Neue BikeYoke Divine 2.0 Variostütze im Test Länger, günstiger … und besser?

BikeYoke Divine 2.0 im Test: BikeYoke präsentiert die nächste Evolutionsstufe der Variostütze Divine. Neben geringeren Bedienkräften gibt es jetzt auch Variante mit 213 mm Hub sowie eine 34,9 mm Option. Wir haben sie schon getestet.
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Neue BikeYoke Divine 2.0-Variostütze: Infos & Preise

Die BikeYoke Divine Variostütze hat sich in den vergangenen Jahren einen tadellosen Ruf erarbeitet und konnte auch in unserem Test überzeugen (BikeYoke Divine Test). Jetzt steht der Nachfolger in den Startlöchern und dieser soll noch besser sein. Neben der jetzt neuen 213-mm-Hub-Option (vorher war bei 185 mm Schluss) konnten auch der Stack und die Gesamtlänge um fünf Millimeter gekürzt werden. Außerdem ist die Divine 2.0 günstiger geworden als der Vorgänger und soll mit 20 % geringeren Bedienkräften arbeiten. Last but not least wird ab sofort auch eine dedizierte 34,9-mm-Option zum Kauf angeboten.

  • neue BikeYoke Divine 2.0 Variostütze
  • Das ist neu 213 mm Hub-Option / 34,9 mm-Option / 20 % geringere Bedienkräfte / niedrigerer Preispunkt / geringerer Stack und Gesamtlänge
  • Verstellweg 125 mm /160 mm /185 mm /213 mm
  • Durchmesser 30,9 mm /31,6 mm /34,9 mm (getestet)
  • Gewicht 712 g (Variostütze, gewogen, 34,9 mm/213 mm) / 33 g (Triggy Alpha Remote, gewogen, long)
  • Preis (UVP) 259 € (30,9 mm /31,6 mm) / 299 € (34,9 mm)
  • www.BikeYoke.de
Die neue Bikeyoke Divine kommt mit bis zu 213 mm Hub und wandert je nach Ausfürhung für einen Preis von 259 € oder 299 € über die Ladentheke.
# Die neue Bikeyoke Divine kommt mit bis zu 213 mm Hub und wandert je nach Ausfürhung für einen Preis von 259 € oder 299 € über die Ladentheke.
Diashow: Neue Bikeyoke Divine 2.0 Variostütze im Test: Länger, Billiger & Besser?
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Trotz aller Neuerungen hat BikeYoke bekannte Features wie die automatische Entlüftungs-Funktion oder den 360°-drehbaren Fuß beibehalten. Auch die Hubreduzierung in 5-mm-Schritten durch interne Spacer ist nach wie vor mit an Bord.

Ebenfalls beibehalten wurde das servicefreundliche Konzept: Die Stütze ist ohne Spezialwerkzeug vom Nutzer komplett zerleg- sowie servicebar. Sämtliche Ersatzteile sind laut BikeYoke auf Jahre hinweg verfügbar. Mittels dieser Ersatzteile ist es zudem problemlos möglich, eine 31,6 mm-Stütze zur 30,9 mm-Variante umzubauen und umgekehrt. Bei der 34,9 mm-Option geht dies nicht. Hier hat das obere Stützenrohr 3 mm mehr Durchmesser. Dies bringt laut BikeYoke einen entscheidenden Vorteil mit sich: Durch die erhöhte Festigkeit verbiegt sich die Stütze weniger und kann so feinfühliger arbeiten.

Die neue BikeYoke Divine 2.0 ist ab sofort in vier Hub- und drei Durchmesser-Optionen für Preise ab 259 € erhältlich. Passend dazu bietet BikeYoke je nach Gusto drei verschiedene Remote-Hebel zum Kauf an. Diese schlagen mit Preisen zwischen 45 € und 65 € zu Buche. Das Gewicht der Divine variiert je nach Hub-Variante und Durchmesser zwischen 470 g und 720 g.

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Abmessungen & Gewichte BikeYoke Divine 2.0

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Auf dem Trail

Bislang konnte mich die „alte“ BikeYoke Divine jedes Mal überzeugen, wenn ich mit ihr an einem Testbike in Kontakt gekommen bin. Das Einzige, was man der Stütze vorwerfen konnte, war, dass es da eine gab, die noch eine Spur smoother und leichtgängiger operierte – die BikeYoke Revive. Diese ist allerdings auch eine ganze Spur teurer. Jetzt gibt es eine neue Divine 2.0, die noch mal besser sein soll. Braucht man dann überhaupt noch eine Revive?

