Steckbrief: Scott Spark RC
| Einsatzbereich | Cross-Country |
|---|---|
| Federweg | 120-130 mm/120-120 mm |
| Laufradgröße | 29ʺ |
| Rahmenmaterial | Carbon |
| Gewicht (o. Pedale) | 10,5 kg |
| Rahmengrößen | S, M, L, XL (im Test: L) |
Mit dem neuen Scott Spark bekommt das Scott-SRAM-Team rund um Filippo Colombo, Andri Frischknecht, Fabio Püntener, Bjorn Riley und Emilliy Johnston eine neue Rennmaschine. Das 2022er Spark (Scott Spark Test) hatte zuletzt bei seiner Vorstellung für viel Furore gesorgt und wurde heiß diskutiert. Am Ende sprechen die Erfolge des Sparks sicherlich für sich und das Konzept mit 120 mm Federweg sowie progressiver Geometrie war in vielerlei Hinsicht zukunftsweisend. Auch in unserem Cross-Country-Vergleichstest 2025 konnte das Spark noch immer überzeugen. Umso spannender ist es, wie Scott das Rad noch weiter verfeinert haben will. Innerhalb des Teams gab es den Wunsch nach einer tieferen Front sowie einem etwas verspielteren Charakter. So viel sei gesagt: Scott ist seinem Konzept treu geblieben: Systemintegration, progressive Geometrie und 120 mm Federweg vorne und hinten, die sich seit der Einführung des Vorgängermodells als Branchenstandard beim Thema Federweg für Cross-Country-Bikes etabliert haben.
Preis Scott Spark RC ab 3.599 € (unter Vorbehalt)
Preis Scott Spark RC LTD Frameset 4.999 € (inkl. Gabel, Dämpfer und Cockpit, unter Vorbehalt)
Preis Scott Spark RC Worldcup HMX Frameset 5.999 € (inkl. Gabel, Dämpfer und Cockpit, unter Vorbehalt)
Preis Scott Spark RC HMX SL Frameset 7.999 € (inkl. Gabel, Dämpfer und Cockpit, unter Vorbehalt)
Scott Spark RC im Detail
Bereits beim ersten Blick auf das Bike fällt auf: Scott ist sich treu geblieben, schreckt aber dennoch nicht vor Veränderungen zurück. So bleiben Integration und eine aufgeräumte Optik ein wichtiger Bestandteil der Identität des neuen Sparks, dennoch sticht das neue Hinterbau-Konzept direkt ins Auge. Der Dämpfer wird nun horizontal statt vertikal im Rahmen verbaut, was den Schwerpunkt des Rades noch näher ans Tretlager bringt. Gleichzeitig hat man es zusammen mit schlankeren Formen geschafft, dass das Rad nicht mit einem E-Bike verwechselt werden kann. Ganz klar hebt sich das neue Modell vom alten ab, ohne die gemeinsamen Wurzeln zu verstecken.
In vielerlei Hinsicht hat man an den Anwender gedacht und das Rad wartungsfreundlicher gemacht. Besonders praktisch ist die nun nach oben gewanderte Wartungsklappe des Spark RC, die einfach per Magnet festgehalten wird. Die große Öffnung ist ein Fortschritt und zeigt, dass Scott bis ins Detail die Schwächen des Vorgängermodells ausgeglichen haben will. Auf der anderen Seite des Federbeins gibt es eine zweite Kappe, die festgeklippt wird und noch mehr Freiraum um den Dämpfer bietet, was das Schrauben erheblich erleichtert. Die magnetische Kappe verfügt beim Flight-Attendant-System über eine Öffnung, sodass der AXS-Akku des Dämpfers gewechselt werden kann. Abgesehen davon gibt es eine geschlossene Kappe für alle Dämpfer ohne Flight Attendant und weitere Öffnungen, etwa für Dämpfer mit Ausgleichsbehälter. Im Vergleich zum Vorgänger ist die Dämpferkompatibilität deutlich gestiegen und es kann so gut wie jeder XC-Dämpfer mit 190 mm Länge und 45 mm Hub im neuen Spark RC verbaut werden. Einen Trunnion Mount gibt es nicht mehr.
Das Thema Gewicht ist Scott konsequent angegangen – dies war keine besondere Stärke des bisherigen Modells und so will man ganze 200 g am Rahmen eingespart haben, um den Charakter des Sparks sportlicher zu gestalten. Der HMX-SL-Rahmen wiegt nur noch 1.427 g (mit Hardware, ohne Dämpfer, Größe M), während der HMX auf 1.570 g und der HMF auf 1.793 g kommen. Umgesetzt hat man das mit vielen Kleinigkeiten, wobei die Umlenkung des Dämpfers einen großen Beitrag geleistet hat, da sie wesentlich kompakter ausfällt. Ein Titan-Shock-Bolt spart ebenfalls 15 g Gewicht ein. Auch durch die nach oben gewanderte Wartungsklappe konnte man Gewicht einsparen, da das Chassis so in sich bereits steifer ist. Außerdem haben die Scott-Ingenieure an der Fertigungstechnik gefeilt, und so konnte Material eingespart werden, da man an entscheidenden Stellen einen Schaum einlaminiert hat, anstatt alles mit Harz und Carbon zu füllen. So erreicht man eine Materialstärke, die für Stabilität sorgt, ohne dass unnötiges Gewicht mitgetragen wird. Ebenso zur Gewichtsreduktion beigetragen haben die schlankeren Rohrdurchmesser, die ganz nebenbei für ein eleganteres Auftreten sorgen. Die neue, integrierte Sattelklemmung hat ebenfalls zur Gewichtsreduktion beigetragen und kombiniert eine optische Feinheit mit Funktionalität.
