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D3O drin
D3O drin - und dazu gibt's eine Rille zur Entlastung des Damm-Bereichs. Im hinteren Bereich ist diese aber überflüssig.
Der Dirty Ed ist ziemlich schmal
Der Dirty Ed ist ziemlich schmal - und damit weniger geeignet für alle mit breitem Sitzknochenabstand
Gut geeignet für langhubige Bikes
Gut geeignet für langhubige Bikes - auch mit größeren Laufrädern.
Kompakte Maße
Kompakte Maße - so ist er aus dem Weg
Die Carbonstreben sparen Gewicht
Die Carbonstreben sparen Gewicht - gemeinsam mit der CFK-verstärkten Schale sind es 50 g.
Gripapplikationen genau dort, wo gar kein Kontakt zum Sattel besteht
Gripapplikationen genau dort, wo gar kein Kontakt zum Sattel besteht - Profilierung der Seiten für weichere "Flügel". Außen schützen Kunststoffschoner den Sattel bei Stürzen oder beim Abstellen des Bikes.
Ansteigendes Heck für bequeme Uphills
Ansteigendes Heck für bequeme Uphills - sowie eine eher dicke Nase

In unserer Artikelserie „Abgefahren!“ findet ihr regelmäßig kurze Vorstellungen von neuen, spannenden Produkten, die wir für euch bereits ausprobiert haben. Heute: San Marco Dirty ED. Der erste Enduro-Sattel von San Marco ist mit dem Material d3o ausgestattet und soll so je nach Belastung hart oder weich sein. Unseren ersten Eindruck vom neuen Dirty ED findet ihr in dieser Ausgabe von Abgefahren!

D3O drin
# D3O drin - und dazu gibt's eine Rille zur Entlastung des Damm-Bereichs. Im hinteren Bereich ist diese aber überflüssig.

Abgefahren: San Marco Dirty ED Carbon FX

d3o – das Material ist inzwischen scheinbar fast überall im Einsatz, wo Stöße absorbiert werden müssen, beispielsweise in Protektoren. Also kein Wunder, dass es jetzt auch seinen Weg in einen Sattel findet? Das Material verhärtet bei einer schnellen Verformung, also etwa bei einem Schlag, während es sich bei langsamer Verformung zäh und eher weich verhält. Somit passt es sich den Sitzknochen des Fahrers an, denn das Aufsitzen an sich ist ja eine sehr langsame Belastung. Dann, wenn ein Stoß aufkommt, soll er sich aber verhärten. Wie das den Komfort erhöhen soll? Indem die Kraft dann gleichmäßig über die gesamte Fläche eingeleitet wird, und nicht punktuell auf die Sitzknochen.

Der Dirty Ed ist ziemlich schmal
# Der Dirty Ed ist ziemlich schmal - und damit weniger geeignet für alle mit breitem Sitzknochenabstand
Gut geeignet für langhubige Bikes
# Gut geeignet für langhubige Bikes - auch mit größeren Laufrädern.
Kompakte Maße
# Kompakte Maße - so ist er aus dem Weg

Auf dem Trail ist das ehrlich gesagt nicht so leicht festzustellen. Fakt ist: Der Sattel ist, trotz seiner eckigen Form, recht komfortabel, auch dank der weichen Schale, die zwischen den Streben viel nachgibt. Der Sattel ist hinten ziemlich kurz, sodass er bei Fahrt im Stehen oder beim langhubigen 29er aus dem Weg ist, und die Nase ist ziemlich dick, was eine gute Steuerung mit dem Oberschenkel erlaubt. Aber die d30-Geschichte, die führt nicht zu einem „Aha-Effekt“. Die Dämpfung von kleinen Schlägen (Schotter) ist passabel, aber nicht ungewöhnlich, und bei großen Schlägen sitze ich eh nicht im Sattel.

Die Carbonstreben sparen Gewicht
# Die Carbonstreben sparen Gewicht - gemeinsam mit der CFK-verstärkten Schale sind es 50 g.
Gripapplikationen genau dort, wo gar kein Kontakt zum Sattel besteht
# Gripapplikationen genau dort, wo gar kein Kontakt zum Sattel besteht - Profilierung der Seiten für weichere "Flügel". Außen schützen Kunststoffschoner den Sattel bei Stürzen oder beim Abstellen des Bikes.
Ansteigendes Heck für bequeme Uphills
# Ansteigendes Heck für bequeme Uphills - sowie eine eher dicke Nase

Technische Daten

  • Maße: 260 x 134 mm
  • Gewicht: 179 g (Carbon fx)
  • Ausführungen: Carbon fx (im Test, 169 €), Racing (129 €), Dynamic (79 €)

Fazit von MTB-News.de

Viskoelastisches Dämpfungsmaterial im Sattel – das klingt schlüssig, fährt sich aber unspektakulär. Davon abgesehen debütiert San Marco mit einem kompakten Designersattel, der sich recht bequem sitzt und während der Abfahrt nicht im Weg ist. Für nicht einmal die Hälfte des Preises des Carbon Fx gibt es die 50 g schwerere Dynamic-Ausführung, die ebenso angenehm klein, aber mit Stahlstreben ausgestattet ist.

Weitere Informationen

Hersteller Website: hwww.sellesanmarco.it/en/products-lines/dirty/dirty-ed
Text und Redaktion: S. Stahl | MTB-News.de 2016
Fotos: S. Stahl, S. Becker


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Weitere kurze Tests aus der Serie Abgefahren! findest du auf dieser Übersichtsseite. Wenn du ein Produkt für einen ersten Test vorschlagen möchtest, schreibe uns einfach hier eine Nachricht! Zum Weiterstöbern empfehlen wir dir die fünf neuesten Beiträge in unserer Serie Abgefahren!

  1. benutzerbild

    Simoncrafar

    dabei seit 08/2008

    Hallo Leutla, von Selle San Marco gibt es zwei Produktlinien in der Dirty Serie: die oben beschriebene ED Ausführung (für EnDuro?) mit 134mm Sattelbreite oder die TR Ausführung (TouR ?) mit 140 mm Breite. Ich habe mir bei Probikeshop für 60,- den breiteren Dirty TR Dynamik gekauft, der wiegt 279 gr. Was soll ich sagen, meine beiden Ergon Sättel sind Geschichte....
  2. benutzerbild

    tebis

    dabei seit 02/2006

    Der Bremssattel z.B. smilie
    1:0 für Dich smilie
  3. benutzerbild

    trautsichnix

    dabei seit 01/1970

    Hallo Leutla, von Selle San Marco gibt es zwei Produktlinien in der Dirty Serie: die oben beschriebene ED Ausführung (für EnDuro?) mit 134mm Sattelbreite oder die TR Ausführung (TouR ?) mit 140 mm Breite. Ich habe mir bei Probikeshop für 60,- den breiteren Dirty TR Dynamik gekauft, der wiegt 279 gr. Was soll ich sagen, meine beiden Ergon Sättel sind Geschichte....


    gut zu wissen das der Kauf nicht für`n Arsch ist smilie
  4. benutzerbild

    messias

    dabei seit 08/2007

    Das wiederum kommt natürlich auf den Arsch an. Hatte den Vorgänger dieses Sattels (Dirty Native) und zumindest für mich war der komplett für'n Arsch.
  5. benutzerbild

    SCK

    dabei seit 12/2008

    Der Bremssattel z.B. smilie

    Das wiederum kommt natürlich auf den Arsch an. Hatte den Vorgänger dieses Sattels (Dirty Native) und zumindest für mich war der komplett für'n Arsch.
    Shimano 6

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