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Die RockShox Boxxer Ultimate bietet 200 mm Federweg und ist für 29"- oder 27,5"- Laufräder sowie in schickem Rot oder schlichtem Schwarz verfügbar
Die RockShox Boxxer Ultimate bietet 200 mm Federweg und ist für 29"- oder 27,5"- Laufräder sowie in schickem Rot oder schlichtem Schwarz verfügbar - außerdem kann man den Offset über die Brücken verändern. Die Edel-Forke schlägt mit 1.889 € (UVP) zu Buche.
Im Vergleich zur letzten Boxxer World Cup hat sich an der Luftkammer der Ultimate wenig getan
Im Vergleich zur letzten Boxxer World Cup hat sich an der Luftkammer der Ultimate wenig getan - unter dem Deckel versteckt sich das Ventil. Dieses lässt sich mit einem Kassetten-Vielzahn abschrauben, um beispielsweise Volumen-Spacer einzusetzen.
Die DebonAir-Luftfeder setzt auf eine stark vergrößerte Negativ-Kammer
Die DebonAir-Luftfeder setzt auf eine stark vergrößerte Negativ-Kammer - das soll gutes Ansprechverhalten, Progressivität und ausreichend Gegenhalt in der Mitte des Federwegs erlauben.
Seit 2018 lassen sich bei der Boxxer HSC und LSC wieder getrennt einstellen
Seit 2018 lassen sich bei der Boxxer HSC und LSC wieder getrennt einstellen - im Vergleich zur World Cup ist die HSC-Einstellung der Ultimate noch etwas offener geworden.
Beim Rebound gibt es keine separate Einstellung
Beim Rebound gibt es keine separate Einstellung - wirklich vermisst haben wir diese auch nicht.
Der silberne Kabelhalter ist ein nettes Detail und weniger fummlig zu bedienen als die alte Plastik-Klammer.
Der silberne Kabelhalter ist ein nettes Detail und weniger fummlig zu bedienen als die alte Plastik-Klammer.
Das Casting bietet im Bereich der Krone das bekannte Fachwerkmuster auf der Rückseite
Das Casting bietet im Bereich der Krone das bekannte Fachwerkmuster auf der Rückseite - ein Fender kann leider nur über Kabelbinder befestigt werden.
Die Maxle-Achse wurde leicht überarbeitet
Die Maxle-Achse wurde leicht überarbeitet - außerdem setzt die Boxxer auf den bereits von anderen Gabeln bekannte Boost DH-Standard, bei dem die Bremsscheibe 5 mm weiter außen sitzt.
Wahlweise kann man auch Brücken mit weniger Offset fahren …
Wahlweise kann man auch Brücken mit weniger Offset fahren …
… oder zur hohen oberen Brücke greifen.
… oder zur hohen oberen Brücke greifen.
Wir haben die RockShox Boxxer Ultimate in unserem 29" Cube Two15-Testrad montiert und sind damit auf einge der härtesten Strecken Mitteleuropas gegangen
Wir haben die RockShox Boxxer Ultimate in unserem 29" Cube Two15-Testrad montiert und sind damit auf einge der härtesten Strecken Mitteleuropas gegangen - hier musste sich die Gabel nicht nur im Vergleich zu ihrem Vorgänger, sondern auch zur Fox 49 beweisen.
In verblockten Steinfeldern wie hier in Spicak ist die Boxxer voll in ihrem Element.
In verblockten Steinfeldern wie hier in Spicak ist die Boxxer voll in ihrem Element. - Die Gabel schluckt große Schläge weg, taucht nicht ab und lässt sich auch von schrägen Treffern nicht aus der Ruhe bringen.
Enge Kurven, schräge Wurzeln, lockere Steine
Enge Kurven, schräge Wurzeln, lockere Steine - die Boxxer Ultimate schafft den Spagat zwischen Feedback vom Untergrund und Schluckfreudigkeit. So konnten wir in den meisten Fällen auch haarige Linien gut halten.
Die Fox 40 Factory vermittelt ein komplett anderes Gefühl
Die Fox 40 Factory vermittelt ein komplett anderes Gefühl - die Gabel ist brachial steif und bietet deutlich mehr Dämpfung. Allerdings spricht sich auch extrem feinfühlig an und folgt dem Untergrund mit ausreichend Druck sehr gut. Kraftsparend ist allerdings anders.
Die RockShox Boxxer Ultimate hingegen bietet mehr Nachgiebigkeit, ohne sich zu extrem zu verwinden.
Die RockShox Boxxer Ultimate hingegen bietet mehr Nachgiebigkeit, ohne sich zu extrem zu verwinden. - Die Highspeed-Dämpfung lässt sich bedeutend offener fahren, was vor allem Fahrern, die nicht ganz so stark über die Front fahren, sehr entgegenkommt.
Optisch sind Boxxer World Cup und Ultimate bis auf die Decals absolut identische
Optisch sind Boxxer World Cup und Ultimate bis auf die Decals absolut identische - fahrerisch lassen sich mit viel Feingefühl minimalste Unterschiede ausmachen. Man kann mit beiden Gabeln aber sehr glücklich werden.
Die 35 mm-Standrohre der Boxxer Ultimate bieten unserer Meinung nach einen guten Kompromiss aus Steifigkeit und Nachgiebigkeit.
Die 35 mm-Standrohre der Boxxer Ultimate bieten unserer Meinung nach einen guten Kompromiss aus Steifigkeit und Nachgiebigkeit.
Über die Verarbeitung der Federgabel lässt sich nichts Negatives sagen. Die Brücken und Details wirken sehr hochwertig.
Über die Verarbeitung der Federgabel lässt sich nichts Negatives sagen. Die Brücken und Details wirken sehr hochwertig.
Der Markt an Downhill-Gabeln ist groß geworden und das ist gut so. Die RockShox Boxxer gehört zu den alten Eisen, ist durch das jüngste Ultimate-Update jedoch weiterhin ganz vorne dabei
Der Markt an Downhill-Gabeln ist groß geworden und das ist gut so. Die RockShox Boxxer gehört zu den alten Eisen, ist durch das jüngste Ultimate-Update jedoch weiterhin ganz vorne dabei - während unseres Tests konnten wir keine großen Kritikpunkte an der Federgabel feststellen und waren vom Chassis und der feinfühligen DebonAir-Luftfeder sehr angetan.