Wenn man beim Thema Leichtbau und Anwenderfreundlichkeit ist, muss man auch das neue OCT (Octopus Cable-Routing) erwähnen. Das System wurde von Syncros für das Spark RC entwickelt und besteht aus PET-Führungsschläuchen, durch die die Leitungen und Bowdenzüge einfach durchgeschoben werden können. Dabei sind sie farblich markiert und es ist gleich ersichtlich, wohin der Schlauch führt. Sie sind beweglich, wirken Geklapper entgegen und schützen die Leitungen vor Abrieb im Rahmen. Dabei wiegt das System gerade einmal 30 g. Wem das dennoch zu viel ist, kann es auch einfach entnehmen.
Das OCT zeigt einmal mehr, dass es nicht einfach ein neuer Rahmen ist, sondern dass das komplette System am Rad überarbeitet wurde. Syncros hat für das Spark RC auch neue Laufräder entwickelt, die Silverton CF 1 mit Carbonspeichen, die mit 1.180 g das Gewicht runterdrücken. Das iC M100-SL Cockpit ist ebenfalls neu und passt sich dem neuen, eleganteren und schlankeren Look des Bikes an. Es bleibt bei 740 mm Breite, aber durch den niedrigeren Stack des Bikes (dazu später mehr) fahren nun auch die Profis nur noch einen Vorbau von –10 ° statt –40 °. Dieser wird serienmäßig verbaut. Ein niedrigerer Stack des Vorbaus bringt das Cockpit ebenfalls ein Quäntchen weiter runter und bringt die Athleten in eine sportliche Position. Dabei bringt das Cockpit lediglich 210 g auf die Waage. Erstmals am Spark gibt es nun ein Aluminium-Cockpit, das man erst auf den zweiten Blick als solches erkennt. Syncros ist stolz, die Schweißnähte so positioniert zu haben, dass sie unter der Vorbauabdeckung verschwinden. Dabei wiegt das Cockpit 350 g. Passend zum schlichteren Design geht Syncros beim Cockpit auch zurück zu runden Topcaps. Das simple System sorgt für mehr Möglichkeiten in puncto Individualisierung und Kompatibilität.
Ebenfalls von Syncros gibt’s einen 15 g leichten Computer-Mount und einen neuen Flaschenhalter, der 33 g wiegt. Wer eine zweite Flasche im Spark verstauen möchte, benötigt einen Adapter, denn Scott hat dem Spark einen besonders tiefen Sattelstützeneinschub spendiert, wodurch lange Dropperposts kompatibel sind, aber kein Platz für die Gewinde im Rahmen bleibt. Somit sorgt der Adapter, der in zwei Löcher eingeschoben werden kann und sich dann beim Festziehen des Flaschenhalters in den Rahmen krallt, dafür, dass das Gewinde der Flaschenhalterschraube Platz findet. Unter dem Oberrohr gibt es ein ähnliches System, bei dem man alle möglichen Drittanbieterprodukte befestigen kann.
Dieses System fällt beim HMX-SL-Rahmen jedoch weg, um neben dem leichteren Material auch bei den Anbauteilen überall das letzte Quäntchen Gewichtsersparnis herauszuholen. So ist auch die Umlenkung beim HMX SL aus Carbon gefertigt und spart 42 g gegenüber der Aluminium-Umlenkung beim HMX- und HMF-Rahmen. Jetzt wird es etwas kompliziert: Alle Rahmen, HMX, HMX SL und HMF, kommen bei den Komplettbikes mit einem geschraubten BSA-Tretlager, das Rahmenset jedoch kommt mit Pressfit-Tretlager. Da mag sich der eine oder andere Schrauber etwas ärgern. Das liegt jedoch daran, dass die HMX-SL-Komplettbikes vorerst ohne Carbonumlenkung kommen, da die Verfügbarkeit der Umlenkungen noch nicht in großer Stückzahl gegeben sein soll. Der Hinterbau wird um das Tretlager gelenkt, darum ist die Aufnahme für das Tretlager in der Umlenkung integriert und man konnte kein Gewinde in der Carbonumlenkung umsetzen. Somit gilt: Carbonumlenkung gibt’s nur mit Pressfit-Tretlager.
Am Hinterbau hat sich natürlich noch einiges mehr getan als die neue Umlenkung, die nun so weit nach unten gewandert ist, wie es nur geht. Das Hinterbau-Konzept wurde eng mit RockShox zusammen entwickelt, um einen passenden Dämpfer-Tune für das Rad zu haben. Dieser fällt etwas straffer aus als beim SIDLuxe üblich. Es bleibt bei einem 4-Gelenker-Hinterbau mit flexenden Sitzstreben, jedoch wurde der Flex in den ersten 50 % des Federwegs stark reduziert, sodass der Dämpfer dort sehr sensibel ansprechen soll. Lediglich 1 mm Flex hat der Hinterbau in den ersten 50 %, was man deutlich spüren kann. Gegen Ende erhöht sich der Flex auf 5 mm. Zum sensiblen Ansprechverhalten tragen auch die Lager an der Dämpferaufnahme bei. Übrigens sind alle Lager am Spark doppelt gedichtet. Ein besonderes Augenmerk haben die Scott-Entwickler beim Spark auch auf die laterale Steifigkeit gelegt, die etwas reduziert wurde, um mehr Komfort und Traktion in Kurvenfahrten zu erreichen. Schließlich kann der Dämpfer nicht ansprechen, wenn das Rad quer zum Boden steht. Somit muss der Rahmen in solchen Situationen Schläge und Vibrationen aufnehmen und dämpfen.
