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Ein Prototyp? Ja, denn das Team von Push Components ist noch in der finalen Abstimmung
Ein Prototyp? Ja, denn das Team von Push Components ist noch in der finalen Abstimmung - die Erscheinung ist jedoch schon recht seriennah
Simpel: Das System wird über einen Draht an der Ahead-Kralle befestigt
Simpel: Das System wird über einen Draht an der Ahead-Kralle befestigt - das elastische Zwischenstück sorgt dafür, dass das System sich in den Schaft zurückziehen kann
Funktioniert während der Fahrt: Hakenplatte greifen und an der Gabelbrücke einhängen
Funktioniert während der Fahrt: Hakenplatte greifen und an der Gabelbrücke einhängen
Fertig: Die Gabel ist im Sag fixiert und kann so bergauf nicht ausfedern
Fertig: Die Gabel ist im Sag fixiert und kann so bergauf nicht ausfedern - die Sitzposition bleibt kletterfreundlich nach vorne verlagert
Ist die DROPAFORK nicht eingehängt, wird sie elegant in den Schaft zurückgezogen
Ist die DROPAFORK nicht eingehängt, wird sie elegant in den Schaft zurückgezogen - so ist sie fast nicht sichtbar und für den nächsten Einsatz bereit

Push Components DROPAFORK – nach dem erfolgreich eingeführten Bike-Tragesystem “HOOKABIKE” zeigte das kleine Team aus Miesbach (Tegernsee) eine kompakte, nachrüstbare Gabelabsenkung. Wie der Name verspricht, kann über das im Steuerrohr montierte System die Gabel im Sag fixiert werden und unterstützt so eine nach vorne gelehnte Sitzposition auch in steilen Anstiegen. Wir haben uns das System von Laurenz und Bettina am Gardasee vorführen lassen.

Ein Prototyp? Ja, denn das Team von Push Components ist noch in der finalen Abstimmung
# Ein Prototyp? Ja, denn das Team von Push Components ist noch in der finalen Abstimmung - die Erscheinung ist jedoch schon recht seriennah

Push Components DROPAFORK – Kurz und knapp

  • Nachrüstbare Gabelabsenkung
  • Fixierung der Gabel während der Fahrt, verstellbare Position
  • Farben: Verschiedene Farben geplant
  • Verfügbarkeit: ca. Juni 2018
  • Preis ca. 35 €
  • https://pushcomponents.com

Mit einem nachrüstbaren System zum vereinfachten Tragen von Bikes am Rucksack ist das Miesbacher Unternehmen Push Components im letzten Jahr auf den Markt gekommen – nun folgt der zweite Streich des zweiköpfigen Teams: eine ebenfalls nachrüstbare Gabelabsenkung zur Verbesserung der Kletterfähigkeit des Bikes, bevor es gegebenenfalls auf den Rucksack muss.

Simpel: Das System wird über einen Draht an der Ahead-Kralle befestigt
# Simpel: Das System wird über einen Draht an der Ahead-Kralle befestigt - das elastische Zwischenstück sorgt dafür, dass das System sich in den Schaft zurückziehen kann

Push Components DROPAFORK heißt die Kletterhilfe, die beim BIKE Festival Riva als Prototyp am Stand zu sehen war. Für alle regulären Federgabeln lässt sich das Gurtsystem nachrüsten und ermöglicht dann eine Fixierung der Gabel während der Fahrt im Sag. Das mag nicht nach viel klingen, doch die 10 bis 25% eingefederte Position zu halten ist dann kritisch, wenn es steil bergauf geht. So federt die Gabel normalerweise durch die veränderte Gewichtsverlagerung aus, das Vorderrad wird leichter und man tritt mehr “von hinten”. Schlecht für die Klettereigenschaft.

Für all jene, die hier Abhilfe schaffen wollen, könnte DROPAFORK eine Lösung sein. Der Gurt zur Fixierung wird über einen Draht an der Ahead-Kralle fixiert, eine kleine Kohlefaserplatte kann an der an der Gabelbrücke fixierten Schlaufe eingehängt werden. Ist das System nicht eingehängt, wird es über ein elastisches Element in den Schaft zurück gezogen und ist dann fast nicht mehr sichtbar. Die Bedienung erfolgt während der Fahrt und geht mit etwas Übung flexibel von der Hand.

Funktioniert während der Fahrt: Hakenplatte greifen und an der Gabelbrücke einhängen
# Funktioniert während der Fahrt: Hakenplatte greifen und an der Gabelbrücke einhängen
Fertig: Die Gabel ist im Sag fixiert und kann so bergauf nicht ausfedern
# Fertig: Die Gabel ist im Sag fixiert und kann so bergauf nicht ausfedern - die Sitzposition bleibt kletterfreundlich nach vorne verlagert
Ist die DROPAFORK nicht eingehängt, wird sie elegant in den Schaft zurückgezogen
# Ist die DROPAFORK nicht eingehängt, wird sie elegant in den Schaft zurückgezogen - so ist sie fast nicht sichtbar und für den nächsten Einsatz bereit

Das Team von Push Components ist in den letzten Zügen vor Serieneinführung und experimentiert derzeit mit verschiedenen Formen und Gurtfarben. Zum Zielpreis von ca. 35 € soll die Push Components DROPAFORK ab Juni verfügbar sein.

