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Trails ohne Ende! Wir hatten heute jede Menge Spaß!
Trails ohne Ende! Wir hatten heute jede Menge Spaß!
Des Einfahren am Sonntag macht Lust auf mehr! Heute gings los!
Des Einfahren am Sonntag macht Lust auf mehr! Heute gings los!
Eröffnungsfeier des Swiss Epics 2017: Das Etappenrennen startet in diesem Jahr in Grächen.
Eröffnungsfeier des Swiss Epics 2017: Das Etappenrennen startet in diesem Jahr in Grächen.
Was für eine Aussicht! Beim Start auf der Hannigalp wurde uns Bikern ein super Alpenpanorama geboten.
Was für eine Aussicht! Beim Start auf der Hannigalp wurde uns Bikern ein super Alpenpanorama geboten.
Schweizer ihr seid genial! Einige Schulklassen kamen zum Start auf den Berg und sorgten für eine wirklich coole Stimmung!
Schweizer ihr seid genial! Einige Schulklassen kamen zum Start auf den Berg und sorgten für eine wirklich coole Stimmung!
Der erste Aufstieg hatte es richtig in sich! Es ging verdammt steil bergauf.
Der erste Aufstieg hatte es richtig in sich! Es ging verdammt steil bergauf.
Über den Wolken: Auf fast 2500 Metern über dem Meer war es trotz sonnigem Wetter etwas kühl.
Über den Wolken: Auf fast 2500 Metern über dem Meer war es trotz sonnigem Wetter etwas kühl.
Heute wurden aufgrund des erhöhten Starts mehr Tiefenmeter zurückgelegt. Spaß war somit vorprogrammiert.
Heute wurden aufgrund des erhöhten Starts mehr Tiefenmeter zurückgelegt. Spaß war somit vorprogrammiert.
Die Sieger des Prologs: Daniel Geismayr und Jochen Käß (hinten).
Die Sieger des Prologs: Daniel Geismayr und Jochen Käß (hinten).
Bei einer kleinen Tour am Sonntag war Gabi schon top motiviert auf den Start zum Prolog.
Bei einer kleinen Tour am Sonntag war Gabi schon top motiviert auf den Start zum Prolog.

Der Prolog des diesjährigen Swiss Epics ist Geschichte! Auf der 18 Kilometerschleife rund um Grächen, die für Flow- und Epic-Teilnehmer identisch verlief, wurde uns Bikern gleich zu Beginn ein regelrechtes Trailspektakel präsentiert. 1150 Tiefenmeter Trail – am Stück, versteht sich! Mensch und Material kamen deshalb gleich zum Auftakt einmal an seine Grenzen, doch die Vorfreude auf die kommenden Tage ist bei uns trotzdem riesig! Den Sieg auf dem ersten Teilstück sicherte sich das Team Centurion Vaude um Daniel Geismayr und Jochen Käß.

Von ganz oben nach ganz unten auf feinsten schweizer Trails

Wir kommen nicht mehr so richtig aus dem Grinsen heraus. Ok, der Prolog in Grächen über 18 Kilometer und 650 Höhenmeter, der als Teamzeitfahren ausgetragen wurde, hatte es schon einmal ziemlich in sich. Doch durch den erhöhten Start auf der Hannigalp wurden uns auch gleich zu Beginn unfassbar coole Singletrails präsentiert, die einige der Qualen in wenigen Tausendstelsekunden vergessen machten.

Trails ohne Ende! Wir hatten heute jede Menge Spaß!
# Trails ohne Ende! Wir hatten heute jede Menge Spaß! - Foto: Alex Buschor

Doch der Reihe nach: Nach unserer problemlosen Anreise gestern, waren wir gespannt auf den ersten Tag des Perskindol Swiss Epics 2017. Gesprochen wird über diese Veranstaltung jedes Jahr viel. Trails ohne Ende versprechen die Veranstalter und auch viele Teilnehmer aus den Vorjahren loben das Mehrtagesrennen in den höchsten Tönen. Viele Trails – ok, das konnten wir uns vorstellen. Vor allem wir Deutsche werden bei Langstreckenrennen nicht wirklich oft mit schmalen Wegen der Extraklasse verwöhnt. Doch das der Auftakt gleich so ausfällt, da waren wir dann doch etwas überrascht.