Geometrie
Die Geometrie des neuen Sparks wird noch etwas progressiver, aber nicht allzu extrem, wenn man sie mit dem Wechsel vom 2017er Spark auf das 2022er Spark vergleicht. Primär wurde der Wunsch des Teams nach einem niedrigeren Stack umgesetzt, und das konsequent. Bis zu 20 mm niedriger ist der Stack, je nach Lenkwinkeleinstellung, denn dieser lässt sich zusammen mit dem Sitzwinkel in drei Positionen einstellen, über die Lagerschalen. Dabei sei aber gesagt, dass das mittlere Setting nicht so leicht einzustellen ist wie von flach zu steil und andersherum. Denn dafür muss die Schale nicht einfach gedreht, sondern ausgetauscht werden, was bedeutet, dass man einmal mit allen Leitungen durch muss. Mit diesen Werten ist der Stack auch weit unter den Werten der Konkurrenz. Somit lässt sich eine besonders sportliche Position umsetzen. Der Reach ist ebenfalls leicht gestiegen, um bis zu 10 mm, je nach Setting. Damit ist er mit anderen aktuellen Konkurrenten gleichauf oder leicht darüber.
Auch bei den Kettenstreben schlägt Scott konsequent einen neuen Weg ein und wählt 434 mm über alle Größen hinweg. Damit ist man ganze 3,5 mm kürzer geworden und schwenkt von etwas länger als die Konkurrenz zu etwas kürzer als die Konkurrenz um.
| Rahmengröße |
S
|
M
|
L
|
XL
|
|---|---|---|---|---|
| Laufradgröße | 29″ | 29″ | 29″ | 29″ |
| Reach | 429,1 mm430 mm430,9 mm | 454,2 mm455 mm455,9 mm | 479,2 mm480,8 mm480,8 mm | 504,2 mm505 mm505,7 mm |
| Stack | 590 mm591,1 mm592,1 mm | 590 mm591,1 mm592,2 mm | 596,3 mm597,6 mm598,6 mm | 611,8 mm613 mm614,2 mm |
| STR | 1,371,371,37 | 1,301,301,30 | 1,241,241,25 | 1,211,211,21 |
| Lenkwinkel | 65,4°65,9°66,4° | 65,4°65,9°66,4° | 65,4°65,9°66,4° | 65,4°65,9°66,4° |
| Sitzwinkel, real | 76,5°76,4°76,3° | 76,5°75,3°75,2° | 75,4°75,3°75,2° | 75,4°75,3°75,2° |
| Oberrohr (horiz.) | 572,3 mm573,7 mm575,7 mm | 610,8 mm609,4 mm609,4 mm | 636 mm637,5 mm637,5 mm | 665 mm665,8 mm666,7 mm |
| Steuerrohr | 88 mm | 88 mm | 95 mm | 112 mm |
| Sitzrohr | 385 mm | 410 mm | 460 mm | 510 mm |
| Überstandshöhe | 732,7 mm | 774,2 mm | 766,7 mm | 790,4 mm |
| Kettenstreben | 434 mm | 434 mm | 434 mm | 434 mm |
| Radstand | 1.159 mm1.154,7 mm1.150,2 mm | 1.184 mm1.179,7 mm1.175,2 mm | 1.212 mm1.207,5 mm1.203,1 mm | 1.244 mm1.239,5 mm1.235 mm |
| Tretlagerabsenkung | -44,9 mm-44 mm-43,1 mm | -44,9 mm-44 mm-43,1 mm | -44,9 mm-44 mm-43,1 mm | -44,9 mm-44 mm-43,1 mm |
| Tretlagerhöhe | 331,6 mm332,5 mm333,4 mm | 331,6 mm332,5 mm333,4 mm | 331,6 mm332,5 mm333,4 mm | 331,6 mm332,5 mm333,4 mm |
| Einbauhöhe Gabel | 531 mm | 531 mm | 531 mm | 531 mm |
| Gabel-Offset | 44 mm | 44 mm | 44 mm | 44 mm |
| Federweg (hinten) | 120 mm | 120 mm | 120 mm | 120 mm |
| Federweg (vorn) | 120 mm | 120 mm | 120 mm | 120 mm |
Ausstattung
- Federgabel RockShox SID FA (120 mm)
- Dämpfer RockShox SIDLuxe FA (120 mm)
- Antrieb SRAM XX SL
- Bremsen SRAM Motive
- Laufräder Syncros Silverton CF 1
- Reifen Maxxis Aspen 120 TPI 2,4″
- Cockpit Lenker (740 mm) / Vorbau (60 mm)
- Sattelstütze RockShox Reverb AXS (150 mm)
- Sattel 142 mm V-Shape Short Nose
| Spark RC SL | Spark RC World Cup Evo | Spark RC World Cup | Spark RC Team Issue | Spark RC Team | Spark RC Comp | Spark RC Pro | Spark RC Expert | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Rahmen | Spark RC Carbon HMX SL | Spark RC Carbon HMX | Spark RC Carbon HMF | Spark RC Carbon HMF | Spark RC Carbon HMF | Spark RC Carbon HMF | Spark RC Carbon HMF | Spark RC Carbon HMF |
| Farbe | Piano Black / Carbon Black | Rush White / Carbon Black | Rush White / Carbon Black | Carbon Black | Dorado Grey / Carbon Black | Ultra Blue / Carbon Black | Spectral Black | Cream Green / Carbon Black | White | Obsidian Purple / Carbon Black | Tungsten Grey |
