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Specialized Ground Control 6FATTIE
Specialized Ground Control 6FATTIE - 650b x 3" könnte für viele Biker eine spannende Sache werden!
Mehr Volumen für mehr Komfort und Sicherheit
Mehr Volumen für mehr Komfort und Sicherheit - Die großvolumigen Reifen können mit einem besonders geringen Luftdruck gefahren werden und sollen so Unebenheiten in sich aufnehmen bevor die Federelemente ansprechen könnten.
951 Gramm Gewicht bei satten 74 mm Reifenbreite
951 Gramm Gewicht bei satten 74 mm Reifenbreite
Das flache Profil unterstreicht den Touren-Charakter des Reifens
Das flache Profil unterstreicht den Touren-Charakter des Reifens
Alles wie gehabt?
Alles wie gehabt? - Nicht ganz: Zwar montierten wir die 6FATTIE-Laufräder in einem herkömmlichen 29er, doch schon jetzt ist klar, dass die neue Reifengeneration zu neuen Achmaßen führen wird.
Leichte Laufräder ergeben ein gutes Systemgewicht
Leichte Laufräder ergeben ein gutes Systemgewicht - In Kombination mit den leichten Roval Travsere SL Fattie Laufräder ergab sich ein Systemgewicht von lediglich 4.270 Gramm (LRS inkl. allem Zubehör).
Standardmaß am Hinterbau
Standardmaß am Hinterbau - Wir verbauten das Hinterrad in einem 12 x 142 mm breiten Hinterbau.
Passt auch in bewährtes
Passt auch in bewährtes - Der 6FATTIE-Laufradsatz passt bestens in Specializeds 29" Enduro.
Im direkten Vergleich:
Im direkten Vergleich: - 27+ vs. 29"
Specialized Enduro 29" und Kona Process 111 29"
Specialized Enduro 29" und Kona Process 111 29" - Beide bauten wir mit "27+" auf.
Vortriebsstark im Uphill
Vortriebsstark im Uphill - Dank großer Auflagefläche bringen die Reifen die eingespeiste Vortriebsenergie selbst in grobem Gelände bestens auf den Boden.
Nicht alles Gold was glänzt!
Nicht alles Gold was glänzt! - In einigen Fahrsituationen mussten wir mit den 6FATTIE-Reifen Abstriche in Kauf nehmen.
Stichwort Kontrolle
Stichwort Kontrolle - Die breiten Reifen ermöglichen dem Fahrer stets Herr der Lage zu sein.
Ausgezeichnetes Bremsverhalten
Ausgezeichnetes Bremsverhalten - Bremsmanöver bleiben zu jeder Zeit voll kontrolliert.
Achtung Plattengefahr!
Achtung Plattengefahr! - Aufgrund der linearen Kennlinie der Reifen sind Durchschläge an der Tagesordnung - ein schlauchlos Aufbau ist quasi unverzichtbar.
Specialized Ground Control 6Fattie Test-4
Specialized Ground Control 6Fattie Test-4
Stoppt wo man wann der Fahrer stoppen möchte!
Stoppt wo man wann der Fahrer stoppen möchte!
27+ - einfach ganz entspannt
27+ - einfach ganz entspannt
Haltbar!
Haltbar! - Die dünne Lauffläche wies nicht einen Defekt auf.
Deutlich dünner, dafür stärker Profiliert.
Deutlich dünner, dafür stärker Profiliert.
Im Vergleich: 27+ und 29"
Im Vergleich: 27+ und 29"
29" ist unterhalb von 140 mm nach wie vor das Maß der Dinge!
29" ist unterhalb von 140 mm nach wie vor das Maß der Dinge! - 27+ bringt den Reifenumfang zurück auf das sinnvolle Maß eines 29ers.
Specialized Enduro 29" mit 6FATTIE
Specialized Enduro 29" mit 6FATTIE
Ausreichend Platz trotz fetter Reifen
Ausreichend Platz trotz fetter Reifen

6FATTIE – three inches of fun! Unter diesem Motto präsentiert Specialized eine neue Reifengeneration, die dem Ottonormal-Mountainbiker zukünftig mehr Spaß am Singletrail-Biken bescheren soll. Mit 3″ breiten Reifen auf einem 650b-Laufradsatz möchte Specialized das Beste aus drei Welten vereint haben: die Steifigkeit von 650b-Laufrädern, die Fahrsicherheit von Fatbikes und das angenehme Überrollverhalten von 29ern. Wir durften die neueste Generation Mountainbike-Reifen auf die Probe stellen und haben dabei allerlei interessante Erfahrungen gemacht. Was die neuen 6FATTIE-Reifen (27+) können und wer wirklich von ihnen profitieren kann, erfahrt ihr hier.