RockShox Boxxer Ultimate im Test: Der Klassiker unter den Downhill-Federgabeln wurde neu aufgelegt und ist klassischer denn je! Die RockShox Boxxer Ultimate erinnert mit ihrem blutroten Casting und den dezenten Chrom-Decals an die absolute Glanzzeit der Doppelbrücken-Gabel. Dank Charger RC2.1-Dämpfung, DebonAir-Luftkammer und komplett überarbeitetem Casting samt gefrästen Brücken soll sie nicht nur schnell aussehen, sondern auch schnell machen. Wir haben die neuste Boxxer in der 29″-Variante für euch getestet.

RockShox Boxxer Ultimate – Infos & Preise

Die RockShox Boxxer ist ein absoluter Klassiker und vermutlich die meistverkaufte und -gefahrene Downhill-Gabel der letzten Dekade. Mit dem Aufkommen von 29″-Laufrädern und Boost-Standards im Downhill wurde es zuletzt jedoch dringend Zeit, das etwas in die Jahre gekommene vorherige Modell zu ersetzen. 2018 präsentierte RockShox schließlich die neue Boxxer, 2019 folgte das erste Update. In der neuen High End-Ausführung Ultimate (ehemals World Cup) verfügt diese über die von der Lyrik und Pike bekannte DebonAir-Luftfeder sowie die neue Charger 2.1 RC2-Dämpfung, bei der High- und Lowspeed-Compression separat eingestellt werden können. Außerdem ist sie selbstverständlich für 27,5″ und 29″-Laufräder erhältlich und kommt wahlweise in schlichtem Schwarz oder kräftigem Blutrot. Wir haben die RockShox Boxxer Ultimate in der 29″-Ausführung für euch auf einigen der besten Downhill-Strecken Europas getestet.

  • Modell RockShox Boxxer Ultimate
  • Laufradgröße 29″
  • Federweg 200 mm
  • Offset 46 oder 56 mm
  • Achse 20 x 110 mm Boost
  • Feder DebonAir-Luftfeder
  • Dämpfung Charger 2.1 RC2
  • Farben glänzend Schwarz, Boxxer-Rot
  • Gewicht 2.615 g (Herstellerangabe)
  • www.sram.com

Preis RockShox Boxxer Ultimate 1.889 € (UVP) | Bikemarkt: RockShox Boxxer Ultimate kaufen

Die RockShox Boxxer Ultimate bietet 200 mm Federweg und ist für 29"- oder 27,5"- Laufräder sowie in schickem Rot oder schlichtem Schwarz verfügbar
# Die RockShox Boxxer Ultimate bietet 200 mm Federweg und ist für 29"- oder 27,5"- Laufräder sowie in schickem Rot oder schlichtem Schwarz verfügbar - außerdem kann man den Offset über die Brücken verändern. Die Edel-Forke schlägt mit 1.889 € (UVP) zu Buche.
Diashow: RockShox Boxxer Ultimate im Test: Macht Rot schnell?
Die DebonAir-Luftfeder setzt auf eine stark vergrößerte Negativ-Kammer
Wir haben die RockShox Boxxer Ultimate in unserem 29" Cube Two15-Testrad montiert und sind damit auf einge der härtesten Strecken Mitteleuropas gegangen
Optisch sind Boxxer World Cup und Ultimate bis auf die Decals absolut identische
Im Vergleich zur letzten Boxxer World Cup hat sich an der Luftkammer der Ultimate wenig getan
Das Casting bietet im Bereich der Krone das bekannte Fachwerkmuster auf der Rückseite
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Im Detail

