keiner als Leichtbau bezeichnen würde, liegen bei etwa 440g, keinesfalls windige Erase bei etwa 390. Die neuen Tune haben ca. 370, Extralite ca. 225g.
  4. Bei „Centerlock only“ bin ich raus.
    Und kommt mir jetzt nicht mit Adapter.
    Verstehe da warum nicht - aber lasse mich gern aufklären.
    Denke mal, dass das mit der Nachfrage zu tun hat. Gravel, XC und leichter Traileinsatz. Gravel ist zu 99,5% Centerlock, XC würde ich auch auf >90% Centerlock schätzen, leichte Trailbikes kann ich da schwer einschätzen, obs jetzt eher Richtung 6 Bolt oder Centerlock geht, da würde ich spontan behaupten 50/50. Da würde ich einfach mal behaupte, dass es eher herstellerspezifisch ist. Bei KTM zbsp gibt es eigentlich nichts anderes als Centerlock, auch am 180mm Ebike mit DHX2 oder 800€ Stadtschleuder. Cube geht da ähnliche Wege, nur nicht ganz so konsequent wie KTM. Man erkennt auch einen Trend bei den Ländern. Amis gehen eigentlich immer auf 6 Bolt und J-Bend außerhalb von Gravel und XC, bei den Europäern sieht man öfter Centerlock und/oder Straightpull auch außerhalb von Gravel und XC.

    Gewicht kann ich absolut nicht einschätzen, ob Centerlock oder 6 Bolt besser ist. Das dürfte von Bremsscheibe zu Bremsscheibe unterschiedlich sein. HS2 Centerlock sind schwerer als 6 Bolt, Magura MDR sind die Centerlockscheiben leichter, Galfer Wave sind die 6 Bolt Scheiben leichter. Ich habe mir aber nur 180mm Scheiben beim Gewicht angesehen. Naben sind als Centerlock leichter, DT240 sind es 7g Unterschied. Preislich sind 6 Bolt natürlich attraktiver (Nachfrage/Stückzahl mal ignoriert, Sram HS2 6 Bolt sind üblicherweise teurer bei bike components als Centerlock) da kein Vielzahn, Feingewinde und auch keine zweiteiligen Bremsscheiben nötig sind. Denke mal, dass sich da Shimano in etwas verrennt hat, ähnlich wie beim MS Freilauf, gut gemeint aber in der Realität unnötig. 10er Ritzel funktioniert auch auf HG wie man sieht, müssen die letzten paar Ritzel eben als Paket ausgeführt werden und nicht jedes einzeln, und Centerlock brauchte es auch nicht. Den Spider der Icetech Scheiben hätte man auch als 6 Bolt ausführen können
  5. Als Leichtbau sollte man die Hope-Naben aber nicht bezeichnen. Hier gibt es deutlich leichtere bspw. von NonPlus. HOPE PRO5 140/313 zu NC 83/169.
    Gleicher Einsatzbereich.
    Fahre die NonPlus bereits in 2. Generation sowohl am Renner als auch am XC/DC in Verbindung mit PiRope. Mit 81 kg nackig und auf den Freiburger Trails haben die mich auch noch nie im Stich gelassen.

    Bin gespannt was andere Nutzer zu dem Verhalten der Berds in Verbindung mit den preislich attraktiven Pro5 berichten werden.
    Da wird es sicherlich einige Eigenbauten an LFS geben.

    war nicht der grösste nachteil von pirope dass es spezielle felgen dafür gebraucht hat? berdspokes funktionieren mit jeder felge
    Wobei man ergänzen muss, dass auch bei PiRope individuellen Felgenwünschen nachgegangen werden kann. Lediglich bei den Naben ist man auf Newmen oder Nonplus begrenzt, Ausnahme ist eine eigene Lefty-Variante.
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