Specialized Ground Control 6FATTIE – kurz und knapp

  • 3″ breite 650b-Reifen für Trail- und Touren-Biker
  • besonders hoher Fahrkomfort dank großem Reifenvolumen
  • leicht rollend im Gelände dank großem Außendurchmesser (ähnlich 29″) und besonders geschmeidiger Karkasse
  • leichter als Freeride-Reifen bei besserer Traktion
  • Maximaldruck: lediglich 1,5 Bar
  • Abmaße: 27,5″ (650b) x 3″ (78 – 584)
  • Gewicht: 951 Gramm
Specialized Ground Control 6FATTIE
# Specialized Ground Control 6FATTIE - 650b x 3" könnte für viele Biker eine spannende Sache werden!
Mehr Volumen für mehr Komfort und Sicherheit
# Mehr Volumen für mehr Komfort und Sicherheit - Die großvolumigen Reifen können mit einem besonders geringen Luftdruck gefahren werden und sollen so Unebenheiten in sich aufnehmen bevor die Federelemente ansprechen könnten.

Die “6FATTIE”-Philosophie in drei Punkten

1. Mehr Komfort dank größerem Reifenvolumen!

  • die voluminösen Reifen basieren auf der Fatbike-Logik: mehr Volumen erlaubt weniger Luftdruck und erzeugt so zusätzlichen Federweg
  • Vibrationen und hochfrequente Schläge werden vom Reifen absorbiert, bevor die Federelemente ansprechen können

2. Mehr subjektive Sicherheit dank besserer Traktion!

  • der voluminöse Reifen passt sich dem Untergrund besser an = mehr Traktion dank größerem Reifenlatsch (Auflagefläche)
  • 3″-Reifen sorgen für besonders gutmütiges und vorhersehbares Bremsverhalten

3. Deutlich Breitensport-kompatibler als Fatbikes

  • “Plus”-Bikes sind meist deutlich leichter als Fatbikes, da nur geringfügige Modifikationen von Rahmen und Anbauteilen vonnöten sind
  • geringerer Rollwiderstand dank stark rund ausbauchendem Reifen bei sehr guter Konturenanpassung im Gelände
951 Gramm Gewicht bei satten 74 mm Reifenbreite
# 951 Gramm Gewicht bei satten 74 mm Reifenbreite
Das flache Profil unterstreicht den Touren-Charakter des Reifens
# Das flache Profil unterstreicht den Touren-Charakter des Reifens
Alles wie gehabt?
# Alles wie gehabt? - Nicht ganz: Zwar montierten wir die 6FATTIE-Laufräder in einem herkömmlichen 29er, doch schon jetzt ist klar, dass die neue Reifengeneration zu neuen Achmaßen führen wird.

Specialized Ground Control 6Fattie – zum Produkt

Bei einem Pressecamp im Rahmen des Crankworx Festivals in Rotorua/Neuseeland präsentierte Specialized eine neue Reifengeneration, welche die Kalifornier auf den Namen 6FATTIE taufen. Dabei handelt es sich um voluminöse 3″-Reifen, die in Kombination mit breiten 650b-Felgen einen Fatbike ähnlichen Effekt erzielen sollen. Das in Europa auf den Namen “27+” getaufte Konzept soll dem Singletrail-begeisterten Mountainbiker vor allem ein neues Maß an Sicherheit vermitteln und einer breiten Masse Mut machen, den Spaß an technischem Gelände, abseits befestigter Waldautobahnen, für sich zu entdecken.

Der Ground Control 6FATTIE-Reifen stellt dabei ein Touren-orientierte Modell für Singletrail-Biker da. Für den sportlichen Einsatz im Groben wird Specialized in Kürze, wie bereits auf dem Sea Otter Festival präsentiert, den deutlich stärker profilierten Purgatory Reifen und eine 38 mm breite 6FATTIE-Felge nachschieben. Das von uns getestete Modell bringt akzeptable 951 Gramm auf die Waage. In Kombination mit dem 1.550 Gramm leichten Roval Traverse SL Fattie Laufradsatz (VR: 15 x 110 mm // HR: 12 x 142 mm), welcher auf einer 30 mm breiten Carbon-Felge basiert, ergab sich ein Systemgewicht von leichten 4.270 Gramm (schlauchlos, mit Scheiben, Kassette usw.).

Leichte Laufräder ergeben ein gutes Systemgewicht
# Leichte Laufräder ergeben ein gutes Systemgewicht - In Kombination mit den leichten Roval Travsere SL Fattie Laufräder ergab sich ein Systemgewicht von lediglich 4.270 Gramm (LRS inkl. allem Zubehör).
Standardmaß am Hinterbau
# Standardmaß am Hinterbau - Wir verbauten das Hinterrad in einem 12 x 142 mm breiten Hinterbau.
Passt auch in bewährtes
# Passt auch in bewährtes - Der 6FATTIE-Laufradsatz passt bestens in Specializeds 29" Enduro.