Mit dem Modelljahr 2019 verabschiedete sich RockShox komplett von der Stahlfeder und setzt seitdem auch im Downhill ausschließlich auf die DebonAir-Luftfeder. Diese wurde für die Boxxer an die Anforderungen von Downhill-Fahrern angepasst und soll wie gewohnt die Vorteile von Stahl- und Luftfedern vereinen. Dazu trägt eine besonders große Negativ-Kammer, für die teilweise das Innenvolumen des Luftschafts genutzt wird, sowie ein reibungsarmer Alu-Dichtungskopf bei. Das soll zu einem guten Ansprechverhalten bei gleichzeitig höherem Gegenhalt in der Federwegsmitte sorgen. Im Gegensatz zu einigen Konkurrenz-Gabeln wie beispielsweise der Formula Nero kann der Luftdruck der Negativ-Kammer nicht manuell angepasst werden – dieser gleicht sich stattdessen von selbst an den der positiven Kammer an. Wie bereits gewohnt, kann man das Federverhalten der Gabel über maximal sechs Bottomless Tokens anpassen. Dazu muss man die Topcap mit einem Kassetten-Vielzahn entfernen und die Plastik-Tokens darunter anschrauben oder entfernen, was die Progression der Luftkammer verstärkt oder mindert.

Im Vergleich zur letzten Boxxer World Cup hat sich an der Luftkammer der Ultimate wenig getan
# Im Vergleich zur letzten Boxxer World Cup hat sich an der Luftkammer der Ultimate wenig getan - unter dem Deckel versteckt sich das Ventil. Dieses lässt sich mit einem Kassetten-Vielzahn abschrauben, um beispielsweise Volumen-Spacer einzusetzen.
Die DebonAir-Luftfeder setzt auf eine stark vergrößerte Negativ-Kammer
# Die DebonAir-Luftfeder setzt auf eine stark vergrößerte Negativ-Kammer - das soll gutes Ansprechverhalten, Progressivität und ausreichend Gegenhalt in der Mitte des Federwegs erlauben.

Im rechten Standrohr befindet sich bei der RockShox Boxxer Ultimate die ebenfalls von der Enduro-Federgabel Lyrik bekannte Charger 2.1 RC2-Dämpfung. Diese erlaubt es, den Lowspeed-Rebound sowie die High- und Lowspeed-Compression zu justieren. Mit neuerdings zwei Druckstufen-Rädchen rückt RockShox ein Stück weit von der in den letzten Jahren gefahrenen Taktik der Simplifizierung ab: Wer wenig zum Einstellen hat, kann auch wenig falsch machen. Dennoch ist die neue Highspeed-Druckstufe mit gerade einmal fünf Rasterungen immer noch eine ganze Ecke simpler als bei Konkurrenz-Federgabeln – was allerdings nichts Schlechtes sein muss. Beim World Cup-Vorgänger entsprach die mittlere HSC-Einstellung dem voreingestellten Grundsetting der alten Charger 2-Kartusche. Die Ultimate hingegen verfügt über die jüngste Charger 2.1-Kartusche, die eine noch offenere HSC-Einstellung bietet, wodurch die Gabel ruppigem Untergrund besser folgen soll. Bei beiden Lowpeed-Dämpfungen kommen Nadelventile zum Einsatz, die Highspeed-Dämpfung wird jeweils über Shimstacks geregelt. Im Vergleich zur 2018 vorgestellten Boxxer World Cup wurde die Dämpfung leicht überarbeitet, wodurch die Gabel höher im Federweg stehen soll. Alle Infos dazu findet ihr in unserem ausführlichen Test der RockShox Lyrik Ultimate.

Seit 2018 lassen sich bei der Boxxer HSC und LSC wieder getrennt einstellen
# Seit 2018 lassen sich bei der Boxxer HSC und LSC wieder getrennt einstellen - im Vergleich zur World Cup ist die HSC-Einstellung der Ultimate noch etwas offener geworden.
Beim Rebound gibt es keine separate Einstellung
# Beim Rebound gibt es keine separate Einstellung - wirklich vermisst haben wir diese auch nicht.

Neben dem Innenleben wurde auch das äußere Erscheinungsbild der RockShox Boxxer überarbeitet. Egal, ob man sich für ein Casting in Schwarz oder Rot – mindestens 10 Sekunden schneller! – entscheidet: die neuen, mit der Fräse nachbearbeiteten Brücken kommen in schickem Grau. Die flache Standardbrücke ist nun tatsächlich flach wie Holland und ziemlich schnieke. Alternativ ist eine hohe Version und seit einiger Zeit auch ein Brücken-Paar mit reduziertem 46 mm-Offset erhältlich. Bei den Standrohren bleibt es bei für eine Downhill-Gabel eher schlanken 35 mm Durchmesser – dafür kommt an den Ausfallenden der Boost-DH-Standard zum Einsatz. Dieser setzt zwar weiter auf die bekannte 20 x 110 mm Achse. Die Bremsscheibe wandert jedoch 5 mm nach außen. Hat man keine Lust auf ein neues Vorderrad, kann man sich mit einem entsprechend dicken Adapter behelfen. Wer jetzt schon mit Fackeln und Mistgabeln auf dem Weg nach Schweinfurt ist, kann wieder umkehren: So ziemlich alle modernen DH-Federgabeln verwenden diesen etwas unnötig erscheinenden neuen Standard – teils sogar schon länger.

