Mit dem Ochain-System übernimmt das hessische Unternehmen tri-cycles künftig den Vertrieb des Kurbel-Spiders aus Italien für Deutschland. Der Importeur, der unter anderem Marken wie Knolly, Ibis oder Sensus zu seinem Portfolio zählt, hat sich damit eine der derzeit populärsten MTB-Komponenten im Downhill-Sport gesichert. Ochain findet sich nicht nur Bikes von Atherton, YT oder Canyon, sondern hat sich schon bei den meisten der aktuellen Fahrer und Teams etabliert.
Hauptsächlich sorgt das Ochain-System dafür, dass der Pedalrückschlag im Fahrwerk reduziert wird, was einige Vorteile mit sich bringt. Neben einer besseren Kontrolle über das Fahrrad sollen auch die Federelemente besser arbeiten können, Belastungen auf Gelenke und Muskeln sollen so ebenfalls reduziert werden und so eine Schonung für den Körper bedeuten. Für die Profi-Downhill-Racer eher weniger, aber für den Otto-Normal-Verbraucher umso interessanter: durch die reduzierte Belastung soll auch die Lebensdauer der Kette erhöht werden.
In der Praxis soll der Kurbel-Spider dabei das Kettenblatt von der Kurbel entkoppeln, zumindest um einen gewissen vorher festgelegten Betrag. Entsteht so beim Einfedern Zug an der Kette, gibt die mit Elastomeren gedämpfte Kurbel einen Weg von bis zu 12° frei, den sich das Kettenblatt unabhängig bewegen kann. Möglich sind aber auch 4°, 6° oder 9°. Im letzten Jahr hatten wir Ochain zudem schon auf der Eurobike unter die Lupe genommen (Ochain auf der Eurobike 2021) Erhältlich ist der Ochain in schwarz oder silber für die Kurbeln von SRAM, Shimano, Raceface, FSA, Hope, Cane Creek und e*thirteen zu einem Preis von 298 € (UVP).
Wer von euch war schon mit einem Ochain unterwegs?
41 Kommentare
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oh man ich bin auch wieder am überlegen. ausserdem habe ich diese chart gefunden, was meinen eindruck leider bestätigt, gegenüber dem capra merk ich es leider oft deutlich:
ich hab das spartan. was meint ihr soll ich zuschlagen wenn mal etwas cash da ist?
Mein O-Chain brauchte nach der 2. Ausfahrt schon nen rebuild.
Man muss dazu dass es so matschig und nass war am Sonntag dass es ne absolute Materialschlacht war. Eigentlich war der O-Chain auch selber schuld daran weil bergab mit dem Teil so dermaßen bock macht das ich 1500hm runtergerissen hab.
Jedenfalls hörte ich heute beim "aktivieren" des O-Chain es ordentlich knarzen und knistern. Ist halt die Frage ob es überhaupt hörbar wäre während der Fahrt, aber so lassen wollte ich es auch nicht.
Beim rebuild merkt man dass der Konstrukteur mitgedacht hat. Alles ist laser markiert. Ich empfehle das O-Chain in ner Kiste auseinander zu bauen sonst geht schnell mal eine Kugel aus dem Federbereich verloren.
Vielleicht war einfach wenig fett verwendet worden von werk aus. Ich hab alles mit bootsfett wieder zusammengebaut und es läuft wieder smooth.
Es ist natürlich konstruktiv eine Herausforderung. Zwei sich relativ zu einander bewegende teile, wenig platz, muss leichtgängig sein, darf nicht zu schwer werden und sitzt im absoluten dreck und wasser beschuss.
Wird garantiert noch einige Matschfahrten geben in nächster Zeit, bin gespannt ob das Bootsfett dem ochain besser schützt.
Aber missen will es definitiv nicht mehr.
So knapp 2 Monate später nochmal feedback. Nach dem rebuild mit Bootsfett ist das Teil absolut sorglos, hat aber noch einige Matschfahrten erlebt.
Nichts knackt oder macht Geräusche und es läuft absolut smooth.
Ich hoffe das Teil wird jetzt in den nächsten Monaten nur noch Staub sehen, dann wird sich zeigen wie es darauf reagiert.
Ich werd dann nochmal Rückmeldung geben.
Bei mir läuft es anstandslos. Hat schon zich tausend tiefenmeter drauf und es läuft ohne auffällig zu sein, außer dass es super funktioniert und die Pedale spürbar entkoppelt.
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