Test: Specialized 6FATTIE in der Praxis

Testbedingungen

Bringt die Industrie Neuheiten auf den Markt, die mit solch vollmundigen Versprechen angepriesen werden wie es jüngst in Bezug auf “27+” der Fall ist, so gilt es beim ersten Test besondere Sorgfalt walten zu lassen. Um dieser Neuheit auf den Zahn zu fühlen, nahmen wir uns zwei Wochen Zeit und stellten die 3″ dicken Schlappen im alltäglichen Einsatz auf unterschiedlichsten Trails auf die Probe. Von Mittelgebirgs-Trails an den Ausläufern des Hunsrücks bis zu alpinen Wanderwegen im Allgäu und Tirol mussten sich die Reifen in allen erdenklichen Fahrsituationen beweisen.

Da uns weder ein “27+”-Bike zur Verfügung stand noch eines vonnöten gewesen wäre, montierten wir die Laufräder in zwei 29″-Bikes. Da der Außendurchmesser lediglich 16 mm kleiner ausfiel als beim zuvor montierten 29er LRS, war es uns ein Leichtes, die “27+”-Laufräder im 29″ Specialized Enduro unterzubringen. Legten wir es beim Fahren jedoch darauf an, so schafften wir es gelegentlich den Reifen bei sportlichen Kurvenfahrten am Hinterbau schleifen zu lassen. An der 29″ RS Pike Federgabel erlitten wir nur vereinzelt ein minimales Schleifen des Vorderreifens. Das gleiche Bild ergab sich auch an unserem primären Test-Bike, einem spritzigen Kona Process 111 29″ Trail-Bike mit 111 mm Federweg. Zwar fiel der Platz zwischen Reifen und Sitzstreben äußerst knapp aus, doch bei entspannter Fahrweise stellte das dank des überaus steifen Hinterbaus am Kona kein Problem dar.

An dieser Stelle sollte erwähnt sein, dass die Verwendung in dieser Form nur möglich war, da die 3″ breiten Reifen auf einer für dieses Reifenmaß doch sehr schmalen Felge aufgezogen waren. Mit 30 mm Innenbreite ist der Roval Traverse SL Fattie Laufradsatz eigentlich für die Verwendung im Enduro-Bereich gedacht und ist somit auf Reifen zwischen 2.3″ – 2.5″ ausgelegt. Dementsprechend rund baute unser 3″ Ground Control Test-Reifen auf der Felge auf.

Im direkten Vergleich:
# Im direkten Vergleich: - 27+ vs. 29"
Specialized Enduro 29" und Kona Process 111 29"
# Specialized Enduro 29" und Kona Process 111 29" - Beide bauten wir mit "27+" auf.

Unsere Praxiserfahrungen

Roll- und Kurvenverhalten

Nicht jeder von uns hat den Trail-Eingang direkt vor der Haustüre und trotzdem möchten viele vermeiden, die Anfahrt mit dem Auto zu fahren. Muss man die 6FATTIE Reifen demnach über Asphalt bewegen, so bleibt der erhöhte Rollwiderstand nicht unbemerkt, vor allem im direkten Vergleich mit guten normal-großen Trail-Reifen (29″ x 2.3″). Dennoch rollt der Reifen besser, als man es beim Erstkontakt vermuten würde. Zugute kommt den 3″ großen Ground Control Reifen hierbei die Felge, welche mit einer Innenbreite von 30 mm für einen “27+”-Aufbau eher schmal ausfällt und für eine extrem runde Ausbauchung des Reifens sorgt. Das wirkt sich auch auf das Kurvenverhalten aus, und zwar enorm. Was auf festen Untergründen geradezu genial ist und extreme Seitenneigungen ermöglicht, die Motorradfeeling aufkommen lassen, ist hingegen im Gelände je nach Untergrund und Fahrgeschwindigkeit kontraproduktiv – doch dazu mehr im Absatz “Traktion”.

Einen weiteren nicht zu verachtenden Vorteil bringt der runde Reifenaufbau mit sich: Entgegen anderer bereits getesteter Kombinationen aus Plus-Reifen und breiterer Felgen leidet der Ground Control-Reifen nicht an unangenehmem Abkippen in Kurven, dem sogenannten Selfsteering.

Führt der Weg dann endlich ins Gelände, so relativiert sich der erhöhte Rollwiderstand zu einem gewissen Maße. Zwar bleibt im direkten Vergleich der Eindruck einer höheren Trägheit der 6FATTIE-Räder bestehen, doch dafür spielt der Reifen seine Stärken beim Überrollen von größeren Unebenheiten wie Steinen oder Wurzeln aus. Während man auf Wurzel-durchsetzten Trails selbst mit dem 29er noch das Gefühl hat hier und da an Hindernissen hängen zu bleiben, so nimmt der voluminöse Reifen diese einfach in sich auf, was Lastspitzen beim Pedalieren spürbar abschwächt.

Vortriebsstark im Uphill
# Vortriebsstark im Uphill - Dank großer Auflagefläche bringen die Reifen die eingespeiste Vortriebsenergie selbst in grobem Gelände bestens auf den Boden.

