Neues Aenomaly SwitchGrade Pro Mehr Rasterung, individuell begrenzbarer Verstellbereich

Aenomaly SwitchGrade Pro: Mit dem neuen Pro-Modell erweitert der kanadische Hersteller sein Portfolio verstellbarer Sattelsysteme um eine weiterentwickelte Variante. Das SwitchGrade Pro soll eine feinere Abstufung der Sattelwinkel ermöglichen und erlaubt es erstmals, den nutzbaren Verstellbereich individuell zu begrenzen. Grundlage dafür sind zwei neue, mechanische Systeme, die laut Hersteller aus intensivem Nutzerfeedback entstanden sind.
Titelbild

Aenomaly SwitchGrade Pro: Infos und Preise

Mit dem SwitchGrade verfolgt Aenomaly seit mehreren Jahren das Ziel, den Sattelwinkel unterwegs schnell an wechselnde Fahrsituationen anpassen zu können. Das neue SwitchGrade Pro stellt innerhalb der Produktfamilie nun das Topmodell dar und setzt auf ein grundlegend überarbeitetes Indexierungs- und Anschlagsystem.

Herzstück des neuen Modells ist das sogenannte Loc8-System. Dabei handelt es sich um eine mechanische Rasterung, die laut Hersteller bis zu acht definierte Positionen innerhalb eines Verstellbereichs von 35 Grad ermöglicht. Die einzelnen Rastpunkte liegen jeweils fünf Grad auseinander. Im gelösten Zustand soll sich der Sattel frei durch den gesamten Neigungsbereich bewegen lassen, beim Loslassen des Hebels rastet das System automatisch an der gewünschten Position wieder ein. Ziel dieser Konstruktion ist es, Zwischenschritte schneller und intuitiver einstellen zu können, ohne aktiv nach dem nächsten Rastpunkt suchen zu müssen. Wer auf das System setzen will, muss mindestens 202 € sowie Einfuhrkosten aus Kanada bezahlen.

  • System Verstellbares Sattelsystem mit mechanischer Rasterung
  • Indexierung Loc8 mit bis zu 8 Positionen (5°-Schritte)
  • Verstellbereich ca. 35° Gesamtwinkel (Herstellerangabe)
  • Anschläge individuell einstellbar über Climb-it Control
  • Besonderheiten Frei beweglich im gelösten Zustand, automatisches Einrasten
  • Verfügbarkeit Versand ab Januar
  • www.aenomalyconstructs.com
  • Preis (UVP) ab 202 € zzgl. Einfuhr aus Kanada
Mit dem neuen SwitchGrade Pro soll das Justieren der Sattelausrichtung auf dem Trail noch leichter fallen. Neu ist eine Rasterung sowie eine anpassbare Begrenzung.
# Mit dem neuen SwitchGrade Pro soll das Justieren der Sattelausrichtung auf dem Trail noch leichter fallen. Neu ist eine Rasterung sowie eine anpassbare Begrenzung. – Für das Topmodell werden mind. 202 € plus Einfuhr aus Kanada fällig.
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Im Detail

Ergänzt wird Loc8 durch das neue Climb-it Control-System. Dieses erlaubt es, den maximalen Neigungswinkel nach vorn und hinten individuell zu begrenzen. Ähnlich wie bei Anschlagschrauben am Schaltwerk lassen sich laut Aenomaly feste Endpunkte definieren, um ein Überdrehen des Sattels zu verhindern. Die Begrenzung erfolgt über eine Lochmatrix, die mit den Rastpunkten des Loc8-Systems zusammenarbeitet. Damit soll sich der nutzbare Verstellbereich gezielt an persönliche Vorlieben oder lokale Trailcharakteristiken anpassen lassen.

Die erste Produktionscharge soll in begrenzter Stückzahl gefertigt werden, da der Fertigungsaufwand und die Qualitätskontrollen laut Aenomaly höher ausfallen als bei bisherigen Modellen. Die Auslieferung der ersten Serienprodukte soll ab Januar beginnen. Bis dahin könnt ihr euch unseren Test des bisherigen Systems hier durchlesen: SwitchGrade Test

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Wie sinnvoll findet ihr eine so fein abgestufte Sattelverstellung?