Ich habe die neue Divine für euch getestet, um genau das herauszufinden. Dafür habe ich die neue 34,9 mm-Max-Variante der neuen BikeYoke Divine 2.0 mit 213 mm Hub in meinem Specialized Stumpjumper montiert. Für die Ansteuerung hat mir BikeYoke die Triggy Alpha-Remote mit kurzem und langem Hebel zur Verfügung gestellt. Schlussendlich habe ich den langen Hebel montiert. Grundsätzlich verläuft die Montage der Stütze und des Hebels absolut problemlos und genau wie man es von anderen Variostützen gewohnt ist. Praktisch ist allerdings, dass der Winkel des Hebels frei einstellbar ist. Des Weiteren überzeugt die Haptik von Stütze und Hebel auf ganzer Linie.

Ich habe die neue Divine Max mit 213 mm Hub in meinem Specialized Stumpjumper getestet.
# Ich habe die neue Divine Max mit 213 mm Hub in meinem Specialized Stumpjumper getestet.

Nachdem die Leitung abgelängt und der Zug auf Spannung gebracht ist, gibt es direkt den ersten Praxis-Test. Und der kann überzeugen. Der Hebel drückt sich leichtgängig, aber schön definiert, und die Stütze tut genau das, was man von ihr erwartet. Sie schnellt in die Höhe und zeigt erstmals ihren ganzen Verstellweg von 213 mm. Die Ausfahrgeschwindigkeit ist dabei auf einem sehr guten und mehr als ausreichenden Niveau. Elektrische Stützen wie die RockShox Reverb (RockShox Reverb AXS Test) oder die Fox Transfer Neo sind hier schneller und auch der Revive würde ich einen Hauch mehr Geschwindigkeit zugestehen, in der Praxis hat dies aber ehrlich gesagt keine Auswirkungen. Die BikeYoke Divine ist schnell genug. Will man die Stütze nicht direkt auf maximale Auslenkung feuern, ist dies dank des gut definierten Hebels problemlos und feinfühlig möglich. Gerade bei langsamer Betätigung hört man die Hydraulik im Inneren deutlich arbeiten.

Der BikeYoke Triggy Alpha-Hebel lässt sich ausgezeichnet einstellen und vermittelt ein hochwertiges haptisches Feedback bei gleichzeitig geringen Bedienkräften.
# Der BikeYoke Triggy Alpha-Hebel lässt sich ausgezeichnet einstellen und vermittelt ein hochwertiges haptisches Feedback bei gleichzeitig geringen Bedienkräften.

Im arretierten Zustand hält die Divine zuverlässig und ohne jeglichen Squish ihre Position, genau wie man es erwarten würde. Es lässt sich hier lediglich minimalstes torsionales und horizontales Spiel feststellen (leichtes Spiel in diese Richtungen ist bei Variostützen weit verbreitet). Das Absenken gelingt genauso geschmeidig wie das Ausfahren. Selbst bei bewusst dezentraler Belastung, um Reibung durch Verbiegungen herbeizuführen, gleitet die Divine leichtgängig zurück in den Rahmen. Wenn man ein Haar in der Suppe suchen wollte, dann könnte man anführen, dass sich der Absenkprozess nicht ganz homogen anfühlt, was meiner Vermutung nach auf die Auto-Entlüftungsfunktion der Divine zurückzuführen ist. Dies ist allerdings in der Praxis ziemlich irrelevant. Ihr merkt schon, die Stütze funktioniert einfach gut und ich muss Zeilen füllen. Zur Haltbarkeit kann ich aufgrund des kurzen Testzeitraums noch keine belastbaren Aussagen treffen, bislang funktioniert alles exakt wie gewünscht.

