In unserer Artikelserie “Vorgestellt!” findet ihr regelmäßig kurze Produktvorstellungen von Teilen, die wir für euch bereits ausprobiert haben. Heute: SKS Lube Your Chain Kettenöl. Das Kettenöl von SKS ist uns dank der intelligenten Ölflasche mit integriertem Applikator aufgefallen. Unseren ersten Eindruck vom neuen SKS Lube Your Chain Kettenöl findet ihr in dieser Ausgabe von Vorgestellt!.

Vorgestellt: SKS Lube Your Chain Kettenöl

Das Lube Your Chain Kettenöl vom deutschen Hersteller SKS ist uns zunächst einmal aufgrund der intelligenten Ölflasche mit integriertem Applikator ins Auge gefallen. Aus der Flasche tritt kein Öl aus, bis man den „Applikator“, eine Plastikkugel die die Flasche verschließt, auf die Kette drückt. Das erleichtert das Ölen der Kette in der Praxis tatsächlich ungemein, da so automatisch nur eine gute, sparsam dosierte Menge Öl auf der Kette landet – und zwar genau an der richtigen Stelle. Zudem kann beim Umfallen der Flasche nichts auslaufen.

Das SKS Lube Your Chain kommt in einer Flasche mit 75 ml Volumen
# Das SKS Lube Your Chain kommt in einer Flasche mit 75 ml Volumen

Doch das ist nicht der einzige Vorteil des Kettenöls, das „Made in Germany“ ist. Denn es ist zudem lösemittelfrei und dank des enthaltenen PTFE soll sich beim Auftragen ein Schutzfilm bilden, der die metallische Reibung an der Kette verringert – was Verschleiß und Geräusche reduzieren und die Zwischenräume der Kettenglieder zusätzlich abdichten soll. Wir haben das Öl über einen Zeitraum von einigen Wochen getestet und das SKS Lube Your Chain hat sich als gutes Universalöl herausgestellt, das die Kette vergleichsweise lange in einem geschmierten Zustand hält.

Eine Flasche mit 75 ml Öl kostet 12,99 € (UVP) und soll für bis zu 75 Anwendungen reichen – ob man diese wirklich komplett erreicht, bleibt abzuwarten.

Technische Daten

  • beinhaltet PTFE
  • 100% Lösemittelfrei
  • wirkt abdichtend und reduziert Reibung
  • Verschleiß- und geräuschreduzierend
  • von Experten der Automobilindustrie entwickelt
  • hoher Korrosionsschutz
  • einfache und saubere Anwendung
  • Made in Germany
  • Preis 12,99 € (UVP)
  • www.sks-germany.com
Nimmt man den Deckel ab, kommt der durchdachte „Applikator“ zum Vorschein
# Nimmt man den Deckel ab, kommt der durchdachte „Applikator“ zum Vorschein
Dank der orangenen Kunststoffkugel tritt das Öl immer in der richtigen Menge aus ...
# Dank der orangenen Kunststoffkugel tritt das Öl immer in der richtigen Menge aus ...
... und zwar nur dann wenn die Flasche auf die Kette gedrückt wird
# ... und zwar nur dann wenn die Flasche auf die Kette gedrückt wird

Fazit von MTB-News.de

Ein gut funktionierendes, universelles Kettenöl das zudem in einer praktischen Flasche kommt und sich so einfach und genau dosieren lässt. Zu erwähnen ist außerdem, dass das Lube Your Chain von der deutschen Firma SKS „Made in Germany“ ist. Damit erklärt sich auch der Preis, denn natürlich findet man auch günstigere Kettenöle am Markt.

Was haltet ihr vom SKS Lube Your Chain Kettenöl? Seid ihr bereit für die praktische Anwendung und „Made in Germany“ mehr Geld in die Hand zu nehmen?


