Nachdem wir bereits einen Fahrbericht über die neue Shimano Saint M820 Scheibenbremse veröffentlich haben (Link zum Artikel), kommt hier der Fahrbericht der Antriebskomponenten der Shimano Saint 2013 (M820) Gruppe. Die Gruppe ist in dieser dritten Überarbeitung konsequent auf den Einsatz am Downhill-Bike ausgerichtet (Slogan: Pure Gravity) und nur noch mit einem Kettenblatt erhältlich. Durch ein spezielles Schaltwerk kann jedoch bei kurzem Käfig eine 11-36 Zähne messende 10-fach Kassette verbaut werden, wodurch die Gruppe auch am Freeride-Bike verwendet werden kann.


# Shimano Saint – nach der Scheibenbremse folgt hier der Fahrbericht zu den Antriebskomponenten der M820 Serie.

Shimano Saint 2013 Schaltwerk & Schalthebel

Mit gedämpften Schaltwerkskäfigen ist Shimano beim XTR Schaltwerk technologisch gegenüber Sram in Führung gegangen und die schnelle Reaktion von Sram hat gezeigt, wie wichtig die kleine aber feine Veränderung am Schaltwerk zu sein scheint. In unserem Praxistest (Link zum Artikel) haben wir die verschiedenen Schaltwerke mit gedämpften Schaltwerkskäfigen vergleichen und das Shimano Saint Schaltwerk aus der M820 Serie hat mit hoher Rückstellkraft und sehr guter Kontrolle der Kette überzeugen können. Im abschließenden Test klären wir, wie sich das Shimano Saint Schaltwerk abgesehen von der Kettenspannung in der Praxis schlägt.


# Shimano Saint RD-M820 Schaltwerk – die aktuellste Überarbeitung unterscheidet sich vom M810-Modell durch den gedämpften Schaltwerkskäfig.

Technische Daten

  • Hersteller: Shimano
  • Modell: Saint Shadow Plus Schaltwerk
  • Modellnummer: RD-M820 SS
  • Modelljahr: 2013
  • Gänge: 10
  • Käfiglänge: kurz
  • Kapazität: 25 Zähne
  • Technologien: Kassettenumsteller (Anpassung an FR- oder DH-Kassetten), Shadow Plus Kettenkontrolltechnologie (Reibungsdämpfung am Schaltwerkkäfig für höhere Kettenspannung), gedämpfter Stoßanschlag (Geräuschdämpfung)
  • Hersteller: Shimano
  • Modell: Saint Schalthebel
  • Modellnummer: SL-M820
  • Modelljahr: 2013
  • Gänge: 10-fach
  • Ganganzeige: keine
  • Technologien: Multi-Release (zwei Gänge mit einem Druck schalten), Instant Release (Schaltvorgang wird bereits beim Drücken des Hebels ausgelöst, nicht erst beim Lösen)
  • Optionen: i-spec-Schelle erhältlich zur direkten Montage am Bremshebel

Gewichte

  • 273g Shimano Saint Shadow Plus (RD-M820) Schaltwerk – Gewicht mit Foto in der Datenbank
  • 138g Shimano Saint (SL-M820) Schalthebel – Gewicht mit Foto in der Datenbank

Preise

  • 189,90€ UVP Shimano Saint Shadow Plus (RD-M820) Schaltwerk (Online-Preis: ca. 119€)
  • 109,90€ UVP Shimano Saint (SL-M820) Schalthebel (Online-Preis: ca. 47€)


# SS steht bei Shimano für den kürzesten Käfig, den das Unternehmen anbietet. 55mm misst der Abstand zwischen den Schaltröllchen.

In der Hand

Für all jene, die sich bei Shimano ein Schaltwerk mit kurzem Käfig wünschen, ist das Saint Schaltwerk die neue erste Wahl. Der 55mm lange “Short Cage” Käfig ist gerade lang genug, dass zwischen den Schaltröllchen die Kette durchgeführt werden kann und erfüllt damit die Erwartungen aller Downhiller und Freerider. Für diese Gruppe hat Shimano außerdem an der Konstruktion des Schaltwerks gearbeitet und die Angriffspunkte des Parallelogramms deutlich in die Breite gezogen. Durch diesen Kniff soll das Schaltwerk bei schlankerer Bauweise der Einzelteile eine höhere Steifigkeit und damit präzisere Schaltvorgänge unter Last bieten. Das RD-M820 Schaltwerk ist auf 10-fach Schaltungen ausgesetzt und kann je nach Einsatzbereich sowohl mit einer kompakten Rennradkassette (max. 11-28 Zähne, 10-fach), als auch mit einer gewöhnlichen Mountainbike-Kassette (max. 11-36 Zähne, 10-fach) gefahren werden. Diese Umstellung erlaubt der sogenannte Mode-Converter, der auf der Innenseite der Befestigung am Schaltauge den Winkel des Schaltwerks bestimmt. Er wird von zwei kleinen Schrauben in Position gehalten und muss montiert sein, wenn das Schaltwerk mit einer großen Kassette gefahren werden soll. Für diejenigen, die planen ab und zu die Kassettengröße zu wechseln sei angemerkt, dass der Mode-Converter ein sehr kleines Bauteil ist, das leicht verloren gehen kann. Doch für die meisten Besitzer dürfte der Mode ohnehin bei der Montage feststehen. Bis 28 Zähne geht es ohne für eine besonders enge Umschließung der Kassette, darüber bis zur Maximalgröße von 36 Zähnen benötigt man den Mode-Converter.