| Gabel | RockShox SID Ultimate Flight Attendant | RockShox SID Ultimate Flight Attendant | RockShox SID Ultimate Flight Attendant | RockShox SID Ultimate Flight Attendant | RockShox SID 3P Air | RockShox SID 3P Air | Fox 34SL Factory Grip SL Kashima 3P | Fox 34SL Factory Grip SL Kashima 3P |
| Dämpfer | RockShox SIDLuxe Ultimate Flight Attendant | RockShox SIDLuxe Ultimate Flight Attendant Custom | RockShox SIDLuxe Ultimate Flight Attendant Custom | RockShox SIDLuxe Ultimate Flight Attendant Custom | RockShox SidLuxe Select+ 3P Lockout | RockShox SidLuxe Select+ 3P Lockout | Fox Float Factory Traction Control EVOL, Kashima, SCOTT Custom w. travel, geo adj. 3P | Fox Float Factory Traction Control EVOL, Kashima, SCOTT Custom w. travel, geo adj. 3P |
| Schaltwerk | SRAM XX SL Eagle AXS Transmission | SRAM XX SL Eagle AXS Transmission | SRAM X0 Eagle AXS Transmission | SRAM GX Eagle AXS Transmission | SRAM S1000 Eagle AXS Transmission | Shimano Deore RD-M7200 1 | Shimano XTR Di2 RD-M9250 | Shimano XT Di2 RD-M8250 |
| Schalthebel | SRAM AXS Rocker Pod Controller | SRAM AXS Rocker Pod Controller | SRAM AXS Rocker Pod Controller | SRAM AXS Pod Controller | SRAM AXS Pod Controller | Shimano Deore SL-M6200 | Shimano XTR Di2 SW-M9250 | Shimano Deore Di2 SW-M6250 |
| Kurbelsatz | SRAM XX SL Eagle AXS Transmission, Carbon crankarm, Spider Power Meter, DUB, 55mm CL, 34T | SRAM XX Eagle AXS Transmission, Carbon crankarm, Spindle Power Meter, DUB, 55mm CL, 34T | SRAM X0 Eagle Transmission, Spindle Power Meter, DUB, 55mm CL, 34T | SRAM GX Eagle Transmission, Spindle Power Meter, DUB, 55mm CL, 34T | SRAM Eagle 70 Transmission, DUB, 55mm CL, 34T | Shimano FC-MT520, 34T | Shimano XTR FC-M9200, 34T | Shimano XT FC-M8200, 34T |
| Innenlager | Ceramic Speed Alpha BSA | Ceramic Speed Alpha BSA | SRAM DUB BSA 73 MTB Wide | SRAM DUB BSA 73 MTB Wide | SRAM DUB BSA 73 MTB Wide | Shimano BB-MT501 BSA | Shimano XTR SM-BB93 BSA | Shimano BB-MT501 BSA |
| Kette | SRAM CN XX SL Eagle Transmission | SRAM CN XX SL Eagle Transmission | SRAM CN X0 Eagle Transmission | SRAM CN GX Eagle Transmission | SRAM CN Eagle 70 Transmission | Shimano CN-M6100 | Shimano CN-M9100 | Shimano CN-M7100 |
| Kassette | SRAM XX SL Eagle XS 1299 Transmission 10-52 | SRAM XX SL Eagle XS 1299 Transmission 10-52 | SRAM X0 Eagle XS 1295 Transmission 10-52 | SRAM GX Eagle XS 1275 Transmission 10-52 | SRAM Eagle XS 1270 Transmission 10-52 | Shimano Deore CS-M6200, 10-51T | Shimano XTR CS-M9200, 10-51T | Shimano Deore CS-M7200, 10-51T |
| Bremsen | SRAM Motive Ultimate Stealth 4-Piston Disc | SRAM Motive Ultimate Stealth 4-Piston Disc | SRAM Motive Silver Stealth 4-Piston Disc | SRAM Motive Bronze Stealth 4-Piston Disc | SRAM DB6 4-Piston | Shimano Deore MT6100 Disc | Shimano XTR BR-M9220 4Piston | Shimano Deore BR-M6220 4Piston |
| Bremsscheibe | SRAM CLX Centerline CL Rotors 180/F and 160/R | SRAM CLX Centerline CL Rotors 180/F and 160/R | SRAM CLX Centerline CL Rotors 180/F and 160/R | SRAM HS2 CL Rotors 180/F and 160/R | SRAM Centerline CL 180/F and 160/R | Shimano RT-CL300, 180/F and 160/R | Shimano RT-CL900 180/F and 160/R | Shimano RT-CL700 180/F and 160/R |
| Lenker | Syncros iC-M100 SL1 HMX SL Carbon, -10° angle, back sweep 7°, 740mm, | Syncros iC-M100 SL2 HMF Carbon, -10° angle, back sweep 7°, 740mm, | Syncros iC-M100 SL2 HMF Carbon, -10° angle, back sweep 7°, 740mm, | Syncros iC-M100 SL2 HMF Carbon, -10° angle, back sweep 7°, 740mm, | Syncros iC-M100 SL2 HMF Carbon, -10° angle, back sweep 7°, 740mm, | Syncros iC-M100 AL2, -10° angle, back sweep 7°, 740mm, | Syncros iC-M100 SL2 HMF Carbon, -10° angle, back sweep 7°, 740mm, | Syncros iC-M100 AL2, -10° angle, back sweep 7°, 740mm, |