Komfort

In Sachen Komfort zeigt der 6FATTIE-Reifen im Gelände zwei Gesichter: Im Großen und Ganzen ist das Plus an Komfort nicht von der Hand zuweisen. Doch ist es vor allem der Hinterrad-Reifen, der für mehr Komfort beim Pedalieren im Sitzen sorgt. Da er bei entspannt aufrechter Sitzposition mehr Last abbekommt als der Vorderradreifen, wird er stets auf dem Boden gehalten und nimmt Unebenheiten komfortabel in sich auf. Der Vorderradreifen neigt hingegen dazu, mit zunehmender Steigung und damit verbundener Entlastung beim Aufprall auf größere Unebenheiten leicht vom Untergrund abzuspringen – überspitzt gesagt ein Flummieffekt.

Dennoch schlucken beide Reifen Mikro-Vibrationen und kleinere Unebenheiten, noch bevor das Fahrwerk überhaupt ansprechen kann. Vor allem feine Unebenheiten, die ein straffes Trail-Bike-Setup gar nicht aufnehmen kann, saugen die weichen 6FATTIE-Reifen in sich auf – ein erheblicher Komfortzuwachs.

Nicht alles Gold was glänzt!
# Nicht alles Gold was glänzt! - In einigen Fahrsituationen mussten wir mit den 6FATTIE-Reifen Abstriche in Kauf nehmen.

Traktion

Mit der Traktion der 6FATTIE-Reifen ist es so eine Sache: Grundsätzlich ist sie ausgesprochen hoch, vor allem die Antriebstraktion. Doch eine Art von Untergrund mögen die Ground Control nicht so sehr: fein gesplitteten Schotter. Auf diesem Untergrund kann der große Reifenlatsch die fehlende Tiefenverzahnung des niedrigen Profils nicht ausgleichen und so finden die Seitenstollen einfach keinen Halt im rollenden Schotter. Dadurch rutscht der Reifen bei schnellen Kurvenfahrten und Seitenneigung deutlich stärker als ein 29er. Selbst im Antritt ist deutlich erhöhter Schlupf zu spüren, vor allem dann, wenn der Fahrer für den Wiegetritt aus dem Sattel geht und den Hinterreifen entlastet. Diese Art des Aufschwimmens ist auch im Matsch schnell spürbar, wo der Reifen mächtig an Performance verliert.

Allerdings war es das dann auch schon so ziemlich mit jenen Bodenbeschaffenheiten, die den Reifen aus der Fassung bringen können. Überall anders profitiert man von einem enormen Plus an Traktion. Vor allem auf stark Wurzel-durchsetzten Trails lassen sich die 3″-Reifen ausgesprochen angenehm fahren, da sich der Reifen von den Wurzeln nicht von der Ideallinie drücken lässt, sondern einfach über sie hinwegrollt. Besonders viel Sicherheit wird an Schräghängen vermittelt, wo der runde Ground Control spielend leicht auf Linie zu halten ist. Auch grobes Geröll bringt den Reifen nicht an seine Grenzen.

Doch alles hat seine Grenzen. Verfällt der Fahrer in den Rennmodus und lässt die Bremsen zu sehr offen, so wird der Reifen schnell zum Springball, besonders beim Anbremsen, wodurch am Hinterrad unangenehm starker Traktionsabriss die Folge ist. Zudem versucht das Aufschaukeln erhebliche Einbußen in Sachen Lenkpräzision, weshalb sportlich aggressive Fahrer wohl vorerst wenig Gefallen am 6FATTIE-Reifen finden dürften. Auch bei starken Kompressionen wie in tiefen Bodenwellen oder bei Sprüngen walkt der Reifen stark nach. Dies zu erreichen bedurfte jedoch einer Geschwindigkeit, die für den Ottonormal-Trail-Biker ohnehin den eigenen Komfortbereich überschreiten würde. Dennoch, schnelle Schläge kann der Reifen nicht mehr gut verarbeiten, denn dafür fehlt es ihm an der nötigen Dämpfung – was auch der dünnen, gut rollenden und komfortablen Karkasse geschuldet ist.

Hinzu kommt, dass der Reifen bei aggressiven Kurvenfahrmanövern stark zu walken beginnt, was zum einen eine präzise Linienwahl erschwert, zum anderen aber auch all zu oft Burping verursachte – sofern man das System schlauchlos fährt.

Stichwort Kontrolle
# Stichwort Kontrolle - Die breiten Reifen ermöglichen dem Fahrer stets Herr der Lage zu sein.

Bremsen

Die wohl sicherheitsrelevanteste Eigenschaft eines Mountainbikes ist dessen Bremsverhalten. Wer sich im Gelände bewegt und sich an Abfahrten erfreut, der möchte sich sicher sein, dass Bremsenergie vom Bike auf den Boden gebracht wird. Nichts ist schlimmer als ein Bremsmanöver, das keine Wirkung erzielt. Genau an diesem Punkt spielt der 6FATTIE-Reifen seinen größten Vorteil aus.

