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Spannung aufbauen: Arme stark beugen, Oberkörper nach vorne lehnen.
Spannung aufbauen: Arme stark beugen, Oberkörper nach vorne lehnen.
Nach langsamer Anfahrt explosiv in die Pedale treten und Körper aufrichten.
Nach langsamer Anfahrt explosiv in die Pedale treten und Körper aufrichten.
Arme komplett strecken, gefühlt schön nach hinten lehnen.
Arme komplett strecken, gefühlt schön nach hinten lehnen.
Konstant weiter pedalieren, "Sweet Spot" über der HR-Achse halten.
Konstant weiter pedalieren, "Sweet Spot" über der HR-Achse halten.
Unterschätzte Maßnahme
Unterschätzte Maßnahme - Beim Wheelie mit dem Steißbein Druck auf das Sattelende ausüben - das entlastet die Arme und macht Onehanded-Wheelies möglich.
Bei über 90 Prozent der Wheelie-Lehrlinge der Fehler
Bei über 90 Prozent der Wheelie-Lehrlinge der Fehler - Aus den Armen am Lenker reißen, Kopf und Lenker nähern sich an – das Vorderrad fällt zu Boden.
Kombiniert ein häufiges Fehlerbild
Kombiniert ein häufiges Fehlerbild - Reißen aus den Armen am Lenker und Blick nach unten - schaut nach vorne und streckt die Arme!
Mit sich selber laut Reden hilft bei der Atmung - am besten Befehle wie "Arme strecken!" (subvokales Training)
Mit sich selber laut Reden hilft bei der Atmung - am besten Befehle wie "Arme strecken!" (subvokales Training)
Anspruchsvoll bleiben bei der Location-Wahl
Anspruchsvoll bleiben bei der Location-Wahl - wer bergab übt, macht kaum Fortschritte und ist schnell überfordert, da das dosierte Nutzen der HR-Bremse dafür nötig ist
Seitliches Ausgleichen wird häufig durch ein hin- und herschwenkendes Vorderrad getätigt, was Unruhe verursacht
Seitliches Ausgleichen wird häufig durch ein hin- und herschwenkendes Vorderrad getätigt, was Unruhe verursacht
Auch normal rollend für das Üben geeignet: Seitliche Ausgleichbewegungen mit den Knien helfen gegen Abkippen zur einer Seite!
Auch normal rollend für das Üben geeignet: Seitliche Ausgleichbewegungen mit den Knien helfen gegen Abkippen zur einer Seite!
Die Erfahrung des bewussten Abstiegs aus dem Wheelie nach hinten ist wichtig für den Kopf!
Die Erfahrung des bewussten Abstiegs aus dem Wheelie nach hinten ist wichtig für den Kopf!
ABER: Das Ganze darf nicht zum automatisiertem Reflex werden - denn so würde man ständig absteigen, wenn man gerade den Grenzbereich gefunden hat.
ABER: Das Ganze darf nicht zum automatisiertem Reflex werden - denn so würde man ständig absteigen, wenn man gerade den Grenzbereich gefunden hat.
Zentrales Tiefgehen, Last auf den Beinen, Blick nach vorne.
Zentrales Tiefgehen, Last auf den Beinen, Blick nach vorne.
Explosives Lenker nach vorne schieben, Bremsfinger hinten bereit halten!
Explosives Lenker nach vorne schieben, Bremsfinger hinten bereit halten!
Entschlossen bleiben, Schwerpunkt über der HR-Achse einpendeln lassen.
Entschlossen bleiben, Schwerpunkt über der HR-Achse einpendeln lassen.
Kippt das Vorderrad ab: die Beine strecken, um weiter nach hinten zu kommen.
Kippt das Vorderrad ab: die Beine strecken, um weiter nach hinten zu kommen.
Im Manual wiederholt sich das Strecken und Beugen der Beine beim Austarieren des "Sweet Spots".
Im Manual wiederholt sich das Strecken und Beugen der Beine beim Austarieren des "Sweet Spots".
Schon als Trockenübung reißen viele auf die Anweisung "Vorderrad hoch" am Lenker, die Muskulatur merkt dies
Schon als Trockenübung reißen viele auf die Anweisung "Vorderrad hoch" am Lenker, die Muskulatur merkt dies
Trockenübung für das explosive Lenker-nach-vorne-schieben - erste Bewegungserfahrungen machen Sinn, um das Umlernen zu starten.
Trockenübung für das explosive Lenker-nach-vorne-schieben - erste Bewegungserfahrungen machen Sinn, um das Umlernen zu starten.
Explosive Arm- und Beinstreckung als Prägung für das Vorderrad-Anlupfen erschweren Manual- und Bunny-Hop
Explosive Arm- und Beinstreckung als Prägung für das Vorderrad-Anlupfen erschweren Manual- und Bunny-Hop
Finger an die Hinterrad-Bremse!
Finger an die Hinterrad-Bremse!
Da Abstiege nach hinten im Manual gefährlich sind: anfangs Manual-Versuche IMMER mit der HR-Bremse beenden (für die Automatisierung)
Da Abstiege nach hinten im Manual gefährlich sind: anfangs Manual-Versuche IMMER mit der HR-Bremse beenden (für die Automatisierung)
Alleine kann man die Armstreckung und den Schwerpunkt über der HR-Achse ebenfalls üben
Alleine kann man die Armstreckung und den Schwerpunkt über der HR-Achse ebenfalls üben - Bremsen dabei ziehen!
Trockenübung
Trockenübung - Mit Hilfe einer zweiten Person, die Vorderrad und Gabel hält, lässt sich der "Sweet Spot" leichter finden. Achtung: Als Helfer für diese Übung breitbeinig und stabil stehen! Fahrer bitte die Bremsen gezogen halten.