Des Einfahren am Sonntag macht Lust auf mehr! Heute gings los!
# Des Einfahren am Sonntag macht Lust auf mehr! Heute gings los!
Eröffnungsfeier des Swiss Epics 2017: Das Etappenrennen startet in diesem Jahr in Grächen.
# Eröffnungsfeier des Swiss Epics 2017: Das Etappenrennen startet in diesem Jahr in Grächen.

Pünktlich um 14:34 Uhr wurden Gabi und ich von der Startrampe auf der Hannigalp losgeschickt. Bevor wir allerdings in den Downhill einbiegen durften, standen uns noch circa 350 Höhenmeter im Weg. Klingt im ersten Moment machbar, stellte sich aber im Laufe des Anstiegs als eine wirkliche Herausforderung dar. Zum einen setzte uns vor allem auf den letzten Metern des Anstiegs die Höhe von fast 2500 Metern über dem Meeresspiegel etwas zu und zum anderen war der Anstieg steil – an einigen Stellen unfassbar steil! Wir fanden zwar einen guten und zügigen Rhythmus, doch die letzten Rampen hinauf in Richtung Berggipfel waren stark an der Grenze des fahrbaren. Ich keuchte aufgrund der Höhe wie ein Hund der gerade einen 400 Meter-Lauf hinter sich gebracht hatte und war über meinen Rettungsring der Eagle-Kassette mehr als froh. Das 32er-Kettenblatt vorne hätte auch keinen Zahn mehr aufweisen dürfen.

Was für eine Aussicht! Beim Start auf der Hannigalp wurde uns Bikern ein super Alpenpanorama geboten.
# Was für eine Aussicht! Beim Start auf der Hannigalp wurde uns Bikern ein super Alpenpanorama geboten.
Schweizer ihr seid genial! Einige Schulklassen kamen zum Start auf den Berg und sorgten für eine wirklich coole Stimmung!
# Schweizer ihr seid genial! Einige Schulklassen kamen zum Start auf den Berg und sorgten für eine wirklich coole Stimmung!

Wir kamen beide etwas erschöpft oben am Berg an. Ich fuhr auf den letzten Höhenmetern etwas über dem Limit und hoffte, dass ich mich im Downhill etwas erholen könnte. Doch mir wurde schnell klar: das mit dem Erholen wird nichts! Da Gabi der stärkere Pilot in den Abfahrten ist, fuhr er die ganzen 1150 Tiefenmeter vor mir und gab mir so etwas die Linien vor. Das erwies sie zwischenzeitlich als perfekt, da wir uns so relativ gut ergänzten. Er konnte nicht Vollgas fahren aufgrund mangelnder Streckenkenntnis, obwohl wir gestern den Downhill einmal abgefahren sind, und ich konnte mit zügigem Speed sein Hinterrad halten. Riskieren wollten wir allerdings nichts denn die Abfahrt mit viele Spitzkehren und Wurzelpassagen hatte es ziemlich in sich.

Der erste Aufstieg hatte es richtig in sich! Es ging verdammt steil bergauf.
# Der erste Aufstieg hatte es richtig in sich! Es ging verdammt steil bergauf. - Foto: Alex Buschor

Unsere Racefullys mit 120 mm Federweg kamen zeitweise an ihre Grenzen. Wurzelfelder, Absätze und schnelle ruppige Trailabschnitte forderten Mensch und Material ziemlich. Trotzdem machte das Ganze einfach nur unbeschreiblich viel Spaß! Der Trail wollte nicht enden und das hat uns natürlich mehr als gefallen.

Zum Abschluss des Prologs hieß es dann noch einmal circa 300 Höhenmeter wieder hinauf nach Grächen zu pedalieren. Der Anstieg der fast ausschließlich auf Asphalt zurückgelegt wurde, war perfekt für unseren Fitnesszustand in diesem Moment. Vor allem ich war nach dem ersten harten Anstieg und der Abfahrt etwas müde, doch mit einem guten Rhythmus konnten wir zügig die letzten Höhenmeter des Tages hinter uns bringen, bevor es auf einem welligen Flowtrail zurück in den Ortskern von Grächen zurückging.