# Unterhalb der Schraube finden sich zwei Gewinde, in die der Mode-Converter geschraubt werden kann.

Kleine Details sollen darüber hinaus die Qualitäten des Schaltwerk weiter verbessern. So ist das Schaltwerk nach dem Shimano Shadow Plus Prinzip aufgebaut, bei dem der Zuganschlag hinter die Kassette und aus dem Weg von Steinen und Geäst wandert. Das Plus im Namen deutet auf den gedämpften Käfig des Schaltwerks hin, der gleichzeitig die breiteste Stelle des Schaltwerks markiert. Im größten Gang wandert das Schaltwerk mit dieser Konstruktion kaum über das Schaltauge hinaus, wodurch verhindert werden soll, dass es in engen Passagen unabsichtlich abgerissen wird. Wie gewohnt kann die Reibungskupplung am Käfig für die Demontage des Hinterrades deaktiviert werden.


# Die Dämpfung des Käfigs kann zur Demontage des Hinterrades abgeschaltet werden. In dieser Stellung des goldenen Hebels ist die Dämpfung deaktiviert.


# Dank “Shadow”-Technik baut das Schaltwerk relativ schmal, wodurch es besser vor Steinen und Wurzeln geschützt ist.


# Den Schalthebel für die aktuelle M820 Serie der Saint gibt es nur für die rechte Seite, da die Gruppe konsequent auf den 1×10 Einsatz ausgerichtet ist.

Der Schalthebel (SL-M820) der Saint ist nur in einer 10-fach Version erhältlich und unterscheidet sich in feinen Details von seinen Geschwistern aus den XC- und AM-Linien von Shimano. Wie gewohnt sind die Paddel mit einer Oberflächentextur versehen, die dafür sorgen sollen, dass die Hebel auch bei widrigen Bedingungen und mit matschigen Handschuhen gut zu bedienen sind. Hinzu kommt, dass die Hebel selbst etwas länger ausgeführt sind. Im Gegensatz zum Vorgängermodell M810 ist der Haupthebel (Daumen) um 6% länger geworden, während der Freigabehebel (Daumen oder Zeigefinger) um 10% an Länge gewonnen hat. Dadurch erreicht man einerseits mehr Freiheit in der Positionierung der Schalthebel gegenüber dem Griff und andererseits sinken die Hebelkräfte. Um diese über einen langen Zeitraum konstant zu halten, sind die Hebel dual gelagert und weisen im Neuzustand kein Spiel auf. Über ein spezielles iSpec Nachrüstset kann der Schalthebel direkt über die Schelle einer Shimano Scheibenbremse montiert werden. Leider liefert Shimano den passenden Adapter nicht serienmäßig mit, weshalb bei der Bestellung direkt angegeben werden sollte, welche Version letzten Endes benötigt wird.


# Die Shimano Schalthebel sind für das neue Modell länger geworden. Bei Verwendung einer Shimano Bremse können sie auch mit einer iSpec-Klemme zusammen montiert werden.

Qualitativ machen sowohl das Schaltwerk, als auch der Schalthebel mit sauberen Oberflächen und sehr guter Verarbeitung einen hervorragenden Eindruck. Kleine goldene Details sorgen dafür, dass die Komponenten je nach Aufbau des Bikes sehr gut in das Gesamtkonzept passen. Dennoch sind die goldenen Teile so gering gehalten, dass die Komponenten nicht stören, sollte das Rad keinerlei weiteren Eloxalteile aufweisen. Abgesehen von diesen Details ist die Saint Gruppe in einem dezenten schwarz / grau / silber Farbmix gehalten.