| Griffe | Syncros XC Lock-On grips | Syncros XC Lock-On grips | Syncros XC Lock-On grips | Syncros XC Lock-On grips | Syncros XC Lock-On grips | Syncros XC Lock-On grips | Syncros XC Lock-On grips | Syncros XC Lock-On grips |
| Sattelstütze | Rock Shox Reverb AXS 31.6mm, S size 125 mm, M-XL size 150 mm | Rock Shox Reverb AXS 31.6mm, S size 125 mm, M-XL size 150 mm | Syncros dropper post SP-M100-AL2 31.6mm, S size 125 mm, M-XL size 150 mm | Syncros dropper post SP-M100-AL2 31.6mm, S size 125 mm, M-XL size 150 mm | Syncros dropper post SP-M100-AL2 31.6mm, S size 125 mm, M-XL size 150 mm | Syncros dropper post SP-M302-AL2, 31.6mm, S size 125 mm, M-XL size 150 mm | Syncros dropper post SP-M100-AL2 31.6mm, S size 125 mm, M-XL size 150 mm | Syncros dropper post SP-M100-AL2 31.6mm, S size 125 mm, M-XL size 150 mm |
| Sattel | Syncros Celista Cut Out, Carbon Rails | Syncros Celista Cut Out, Carbon Rails | Syncros Celista Cut Out, Cr-Mo Rails 142 mm | Syncros Celista Cut Out, Cr-Mo Rails 142 mm | Syncros Celista Cut Out, 142 mm | Syncros Celista Cut Out, 142 mm | Syncros Celista Cut Out, Cr-Mo Rails 142 mm | Syncros Celista Cut Out, Cr-Mo Rails 142 mm |
| Steuersatz | Syncros - Acros Angle adjust +/- 0,5° IS52 | Syncros - Acros Angle adjust +/- 0,5° IS52 | Syncros - Acros Angle adjust +/- 0,5° IS52 | Syncros - Acros Angle adjust +/- 0,5° IS52 | Syncros - Acros Angle adjust +/- 0,5° IS52 | Syncros - Acros Angle adjust +/- 0,5° IS52 | Syncros - Acros Angle adjust +/- 0,5° IS52 | Syncros - Acros Angle adjust +/- 0,5° IS52 |
| Laufradsatz | Syncros Silverton CF 1 30 mm Carbon Spokes | Syncros Silverton CF 1 30 mm Carbon Spokes | Syncros Silverton CF 2 30 mm | Syncros Silverton CF 2 30 mm | Syncros Silverton AL2 30 mm | Syncros X-30SE / 32H / 30mm, Formula CL-811/CL-148S | Syncros Silverton CF 2 30 mm | Syncros Silverton AL2 30 mm |
| Reifen | Maxxis Aspen 29x2.4", Race Edition, 120TPI, MaxxSpeed | Maxxis Aspen 29x2.4", Race Edition, 120TPI, MaxxSpeed | Maxxis Aspen 29x2.4", Race Edition, 120TPI, MaxxSpeed | Maxxis Aspen 29x2.4", 120TPI EXO | Maxxis Aspen 29x2.4", 120TPI EXO | Maxxis Aspen 29x2.4", 120TPI EXO | Maxxis Aspen 29x2.4", Race Edition, 120TPI, MaxxSpeed | Maxxis Aspen 29x2.4", 120TPI EXO |
| Gewicht (kg) | 9,9 kg | 10,5 kg | 10,9 kg | 11,3 kg | 12,5 kg | 12,9 kg | 10,9 kg | 11,8 kg |
| Preis | 12.999 € | 11.499 € | 8.499 € | 7.299 € | 4.699 € | 3.699€ | 7.299 € | 5.699 € |
Auf dem Trail
Beinahe erschreckend vertraut fühle ich mich schon nach wenigen Metern auf dem neuen Spark RC, obwohl ich zuvor noch nie auf einem Scott XC-Rad gesessen habe. Trotz des tiefen Stacks und langen Reaches bin ich mit den verbauten 2 cm Spacern zunächst nicht zu sportlich positioniert, sodass es durchaus infrage käme, bei einem längeren Test das Cockpit tiefer zu fahren. Mit 1,85 m Körpergröße und langen Beinen stehe ich zwischen den Rahmengrößen Large und Extra Large, doch ich präferiere eine sportlichere Position und schätze das spielerischere Handling, das zumeist mit der kleineren Rahmengröße verbunden ist.
Somit fahre ich den L-Rahmen wohl eher am oberen Limit, und umso überraschter bin ich über die Positionierung, die sich im gemäßigten Setting zunächst nicht besonders tief anfühlt und bei der auch kein Druck an den Händen entsteht. Man könnte also sagen: Draufsetzen, losfahren! Das Gefühl bekräftigt auch das RockShox-Flight-Attendant-System, das dem Fahrer viel Arbeit abnimmt und immer für das richtige Fahrwerkssetting sorgt. Dazu gleich mehr.