Der silberne Kabelhalter ist ein nettes Detail und weniger fummlig zu bedienen als die alte Plastik-Klammer.
# Der silberne Kabelhalter ist ein nettes Detail und weniger fummlig zu bedienen als die alte Plastik-Klammer.
Das Casting bietet im Bereich der Krone das bekannte Fachwerkmuster auf der Rückseite
# Das Casting bietet im Bereich der Krone das bekannte Fachwerkmuster auf der Rückseite - ein Fender kann leider nur über Kabelbinder befestigt werden.
Die Maxle-Achse wurde leicht überarbeitet
# Die Maxle-Achse wurde leicht überarbeitet - außerdem setzt die Boxxer auf den bereits von anderen Gabeln bekannte Boost DH-Standard, bei dem die Bremsscheibe 5 mm weiter außen sitzt.
Wahlweise kann man auch Brücken mit weniger Offset fahren …
# Wahlweise kann man auch Brücken mit weniger Offset fahren …
… oder zur hohen oberen Brücke greifen.
# … oder zur hohen oberen Brücke greifen.

Ansonsten setzen die Amerikaner weiterhin auf die bekannte Maxle-Achse, bei der das Gewinde über einen Konus verspannt wird, die allerdings leicht verändert wurde. Die Bremse wird über eine PM8-Aufnahme angeschraubt, was bedeutet, dass man gängige 200 mm-Scheiben ohne Adapter nutzen kann. Außerdem ist die Gabel explizit für 220 mm große Pizzateller-Bremsscheiben freigegeben. Alle Infos zum Service und zu den Einstellungen findet ihr im Service-Manual.

Auf dem Trail

Bevor es in den Wald ging, hieß es bei uns, die Gabel montieren: Konus aufschlagen, Schaft passend kürzen, Kralle einschlagen – hier hat sich nichts geändert. Allerdings fällt beim Einschieben der Standrohre in die Brücken auf, dass dies deutlich zwangfreier und reibungsloser als bei alten Modellen vonstattengeht. Scheinbar hat RockShox auch etwas an den Toleranzen der Brücken gefeilt, denn während alte Boxxer-Gabeln gerne bei komplett geöffneten Klemmschrauben in den Brücken festhingen, fällt die Ultimate einem sofort krachend auf die Füße (wir konnten sie zum Glück fangen). Weniger Zwang ist meist eine ganz gute Sache und so überrascht es nicht, dass die RockShox Boxxer Ultimate von Anfang an extrem feinfühlig anspricht.

Wir haben die RockShox Boxxer Ultimate in unserem 29" Cube Two15-Testrad montiert und sind damit auf einge der härtesten Strecken Mitteleuropas gegangen
# Wir haben die RockShox Boxxer Ultimate in unserem 29" Cube Two15-Testrad montiert und sind damit auf einge der härtesten Strecken Mitteleuropas gegangen - hier musste sich die Gabel nicht nur im Vergleich zu ihrem Vorgänger, sondern auch zur Fox 49 beweisen.

Insgesamt lassen sich sechs Tokens in die DebonAir-Luftkammer der Boxxer verstauen – und von dieser Option sollte man dringend Gebrauch machen. Die längeren Standrohre der 29″ Doppelbrücken-Gabel ergeben ähnlich wie beim größten Konkurrenten, der Fox 49, eine sehr voluminöse Luftkammer, wodurch die Gabel ohne Tokens zu großzügig mit ihrem Federweg umgeht. Bereits zwei Tokens ändern dieses Verhalten gänzlich. Bei sehr aggressiver Fahrweise oder auf schnellen Strecken kann man je nach Präferenz jedoch auch zu drei bis vier Tokens greifen. Mit installierten Tokens, dem von RockShox empfohlenen Luftdruck, passend eingestelltem Rebound und offener Lowspeed- sowie mittlerer Highspeed-Dämpfung gehen wir auf die ersten Testfahrten – und fühlen uns sofort zuhause. Die RockShox Boxxer Ultimate spricht extrem sensibel an und schluckt kleinere und größere Schläge ohne Probleme weg. Obwohl der Federweg auf den ersten Zentimetern recht großzügig genutzt wird, neigt die Gabel nicht zum Wegtauchen, sondern hält die Front angenehm hoch. Lediglich nach harten Landungen ist der rote Gummiring bis kurz unter die Brücke geschoben.

In verblockten Steinfeldern wie hier in Spicak ist die Boxxer voll in ihrem Element.
# In verblockten Steinfeldern wie hier in Spicak ist die Boxxer voll in ihrem Element. - Die Gabel schluckt große Schläge weg, taucht nicht ab und lässt sich auch von schrägen Treffern nicht aus der Ruhe bringen.

