Cape Epic 2020 Das Etappen-Rennen wurde abgesagt

Das Cape Epic kann man wohl auch als die Tour de France des Mountainbike-Sports bezeichnen. Leider erreichte uns eben die Nachricht, dass das traditionsreiche Rennen aufgrund der sich ausweitenden Corona-Pandemie abgesagt werden muss. Eigentlich hätte es am Sonntag in Südafrika losgehen sollen, doch nach Absagen einiger Top-Teams sowie der aktuellen Lage auf dem benachbarten europäischen Kontinent mussten die Veranstalter reagieren.
Titelbild

Erst heute Vormittag erreichte uns die Nachricht, dass das Specialized- sowie das Ghost-Team aufgrund gesundheitlicher Bedenken nicht am Cape Epic 2020 teilnehmen werden. Zuletzt waren zudem einige große Mountainbike-Events wie der fast zeitgleich zum Cape Epic geplante Downhill World Cup in Portugal, die ersten beiden EWS-Stopps in Südamerika oder das Sea Otter Festival in Kalifornien verschoben worden. Dass nun also auch das wohl wichtigste MTB-Etappenrennen dem sich verbreitenden Corona-Virus zum Opfer fällt, überrascht deshalb nicht mehr wirklich. Hier die Mitteilung des Veranstalters:

Aus Sorge um die Gesundheit und Sicherheit unserer Rennfahrer und anderer Interessenvertreter haben wir nach dem jüngsten Ratschlag der Regierung der Westkap-Region keine andere Wahl, als das Absa Cape Epic 2020 aufgrund der Covid-19 (Coronavirus)-Pandemie zu canceln.

Mediclinic, der medizinische Partner der Veranstaltung seit Beginn, der zudem viele Veranstaltungen in der Provinz Westkap betreut, unterstützt diese Entscheidung. Die Entscheidung hat auch die volle Unterstützung der meisten unserer Sponsoren – einschließlich unseres Hauptsponsors, Absa.

Die Veranstaltung sollte am Sonntag, dem 15. März, auf dem Tafelberg beginnen und am 22. März in Paarl enden, nachdem sie nach Ceres, Tulbagh und Wellington gereist war.

Renngründer Kevin Vermaak sagt: „Ich habe diesen Schritt schweren Herzens getan, aber die Gesundheit und Sicherheit aller an der Veranstaltung Beteiligten muss an erster Stelle stehen. Heute um 18 Uhr erhielten wir den formellen Rat der Regierung.”

Kevin rief alle Beteiligten zur Geduld auf, die bezüglich des weiteren Vorgehens direkt kontaktiert werden.


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Infos und Bilder: Pressemitteilung Cape Epic

33 Kommentare

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  1. Leider hast du nicht unrecht, wie man z. B. gestern an den Horden die dicht an dicht im Biergarten u. Ä. saßen, gesehen hat smilie

  2. Na, das ist jetzt auch über‘s Ziel hinaus geschossen.

    Wenn man diesen Gedanken fortführt dürfte niemand mehr irgend wo zu einer Trainings- oder Spaßfahrt aufbrechen; die Gefahr dass man stürzt und so im schlimmsten Fall „eventuell anderweitig benötigte medizinische Kapazitäten bindet“ besteht immer und überall.

    naja in Spanien ist sowas schon untersagt, kostet 3000 EUR.
  3. Klar - wo bereits Ausgangssperre herrscht stellt sich die Frage ja gar nicht erst smilie

    Ist ja hier NOCH nicht der Fall.

  4. Klar - wo bereits Ausgangssperre herrscht stellt sich die Frage ja gar nicht erst smilie

    Ist ja hier NOCH nicht der Fall.
    Wird aber sicher kommen, wenn auch zu spät und deswegen länger andauern als es eigentlich nötig wäre... Zwift wird sich freuen...
  5. Jo.

    Und ist auch leider notwendig, weil so viele alles besser wissen und meinen sich nicht an Regeln halten zu müssen....

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