Beim ersten Anreißen von Bunnyhops und kleinen Spielereien auf dem Parkplatz merke ich bereits, wie viel Kontrolle und Präzision mir das Spark RC in die Hände legt. Die Cockpit-Position ist auch hier hoch genug, um mühelos das Vorderrad vom Boden abheben zu lassen. Das kommt nicht nur dem Handling auf dem Trail, sondern vor allem auch dem Fahrspaß zugute und sorgt für einen äußerst positiven ersten Eindruck.
Die ersten Meter sind zurückgelegt und es geht ins Gelände: den ersten Uphill hinauf, zunächst über offene und steile Wiesen, dann über Schotter und den Spaghetti-Uphill-Trail, der sich mit einigen engen Kurven den Berg hinaufschlängelt. Für mich ist es das erste Mal mit dem RockShox Flight Attendant. Das System wechselt basierend auf Neigungssensoren, Sensoren an Gabel und Dämpfer sowie dem eigenen Leistungsoutput automatisch zwischen den drei Fahrwerksmodi Open, Pedal und Lock, was man sonst mit einem manuellen Lockout-Griff oder Trigger steuert. Ich hätte nicht geglaubt, dass so ein System so viel ausmachen kann, aber ich merke doch, wie es mir viel Arbeit abnimmt und ich mich voll und ganz auf das Fahren im Sinne von Linienwahl und Poweroutput konzentrieren kann. So häufig kann ich selbst gar nicht zwischen den Modi wechseln.
Klar braucht man das System nicht, aber es holt sicherlich die letzten Quäntchen an Effizienz heraus und gestaltet das Fahren ein wenig müheloser. Dass Scott das System auch schon ab dem GX-Modell anbietet und nicht mehr dem Topmodell vorenthält, dürfte den einen oder die andere freuen. Für mich sprechen lediglich die zusätzlichen Akkus gegen das System. Wer glaubt, Scott verbaut das System lediglich, um einen wippenden Hinterbau zu retuschieren, täuscht sich: Denn auch wenn das System ausgeschaltet ist, arbeitet der Hinterbau sehr effizient ohne Wippen.
Aufgrund der begrenzten Zeit bin ich das Spark während des ersten Tests ausschließlich im steilen Setting gefahren, das unter den drei Settings das spielerischste Handling erwarten lässt. Der erste Eindruck vom Parkplatz bestätigt sich und es macht sehr viel Spaß, das Rad um Wurzeln und Steine zu manövrieren. In langsamen und engen Kurven merke ich jedoch den langen Radstand, den das Spark zuvor eher versteckt gehalten hat. Trotzdem würde ich das Spark als verspielt und leichtfüßig betiteln, was sich auch im Downhill noch bemerkbar machen sollte. Bleiben wir aber noch im Uphill-Eindruck, denn hier hat mich die Balance zwischen Pedaliereffizienz und Traktion sehr beeindruckt, als wir zusammen mit dem Scott-SRAM-Team den Spaghetti-Trail hinaufpushen. Ein steigendes Vorderrad war überhaupt kein Thema, und je schneller ich fahre, umso besser fühlt sich das Rad an.
Geht es in den Downhill, spürt man die liebevolle Arbeit, die das Entwicklungsteam in die Fahreigenschaften – oder Riding Dynamics, wie Scott es nennt – gesteckt hat. In den Kurven spüre ich den tiefen Schwerpunkt, der durch die neue Dämpferposition entsteht und sich sehr positiv auf ein spielerisches und leichtfüßiges Handling auswirkt. Das Zirkeln durch die teils engen Serpentinen macht unglaublich viel Spaß. Zu jeder Zeit kann ich das Spark dort auf dem Trail platzieren, wo ich es brauche, und auch in puncto Traktion ist das neue Spark auf einem Top-Niveau. Ich würde es als eine der größten Stärken des Sparks betiteln, wie viel Grip das Hinterbaukonzept dem relativ leicht profilierten Maxxis Aspen sowohl auf trockenem bis staubigem als auch auf feuchtem Untergrund verleiht. Auch die reduzierte laterale Steifigkeit kann ich beim Fahren über kleine Steinfelder positiv wahrnehmen, sodass ich mich in der Abfahrt gut erholen kann. Einzig einen Kritikpunkt muss ich hier aussprechen, denn nach einigen Abfahrten waren meine Hände doch etwas ermüdet. Das kann an einem zu steifen Cockpit liegen oder einfach an den falschen Griffen.
Das Flight-Attendant-System arbeitet auch im Downhill zuverlässig und macht zusammen mit dem SID-Fahrwerk einen guten Job. Für das Spark wurde zusammen mit RockShox ein eigener Dämpfertune entwickelt, der etwas straffer ausfällt, um auch damit dem Wunsch des Teams nachzukommen. Leider konnte ich das Vorgängermodell noch nicht fahren und kann hierzu lediglich sagen, dass sich das Fahrwerk sehr ausgewogen und potent anfühlt, besonders am Heck. Das Spark ist auch für 130 mm an der Front zugelassen, und ich kann mir vorstellen, dass das eine Option für diejenigen sein kann, die besonderen Wert auf die Downhill-Performance legen.
Das ist uns aufgefallen
- Staufach Bei vielen Herstellern ist es schon Standard. Beim neuen Spark RC bot es sich natürlich an, ein Staufach zu integrieren, schließlich öffnet man den Rahmen ohnehin schon für den Dämpfer und das Setup. Im Staufach ist ein kleiner Beutel, der fixiert werden kann, damit er nicht nach unten rutscht.