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Weitere kurze Tests aus der Serie Vorgestellt! findest du auf dieser Übersichtsseite. Wenn du ein Produkt für einen ersten Test vorschlagen möchtest, schreibe uns einfach hier eine Nachricht! Zum Weiterstöbern kannst du in kürze die fünf neuesten Beiträge in unserer Serie Vorgestellt! nachlesen.

  1. benutzerbild

    Alexspeed

    dabei seit 12/2003

    roliK schrieb:
    Wieviel Prozent des Materials von deinem Fahrrad sind deiner Meinung nach biologisch abbaubar?

    Wie viel Prozent meines Fahrrades fällt zu Boden und lasse ich im Wald liegen? Ich würde jetzt noch Reifen sagen. Aber das war es auch schon.

    DR_Z schrieb:
    So wie der ganze Sondermüll in deiner Wohnung, an deinem Körper, dein ganzes MTB und, und, und :wut: :spinner:
    Endlich mal jemand, der uns den ganzen Zusammenhang verständlich erklärt.
    Vielen Dank Jung

    Den Sondermüll in meiner Wohnung, an meinem Körper und mein ganzes MTB fällt nicht im Wald zu Boden. PFTE in Kettenschmiermitteln und Sondermüll in meinen Wohnungen sind zwei ziemlich weit auseinander liegende Themen. Du scheinst abzudriften.

    lucie schrieb:

    Deine Aussage hieße nämlich dann im Umkehrschluss, dass jeder Dialysepatient Sondermüll ist und nix im Kreislauf der Natur des Planeten zu suchen hat.

    Jupp, so ist es. Nicht nur das PTFE im Körper ist Sondermüll, sondern in Extremfällen ja auch andere Dinge im Körper die der Mensch hinein gebracht hat, wie Herzschrittmacher, Tattoo-Farbe, etc.
  2. benutzerbild

    Burnhard

    dabei seit 08/2007

    Also wenn ich jetzt mal gefühlsmäßig die Massenbilanz aufstelle lass ich mehr Reifen und Bremsabbrieb auf dem Trail als den PTFE Anteil im Öl.
    Fahr aber wie gesagt immer mit angezogener Bremse um die Kurven um den ganze Sondermüll den ich hinterlasse wie unter zu pflügen.

    BTW: Bremsstaub ist sogar Nano das noch 1000mal pöser als Mikro
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  4. benutzerbild

    lucie

    dabei seit 02/2007

    Alexspeed schrieb:
    Jupp, so ist es. Nicht nur das PTFE im Körper ist Sondermüll, sondern in Extremfällen ja auch andere Dinge im Körper die der Mensch hinein gebracht hat, wie Herzschrittmacher, Tattoo-Farbe, etc.


    Genau, und weil es Sondermüll ist, darf man es nicht implantieren und läßt die bedürftigen Menschen einfach sterben und Tattoos werden einfach verboten. Damit kannst Du natürlich weiter Radfahren und schonst so die Ökobilanz maßgeblich.
  5. benutzerbild

    Alexspeed

    dabei seit 12/2003

    lucie schrieb:
    Genau, und weil es Sondermüll ist, darf man es nicht implantieren und läßt die bedürftigen Menschen einfach sterben und Tattoos werden einfach verboten. Damit kannst Du natürlich weiter Radfahren und schonst so die Ökobilanz maßgeblich.

    Einmal Daumen hoch für deine kognitive Fähigkeit, das in meinen Satz hinein zu interpretieren, obwohl ich gar nix über ein Verbot geschrieben habe.
  6. benutzerbild

    lucie

    dabei seit 02/2007

    Alexspeed schrieb:
    Einmal Daumen hoch für deine kognitive Fähigkeit, das in meinen Satz hinein zu interpretieren, obwohl ich gar nix über ein Verbot geschrieben habe.


    Habe nichts in Deine Aussage hineininterpretiert, sondern nur aufgeführt, was man tun müßte, um Sondermüll zu vermeiden.

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