Fahrtechnik-Spezialist Marc Brodesser von Ridefirst zeigt euch, wie ihr am schnellsten lernt euch auf dem Hinterrad fortzubewegen – sowohl im Wheelie als auch im Manual. Diese beiden Techniken eignen sich nicht nur für die Fahrt zur nächsten Eisiele, sondern erweitern auch eure Fähigkeiten auf dem Trail und sind zudem ideal, um die allgemeine Bikebeherrschung zu verbessern. Im Tutorial findet ihr Tipps zur korrekten Ausführung und Anmerkungen zu den häufigsten Fehlern. Viel Spaß beim Üben!

Wheelie lernen

In Sequenzen abgebildete Bewegungsabläufe oder Zeitlupen-Aufnahmen kennt man aus vielen Fahrtechnik-Tutorials. Ein paar Tipps für Ausführung beim Üben kommen gerne noch hinzu. Wir machen nun aus dem „So geht der Wheelie“ ein „So lernt Ihr den Wheelie!“ Von Fahrtechnik-Coach und Youtuber Marc Brodesser bekommt Ihr hier Hinweise für Eure Hausaufgaben! Die typischen Fehler beim Trainieren von Wheelie und Manual bemerkt man ohne einen Fahrtechnik-Trainer kaum, die eingeschlichenen Fehler sind zu sehr fix einprogrammiert. Die häufig gewünschten Bewegungsabläufe erscheinen vielen als schwierig bis unmöglich – Klassiker sind dabei Wheelie und Manuals. Bleibt dran und nutzt diese Tipps für das Üben!

Spannung aufbauen: Arme stark beugen, Oberkörper nach vorne lehnen.
# Spannung aufbauen: Arme stark beugen, Oberkörper nach vorne lehnen.
Nach langsamer Anfahrt explosiv in die Pedale treten und Körper aufrichten.
# Nach langsamer Anfahrt explosiv in die Pedale treten und Körper aufrichten.
Arme komplett strecken, gefühlt schön nach hinten lehnen.
# Arme komplett strecken, gefühlt schön nach hinten lehnen.
Konstant weiter pedalieren, "Sweet Spot" über der HR-Achse halten.
# Konstant weiter pedalieren, "Sweet Spot" über der HR-Achse halten.
Unterschätzte Maßnahme
# Unterschätzte Maßnahme - Beim Wheelie mit dem Steißbein Druck auf das Sattelende ausüben - das entlastet die Arme und macht Onehanded-Wheelies möglich.

3 Fehler beim Wheelie-Üben

  • Die Armstreckung nach dem Impuls fehlt, da der Reflex des „Am Lenker reißen“ dominant ist. Somit beugt sich der Kopf Richtung Lenker und das Vorderrad “fällt runter”.
Bei über 90 Prozent der Wheelie-Lehrlinge der Fehler
# Bei über 90 Prozent der Wheelie-Lehrlinge der Fehler - Aus den Armen am Lenker reißen, Kopf und Lenker nähern sich an – das Vorderrad fällt zu Boden.
Kombiniert ein häufiges Fehlerbild
# Kombiniert ein häufiges Fehlerbild - Reißen aus den Armen am Lenker und Blick nach unten - schaut nach vorne und streckt die Arme!
Mit sich selber laut Reden hilft bei der Atmung - am besten Befehle wie "Arme strecken!" (subvokales Training)
# Mit sich selber laut Reden hilft bei der Atmung - am besten Befehle wie "Arme strecken!" (subvokales Training)