- Tool, Reifenheber und Schlauch immer dabei Im neuen Staufach hat man das Nötigste dabei, von einer kleinen Pumpe über einen TPU-Schlauch bis zum Reifenheber. Das praktische Multitool ist außerdem unglaublich leicht erreichbar: Einmal die magnetische Klappe öffnen, und es springt einem förmlich schon entgegen.
- T25 überall! Alle Schrauben, bei denen es sich umsetzen lässt, hat Scott mit T25 versehen. Top! Das gefällt uns sehr und geht in die richtige Richtung beim Thema Anwenderfreundlichkeit. Der T25 befindet sich natürlich auch am integrierten Tool.
- Clip-on-Fender Ein durchaus nützliches Feature, das wieder einmal zeigt, dass sich Scott beim neuen Spark Gedanken um das Gesamtkonzept gemacht hat. So entsteht ein rundum gelungenes Produkt!
- leichteres Fahrwerkssetup Durch die nach oben gewanderte Wartungsklappe ist das Setup genauso leicht wie bei jedem anderen Fahrrad. Der Dämpfer ist um Welten besser zu erreichen als beim Vorgänger und so hinkt das Spark auch der Konkurrenz nicht hinterher. Das Setup und die Zugänglichkeit des Dämpfers sind keinesfalls mehr ein Hindernis.
- neuer Lenkanschlag Beim Vorgänger hatten wir es noch bemängelt und jetzt wurde es umgesetzt. Unter dem Steuerrohr hat man einen Fork Lock integriert, der bei 35 Grad den Lenker blockiert. Mit einer Schraube kann man den Anschlag auch deaktivieren, falls gewünscht.
- Tubeless-Reparaturset als Lenkerendstopfen Wieder ein kleines, liebevolles und nützliches Detail. Wie beim Vorgänger ist im Lenker ein Tubeless-Plug integriert, der mit den Syncros-Griffen per Pressfit fixiert wird. Zwei Klicks nach links drehen und schon kann man den Reifen flicken.
- Ceramicspeed-Lager Die Lager des Scott Sparks kommen beim HMX SL und dem HMX-Modell von Ceramicspeed, das heißt, es gibt lebenslange Garantie und im Falle eines Schadens werden die Lager kostenlos ersetzt!
Fazit – Scott Spark RC
Scott hat zugehört und ist einige Kritikpunkte angegangen, um das neue Spark RC noch sportlicher und zugleich anwenderfreundlicher zu machen: Ein strafferes, gleichwohl effizienteres Fahrwerk wurde umgesetzt, der Stack reduziert und der Sweetspot zwischen Sportlichkeit und reaktivem, spielerischem Handling gefunden. Zugleich gibt es ein sehr durchdachtes Gesamtkonzept mit wartungsfreundlicher Kabelverlegung, leicht zugänglichem Dämpfer mit mehr Kompatibilität, Staufach und Individualisierungsmöglichkeiten der Geometrie. Auch vom etwas klobigeren E‑Bike-Look des Vorgängers hat man sich mit filigranen und eleganten Rohrdurchmessern gelöst. Insgesamt ein mehr als gelungenes Konzept, das vielleicht nicht ganz so revolutionär wie der Vorgänger daherkommt, ihm aber in allen Punkten überlegen ist – insbesondere beim Thema Anwenderfreundlichkeit.
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Testablauf
Scott hat uns nach Massa Marittima eingeladen, wo wir einen Tag mit dem neuen Scott Spark RC verbringen konnten. Dort wurden wir über perfekte passende Trails und Uphills geguidet.
Hier haben wir das Scott Spark getestet
- Massa Marittima: viele abwechslungsreiche Trails, trockener bis staubiger Untergrund, von flowigen Kurven bis zu technischen Passagen alles dabei. Steile Schotteruphills sowie technische Trailuphills.
- Fahrstil
- schnell und sauber bergab, spritzig bergauf
- Ich fahre hauptsächlich
- Cross-Country, Trails, Gravel
- Vorlieben beim Fahrwerk
- eher soft, schnelle Zugstufe
- Vorlieben bei der Geometrie
- sportlich und agil, tiefes Cockpit
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45 Kommentare
» Alle Kommentare im ForumPuh, eigentlich alles top, nur der Sitzwinkel sieht schon sehr flach aus.

Das bestätigt auch das eher lange Oberrohr. 🤔
Mit den kürzeren Kettenstreben nicht cool.
Bei M passt das vielleicht noch, ab L könnte das unangenehm werden…
Als Spark RC Besitzer (jetzt Vorgänger Modell), der sich sich auch hier im Forum über das Thema Wartungsfreundlichkeit und E-Bike Look kritisch bzw. genervt geäußert hat - und auch ziemlich Gegenwind bekommen hat
, muss ich sagen. Well done Scott! Sie haben sich beider Themen angenommen und die neue Edition des Bikes sieht wirklich klasse aus!
Der Produktzylus eines Scott Bikes, ist für 5 Jahre im voraus geplant.
Deswegen kannst du dort auch 130mm Gabeln verbauen.
Im übrigen auch schon beim Scott Spark 2022, weil der Dämpfer sich beim Spark 930 nicht mit verändert hat. Bei der Dämpferauswahl, scheint man jetzt auch flexibler geworden zusein.
Wenn ein Produkt 5 Jahre auf dem Markt besteht, kannst du dir ja in etwa vorstellen, wie viele Ersatzteile im Umlauf sind.
Es wird nicht lange dauern und andere Hersteller werden den selben Steuersatz verbauen.