Dank des großen Reifenlatsches (Auflagefläche) und des eigenen Federwegs klebt der 6FATTIE-Reifen förmlich am Boden, sodass er Bremsvorgänge jederzeit in vollem Umfang auf den Boden bringen kann – vorausgesetzt, dass wie oben beschrieben die Fahrgeschwindigkeit im Normalbereich bleibt. Dabei bleibt das Verhalten stets vorhersehbar, was dem Fahrer erhebliches Selbstvertrauen beschert. Das gutmütige Bremsverhalten lässt sich wohl am besten mit einem Bergabfahr-Assistenten eines Geländewagens oder so manch modernen SUV vergleichen, der die maximale Bremsleistung auf den Boden bringt, die Räder aber nicht bis zum Traktionsabriss blockieren lässt. Es ergibt sich eine enorme Ausweitung des Grenzbereichs beim Bremsen.

Unter voller Last (steiles Gelände) kann der Fahrer beherzt in die Bremse greifen, ohne sofortigen Traktionsabriss befürchten zu müssen. Eine solch kontrollierte Verzögerung nimmt so mancher Abfahrt schnell ihren Schrecken. Gerade weniger versierte Fahrer dürften davon enorm profitieren.

Ausgezeichnetes Bremsverhalten
# Ausgezeichnetes Bremsverhalten - Bremsmanöver bleiben zu jeder Zeit voll kontrolliert.

Pannensicherheit

In puncto Pannensicherheit müssen beim 6FATTIE-Reifen Abstriche gemacht werden. Denn wirklich problemlos sind die Reifen erst, wenn sie schlauchlos gefahren werden. Zwar fällt der Reifen deutlich voluminöser aus als ein herkömmlicher MTB-Reifen, wodurch er mehr Federweg geniert und Schläge somit über einen größeren Hub aufnehmen kann, doch gerade aufgrund dieses Volumens ergibt sich eine sehr lineare Kennlinie. In Kombination mit dem geringen Luftdruck erlitten wir am Schlauch-Aufbau ebenso oft Snakebites bei Durchschlägen wie mit einem normalen Laufradsatz. Es ist daher umso wichtiger, die 6FATTIE-Reifen schlauchlos aufzubauen, was zusätzlich den angenehmen Nebeneffekt eines verringerten Rollwiderstandes mit sich bringt.

Bei moderater Fahrweise erlitten wir im Schlauchlosaufbau und bei einem Reifendruck von 1 Bar am Vorderrad und 1,15 Bar am Hinterrad keine Pannen. Geht man die Sache jedoch ungestüm an, so mussten wir gerade in Kurven oder auf hängenden Schrägfahrten das eine oder andere Mal starkes Burping verzeichnen. Dementsprechend schlecht eignet sich das System, vor allem in Kombination mit schalen 30 mm Felgen, für aggressive Fahrer. Eine breitere Felge, wie sie beispielsweise auch von Specialized bald folgen wird, dürfte den Reifen deutlich stärker abstützen und das starke Walken unterdrücken.

Achtung Plattengefahr!
# Achtung Plattengefahr! - Aufgrund der linearen Kennlinie der Reifen sind Durchschläge an der Tagesordnung - ein schlauchlos Aufbau ist quasi unverzichtbar.

6FATTIE – das Fazit

Bigger is better – das können wir so nicht ganz bestätigen. Die Plus-Reifen haben ihre Vorteile, ganz klar. Diese Vorteile spielen sie in einem Bereich aus, in dem sich eine durchaus große Masse der Mountainbiker hierzulande bewegt, dem Singletrail orientierten Spaß- und Genuss-Biken abseits befestigter Straßen und Wege. Von Plus-Reifen profitieren die, die weder Zeit noch Lust haben, intensiv an ihrer Fahrtechnik zu arbeiten aber dennoch in den Genuss anspruchsvoller Trails kommen möchten – die traktionsstarken “Plus”-Reifen bieten genau für diesen Anspruch die nötige Unterstützung. Rennfahrer und solche, die einen gewissen Hang zu Geschwindigkeit haben – ob abfahrts- oder Uphill-orientiert, dürften derzeit mit den trägen und teils unpräzisen Reifen noch nicht glücklich werden.

Der Knackpunkt liegt wie immer bei der Selbsteinschätzung des Endverbrauchers: Denn wirft man einen Blick hinaus auf die Trails, so ist es erschreckend, wie viele Biker nach wie vor mit Luftdrücken von über 2 Bar durchs Gelände strampeln. Warum sollten also gerade sie, die sie von Plus-Reifen am meisten profitieren würden, diesen Vorteil für sich erkennen, wenn sie doch nicht einmal das bestehende Potenzial ihres aktuellen Materials ausnutzen wollen? 