Über den Testzeitraum haben wir an diesem Setup wenig verändert. Anpassungen beschränkten sich auf die Anzahl der Tokens oder eine mittlere bis ganz offene Highspeed-Druckstufe. In diesem Setting fällt die Dämpfung der Boxxer nicht zu stark aus, was insbesondere den leichteren Testfahrern ziemlich gut gefiel. Ähnlich wie bei der RockShox Lyrik sehen wir die größten Vorteile im Vergleich zum 27,5″-Vorgänger in der DebonAir-Luftkammer, die die Gabel hoch im Federweg hält, ohne zu stark zu verhärten. Wie die 35 mm-Standrohre bereits vermuten lassen, bietet die Boxxer Ultimate ein gesundes Maß an Nachgiebigkeit. Insbesondere auf sehr verwinkelten und technischen Strecken wie in Spicak lernten wir das zu schätzen. So vermittelt die Gabel dadurch nicht nur etwas mehr Grip an der Front, vor allem in der Ermüdung der Hände machte dies einen extremen Unterschied. Lässt man es wirklich darauf ankommen und springt hecklastig in hartes Gelände, flext und verhärtet die Gabel durchaus. Ehrlich gesagt können wir uns jedoch keine Situation vorstellen, in der so ein Manöver fahrtechnisch einen Vorteil bringen würde. In der Realität spart man auf langen Strecken wohl eher so viel Kraft in verblocktem Terrain, dass man sich in den wenigen Situationen auch noch am Lenker festkrallen kann.

Enge Kurven, schräge Wurzeln, lockere Steine
# Enge Kurven, schräge Wurzeln, lockere Steine - die Boxxer Ultimate schafft den Spagat zwischen Feedback vom Untergrund und Schluckfreudigkeit. So konnten wir in den meisten Fällen auch haarige Linien gut halten.

Im Vergleich

RockShox Boxxer Ultimate vs. Fox 40 GRIP2

Die RockShox Boxxer Ultimate hat vor allem einen großen Konkurrenten: Die Fox 40 Factory. Diese wirkt mit ihrem voluminösen 40 mm-Standrohren ungleich wuchtiger und fällt wenig verwunderlich eine Ecke steifer aus. Außerdem bietet auch die GRIP2-Kartusche selbst im komplett offenen Setting einiges mehr an Dämpfung. Das macht die Fox-Gabel eine ganze Ecke anstrengender zu fahren. Gibt man richtig Druck, folgen beide Gabeln dem Untergrund präzise und vermitteln viel Grip. Die 40 steht wirklich hoch im Federweg und gibt diesen nur bei richtig harten Schlägen oder flachen Landungen frei. Die Boxxer ist hier ein bisschen freizügiger – mit unserem eher hohen Cockpit-Setup hatten wir jedoch nie ein Problem mit einer abtauchenden Front.

Die Fox 40 Factory vermittelt ein komplett anderes Gefühl
# Die Fox 40 Factory vermittelt ein komplett anderes Gefühl - die Gabel ist brachial steif und bietet deutlich mehr Dämpfung. Allerdings spricht sich auch extrem feinfühlig an und folgt dem Untergrund mit ausreichend Druck sehr gut. Kraftsparend ist allerdings anders.
Die RockShox Boxxer Ultimate hingegen bietet mehr Nachgiebigkeit, ohne sich zu extrem zu verwinden.
# Die RockShox Boxxer Ultimate hingegen bietet mehr Nachgiebigkeit, ohne sich zu extrem zu verwinden. - Die Highspeed-Dämpfung lässt sich bedeutend offener fahren, was vor allem Fahrern, die nicht ganz so stark über die Front fahren, sehr entgegenkommt.

Während beide Gabeln auf hohem Niveau arbeiten und sicherlich schnelle Rennläufe zulassen, haben wir insbesondere auf der im oberen Teil verblockten, engen und technischen Strecke in Spicak einen großen Unterschied ausgemacht: Während die Fox 40 mit ihrem straffen Feedback die Hände unserer Tester ordentlich in die Mangel nahm, waren spätestens am Ende des Test-Camps Runs auf der Boxxer Ultimate eine echte Wohltat. Lässt man es richtig darauf ankommen, flext die schmächtigere Boxxer zwar etwas mehr, gibt ihre Funktion jedoch nie wirklich auf. Schwere, kräftige Fahrer, die gerne viel Druck auf die Front bringen und am liebsten in eher Bikepark-artigem Terrain voller Bremswellen fahren, werden mit der Fox 40 Factory sicherlich sehr glücklich werden. Wer jedoch viel in technischem und extrem anspruchsvollem Gelände unterwegs ist, eine hohe Front fährt oder einfach hohle Knochen hat, dem würden wir eher zur RockShox Boxxer Ultimate raten.

RockShox Boxxer Ultimate vs. RockShox Boxxer World Cup

Lohnt sich eigentlich das Upgrade von der 2019er Boxxer World Cup zur neueren Ultimate? Wir konnten beide Gabeln im direkten Vergleich fahren. Der größte Unterschied ist, dass das ältere World Cup-Modell über eine etwas gedämpftere Druckstufe verfügt. Mit absolut identischen Settings im selben Rad auf derselben Strecke kann man auf direkt aufeinanderfolgenden Fahrten einen minimalen Unterschied spüren. Das World Cup-Modell fühlt sich etwas gedämpfter an und gibt bei schnellen Schlägen weniger Federweg frei. Allerdings muss man dazu sagen, dass wir von vornherein über die Unterschiede Bescheid wussten – also voreingenommen waren. Nach wenigen Fahrten hatten wir uns so weit umgestellt, dass wir die Gabeln nicht mehr wirklich auseinanderhalten konnten. Wer bereits eine RockShox Boxxer World Cup besitzt und damit glücklich ist, muss unserer Meinung nach nicht zwingend auf das neuere Ultimate-Modell upgraden.