Nutzt Du eine Gabelabsenkung in langen Anstiegen?


 

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  1. benutzerbild

    cliomare

    dabei seit 02/2007

    ---
    Und das weißt du für alle Gabeln der Welt genau woher?
    Weil das Runterspannen im Vergleich zu den Belastungen bei der Abfahrt absolut harmlos ist - die Gabel wird lediglich am vollständigen Ausfedern gehindert. Weder bei mir noch im größeren Freundeskreis ist in über 20 Jahren dadurch je ein Defekt aufgetreten, bei diversen Single- und Double Crown Gabeln.

    Aber wer Angst davor hat, dass ihm seine Gabel bricht weil er sie bei der Auffahrt am Forstweg runterspannt der ist wohl eh nicht Zielgruppe dieses Produkts.
  2. benutzerbild

    Yeti666

    dabei seit 05/2006

    cliomare
    Das System von Push ist die elegantere Spanngurtvariante. Sowas benutzt man nur wenns längere Zeit auf der Forststrasse rein bergauf geht, da brauchst du dann weder Federfunktion noch Negativfederweg der Gabel. So ein System oder einen Spanngurt benutzt du nicht wenns rauf und runter geht und du die Federfunktion der Gabel brauchst.

    Runterspannen macht der Gabel übrigens gar nichts, da ja immer wieder mal Leute Angst haben, dass dann die Gabel brechen könnte. Das ist definitiv nicht der Fall.

    Das System von Push find ich ist die erste überlegenswerte Alternative zum Spanngurt. Ist aber eh nur für eine Minderheit aller Biker interessant, nämlich jene die in den Alpen wohnen und mit ihrem FR Bike halt 500-1500 hm am Stück steilen Forstweg hochkurbeln und dann Steig abfahren.

    Wobei der Spanngurt den Vorteil hat, dass ich da die Gabel mit Kraft runterspannen kann und somit weiter reinbekomm wie beim Push System wo man die Gabel reindrücken muss und gleichzeitig den Haken einhängen muss.
    Mir ging es um die Aussage er spannt die Gabel auch auf der Ebene vor wo es ja schon sehr angenehm ist wenn die Gabel die Schlaglöcher "wegploppt". Spanngurte habe ich schon vor mehr als 20 Jahren verwendet, solches Zeugs brauche ich heute selbst bei meiner Totem nicht mehr...alles überflüssiger Ballast und Schnickschnack am Fahrrad. Ich fahr auch in den Alpen mit meinem 16+kg Freerider alles hoch und runter was eben geht, nicht nur Forstautobahnen, ist alles eine Frage der Fahrtechnik...und der Leidensfähigkeit.;):)
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  4. benutzerbild

    cliomare

    dabei seit 02/2007

    Selbst wenn man in der Ebene mit runtergespannter Gabel mal ein Schlagloch erwischt kommt da definitv keine Belastung zusammen, die die Gabel zum Brechen bringt. Und bevor die Gabel bricht reisst da der Spanngurt. Ganz abgesehen dass man mit den Bikes, wo man so eine Lösung verwendet, in der Ebene nicht besonders schnell sein wird.

    Ob man seine Gabel überhaupt runterspannt oder nicht ist halt Geschmackssache und auch abhängig vom jeweiligen Rad. Manche meiner Kollegen fahren ihre 180er immer voll ausgefahren, ich finds wenns steiler wird wesentlich angenehmer wenn meine 180er ein paar cm runtergespannt ist.
  5. benutzerbild

    Nomadbiker

    dabei seit 03/2016

    Hatte mir für mein Bike grade die sauteure Levelock bestellt, da erzählt mir mein Kumpel von dieser wesentlich billigeren Version.
    Die Idee ist ja echt nicht schlecht, so durch die Gabelkrone spannen, aber die Umsetzung ist ja wohl eher unpraktikabel, allein schon die ärmliche Drahtbefestigung an der Aheadkralle und das umständliche einfädeln unten an der Gabel, das geht mit Sicherheit noch anders bzw. besser. und nur um den Sag wegzumachen lohnt es sich ja nicht wirklich, wenn man im Steilen Uphill unterwegs ist. Ich würde sagen das Teil ist besser als nichts aber noch viel Luft nach oben.
    Hab die Levelock jetzt am Bike dran, und nach der ersten Tour ist klar, das Teil werd ich nicht mehr abmachen. Damit kann ich meine Pike 140mm ohne Probleme70mm runterspannen und hab so sogar an den 25% Rampen ne absolut entspannte Sitzpositzion, also quasi waagerecht am Berg. Besser gehts nicht.
    Yeti666
    ist alles eine Frage der Fahrtechnik...und der Leidensfähigkeit
    Ja vor allem Leidensfähigkeit..............wers halt geil findet das einem beim gesamtem Uphill die Sattelspitze in der Kimme steckt, brauch sowas halt nicht.
    Mir ging das auf der Sattelspitze fahren schon immer auf den Sack selbst nach 100Hm.

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