Pro:

  • vermittelt ein hohes Maß an subjektiver Sicherheit
  • ausgesprochen gute Bremstraktion
  • Gewicht liegt voll im Rahmen des Vertretbaren
  • sehr angenehme Kurvendynamik

Contra:

  •  bei schneller/aggressiver Fahrweise starkes Walken
  • neigt bei hohen Geschwindigkeiten zu flummiartigem Springen
  • recht plattenanfällig als Schlauch-Aufbau
  • Rollwiderstand noch nicht optimal
Specialized Ground Control 6Fattie Test-4
# Specialized Ground Control 6Fattie Test-4
Stoppt wo man wann der Fahrer stoppen möchte!
# Stoppt wo man wann der Fahrer stoppen möchte!
27+ - einfach ganz entspannt
# 27+ - einfach ganz entspannt

Infos zum Test: 6FATTIE vs. 29″ x 2,3″

Fast so groß wie 29″: Der voluminöse 3″ Ground Control Reifen misst einen Umfang von 2.288 mm. Im Durchmesser ist er damit lediglich 16 mm kleiner als sein großer Bruder, der 29″ x 2,3″ Ground Control S-Works. Wir montierten den 6FATTIE-Laufradsatz daher für einen direkten Vergleichstest in einem unserer Meinung nach idealen Bike für die Verwendung dieser Laufradgröße: einem straff spritzigen 29″ Kona Process 111 Trail-Bike mit 111 mm Federweg und herkömmlichen Achsstandards (VR: 100 x 15 mm // HR: 142 x 12 mm). Möglich war das unter anderem deshalb, wir unser Test-Bike mit einem 1×11-Antrieb aufgebaut war, wodurch zwischen Kette und Reifen auch auf dem kleinsten Gang ausreichend Platz gegeben war. Auf dieser Basis stellten die breiten Schlappen ins direkte Duell mit ihrem normal großen Pendant.

Da der 6FATTIE Ground Control durch sein niedriges Profil und den enorm runden Aufbau klar in Richtung Touren- und Trail-Bike tendiert, wählten wir uns für das Duell eine Reifenwahl, die im 29″-Sektor dasselbe Einsatzgebiet abdeckt. Unser 29″-Laufradsatz wurde daher am Vorderrad mit einem 2,3″ Specialized Purgatory S-Works 2Bliss Ready und am Hinterrad mit einem 2,3″ Specialized Ground Control S-Works 2Bliss Ready aufgebaut. Das Vorderrad beaufschlagten wir Einsatzzweck-spezifisch mit 1,65 Bar Luftdruck, das Hinterrad mit 1,7 Bar Druck. Das Systemgewicht der beiden Test-Laufradsätze unterschied sich bei gleichen Bremsscheiben und Kassette um nur 365 Gramm. Unter Berücksichtigung der Auswirkung, die das Gewicht der Laufräder auf die Energieeffizenz eines Mountainbikes hat, ist dieser Wert durchaus zu vernachlässigen.

Unterschiede:

  • Gesamtdurchmesser: 29″ = 744 mm // 6FATTIE = 728 mm
  • Reifenumfang: 29″ = 2.339 mm // 6FATTIE = 2.288 mm
  • Systemgewicht (inkl. Bremsscheiben, Kassette usw.): 29″ = 3.905 Gramm // 6FATTIE = 4.270 Gramm
  • Reifengewicht: 29″ = 770 Gramm, 671 Gramm // 6FATTIE = 951 Gramm
  • Fahrwerks-Setup: 2 Klicks weniger Zugstufe an der Gabel bei 6FATTIE, 2 Klicks mehr Druckstufe an der Gabel bei 6FATTIE // 15 psi mehr Luftdruck am Dämpfer bei 6FATTIE

Wie sich die Reifen im Duell schlugen, soll euch nachfolgendes Video veranschaulichen.

Haltbar!
# Haltbar! - Die dünne Lauffläche wies nicht einen Defekt auf.
Deutlich dünner, dafür stärker Profiliert.
# Deutlich dünner, dafür stärker Profiliert.
Im Vergleich: 27+ und 29"
# Im Vergleich: 27+ und 29"

Video: 29″ vs. 6FATTIE – so verhalten sich die dicken Reifen in der Praxis


Gedankenspiel: Was kann aus 27+ in Zukunft werden?

Nach meinen aktuellen Testeindrücken von “27+”-Reifen profitieren vor allem mittelmäßig bis weniger versierte Fahrer vom Sicherheits- und Komfort-Plus der voluminösen Reifen. Demnach schätze ich das Nutzerprofil vorerst wie folgt ein:

Sind wir ehrlich: wirft man einen Blick hinaus auf unsere heimischen Trails, so erblickt man eine nicht ganz unerhebliche Masse, die für ihre Verhältnisse in Anbetracht von Fahrkönnen und Einsatzgebiet übermäßig viel Federweg durch die Gegend schleppen. Nannte man es früher noch Freeride, so schimpft sich dieses Phänomen neuerdings Enduro und erreicht mittlerweile eine Käuferschicht, die früher nicht im Ansatz daran gedacht hätte, sich ein Bike jenseits der 150 mm Federweg zuzulegen.