Optisch sind Boxxer World Cup und Ultimate bis auf die Decals absolut identische
# Optisch sind Boxxer World Cup und Ultimate bis auf die Decals absolut identische - fahrerisch lassen sich mit viel Feingefühl minimalste Unterschiede ausmachen. Man kann mit beiden Gabeln aber sehr glücklich werden.

Das ist uns aufgefallen

  • Steifigkeit Es ist seit jeher ein Streitpunkt: Reichen 35 mm-Standrohre bei einer Downhill-Federgabel? Wir denken: ja! Im Vergleich zum großen und steifen Konkurrenten, der Fox 40 (bzw. 49) ist die Boxxer ohne Frage nachgiebiger – doch in vielen Fällen kann das durchaus von Vorteil sein. In ruppigen Sektionen wird die Gabel dadurch weniger abgelenkt und sucht sich ihren Weg. Letzten Endes hängt es jedoch von den persönlichen Vorlieben, dem Fahrstil und dem Gewicht ab, welche Gabel man bevorzugt.
  • Dämpfung & Luftfeder Die Boxxer Ultimate ist das absolute Top-Modell der Reihe und mit allen RockShox-Technologien vollgestopft. Insbesondere die DebonAir-Luftfeder macht hier eine sehr gute Figur und beschert der Gabel hervorragende Fahreigenschaften. Die Charger 2.1-Dämpfung arbeitet zwar sauber – im Zweifel könnten wir auf die Möglichkeit, die Highspeed-Druckstufe zu verstellen jedoch sogar verzichten.
  • Verarbeitung Insgesamt konnten wir hier keine Mängel an unserer Testgabel feststellen. Die neuen Kronen wirken extrem hochwertig – außerdem flutschen die Standrohre nun viel geschmeidiger in die vorgesehene Klemmung.
  • Maxle-Achse Wer sein Vorderrad häufiger ein- und ausbauen muss, für den ist die Maxle-Achse eine ziemliche Wohltat. Wirkliche Nachteile konnten wir nicht feststellen.
  • Offset-Brücken Die neue Boxxer bietet die Möglichkeit, den Offset über unterschiedliche Brücken zwischen 46 mm und 56 mm zu verändern. Dabei sollte man allerdings beachten, dass die 46 mm-Version den Lenkeinschlag etwas reduziert. Auf dem Trail hatten wir damit bisher noch keine Probleme. Wir arbeiten aktuell an einem direkten Vergleich der verschiedenen Offsets.
  • Macht rot schnell? Definitiv! Wer’s gerne gemütlich angehen lässt oder der Konkurrenz eine Chance einräumen will, kann auch zur immer noch sehr schicken schwarzen Version greifen.
Die 35 mm-Standrohre der Boxxer Ultimate bieten unserer Meinung nach einen guten Kompromiss aus Steifigkeit und Nachgiebigkeit.
# Die 35 mm-Standrohre der Boxxer Ultimate bieten unserer Meinung nach einen guten Kompromiss aus Steifigkeit und Nachgiebigkeit.
Über die Verarbeitung der Federgabel lässt sich nichts Negatives sagen. Die Brücken und Details wirken sehr hochwertig.
# Über die Verarbeitung der Federgabel lässt sich nichts Negatives sagen. Die Brücken und Details wirken sehr hochwertig.

Fazit – RockShox Boxxer Ultimate

Mit immer neuen Mitbewerbern wird die Luft im Spitzenbereich der Downhill-Federgabeln langsam dünn – kann die RockShox Boxxer Ultimate sich noch dort behaupten oder muss sie sich den jüngeren Konkurrenten geschlagen geben? Unser Eindruck ist, dass die jüngste Vitalisierungs-Spritze ihre volle Wirkung entfaltet hat: Die RockShox Boxxer Ultimate kann vor allem mit einem sanften Ansprechverhalten, einer exzellenten Luftfeder und ausbalancierter Steifigkeit überzeugen, wodurch sie insbesondere auf technischen oder losen Strecken glänzt. Das macht sie auf den meisten europäischen Rennstrecken zu unserer Downhill-Gabel der Wahl.

Pro
  • sehr feinfühliges Ansprechverhalten
  • gibt die richtige Menge an Federweg frei
  • angenehme Mischung aus Flex und Steifigkeit
  • gute Verarbeitung
Contra
  • nicht gerade günstig
Der Markt an Downhill-Gabeln ist groß geworden und das ist gut so. Die RockShox Boxxer gehört zu den alten Eisen, ist durch das jüngste Ultimate-Update jedoch weiterhin ganz vorne dabei
# Der Markt an Downhill-Gabeln ist groß geworden und das ist gut so. Die RockShox Boxxer gehört zu den alten Eisen, ist durch das jüngste Ultimate-Update jedoch weiterhin ganz vorne dabei - während unseres Tests konnten wir keine großen Kritikpunkte an der Federgabel feststellen und waren vom Chassis und der feinfühligen DebonAir-Luftfeder sehr angetan.

