Mit der Trail Born Fund möchte Shimano in den kommenden Jahren einen Beitrag zur globalen MTB-Community leisten. In enger Zusammenarbeit mit vertrauenswürdigen Partnern wird Shimano jährlich 1 Million USD bereitstellen, um Trailprojekte und Organisationen zur Trailpflege zu unterstützen.
Der Bau und die Pflege von Trails sind kostspielig, typischerweise liegen die Kosten zwischen 10.000 und 45.000 USD pro Meile (ca. 5.300 bis 24.000 € pro Kilometer). Diese Ausgaben umfassen Genehmigungen, Umweltverträglichkeitsstudien, Werkzeuge, Materialien und Arbeitskosten. Shimano äußert jedoch die Überzeugung, dass die Rendite auf diese Investition unbezahlbar sei. Durch die Unterstützung von Trailbau und Trailpflege wird der Zugang zu Trails erweitert, was sowohl erfahrenen als auch neuen Fahrerinnen und Fahrern zugutekommt.
Trail Born in Aktion
Der Trail Born Fund wird sich zunächst auf ausgewählte Regionen in Nordamerika, Europa und Ozeanien konzentrieren und bis 2025 weiter ausgedehnt. Bis 2026 plant Shimano, auch Projekte in Asien, Afrika sowie Mittel- und Südamerika zu fördern. Die Unterstützung wird gezielt für legale und nachhaltige Trails verwendet, wobei die Mittel erst nach einer gründlichen Überprüfung der Organisationen und vorgeschlagenen Projekte freigegeben werden.
Shimano wird auch die ausgewählten Projekte bewerben und die Geschichten der Menschen und Orte hinter diesen wichtigen Initiativen erzählen. Zusätzlich wird Shimano bei der Identifikation und Beschaffung weiterer Mittel durch private Spenden und staatliche Zuschussprogramme helfen.
Nicht bekannt ist derzeit allerdings, wie und ob sich auf den Trail Born Fund beworben werden kann oder ob Shimano hier in Eigeninitiative Projekte unterstützt. Wenn sich dazu Infos ergeben sollten, reichen wir sie hier nach. Mehr Information soll es bald auf der Shimano Homepage geben – mtb.shimano.com.
Wenn ihr Shimano wärt – welches Projekt in Deutschland würdet ihr fördern wollen?
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14 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumIch finde es schade, dass man für's MTB oft diese Betreuung braucht.
Schilder, Versicherung, Genehmigungsverfahren, Bauten, Vereine usw.
Man könnte sich auch viel Geld ersparen, wenn man einfach die vorhandene Natur, den Wald, die Wege etc genießt und 🚵♀️ fährt 🚵♂️. Auch dann entstehen Wege, Trails, Pfade 😳, wie auch immer man sie nennen mag. Dazu noch eine vergessene Prise Selbstverantwortung und Rücksichtnahme.
Leider wird mit solchen Beiträgen suggeriert, dass es ohne Bauen, ohne Schilder, ohne Versicherung und ohne Lenkung nicht mehr möglich ist, zu fahren. Bzw ohne, es keinen Spaß macht.
dort wo das buddeln von selber läuft, ist es meistens illegal und der grösste graus für die behörden. die werden da alle ganz nervös.
In Weitnau im Allgäu soll ein Bikepark am Skilift gebaut werden. Die brauchen noch 15 Tsd.€ damit gebaut werden kann. Da kann Shimano gerne einen Check hin schicken.
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