Eingesetzt werden diese langhubigen Bikes meist jedoch nicht unter artgerechter Nutzung. Viel mehr und aus durchaus nachvollziehbaren Gründen, greifen viele zugunsten des Komforts und der subjektiven Sicherheit, die einem hubstarke Federelemente vermitteln, zum Enduro. Zum einen fährt es sich einfach angenehm, wenn der Federweg das Gelände ebnet, zum anderen vermitteln die hubstarken Federelemente schützenden Reserven, wenn aufgrund mangelnder Fahrtechnik hier und da einmal ein Fehler unterläuft. Oft wird aus den abfahrts-orientierten Enduros wieder ein touren-taugliches All Mountain gemacht, meist unter Inkaufnahme einschneidender Abstriche. Nichts für was man sich schämen müsste, doch sollte man sich selbst hinterfragen, ob man wirklich ein solches Geschoss á la EWS benötigt.

Gerade für diese Gattung Biker könnte in Zukunft folgendes Sportgerät interessant sein: Ein spritziges Trail-Bike, das mit einem straffen Fahrwerk versehen ist – schluckfreudig, aber stets hoch im Federweg stehend um eine konstante Geometrie aufrecht zu erhalten, was der Fahrsicherheit deutlich mehr zu gute kommt als ein hubstarkes weiches Fahrwerk, das unnötig durch den Federweg sackt. Dieses straffe Trail-Bike nutzt den Federweg nur, wenn es nötig ist. Spritzig im Antritt um Anstiege elegant zu bewältigen und angenehm leicht, um lange Trail-Ausfahrten und Berg-Touren nicht zur Tortur werden zu lassen. Für Komfort sorgen voluminöse Reifen, die feine Schläge und Vibrationen bei gemäßigter Fahrweise absorbieren. Das Plus an Federweg, welches von den Reifen zur Verfügung gestellt wird, sorgt für zusätzlichen Komfort und absorbiert Schläge weit bevor die Federelemente ansprechen können. Hinzu kommt das erhebliche Plus an Sicherheit, welches das ausgesprochen gute Traktions-Verhalten der dicken Reifen hervorbringt. Es ergibt sich ein leichtes spritziges Touren-Bike, welches das gleiche Maß an Komfort und sogar noch mehr Sicherheit als ein Enduro vermittelt.

29" ist unterhalb von 140 mm nach wie vor das Maß der Dinge!
# 29" ist unterhalb von 140 mm nach wie vor das Maß der Dinge! - 27+ bringt den Reifenumfang zurück auf das sinnvolle Maß eines 29ers.

Soweit die Theorie, doch jetzt zur Realität: 

Es ist wie es ist: je größer das Volumen, desto intensiver muss man sich zwangsläufig mit seinen Reifen auseinandersetzen. Trifft man nicht den richtigen Luftdruck, so entstehen erhebliche Nachteile, die zum einen den Fahrspaß deutlich einschränken, zum anderen aber gar die Vorteile des “27+”Konzepts zunichte machen. Doch gerade die, die von der Fahrperformance solcher Reifen profitieren können, erweisen sich im Alltag schon als die, die weder Lust noch Zeit haben, sich mit ihrem Sportgerät wirklich auseinander zu setzen. So ist es nach wie vor lediglich ein kleiner Bruchteil der aktiven Mountainbiker, die bisher die Vorteile eines Schlauchlos-Aufbaus für sich erkannt haben. Und selbst die, die wissen, dass ein Luftdruck überhalb der 2.2 Bar im Gelände nur Nachteile mit sich bringt, ist gemessen an der Masse die Mountainbike fährt gering. Also warum sollten genau die, die nun Interesse dafür entwickeln könnten, ihren Fahrspaß auszuweiten, in dem sie sich der Neuheit “27+” öffnen, nun damit beginnen, sich mit der Materie auseinander zu setzen, um beschriebene Vorteile überhaupt spüren zu können?

Specialized Enduro 29" mit 6FATTIE
# Specialized Enduro 29" mit 6FATTIE
Ausreichend Platz trotz fetter Reifen
# Ausreichend Platz trotz fetter Reifen

Für jene, die es gerne härter mögen!

Zauberwort Procore: Des einen Leid, des anderen Freud: Während der Markt an Zubehör und Nachrüstteilen mittlerweile unüberschaubare Dimensionen erreicht hat, lässt sich für jede Nebenwirkung ein passendes Kraut finden. In unserem Fall ließ sich die für den aggressiven Fahrstil instabile Kombination von 30-mm-Felge und breitem 3″ Reifen mit Schwalbes Procore System entgegenwirken.

