Produkte, Unternehmen — 3. September 2011 10:12

Eurobike 2011 – Pivot Mach 5.7 Carbon

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Pivot Cycles aus den USA ist eine der wenigen Firmen, die auch heute noch den von Dave Weagle entwickelten und unter Ironhorse zu weltweiter Anerkennung gebrachten DW-Link in ihren Rahmen verwendet. Während das Unternehmen hierzulande noch eher weniger bekannt ist, sind die Magazine und Foren in den USA und England von den Rahmen absolut überzeugt, die seit fünf Jahren verkauft werden.


Eurobike 2011 – Pivot von nuts auf MTB-News.de

Nach fünf Jahren reiner Aluminiumrahmen, die höchstens Mal einen Carbon-Umlenkhebel verwendet haben, gibt es nun eine kleine Revolution in der Rahmenfertigung: Mit dem Mach 5.7 wird Pivot das erste Mal einen Vollcarbon-Rahmen anbieten. Basierend auf dem Mach 5.7 aus Aluminium kommt das neue Bike mit getapertem Steuerrohr, 142mm Hinterradsteckachse und dem bekannten DW-Link-Hinterbau. Neu ist hingegen die an das Innenlager montierbare ISCG-Adapterplatte, die jedoch noch nicht auf der Messe gezeigt werden konnte. Sie ist notwendig, da Pivot nach wie vor nur ein BB92 PressFit Innenlager verwendet.

Der Federweg am Heck beträgt 145mm, an der Front ist der Rahmen auf 150mm Federgabeln ausgelegt. Von Seiten der Geometrie her ist im Vergleich zum Vorjahresmodell das Innenlager tiefer gesetzt worden und die Winkel leicht überarbeitet worden, um ein noch besseres Kurvenverhalten zu erreichen, wie uns Tim Jackson im Video berichtet.

Ein besonderes Highlight am Mach 5.7 Carbon ist der Fokus auf die Geräuschreduzierung. Am Unterrohr und am Hinterbau an den Ketten- sowie Sitzstreben verbaut Pivot ein gummiertes Leder, welches Schläge von der Carbonstruktur fernhalten soll und gleichzeitig jegliche Geräusche im Keim ersticken soll. In der Hand spürt man tatsächlich die textile Basis des Stoffs und zumindest das Klopfen mit einem Schlüssel wird vollständig weggeschluckt. So sollte das Mach 5.7 Carbon im Einsatz deutlich leiser zu fahren sein, als seine Aluminiumgeschwister.

Gewicht
2,27kg mit Fox RP23 Kashima Dämpfer (Größe M)

Geometrie (Größe M)
Sitzrohrlänge: 18,5″
Oberrohrlänge (parallel): 589mm
Steuerrohrlänge: 123mm
Lenkwinkel: 67°
Sitzwinkel: 71°
Kettenstrebenlänge: 428mm
Innenlagerhöhe: 348mm
Radstand: 44″

Reach: 401mm, Stack: 568mm

Ebenfalls neu aber auf der Messe leider nicht zu sehen gewesen ist das Pivot Point, ein Hardtail, dass in Zusammenarbeit mit Kyle Strait entwickelt worden sein soll und einen Einsatzbereich von Park über Dirt bis hin zu Dual Slalom und 4x abdecken soll. In der gleichen Richtung hat das Unternehmen das M4X vorgesehen, das ein kleines Race- oder Slopestyle-Fully sein soll.

Neben dem komplett neuen Mach 5.7 sind auch die anderen Rahmen von Pivot kleinen Verbesserungen unterzogen worden. So soll das 29″ Fully Mach 429 über 250g leichter geworden sein und kommt nun mit getapertem Steuerrohr und 142mm Hinterradnabe. Minimale Veränderungen hat es auch beim Mach 4, dem Mach 5.7 Aluminium, dem Firebird Freerider und dem Downhillbike Phoenix DH gegeben.

Weitere Informationen rund um Pivot findet ihr auf pivotcycles.com. Wer von euch zufällig Distributeur sein sollte oder aber die entsprechende Motivation / Connection hat, der sei an dieser Stelle darauf hingewiesen, dass die Jungs von Pivot auf der Suche nach einem deutschen Distributeur sind. Die entsprechende Kontaktperson wäre der Manager des internationalen Vertriebs, Daniel Limburg (Daniel(at)pivotcycles.com).

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Diese Fotos im Fotoalbum anschauen
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Alle Beiträge zur Eurobike 2011 hier auf mtb-news.de findet ihr hier in der Übersicht.

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9 Kommentare dazu im Forum

  • #2
    bringt mir jemand das 4x hardtail mit?
  • #3
    hätte ich auch gern...
  • #4
    ...das Slopestyle Fully schaut irgendwie leicht übergewichtig aus...
    habt ihr zufällig noch ein Bild von dem kompletten DH Bike?
    Danke!
  • #5
    Oh, macht Shocker Distribution das nicht mehr? Wie schade

    ... wichtigste Qualifikation für den Importeur:
    Man sollte nicht nur den Multiplikator zwischen Euro und Dollar kennen, sondern diesen auch in der korrekten Weise anzuwenden wissen. Sprich der Preis in Euro sollte UNTER dem Dollar-Preis liegen!

    Ansonsten wird die geneigte Kundschaft weiterhin den dunklen Pfad des Eigenimports beschreiten.

    Zum Mach 5.7 Carbon: Da sieht man mal was der Werkstoff und der Herstell-Prozess möglich machen. Das irrsinnig teure Schmiedeteil in dem sonst beim Pivot die Lager und das Tretlager stecken läßt sich in Carbon doch recht einfach darstellen und hat auch nicht diese tausend Ecken in denen immer der ganze Matsch hängen bleibt.
    Dann geht auch ein DirectMount-Umwerfer statt des fummeligen E-Type. Aber leider weiterhin PressFit-Innenlager, auch wenn man dadurch den letzten Aluminium-Insert im Hauptrahmen weglassen kann - der geneigte Selbstschrauber MAG DAS NICHT!

    Man bekommt den Eindruck, daß Intense, Santa Cruz und Pivot bei der gleichen Bude fertigen lassen.
  • #6
    Cooles Interview! Locker, prägnant und flüssig. Da können sich die Marketingspezialisten vieler anderer Firmen noch was abschneiden. Echt gute Rhetorik.
  • #7
    Was soll n des für n Dingens da aufdem Dämpfer sein ?
  • #8
    Keine Ahnung, ein Sag-Indikator?
  • #9
    Ah des macht natürlich Sinn
  • "Man bekommt den Eindruck, daß Intense, Santa Cruz und Pivot bei der gleichen Bude fertigen lassen"

    Lustig ist so ein Kommentar über Santa Cruz, weil SC halt in keinem Rahmen ein Press Fit Innenlager verwendet sogar mit der Begründung für die Schrauber daheim

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