Was sagt ihr zur aktuellen RockShox Boxxer Ultimate? Konntet ihr sie bereits fahren?


Testablauf

Wir sind sowohl die RockShox Boxxer Ultimate als auch den 2019er-Vorgänger Boxxer World Cup im Verlauf mehrerer Monate auf verschiedenen Rennstrecken gefahren. Dabei haben wir jeweils mit den Werkseinstellungen angefangen und uns dann zu einem persönlichen Setup vorgearbeitet.

Hier haben wir die RockShox Boxxer Ultimate getestet

  • Todtnau Deutschlands bekannteste DH-Strecke – schnell, hart, ausgefahren, ruppig und fordernd für jedes Fahrwerk.
  • Ilmenau Der Klassiker aus dem iXS Downhill Cup. Viel frischer Waldboden, technische Sprünge, Offcamber-Sektionen und loses Geröll.
  • Spicak Ein 50/50-Mix aus extrem verblockten und engen Kurven und absoluten Vollgas-Sektionen mit harten Kompressionen. Diese Strecke stellt vermutlich die härtesten Anforderungen an eine Federgabel: Butterweiches Ansprechverhalten bei gleichzeitig ausreichend Gegenhalt bei harten Schlägen sind gefragt.
  • Bozi Dar/Klinovec Extrem schnell mit ausgefahrenen Anliegern und losem Schiefergestein. Hier ist weniger reiner Grip sondern vor allem Gegenhalt und Steifigkeit gefragt.
Testerprofile ausklappen
Tester-Profil: Gregor Sinn
60 cm68 kg85,5 cm61 cm183 cm
Gregor fährt gerne Fahrräder jeglicher Kategorie, von Mountainbike bis Rennrad. Am liebsten ist er jedoch auf Downhill- und Enduro-Bikes unterwegs – gerne auch unter Zeitdruck im Renneinsatz.
Fahrstil
verspielt
Ich fahre hauptsächlich
Downhill, Enduro
Vorlieben beim Fahrwerk
unauffällig, hinten progressiv, wenig Druckstufe
Vorlieben bei der Geometrie
hinten nicht zu kurz, vorne geräumig, Lenkwinkel nicht zu flach


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  1. benutzerbild

    imkreisdreher

    dabei seit 07/2014

    0rcus schrieb:

    neue Ersatzteilpolitik, die vorsieht, dass man ein Vermögen für Servicekits ausgeben muss und dass viele Teile gar nicht mehr zu haben sind

    Das ist ja eine äußerst schlechte Entwicklung. Ich habe Sram immer zugute gehalten, dass es so viele Ersatzteile gibt.
  2. benutzerbild

    xMARTINx

    dabei seit 12/2006

    Für welche Gabeln sind denn keine Teile mehr zu haben ?
  3. benutzerbild

    0rcus

    dabei seit 07/2007

    xMARTINx schrieb:

    Erstmal sind solche Aussagen wie "haben sie mitbekommen das ihr Kram doch nicht so toll ist" ziemlicher Unsinn, an einem neuen Produkt arbeiten viele Leute, es gibt viele Meinungen, Erfahrungen, Informationen bzw Feedback von Fahrern usw und darauf werden Produkte weiterentwickelt. Wenn nen neuer Benz rauskommst sagst sowas doch auch nicht?!
    Was stimmt ist natürlich das jeder seine Meinung und Erfahrungen hat, bei Tunern ist es ja nicht anders, Tuning macht es nicht zwangsläufig besser, für einzelne sicherlich aber nur bedingt für die Mehrheit.
    Genau wie die Dämpfung, eine Gabel muss schon mit bedacht abgestimmt sein, daran scheitert es bei vielen schön und dann ist sie überdämpft usw...
    Für den Großteil funktioniert die Boxxer wohl ziemlich gut, und das letzte Wort was die Performance beschreibt ist hölzern...das nun wirklich Blödsinn.


    Wenn der Benz nicht das hält was versprochen wurde... doch!

    Sehr viele in den deutsch und englischsprachigen Foren haben sich über genau die beschriebenen Eigenheiten an der Charger 2 beschwert (RS hatte nämlich vollmundig angepriesen diese schon von der Charger 1 bekannten Mängel auszubessern), wobei in letzteren ziehmlich oft die Begriffe "harshness" oder "spiking" auftauchen - wenn dir die besser gefallen als hölzern...

    Wenn nach einem guten halben Jahr schon eine Version 2.1 herauskommt, bei der genau diese Dinge verändert werden: bessere Abstimmung der LSC und HSC aufeinander, besserer Einstellbereich der LSC, die nun weiter schließbar ist, neues Midvalve mit verbessertem Ölfluss, neue Dichtung am Zugstufenschaft für weniger Reibung, neues Gleitband... dann hat entweder RS ganz schnell nachgebessert, weil sie gemerkt haben, dass der Endkunde nicht so überzeugt war, wie sie es vorher propagiert hatten oder hier wurde tatsächlich absichtlich eine Entwicklung zurückgehalten, um zweimal abzukassieren - Ich bin jetzt mal von der sympathischeren Variante ausgegangen, im Gegesatz zu anderen hier. Gerade in der von dir erwähnten Autoindustrie gehört es zum guten Ton, eine tolle Entwicklung in 5 Evolutionsstufen aufzuteilen und über Jahre zu strecken, um möglichst viel Gewinn zu machen. Was dann an technischem Vorsprung fehlt wird durch Marketing ersetzt... aber das wurde ja hier schon ausreichend emotional ausgeführt