Infos und Bilder: Pressemitteilung Aenomaly

37 Kommentare

» Alle Kommentare im Forum
  1. klassische forenantwort normalerweise für solche teile:

    ich hab keine probleme mit uphill, ich hab das bis jetzt auch nicht gebraucht, ich fahr set 30 jahren ohne und hab nichts vermisst, ich komm auch so schnell den berg runter, ich will mir kein zusätzliches unnötiges gewicht ans rad schrauben, ich will nicht noch ein teil was ein fahrrad verkompliziert, ich hab schon genug mit wartung am rad zu tun, das marketing will mir nur einreden das ich das brauche, die leute verlernen ohne damit zu fahren.
    Exakt so geht es mir mit dem KIS, alles Argumente treffen es auf den Punkt 😉

    Will sagen, Deine Argumente sind universell. Wahrscheinlich muss man es ausprobieren, um für sich den Vorteil zu erspüren (oder eben nicht)
  2. Will sagen, Deine Argumente sind universell
    hab noch ein paar vergessen: dein rad ist konstruktiver murks wenn du das brauchst, warum an den symptomen rumbasteln wenn man durch die richtige geo die ursache verhindern kann. arbeite lieber mal an deiner fahrtechnik. das knielot stimmt nicht mehr. geh zum bikefitter. das teil sieht optisch unmöglich aus, bevor ich das dranbaue hör ich mit dem sport auf.
  3. Switchgrade am Kavenz mit 213mm Stütze hat bei mir dazu geführt, dass der Sattel in der Downhillposition beim Bottom Out an den Reifen kam. Da hätte ich mir 2 Positionen gewünscht.

    Derzeit teste ich gerade den SeatSwitch von Reverse. Den nutze ich mit seinen nur 6 Grad im Uphill deutlich eher als den 3 Positionen Switchgrade.

    Dazu muss ich auch sagen, dass ein Rad mit sehr steilem Sitzwinkel davon weniger profitiert. Derzeit bin ich bei 79, das Kavenz hatte 77.5.

    Ich finde zwei Positionen für mich ausreichend. Downhill brauche ich nicht. Dank langer Stütze ist der Sattel da nie im Weg.

  4. Switchgrade am Kavenz mit 213mm Stütze hat bei mir dazu geführt, dass der Sattel in der Downhillposition beim Bottom Out an den Reifen kam. Da hätte ich mir 2 Positionen gewünscht.

    Derzeit teste ich gerade den SeatSwitch von Reverse. Den nutze ich mit seinen nur 6 Grad im Uphill deutlich eher als den 3 Positionen Switchgrade.

    Dazu muss ich auch sagen, dass ein Rad mit sehr steilem Sitzwinkel davon weniger profitiert. Derzeit bin ich bei 79, das Kavenz hatte 77.5.

    Ich finde zwei Positionen für mich ausreichend. Downhill brauche ich nicht. Dank langer Stütze ist der Sattel da nie im Weg.
    Kann ja das Switchgrade erstmal gar nix für wenn eine Kollision passiert. Aber strange beim kavenz wo Heck nach hinten und oben geht.
    Damit hab ich keinerlei Probleme, ich könnte sogar noch ne Ecke runtergehen mit der Stütze
  5. Ich kann mir das selbst irgendwie nicht wirklich vorstellen dass das während der Fahr gut zu bedienen ist. Ich fahren den SeatSwitch von Reverse Components und bin froh, das es nur zwei Positionen gibt. Wenn ich mir vorstelle, das ich noch eine dritte Position habe, würde es mir glaube ich beim Fahren zu kompliziert werden.

    Was mich mal interessieren würde, sind die höheren Grad Zahlen des Verstellbereiches. Der SeatSwitch hat "nur" 6°. Bisher hat das für meine Einsätze (Allgäu) vollkommen ausgereicht. Steiler stell ich mir tatsächlich sogar wieder kontraproduktiv vor. Was sind eure Erfahrungen dazu?

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