Lösung: Geduldig den Umlernprozess starten. Dabei helfen zwei Methoden: Die Bewegung der Wheelie-Einleitung in Zeitlupe durchführen, um die Armstreckung zu spüren. Dann erst die Dynamik hinzufügen, da sich das Gehirn an die neue Bewegung gewöhnen muss! Ebenfalls wichtig ist subvokales Training: Man gibt sich selber laut beim Durchführen der Bewegung Anweisungen, z. B: „Tiefgehen… Arme strecken!“.

  • Üben in der Ebene oder bergab mit zu schneller Startgeschwindigkeit: In der Ebene oder leicht bergab wird man direkt deutlich schneller, das dosierte Nutzen der Hinterradbremse und die hohe Geschwindigkeit erschweren das Lernen des Wheelies enorm.
Anspruchsvoll bleiben bei der Location-Wahl
# Anspruchsvoll bleiben bei der Location-Wahl - wer bergab übt, macht kaum Fortschritte und ist schnell überfordert, da das dosierte Nutzen der HR-Bremse dafür nötig ist

Lösung: Anfangs konsequent NUR leicht bergauf üben und aus Schritttempo den Startimpuls einleiten! So kann man sich auf Wheelie-Impuls, Ausgleichsbewegungen und konstantes Pedalieren zu konzentrieren.

  • Seitliches Wegkippen: Die Weite des Wheelies wird verringert, da man seitlich wegkippt und der Fuß vom Pedal abgesetzt werden muss.
Seitliches Ausgleichen wird häufig durch ein hin- und herschwenkendes Vorderrad getätigt, was Unruhe verursacht
# Seitliches Ausgleichen wird häufig durch ein hin- und herschwenkendes Vorderrad getätigt, was Unruhe verursacht
Auch normal rollend für das Üben geeignet: Seitliche Ausgleichbewegungen mit den Knien helfen gegen Abkippen zur einer Seite!
# Auch normal rollend für das Üben geeignet: Seitliche Ausgleichbewegungen mit den Knien helfen gegen Abkippen zur einer Seite!

Lösung: Mit den Knien gegenwirken – wenn das Bike nach links kippen möchte, das rechte Knie während des Pedalierens nach außen zeigen lassen. Auch die Schultern kann man für solche Ausgleichsbewegungen nutzen.

Der Wheelie braucht Geduld und positives Denken! Wer sich selbst sagt „Verdammt, ich kriege den Wheelie niemals hin!“, läuft Gefahr, eine sich selbsterfüllende Prophezeiung zu verwirklichen. Schritt für Schritt mit häufiger Wiederholungsfrequenz üben und dran bleiben!

Die Erfahrung des bewussten Abstiegs aus dem Wheelie nach hinten ist wichtig für den Kopf!
# Die Erfahrung des bewussten Abstiegs aus dem Wheelie nach hinten ist wichtig für den Kopf!
ABER: Das Ganze darf nicht zum automatisiertem Reflex werden - denn so würde man ständig absteigen, wenn man gerade den Grenzbereich gefunden hat.
# ABER: Das Ganze darf nicht zum automatisiertem Reflex werden - denn so würde man ständig absteigen, wenn man gerade den Grenzbereich gefunden hat.

Mentales beim Wheelie-Üben

Die angeborene Sturzangst hat jeder, unbewusst sagt das Gehirn „Lass den Mist, gleich liegst Du auf dem Rücken“! Deshalb brechen viele Wheelie-Lehrlinge den Wheelie unabsichtlich und unbewusst ab, z.B., indem der Kopf Richtung Lenker gebeugt wird und das Vorderrad auf den Boden fällt. Wichtig: Man muss bewusst ans Limit gehen – anfangs auch mal bei langsamen Tempo nach hinten absteigen und auf den Füßen landen! Dies sollte aber nicht zur Gewohnheit werden, stattdessen sollte die Hinterradbremse genutzt werden – zieht man diese, fällt das Vorderrad abrupt zu Boden. Diesen Reflex muss man sich antrainieren, sprich: anfangs viele Wheelie-Versuche bewusst mithilfe der Hinterradbremse beenden. Dieser Automatismus hilft auch als Notanker beim Manual, den wir euch jetzt vorstellen.