Über den Wolken: Auf fast 2500 Metern über dem Meer war es trotz sonnigem Wetter etwas kühl.
# Über den Wolken: Auf fast 2500 Metern über dem Meer war es trotz sonnigem Wetter etwas kühl. - Foto: Alex Buschor

Im Ziel waren wir dann erst einmal platt. Den Prolog sind wir zumindest bergauf doch ziemlich am Anschlag gefahren. An den kommenden Tagen wird das so gewiss nicht mehr funktionieren. Nichtdestotrotz blickten wir im Ziel erst einmal etwas ungläubig auf den Zwischenstand. Aktuelle Platzierung im Ziel: Platz fünf! Da kamen natürlich noch einige Profiteams hinter uns, trotzdem waren wir schon zu diesem Zeitpunkt super happy mit dem ersten Tag. Am Ende reichte es für uns zu Platz 13 mit etwas mehr als acht Minuten Rückstand auf die Sieger.

Heute wurden aufgrund des erhöhten Starts mehr Tiefenmeter zurückgelegt. Spaß war somit vorprogrammiert.
# Heute wurden aufgrund des erhöhten Starts mehr Tiefenmeter zurückgelegt. Spaß war somit vorprogrammiert. - Foto: Marius Maasewerd

Geismayr und Käß gewinnen mit 17 Sekunden Vorsprung

Den Kampf um den Tagessieg entschied letztendlich das Team Centurion Vaude für sich. Daniel Geismayr und der deutsche Jochen Käß gewannen mit 17 Sekunden Vorsprung vor den Cross Country-Spezialisten Andri Frischknecht und Matthias Stirnemann vom Scott-SRAM Team. Auf Platz drei folgte das Team Texpa-Simplon. Bei den Damen konnten sich Ariane Lüthi und Alice Pirard auf den ersten 18 Kilometern gegen Esther Süss und Jennie Stenerhag durchsetzen.

Die Sieger des Prologs: Daniel Geismayr und Jochen Käß (hinten).
# Die Sieger des Prologs: Daniel Geismayr und Jochen Käß (hinten). - Foto: Marius Maasewerd

Morgen steht für uns dann schon die Königsetappe des diesjährigen Perskindol Swiss Epics auf dem Programm. Auf 92 Kilometern und 3050 Höhenmetern führt die Strecke von Grächen nach Leukerbad. Die Organisatoren versprechen einmal mehr auf drei Abfahrten Trails ohne Ende. Wenn es nur ansatzweise so gut wird wie heute, wird die Etappe sicherlich ein großer Genuss!
Wir werden natürlich auch morgen wieder berichten und euch auf dem Laufenden halten, wie es uns auf der Etappe ergangen ist.

Bis dann!
Viele Grüße Gabi und Tobi

Bei einer kleinen Tour am Sonntag war Gabi schon top motiviert auf den Start zum Prolog.
# Bei einer kleinen Tour am Sonntag war Gabi schon top motiviert auf den Start zum Prolog.

Alle Ergebnisse des heutigen Tages gibt es hier.

Weitere Infos zum Perskindol Swiss Epic findet ihr hier.

Alle Artikel zu unserem Live-Blog beim Perskindol Swiss Epic:




Die neuesten Kommentare
  1. benutzerbild

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  2. benutzerbild

    F179

    dabei seit 11/2012

    Schöner Bericht, mich würde euer Bike-Setup interessieren, kommt dazu noch was?
  3. benutzerbild

    Toobold

    dabei seit 01/2014

    F179
    Schöner Bericht, mich würde euer Bike-Setup interessieren, kommt dazu noch was?
    @F179 Vielen Dank für die Frage! Immer gerne her damit mit den Fragen :) Wir greifen das natürlich gerne auf und schreiben im nächsten Artikel von der Etappe heute, der in wenigen Minuten online gehen sollte, etwas über unser Bike :)
  4. benutzerbild

    Hardtail-GK

    dabei seit 07/2013

    Kann mich nur anschließen: schöne Berichte bisher. Schade, dass es nach dem Ende von den FourPeaks so wenige Etappenrennen im DACH-Raum gibt. Euch noch viel Erfolg und gute Erholung zwischen den Tagen!
  5. benutzerbild

    nib

    dabei seit 02/2013

    Mehr davon! Das verkürzt die Wartezeit auf meinen Start in der 2-Days Variante.

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