Wer sich jetzt fragt, warum sollte ich mir noch eine Revive kaufen? Die Divine tut es ja auch? Der hat im Grunde recht. Allerdings hat die Revive doch noch ein paar kleine Vorteile gegenüber der Divine. Neben der höheren Ausfahrgeschwindigkeit arbeitet die Revive deutlich geräuschärmer und fährt noch smoother ein. Außerdem ist die Gesamtlänge der Revive bei gleichem Hub circa 11 mm kürzer und die Stütze bringt 30 g weniger auf die Waage. Dafür ist die Revive aber auch 120 € teurer und muss manuell entlüftet werden.

Fazit – Bikeyoke Divine 2.0

BikeYoke hat die Divine sinnvoll weiterentwickelt: Vor allem das Upgrade auf 213 mm Hub macht die Stütze deutlich attraktiver und auch die 34,9 mm-Variante ist gern gesehen. Zudem können auch die Performance, die Haptik und die Servicebarkeit der neue Variostütze überzeugen. Dass trotz dieser Updates auch noch der Kaufpreis reduziert wurde, kann man dann wohl als Kirsche auf der Torte beschreiben. Gerade Langbeinern dürfte die Verlängerung auf 213 mm Hub aber nicht ganz ausreichen. Hier bleibt noch Luft für zukünftige Upgrades.

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26 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. Wieder ein interessantes Produkt vom Hersteller der besten Sattelstützen am Markt. Wann kommt die zuglose Revive?

  2. @Pedalerie 58kg reichen allemal, ganz locker um eine DIVINE 1.0 abzusenken. Flacher Sitzwinkel bedeutet immer, dass eine Stütze nicht so leicht läuft, deswegen ist es WICHTIG, immer in Richtung des Sitzrohres zu drücken, und nicht Stumpf nach unten. Das betrifft aber REVIVE und DIVINE (und alle anderen Stützen) gleichermaßen. Reibungsmäßig ist die REVIVE besser. Drucktechnisch hat die REVIVE auch Vorteile. Wir reden hier aber über Unterschiede im einstellingen kg Bereich, die nicht über geht oder geht nicht entscheiden.
    Die Hydraulik der REVIVE hat seit der Einführung des Microvalves im Jahr 2018 keine Änderung erfahren.
    Weil nicht jede einzelen Stütze sich exakt identisch verhält (Toleranzen, in Ölmenge, Druck, Dichtungen, Dichtungfssitzen) kann es dennoch sein, dass die eine mal mehr, die andere mal weniger entlüftet werden muss.
    Dass man eine 3.0 generell häufiger muss als eine 2.0 entlüften muss, kann aber nicht sein.
    Eine 2.0 ist faktisch eine 3.0, wenn man den Fuß und die Klemmplatten austauscht.
    Druck der REVIVE kontrollieren und auf 250+ (ich fahre meine mittlerweile mit 290psi und Alpha long), dann sollte das Entlüften eigentlich kein Thema sein.
  3. Naja, die Divine am Rad meines Juniors will häufig gepflegt werden, läuft sonst zu schwer. Dazu muss sie ausgebaut werden- bei unseren anderen (E-)Bikes ein Nogo, weil sehr umständlich.
    Meine Oneup öffne ich (im eingebauten Zustand) einfach oben, neues Fett rein, fertig. Komplett zerlegen muss ich sie selten.
    Die Divine verschleißt den Schaumstoffring im inneren- 4er Set mit Versand 11€. Das untere Rohr wurde irgendwie von Korrosion zerfressen, sah aus wie mit Steinen bombardiert. Zackige 51€ für ein Stück Alu.

    So werden es weiterhin die üblichen Marken im Breich von 90-150€ Neupreis bleiben. smilie
    Ein Alurohr, dass korrodiert und zerfressen wird? Kann ich mir gerade schwer vorstellen... Gibt's Bilder?
  4. Die 1. Devine war nach meiner Erfahrung für wirklich leichte Fahrer (und etwas flacher Sitzwinkel?) zu schwergängig. Durchs bloße Fahrergewicht von 58 kg hat sie teilweise nicht absenken lassen. Dagegen geht die Revive deutlich besser. Allerdings scheint man die 3.0 häufig entlüften zu müssen. Manchmal auch mehrmals, damit wirklich kein Spiel mehr vorhanden ist.
    Eine Sattelstütze, die sich im geöffneten Modus mit 58 kg nicht absenken lässt??? Das kann nur ein Defekt sein. Sorry, aber das ist ein Fall für den Service
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