Montage & Einstellung

Montiert wird das Shimano Saint Schaltwerk an einem gewöhnlichen Ausfallende ohne ungewöhnlichen Aufwand. Die Grundeinstellung ist schnell und einfach gefunden und kann über die Spannschraube am Schalthebel weiter angepasst werden. Wie alle 10-fach Systeme erfordert das Saint Schaltwerk eine präzise Einstellung, um schnell und knackig die Gänge zu wechseln. Ist diese gefunden, haben wir keinerlei Schwierigkeiten mit dem Schaltwerk mehr gehabt. Denkbar einfach ist nach wie vor der Zugwechsel an den Shimano Schalthebeln. Eine kleine Plastikschraube muss entfernt werden und schon kann der Zug aus dem Schalthebel geschoben und ersetzt werden.


# Für unseren Test haben wir die Shimano Saint mit einer freeride-tauglichen Kassette aufgebaut.

Schaltperformance

Unsere Analyse der Schaltwerkskäfige hat gezeigt, dass die Reibungskupplung für eine hohe Kettenspannung sorgt. Diese Spannung sorgt wiederum dafür, dass die Kette weniger springt und schlackert und im Zweifelsfall eine Kettenführung überflüssig machen würde. Dieses Versprochen hat Sram bei seinem XX1 Schaltwerk erreicht, bei dem jedoch neben der Käfigdämpfung die Ausrichtung des Parallelogramms angepasst worden ist.

Das Saint RD-M820 Schaltwerk hat uns mit knackigen, schnellen Schaltwechseln sehr gut gefallen und kontrolliert die Kette auch in ruppigem Terrain sehr gut. Dennoch würden wir empfehlen, für den abfahrtsorientierten Einsatz am Freeride- oder Downhill-Bike eine Kettenführung zu montieren. Sie erhöht die Sicherheit im Antritt deutlich und auch wenn die Kette weniger schlackert – sie tut es immer noch. Einen hör- und spürbaren Effekt hat die höhere Kettenspannung dennoch: auch in ruppigen Passagen schaltet das RD-M820 schnell und sicher und Kettengeklapper ist kaum vorhanden.

Damit eignet sich der Saint Antrieb perfekt für den Einsatz in üblem Gelände und unter erschwerten Bedingungen. Wer Gewicht sparen will, kann den Käfig der Saint mit einem XTR Schaltwerk montieren, doch der Mode-Converter und die breite und steife Abstützung unterscheiden das Saint Schaltwerk nochmals deutlich von den leichteren Modellen aus dem Hause Shimano. Unserer Meinung nach sitzt das Gewicht jedoch an den richtigen Stellen, wodurch das Schaltwerk eine hervorragende Gesamtperformance bietet.


# Mit der Shimano Saint unterwegs in Winterberg.

Fazit

Im Vergleich zu anderen Schaltwerken ist das Saint Schaltwerk ein dicker Brummer. Das zusätzliche Gewicht steckt im breit abgestützten Parallelogramm und sorgt für knackige, präzise Schaltvorgänge. Damit überzeugt das Schaltwerk auf ganzer Linie, kann eine Kettenführung jedoch nicht ersetzen.


# Ein Klassiker: Das erste IBC-Jersey aus den Katakomben der Plattform.

Shimano Saint 2013 Kurbel

Über viele Jahre hinweg hat Shimano bei seinen hohlgeschmiedeten Mountainbike Kurbeln einen erstklassigen Ruf genossen und spätestens seit Einführung der außen liegenden HollowTech II Lager haben die Kurbeln nochmals einen großen Schritt nach vorne gemacht. Die neue Shimano Saint M820 Kurbel ist erstmalig in der Geschichte der Serie nur noch in einer Version mit einem Kettenblatt verfügbar, eine Option mit zwei Kettenblättern wird nicht mehr angeboten. Damit unterstreicht Shimano den Focus der Gruppe auf den Downhill-Einsatz. In Kombination mit dem neuen M820 Schaltwerk kann die Kurbel dennoch eine tourentaugliche Übersetzung bieten. Im Test muss die Shimano FC-M820/-M825 Kurbel zeigen, wie es um ihre Qualitäten bestellt ist.