Manual lernen

Beim Manual steht man im Gegensatz zum Wheelie auf den Pedalen, während man auf dem Hinterrad fährt. Dabei kommt man ohne Pedalieren aus, das Vorderrad wird durch Gewichtsverlagerung in der Luft gehalten.

Zentrales Tiefgehen, Last auf den Beinen, Blick nach vorne.
# Zentrales Tiefgehen, Last auf den Beinen, Blick nach vorne.
Explosives Lenker nach vorne schieben, Bremsfinger hinten bereit halten!
# Explosives Lenker nach vorne schieben, Bremsfinger hinten bereit halten!
Entschlossen bleiben, Schwerpunkt über der HR-Achse einpendeln lassen.
# Entschlossen bleiben, Schwerpunkt über der HR-Achse einpendeln lassen.
Kippt das Vorderrad ab: die Beine strecken, um weiter nach hinten zu kommen.
# Kippt das Vorderrad ab: die Beine strecken, um weiter nach hinten zu kommen.
Im Manual wiederholt sich das Strecken und Beugen der Beine beim Austarieren des "Sweet Spots".
# Im Manual wiederholt sich das Strecken und Beugen der Beine beim Austarieren des "Sweet Spots".

8 Fehler beim Manual-Üben

  • Schrittweise: Bevor man an lange Manuals denkt, sollte der Manual-Impuls sauber sitzen, sprich: die dynamische Bewegung, mit der man das Vorderrad aus der Grundposition startend in die Höhe bringt. Hier zeigen sich zumeist schon Baustellen, die man angehen muss, damit man nachher den Manual beherrscht.
  • Gewohnheitssache: Die meisten Biker/innen haben schon als Kind auf dem Schulhof versucht, das Vorderrad aus den Armen hochzureißen – diese dominante Gewohnheit bleibt bei den meisten Leuten bestehen, bis sie in einem Fahrtechnikkurse den Umlernprozess starten.
Schon als Trockenübung reißen viele auf die Anweisung "Vorderrad hoch" am Lenker, die Muskulatur merkt dies
# Schon als Trockenübung reißen viele auf die Anweisung "Vorderrad hoch" am Lenker, die Muskulatur merkt dies
Trockenübung für das explosive Lenker-nach-vorne-schieben - erste Bewegungserfahrungen machen Sinn, um das Umlernen zu starten.
# Trockenübung für das explosive Lenker-nach-vorne-schieben - erste Bewegungserfahrungen machen Sinn, um das Umlernen zu starten.

Lösung: Anstatt sich das Ziel zu setzen, dass Vorderrad nach oben zu bekommen, sollte man sich eher auf die dazu notwendige Bewegung fokussieren. Hilfsmethoden dazu: In körpereigener Zeitlupe die Bewegung durchgehen und spüren. Zentral tief gehen und dann den Lenker nach vorne schieben, die Arme strecken sich dadurch. Nun step-by-step die Dynamik steigern und schon hat man kleine Vorderrad-Anlupfer. Auch hier hilft subvokales Training: Sich laut Kommandos geben, z.B. „Tief – uuund Lenker weg!“ Dies hilft, die alte Gewohnheit zu vermeiden und das „Neue“ auch zu vollziehen.

Explosive Arm- und Beinstreckung als Prägung für das Vorderrad-Anlupfen erschweren Manual- und Bunny-Hop
# Explosive Arm- und Beinstreckung als Prägung für das Vorderrad-Anlupfen erschweren Manual- und Bunny-Hop
  • 

Blick: Viele Biker/innen schauen beim Manual-Impuls kurz nach unten, dies kann verschiedene Ursachen haben.

Lösung: Blick schon bewusst vor dem Manual-Impuls nach vorne richten. Hilfreich ist es, eine Mauer oder ähnliches zu fokussieren.

  • 

Zu viel Tempo / Location: Viele üben den Manual direkt mit Top-Speed anfahrend – dies verursacht anfangs eine zu starke Ablenkung, da man mehr Angst hat, nach hinten zu kippen. Bei seitlichen Verreißern erhöht sich die Sturzgefahr!

Lösung: In der Ebene bei moderater Geschwindigkeit üben, ein wenig mehr als Schritttempo ist ideal. Als Locations eignen sich breite und ebene Parkplätze, Schulhöfe mit Gummibelägen oder ebene Wiesen. Der Kopf mag es eher, wenn man das Gefühl hat, weich landen zu können.