Du kannst den alten Scott Lenker, an das neue verbauen und anders herum auch an andere Bikes.
Es kann auch ein klassischer Vorbau - Lenker verbaut werden.
Ich hab mir für das Scott CeramicSpeed OHD SLT 230€ Lager gekauft, weil ich die auch in 3 anderen MTBs verbauen kann und nicht nur im Spark.
Soweit ich sehen konnte, kommen die selben Hinterbaulager zum Einsatz, auf diese gibt es erstmals eine Lebenslange Garantie.
Sogar der Bremssattel-Adapter wurde geditcht.
Wie üblich, nutzten Hersteller ihr eigenes Rockerarm-System.
Wenn jemand was am längsten von einem XC Bike haben möchte, der kann das aktuell nur bei Scott bekommen.
Die Spark Räder sind derart zuende gedacht, dass es seit 2022, nur ein Update am Lenker, für eine bessere Kabelhalterung und am Rahmen für RS FA gab.
Alle anderen Hersteller, erfinden ihre Bikes aller 2-3 Jahre neu.
Das Lager selbst bewegt sich nachher nicht.
Das Problem beim Acros Winkelsteuersatz ist, dass sich die Schale und zusätzlich der Zentrierring bewegen.
Ähnlich wie bei einer Nabe, wo viele Bauteile mit Toleranzen zusammen kommen, ensteht ein gewisses Spiel.
Um das Spiel zu mininieren, habe ich mir daher ein Zentrierung aus Aluminium gekauft.
Der wird nämlich sehr oft nur aus Kunstoff verbaut und nur wenige wissen überhaupt, dass es die auch aus Alu gibt.
Das Teil besteht jetzt beim neuen Spark auch aus Aluminium.
Dennoch ist der nicht perfekt umgesetzt.
Der Ring wird durch dir Kabelführung unterbrochen und alles was ihn zusammenhält, sind die rot markierten dünnen Flächen, die aber durch den Schlitz unterhalb, zusätzlich an Stabilität verlieren.
Das Teil neigt unter Krafteinwirkung, sich zu verwinden.
Solche Stauersätze müssen mindesten bis 4Nm/+ angezogen werden, anschließend fährt man ihn ein und zieht nach.
Ich hab ja die Hoffnung, dass der neue Steuersatz besser miteinander verspannt ist und so wie es ausschaut, hält nicht mehr nur der eine Zentrierring alles zusammen.
Chris King kennt das Problem mit den Zentrierringen, daher nutzen die auch eine eigene Lösung.
Die Infos kannst du dir aus den zahlreichen Videos und Pressemitteilungen zusammen puzzeln.
Was das Spark aber dringend gebraucht hat.
Die M ist mir mit 179 eigentlich zu kompakt, damit ich optimal drauf sitze, müsste ich einen 90 mm Vorbau fahren. Ab Werk ist immer ein 60mm Vorbau verbaut.
Die L ist zu gestreckt.
Mit einem 60mm Vorbau, ist das neue Spark realisticher und deckt die meisten Größen ab.
Der Sitzwinkel ist
Gerüchteweise kommt bald noch ein „Spark DC“ ohne Kabel durch den Steuersatz.
Ich drücke die Daumen.
Mit meinen beiden Sparks von 2018 bin ich nach wie vor sehr zufrieden, aber die Kombination von externen Kabeln, viel Platz für eine Rahmentasche (sogar mit Gewinden an allen Seiten), geradem Sitzrohr, Staufach, Reifenfreiheit für 2,6er Reifen (vielleicht sogar 27,5x2,8 ?) würde mich zumindest mal zu einer Probefahrt bringen.
Und zum X-ten Mal wieder das offenbar unvermeidliche dümmliche Gewäsch des Redakteurs vom durch die Lage des Dämpfers bedingten tiefen Schwerpunkt. Echt jetzt ... siehe dazu auch hier: https://www.mtb-news.de/forum/t/sco...change-a-running-system.1002017/post-20099615
Aber für das hirnlose Nachplappern seiner Werbeprospekte kann Scott nichts. Geradezu lächerlich ist allerdings der Versuch der Firma, die durch die Gewichtsreduktion verlorengegangene laterale Steifigkeit des Rahmens als gewünschtes Feature zu verkaufen. Daß der Redakteur das natürlich ebenfalls ungefiltert nachschwätzt, wirft ein weiteres Licht auf den Wert dieses völlig unabhängigen und wohlfundierten Experten-Tests.
Als stolzer Besitzer eines Spark RC Pro 2022, mit dem ich sehr zufrieden bin, würde ich das neue Modell als Komplettbike nicht kaufen. Ich mag keine Elektronik an meinen Bikes (mit Ausnahme des GPS-Geräts ...), und leider bietet Scott keine hochwertigen Komponenten ohne Elektronik an.
Die neuen Wartungs-Möglichkeiten und die bessere Kompatibilität mit Standard-Dämpfern finde ich aber super, und die Optik ist gelungen. Der größere Reach und der kleinere Stack würden mir entgegenkommen, die Verkürzung der Kettenstreben ist für mich aber ein klares No-Go, und Sitz- und Lenkwinkel sind mir zu flach.
Schade drum: Ich hätte mir einen Custom-Aufbau mit hochwertigen nicht-elektronischen Komponenten vorstellen können, aber die kürzeren Kettenstreben, der Verlust der lateralen Steifigkeit sowie der flache Sitz- und Lenkwinkel sprechen dem entgegen.
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