# Die Shimano Saint FC-M820 / FC-M820 Kurbel in der aktuellen Version.

Technische Daten

  • Hersteller: Shimano
  • Modell: Saint FC-M825
  • Modelljahr: 2013
  • Kategorie: Kurbel
  • Kurbellänge: 165mm / 170mm / 175mm
  • Achslänge: 68/73mm (FC-M820) oder 83mm (FC-M825)
  • Innenlager: SMBB80, BSA
  • Lochkreisdurchmesser: 104mm
  • Kettenlinie: 57,9mm
  • Material Kurbelarme: Aluminium, hohlgeschmiedet
  • Material Achse: Stahl
  • Kettenblatt: Shimano SM-CR82 (34, 36 oder 38 Zähne), 1-fach
  • Besonderheiten: Pedaleinsätze aus Stahl, Kappen der Kettenblattschrauben schließen bündig mit dem Kurbelstern ab)

Gewichte

  • 739g – Shimano Saint Kurbel FC-M825 – Gewicht mit Foto in der Datenbank
  • 93g – Shimano Saint SM-BB80 Innenlager – Gewicht mit Foto in der Datenbank
  • 55g – Shimano Saint SM-CR82 Kettenblatt 34 Zähne – Gewicht mit Foto in der Datenbank
  • 16g – Shimano Saint M820 Kettenblattschrauben (4x) – Gewicht mit Foto in der Datenbank

Preise

  • 409,90€ UVP Shimano Saint FC-M825 Kurbel inkl. Innenlager
  • ca. 200€ Online-Preis


# Shimano Saint 2013 Kurbel in Kombination mit einer e*13 LG1+

Montage & Anpassung

Von der Montagereihenfolge her entspricht die Saint FC-M825 Kurbel dem gängigen HollowTech II Standard. Über das inzwischen zum Standard gewordene Vielzahnwerkzeug werden die Lagerschalen der Shimano Saint im Rahmen verschraubt. Die großflächig aufgetragene Schraubensicherung in Verbindung mit dem langen Gewinde sorgt dabei dafür, dass das Innenlager auch auf lange Sicht sicher sitzt. Anschließend wird der Kurbelarm mit verpresster Kurbelachse durch das Innenlager gesteckt und der zweite Kurbelarm verschraubt.


# Lange Gewinde für die Lagerschalen des Saint Innenlager.


# Shimano Saint Innenlager im Rahmen.

Für die Montage des speziellen Saint Kettenblatts, das nicht für den Einsatz mit einem Umwerfer ausgelegt ist, hat Shimano sich einen cleveren Trick einfallen lassen, der die Montage deutlich vereinfacht. Nach wie vor wird der gängige 104mm Lochkreis mit vier Kettenblattschrauben verwendet, doch die Muttern der Schrauben sind in eine Plastikstruktur eingelassen, die formschlüssig mit der Kurbel schließt. Auf diese Weise kann die Schraube ohne Gegenhalten der Mutter angezogen werden, was die Montage vereinfacht und Zeit und Nerven spart. Selbstverständlich kann im Falle eines Falles dennoch ein Bashguard mit entsprechenden normalen Kettenblattschrauben montiert werden. Auf dem letztjährigen Sea Otter Festival hat Shimano den Prototypen einer eigenen Kettenführung mit passendem Bashguard gezeigt – aktuell ist diese Kombination jedoch noch nicht verfügbar.


# Die Abdeckkappen der Kettenblattschrauben schließt präzise mit dem Kurbelstern ab. Dadurch kann die Kettenblattschraube ohne Gegenhalten angezogen werden.

In unserem Test haben wir die Saint Kurbel mit einer e*thirteen LG1+ Kettenführung kombiniert, was problemlos funktioniert hat. Um noch eine hinreichende Tourentauglichkeit zu erreichen, haben wir am Hinterrad eine 11-36er 10-fach Kassette montiert und an der Kurbel ein 34 Zähne Kettenblatt verschraubt. Alternativ bietet Shimano das Kettenblatt auch noch in 36 und 38 Zähnen an.


# Die Shimano Saint Kettenblätter sind nur für den Einsatz ohne Umwerfer gedacht. Die langen Zähne sollen für eine sichere Führung der Kette sorgen.


# Shimano Saint Testfahrt in Winterberg.

Performance

Shimano hat die FC-M825 nach eigenen Angaben konsequent auf den Einsatz im Downhill-Sport ausgerichtet. Aus diesem Grund ist die Konstruktion der Kurbel an einigen Punkten gegenüber einer gewöhnlichen Mountainbike Kurbel verändert. Im Gegensatz zu den leichteren Geschwistern aus eigenem Hause hat die Saint Kurbel eine Stahlachse. Ebenfalls aus Stahl gefertigt sind die Gewindeeinsätze für die Pedale, wodurch die leichten Aluminiumkurbelarme auch bei häufiger Parkplatzschrauberei und hohen Belastungen geschützt werden sollen. Trotz dieser robusten Konstruktion hat Shimano das Gewicht auf einen vertretbaren Wert von 735g reduzieren können. Die voluminösen Kurbelarme sind hohl geschmiedet, um größtmögliche Verwindungssteifigkeit bieten zu können. In unserem Test hat die Shimano Saint einen hervorragenden Eindruck hinterlassen. Die Steifigkeit der Kurbel ist über jeden Zweifel erhaben und zeigt sich von jeglichem Einsatz unbeeindruckt. Bei ihr scheinen die Pfunde am richtigen Fleck zu sitzen und kleine Details wie die Stahlgewinde und die selbstfixierenden Kettenblattgewinde sorgen für eine überzeugende Performance.