Der innere Kern konnte am voluminösen Reifen gleich mehrere Nebenwirkungen eliminieren: Zum einen sorgte er für eine progressivere Kennlinie des Reifens, wodurch dieser deutlich an Lenkpräzision gewann und zudem weniger starke Durchschläge erlitt, zum anderen hielt der Kern Durchschläge bei harten Aufschlägen von der Felge fern, wodurch diese zusätzlich vor Defekten geschützt war. Auch das lästige Burping war unter Verwendung von Procore kein Thema mehr, und das obwohl der Reifendruck zusätzlich gesenkt werden konnte, was auch den kritisierten “Flummiball”-Effekt bei hohen Geschwindigkeiten beseitigen konnte.

Bei gerade einmal 970 Gramm Reifen- und 1.570 Gramm Laufradgewicht lag das Systemgewicht mit Procore immer noch unter dem Gesamtgewicht so mancher Enduro-Laufräder und war damit für aggressive Fahren mehr als vertretbar.

 


Alle Details zum Bike

Technischen Daten: Specialized Ground Control 6Fattie 2Bliss Ready Reifen

HerstellerSpecialized
ModellGround Control 6FATTIE 2Bliss Ready
Laufradgröße27,5"
Reifenabmessungen27,5" (650b) x 3" (78 - 584)
Karkasse120 TPI
Einsatzbereichfester bis harter & trockener Untergrund
Maximaldruck1,5 Bar
Reifenumfang2.288 mm
Gewicht951 Gramm
Preisfolgt

Vergleich: Ground Control 6Fattie (650b) vs. Purgatory & Ground Control 29″

 6Fattie Reifen6Fattie Test-Laufradsatz29" Reifen29" Test-Laufradsatz
HerstellerSpecializedSpecializedSpecializedSpecialized
ModellGround Control 6FATTIE 2Bliss ReadyRoval Traverse SL Fattie 650bVR: Pergatory S-Works 2Bliss Ready // HR: Ground Control S-Works 2Bliss ReadyRoval Control 29 Carbon
Laufradgröße27,5" (650b)27,5" (650b)29"29"
Felgenbreite (innen)---30 mm---22 mm
Reifenabmessungen (auf genannter Felge)74 - 584 mm---VR: 55,5 - 622 mm // HR: 55 - 622 mm---
EinsatzbereichTrail und All Mountain: für feste bis harte & trockene UntergründeTrail bis EnduroXC und Trail: für gemischte & trockene UntergründeXC bis Trail
Maximaldruck1,5 Bar ---4,5 Bar---
gefahrener DruckVR: 1,0 Bar // HR: 1,15 Bar---VR: 1,65 Bar // HR: 1,7 Bar---
Reifenumfang2.288 mm---2.339 mm---
Reifenaußendurchmesser728 mm---744 mm---
Gewicht951 Gramm1.550 GrammVR - Pergatory: 770 Gram // HR - Ground Control: 671 Gramm1.590 Gramm
Systemgewicht: LRS (inkl. Scheiben & Kassette) und Reifen4.270 Gramm (VR: 1.913 Gramm // HR: 2.357 Gramm)3.905 Gramm (VR: 1.757 Gramm // HR: 2.148 Gramm)
Preisfolgt1.499 EuroVR - Pergatory: 39 Euro // HR - Ground Control: 39 Euro1.199 Euro

  • Redaktion: Maxi Dickerhoff
  • Bilder: Maxi Dickerhoff, Max Schumann
  • Weitere Informationen: specialized.com
  1. benutzerbild

    Dr.Struggle

    dabei seit 07/2011

    Je mehr über breit und fat herziehen umso besser denn umso weniger wird man damit fahren sehen.Und jeder der sowas fährt weiß um die Vorteile, die Antwort gibt's nicht hier in der Theorie sondern auf dem Trail
  2. benutzerbild

    Robert-Ammersee

    dabei seit 03/2010

    Dr.Struggle schrieb:
    Je mehr über breit und fat herziehen umso besser denn umso weniger wird man damit fahren sehen.Und jeder der sowas fährt weiß um die Vorteile, die Antwort gibt's nicht hier in der Theorie sondern auf dem Trail

    Word!
    Erinnert daran, wie es ja auch bei den 29ern war (und z.T. noch ist).
  3. benutzerbild

    GiantMtb2011

    dabei seit 03/2013

    Beim Fazit steht seit Wochen immer das gleiche Ergebnis und das bei jedem Test dieser unsinnigen + Reifen. Dass die alle nicht funktionieren sollte jetzt langsam jedem klar sein; dann kann man sich die zwecklosen Tests auch sparen.
  4. benutzerbild

    DFG

    dabei seit 10/2009

    Was spricht jetzt noch mal gegen ein V-Break Stahl-HT?
    Irgendwie gerät der Markt immer mehr außer Kontrolle, ständig neue Standards, Rädchen mit minderwertiger Ausstattung für 4000 € und alle Bike-Bravos so, hey geil, viel besser
    Ich mein treten muss man immer noch selber oder?
  5. benutzerbild

    hnx

    dabei seit 12/2011

    E-Bike mit 100% Unterstützung!

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