  • Entschlossenheit: Manuals sind größtenteils Kopfsache! Um Gefahren zu vermeiden, sollte man anfangs schon die Manual-Versuche alle mit der Hinterradbremse beenden, um sich das zur Gewohnheit zu machen und den Kopf zu überzeugen, dass man sich voll entschlossen stark nach hinten wirft. Dass man dies ZU STARK macht, wird so oder so vorkommen – dann muss der Rettungsanker als Reflex automatisiert da sein. Beim Manual besteht ansonsten akute Verletzungsgefahr, da man anders als beim Wheelie auf dem Rücken landet (oder die Handgelenke verletzt, wenn man sich versucht abzufangen). Ein Rucksack mit Rückenprotektor oder voller Trinkblase kann zusätzlich ein sichereres Gefühl geben.
Finger an die Hinterrad-Bremse!
# Finger an die Hinterrad-Bremse!
Da Abstiege nach hinten im Manual gefährlich sind: anfangs Manual-Versuche IMMER mit der HR-Bremse beenden (für die Automatisierung)
# Da Abstiege nach hinten im Manual gefährlich sind: anfangs Manual-Versuche IMMER mit der HR-Bremse beenden (für die Automatisierung)
  • Wheelie und Manual vermischen: Manche üben so, dass sie im Wheelie starten und daraus dann den Manual trainieren. Diese Taktik geht nach hinten los, da man den sauberen Impuls in der Praxis sowieso braucht. Dann neigt man schnell dazu, beim Manual statt der Beinarbeit die schleifende Hinterradbremse zum “Sweet-Spot”-Ausgleichen (Sweet Spot: Punkt, in dem man sich beim Fahren auf dem Hinterrad in perfekter Balance befindet) zur Gewohnheit zu machen.
  • Seitliches Wegkippen: Siehe Wheelie!
  • Hektik: Häufig üben Biker/innen Versuch an Versuch direkt hintereinander. Das fördert alte Gewohnheiten und verringert die Konzentration.

Lösung: Für jeden Versuch genug Zeit lassen!

Weitere Manual-Tipps

Hängende Fersen helfen auch, da sich dadurch die Beinarbeit beim Manual noch effizienter einsetzen lässt – durch ein Strecken und Beugen der Beine kann man den “Sweet-Spot” über der Hinterradachse gut austarieren. Kippt das Vorderrad Richtung Boden, streckt man die Beine (so als ob man das Hinterrad unter sich nach vorne schieben möchte). Fällt man fast nach hinten, beugt man sie wieder!

Alleine kann man die Armstreckung und den Schwerpunkt über der HR-Achse ebenfalls üben
# Alleine kann man die Armstreckung und den Schwerpunkt über der HR-Achse ebenfalls üben - Bremsen dabei ziehen!
Trockenübung
# Trockenübung - Mit Hilfe einer zweiten Person, die Vorderrad und Gabel hält, lässt sich der "Sweet Spot" leichter finden. Achtung: Als Helfer für diese Übung breitbeinig und stabil stehen! Fahrer bitte die Bremsen gezogen halten.
Text: Marc Brodesser / Liquid-Life | Fotos: Marvin Gebauer
  1. benutzerbild

    davidhellmann

    dabei seit 08/2010

    Manual ist das einzigst wahre!!! Früher auf dem BMX war ich da recht fit (auch mit Bremse). Das geile, je kleiner die Laufräder desto tiefer kannst das Vorderrad hängen lassen. Beim BMX kannst halt so paar CM überm Boden das ganze machen. Mit nem Fully bekomm ich keine Manuals hin. Mit meinem 2Souls gings halbwegs.

    Finde nach wie vor einer der tollsten "Tricks".
  2. benutzerbild

    Marc B

    dabei seit 07/2001

    Ich konnte erst den Wheelie so ab 2000, hier sieht man einen Manual von mir aus 2002 - da habe ich aus Wheelie-Gewohnheit den Sweetpoint mit der Bremse austariert und nicht mit der Beinarbeit...

    https://www.facebook.com/marc.brodesser/videos/t.100000064876482/1157598397585645/

    LG,
    Marc
  3. Anzeige

  4. benutzerbild

    Marc B

    dabei seit 07/2001

    Ich habe den Artikel zum Anlass gemacht bei Frostwetter ein Video zu dem Thema zu machen. Man beachte das Panorama ;)

  5. benutzerbild

    Alex_37

    dabei seit 05/2007

    was mir beim üben hilft...

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