# Die Shimano Saint Kurbelarme sind besonders breit ausgelegt…


# … und eine Stahlachse wird verbaut, um maximale Haltbarkeit und Stabilität der Kurbel zu gewährleisten.


# Die Shimano Saint empfielt sich wegen ihrem höheren Gewicht insbesondere für den Abfahrtseinsatz. Für diesen ist sie ausgelegt und optimiert.

Fazit

Die Saint Kurbel ist nicht auf niedriges Gewicht, sondern auf maximale Steifigkeit und Haltbarkeit getrimmt. Stahleinsätze für die Pedalgewinde erhöhen die Haltbarkeit und die voluminösen Kurbelarme für eine hohe Torsionssteifigkeit. Erste Wahl für Downhiller und Freerider aber auch 4x-Racer und Dirt Jumper.

Gesamtfazit: Shimano Saint 2013 Antrieb

Die jüngste Überarbeitung hat aus der Shimano Saint 2013 eine runde Komplettgruppe gemacht, die nicht mehr nur für Downhiller interessant ist, sondern auch im Freeride- und Enduro-Einsatz mit entsprechender Kassette für erstklassige Schaltperformance sorgt. Verarbeitungsqualität und Bauweise der Komponenten versprechen dauerhaft für Spaß zu sorgen.

Pro

    + sehr gute Schalteigenschaften
    + erstklassige Verarbeitung aller Komponenten
    + kompakte Bauweise des Schaltwerks
    + robuste und steife Kurbel

Contra

    – Kurbel nur als 1x Version verfügbar, kein 2×10 Aufbau möglich
    – iSpec Adapter nicht im Lieferumfang enthalten
    – hohes Gewicht

Weitere Informationen

  • Shimano Saint Website
  • Bilder und Text: MTB-News.de 2013 – Tobias Stahl, Johannes Herden
Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

    fiddel

    dabei seit 11/2005

    so saint trigger und zee schaltwerk ist gestern gekommen.

    saint trigger sehr schick und gut verarbeitet! der kommt auf jeden ans rad hab ihn mir mit dem i-spac geholt schickschick...

    zee schaltwerk ist wie @SCM schon gesagt hat etwas plünnig mit dem gestanztem blech...kostet aber auch nur 55... ich werds mal ranschrauben und schauen wies aussieht. die feder ist deutlich straffer (vergleich sram x.9) :D das kann ich mir schon vorstellen das es etwas ruhiger zu geht :) soweit werde fotos machen wenn ichs montiert hab...
  2. benutzerbild

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  3. benutzerbild

    guido21

    dabei seit 10/2009

    Hallo
    Weiss jemand ob man vorne Saint 10-fach FC-M820 und entsprechendes Kettenblatt mit einer 9-fach Kette fahren kann?
    Mir genügt 1x9, aber die 2013 Kurbel gefällt mir besser. Schalthebel, Wechsler und Kassette aus 2012 genügen mir.
    Grüsse GUIDO
  4. benutzerbild

    sabotage

    dabei seit 01/2002

    Um nur noch kurz auf die Hone und LX Unterschiede einzugehen: Meines Wissens ist die Achse der Hone-Kurbel im Gegensatz zur LX verstärkt gewesen. Der Unterschied war nicht nur allein die Farbe.
  5. benutzerbild

    NoIDEaFOraNAme

    dabei seit 04/2009

    sabotage
    Um nur noch kurz auf die Hone und LX Unterschiede einzugehen: Meines Wissens ist die Achse der Hone-Kurbel im Gegensatz zur LX verstärkt gewesen. Der Unterschied war nicht nur allein die Farbe.
    Die Hone Achse hab ich aber verbogen bekommen damals :D

    Gesendet von meinem MB526 mit Tapatalk 2
  6. benutzerbild

    sabotage

    dabei seit 01/2002

    Ich fahr die Hone mittlerweile am Stadtrad und da ist nichts verbogen und
    vorher war sie drei Jahre im harten Geländeeinsatz gewesen:daumen:

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