    Übrigens bewirbt RS selbst das 2.1 Upgrade damit, dass die Gabel nun nicht mehr wegtaucht, höher im Federweg steht, das Vorderrad besser dem Untergrund folgt und das Charger 2.1 "more control for you and less fatigue caused by feedback at the handlebar" bietet. Ob das ein Zufall ist?

    xMARTINx schrieb:

    Und das mit den zerlegen des Chargers, das es nicht jeder Heinz im Keller macht, ist nicht weil SRAM dir was böses will, sondern schlichtweg geht's um Garantie und Sicherheit, ist ganz einfach.


    Das hat nichts mit Garantie zu tun. Die Anleitung zum Ölwechsel und Wechsel der Dichtung am Zugstufenschaft und die für den Service der Luftfeder und für den Lowerlegservice gibt es ja nach wie vor.

    Was aber nun fehlt ist Anwenderfreundlichkeit und Abstimmbarkeit - bspw. durch Shimstackwechsel (vorher wurden für Druck- und Zugstufe je drei Stacks im Manual angegeben. Die benötigten Shims waren bereits im Inneren der Gabel mit verbaut, hinter den clampshims, wo sie keine Funktion hatten, aber zum Umbau des Stacks entnommen und verbaut werden konnten).

    xMARTINx schrieb:

    Für welche Gabeln sind denn keine Teile mehr zu haben ?


    Für Charger 2 und 2.1 gibt es, wie schon mehrfach erwähnt definitiv keine Bladder mehr. Bladder defekt = komplette Kartusche für die Tonne. Und es gibt noch mehr Bsp. Selbst der kleine O-Ring, der den LSC Versteller nach außen abdichtet ist m.W. nicht mehr über RS erhältlich.

    imkreisdreher schrieb:

    Das ist ja eine äußerst schlechte Entwicklung. Ich habe Sram immer zugute gehalten, dass es so viele Ersatzteile gibt.


    Ja, ich auch. Das war früher auch mal anders. Da gab es jedes Teil zu vernünftigen Preisen. Und es gab detailierte Anleitungen, Explosionszeichnungen mit Ersatzteillisten, Service-Videos von RS auf Youtube, etc.

    Einer der Gründe, warum ich früher RS immer Fox vorgezogen habe. Früher durfte man ja tatsächlich gemäß Herstellter an den Fox Sachen nichts selbts machen. Heute ist es aber genau umgekehrt: während man früher bei Fox gar keine Infos bekam, haben die mittlerweile eine große online Datenbank mit vielen Tips und Anleitungen, Datenblättern, technischen Zeichnungen, Videos, usw. Findet man auf deren Homepage ganz leicht unter "TechHelp" Und ja, die haben auch Garantie
  4. benutzerbild

    xMARTINx

    dabei seit 12/2006

    Wie gesagt ich fahre ne Boxxer Worldcup, die hat defintiv kein abtauchen, und fühlt sich sicher null hölzern an.

    Und wie im Test geschrieben ist es schwer nen Unterscheid zwischen beiden Gabeln zu spüren also wohl auch überschaubar dramatisch.

    Nen Tuning Guide wie zur letzten Boxxer Generation gibt's leider nicht mehr, finde ich auch schade.
    Anleitung zum Lower Leg ist auch ne andere Nummer als den Bladder zu servicen. Das wollen die für sich vorbehalten. Find ich völlig in Ordnung, kann doch jeder selbst rangehen und schauen wie der Aufbau ist, die wenigsten werden das selber machen.
    Und das hat sicher auch was mit Garantie zu tuen, pfuscht du da selber rum wird's sicher schwierig. Ob da Fox so kulant ist sei Mal dahingestellt.

    Bis jetzt kann ich nur sagen das jeder der meine Gabel gefahren ist zwimich begeistert war und ich bin es auch nach wie vor, Fox wollte ich nichtbweik die 49 mir optisch nicht so gefällt und die 40's die ich gefahren bin zwar alle gut liefen, aber nicht besser dafür das sie teurer sind.
    Einzige Alternative wäre die Formula oder Öhlins aber erstere ist Italienerin und die Schwedin schlichtweg zu teuer.

    Worldcup gibt's für knapp nen tausender da kommt erstmal nix ran. Verarbeitung super, Brücken eh schöner als bei der Konkurrenz und läuft einfach perfekt für mich und nicht ganz unwichtig, braucht wenig Pflege.

    Einziger Kritikpunkt ist die fehlende Aufnahme für einen Fender. Dafür ist ein Mudguard und zwei Tokens dabei. Früher lagen noch Ersatzdichtungen mit bei aber na ja
  5. benutzerbild

    theschlaatz

    dabei seit 10/2008

    Kein 26"?
    Dann brauch ich garnicht weiterschauen! Tschüss.

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